Schlagwort-Archive: Presse

Noch immer Falschberichterstattung über Andreas Lubitz und das Germanwings Unglück

Familie Lubitz kämpft bewundernswert trotz aller Schikanen und Behinderungen um die Wahrheit. Daher möge werte Leserschaft die Familie unterstützen, indem sie ihren Blog besucht und sich über die neuesten Erkenntnisse informiert. Das Interesse möglichst vieler Menschen an der Wahrheitsfindung kann Auftrieb geben. Zu wissen, man steht nicht einsam in seiner Bubble, sondern „da draussen“ gibt es Menschen, die haben ein Interesse an der Wahrheit, die folgen nicht dem sensationslüsternen Diffamierungskurs der Presse…   das stärkt.

Zum Frontal 21 Beitrag vom 18.06.2019

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

In einem Frontal 21 Fernsehbeitrag, ausgestrahlt am 18.06.2019, wurde über den Germanwings Absturz berichtet. Frontal 21 hat nach eigener Aussage den Anspruch Missstände aufzudecken, Diskussionen anzuregen und bestimmten Themen auf den Grund zu gehen.

Aber der gesendete Beitrag zeigte genau das Gegenteil. Themen waren schlecht recherchiert und Aussagen falsch, wie nachfolgende Beispiele exemplarisch aufzeigen.

Cockpittüre von innen verriegelt https://andreas-lubitz.com/de/2018/08/

In dem Beitrag wird die Aussage gemacht: “ Andreas Lubitz sass minutenlang alleine im Cockpit, hatte die Türe von innen verriegelt, den Flugkapitän ausgeschlossen“.

Wie wir bereits im August 2018 aufzeigten, hatte Andreas Lubitz nachweisbar die Cockpittüre nicht von innen verriegelt.

Bemerkenswert ist aber, dass sie von Besatzungsmitgliedern nicht von aussen geöffnet werden konnte, trotz bekanntem Notfallcode, der im Bedarfsfall, wenn z. B. die Tür von innen nicht geöffnet wird, am Keypad der Cockpittüre eingegeben werden kann.

Herr van Beveren, der in unserem Auftrag ein Gutachten über den Germanwings Absturz erstellte, hatte erfahren, dass es kurz nach dem Unfall Hinweise, aus Kreisen der Germanwings, gab, dass dieses Keypad bereits zu einem früheren Zeitpunkt eine Fehlfunktion beim Versuch die unbeabsichtigt zugefallene Cockpittür am Boden durch Eingabe des Notfallcodes zu öffnen, aufwies. Dies ist ein wichtiger Hinweis, dem man doch vielleicht einmal hätte nachgehen sollen.

Weiterlesen unter: https://andreas-lubitz.com/de/aktuelles/

blatanteste fake news der Woche richtet sich gegen Brasilien

Die scharlachrote Jungewelt macht kurzerhand aus einem landesweiten Protest in Brasilien FÜR ihren Präsidenten Bolsonaro eine Demonstration GEGEN ihn. Ja, es gab einen Aufruf zu Gegendemonstrationen, aber die holten keine Katze hinter dem Ofen hervor. Niente. Nada. Nischt. Non.

https://www.jungewelt.de/artikel/356801.brasilien-generalstreik-gegen-bolsonaro.html?sstr=Brasilien

false abraham simpson GIF

Werte Leser geben einfach in eine beliebige Suchmaschine ein: Demonstration  zur Unterstützung Bolsonaros gegen den (korrupten) Kongress… wahlweise zB hier:

https://news.yahoo.com/bolsonaro-supporters-march-pressure-brazils-congress-015938680–business.htmlhttps://news.yahoo.com/bolsonaro-supporters-march-pressure-brazils-congress-015938680–business.html

hiermit verleihe ich den roten Pinocchionasen Pokal an den Sieger des Wettlaufs um die dreisteste Presslüge:  der Jungewelt.

lie lying GIF

Lügenpresse mit Lücken – Bulgaren, wehrt Euch!

So wie die Mallorca Vergewaltiger von der Lügenpresse als Deutsche deklariert wurden, wurden nun auch die vergewaltigenden Kinder von Mülheim als Bulgaren bezeichnet. Beides ist wahr und doch gelogen.

Fehlt nur noch, daß das Alter der Kinder von den Eltern gefälscht wurde, um länger Kindergeld einzustreichen… Ich würde zu gerne sehen, was der Bartwuchs der 12 bis 14 Jährigen so macht. Aber bei Jugendschutzfällen werden wir vergeblich auf Fotos warten, außer das Umfeld teilt fb oder instagramm Bilder/posts.

Jedenfalls scheinen Mitschüler und Nachbarn extrem daran interessiert, daß diese kleinen Racker von nun an von der Gesellschaft ferngehalten werden. Sie dürften schon lange mit neckischen Bubenstreichen beglückt worden sein. Aber vielleicht sind die in Mühlheim auch nur Rassisten ohne Willkommenskultur und Toleranz.

So wie die angeblichen Deutschen also in realiter TÜRKEN sind, so sind auch die angeblichen Bulgaren TÜRKEN. Die Lügenpresse zeigt Lücken in den Lügen.

update: ein Student und ein Bundeswehrsoldat… sind zwei der Täter. Da will man sich nicht ausmalen, was so ein Söldner in einem Kriegsgebiet so treibt, in einem Kriegsfall…

https://www.freenet.de/nachrichten/topnews/gruppe-von-12-bis-14jaehrigen-unter-vergewaltigungsverdacht_7303102_4702792.html

Fein umschrieben mit: türkischsprachige Minderheit in Bulgarien.

Also Bulgaren, die eben zufällig türkisch sprechen…nein nein, gewiss keine Türken und noch gewisser keine Moslems in einem sehr christlichen Bulgarien. Und Wiki https://de.wikipedia.org/wiki/Islam_in_Bulgarien hat auch kein Problem damit wieder eine dieser manipulativen Lügenwahrheiten (oder sind es Wahrheitslügen?) gleich mit dem ersten Satz zu verbreiten:

Der Islam in Bulgarien ist nach dem Christentum die meistverbreitete Religion im Land.

Seit 2007 ist Bulgarien innerhalb der erweiterten EU das Land mit dem prozentual größten muslimischen Bevölkerungsanteil. Im gesamteuropäischen Vergleich liegt der Islam in Bulgarien jedoch mit 10 bis 13 % nur an sechster Stelle und etwa gleichauf mit Russland (etwa 14 %)

Meistverbreitete Religion… das klinkt beinahe wie „paritätisch“, ähnlich viel, wie Katholen und Evangelen in Deutschland… das „nach dem Christentum“ scheint irgendwie durch „meistverbreitet“ kaum noch relevant.

Aber trotzdem sind sie Minderheit, nur an sechster Stelle im gesamteuropäischen Vergleich! Also da is noch Luft nach oben! Da geht noch was! Aber in der Gegenwart sind sie nur Minderheit… Fehlt nur noch das Wort „unterdrückt“…  Ich staune immer wieder, was man mit Sprache alles machen kann. In diesem Fall, eine Minderheit als paritätisch, bestimmend… dastehen zu lassen, ohne daß sie ihren Minderheitenschutz-Bonus aufgeben muß. so ein „Stoßmichziehdich“ muß man ersteinmal reiten können!

Quelle

Nichtsdestotrotz soll Bulgarien fast gleichauf mit Rußland und seinen 14% Moslems liegen. Die bei Wikipedia angegebenen Quellen sind ominös oder widersprechen dieser Aussage. So lauten die wiki Quellen/Fußnoten:

 

  • Alle Prozentangaben nach Bundesaußenamt, CIA World Fact Book, verschiedenen Online-Enzyklopädien und bulgarischen Volkszählungen ein unnachvollziehbares Sammelsurium! Aber die letzte gültige Quelle wird auch angeführt. Der
  • Census 2011. In: ask.rks-gov.net. Abgerufen am 31. Juli 2016.

 

Siehe hier in einem anderen wiki Artikel beruft man sich ebenfalls auf den bulgarischen Census 2011 und findet aber nichts von wegen 10 bis 13% und gleichauf mit Rußland. Der Zensus zeigt einen Niedergang der Religiosität auch beim Islam.

Also was ist seither geschehen, daß dieser sich seit 2011 um 50% vermehrt haben soll? Die diesbezüglichen Zahlen konnte man zuletzt 1992 feststellen, als 86% Christen und 13% Moslems in Bulgarien lebten.

2011 waren es nur noch 61% Christen und 8% Moslems, während plötzlich ein riesiger Prozentsatz in Erscheinung tritt, für den Religion entweder gar keine Rolle spielt oder absolute Privatsache ist, so daß man diese Frage erst gar nicht im Zensus beantwortet. 30% macht dieser Anteil aus, den ich hier aber nicht atheistisch nennen möchte, sondern sagen wir: Jatravartiden  oder Bobianer. (oder diese Bobianer: https://diezukunft.de/review/buch/wir-sind-bob)..

In diesem Sinne ist der Islam also nur an dritter Stelle, denn „Nicht-politisch motivierte Nicht-Religion“ ist auch ein „Glaube“, eine Leben beeinflussende Geisteshaltung, und muß unter „Religion“ mitberücksichtigt werden.

Religion in Bulgaria (2011 census)

  Bulgarian Orthodoxy (59.5%)
  Not religious (9.3%)
  Islam (7.9%)
  Protestantism (0.9%)
  Catholicism (0.7%)
  Not declared (21.8%)
Die Entwicklung der Religionen bis 2011:
Religion 1992[6] 2001[7] 2011[1][8]
Number % Number % Number %
Christianity 7,350,016 86.6 6,638,870 83.73 4,487,554 60.9
Bulgarian Orthodox Church 7,274,479 85.71 6,552,751 82.64 4,374,135 59.4
Protestantism 22,067 0.26 42,308 0.53 64,476 0.9
Catholic Church 53,470 0.63 43,811 0.55 48,945 0.7
Islam 1,111,838 13.1 966,978 12.2 577,139 7.9
Other 11,882 0.14 14,937 0.19 11,444 0.1
No religion 308.116 3.88 682,162 9.3
No answer 1,606,269 21.8
Total population 8,487,317 100.0 7,928,901 100.0 7,364,570 100.0

youtube blendet Info-Warnung ein

ist mir heute zum ersten Mal aufgefallen, daß youtube bei RT/Ruptly Video einen Hinweis mit wikipedia link einblendet, der darüber informiert, daß RT vollständig von der russischen Regierung finanziert wird.

Den Staatsanteil bei der ARD habe ich leider noch nicht verlinkt gesehen.Die Financiers von CNN wurden auch noch nicht eingeblendet.

Damit wp das video nicht einbettet (keine Infowarnung auf wp), dürfen werte Leser unter youtube.com zB folgenden link eingeben: /watch?v=zkv36pTH0iU&gl=RU&hl=ru

Liest die FAZ bei heimdallwarda mit?

es ist schon eigenartig, da geht das mit den Ankündigungen von Stellenabbau schon eine ganze Weile heimlich still und leise von statten, in vielen verstreuten Einzelmeldungen, damit der Rauch nicht den Flächenbrand anzeigt, und just 24 Stunden, nachdem ich eine Zusammenfassung bringe, fühlt sich auch die FAZ berufen, dieses Tabuthema in ebengleicher zusammenstellender Weise anzufassen.

Für den Fall, daß die FAZ Fatzkes hier mitlesen Fu**** YOU!!!!

Und ich verlinke nicht auf Euch.

Aber ich habe gesucht und auf bachheimer.com (übrigens eine sehr hochwerige Seite!) findet man die FAZ Bericht Bestätigung vom 1.7.2019 (mein Bericht ist vom 30.6).

Bunte Presstituiertenkonferenz

man kann nur noch den Kopf schütteln, wie sich die BRiD Bananenrepublik vor aller Welt blamiert. Billy Six wird das sicher ebenfalls mit Argusaugen verfolgen.

https://deutsch.rt.com/inland/89754-not-macht-erfinderisch-auswaertiges-amt/

Der verurteilte venezolanische Putschist Otto Gebauer hat nun doch einen offiziellen Titel in Deutschland erhalten, nachdem es mit dem Rang eines Botschafters nicht geklappt hat.
mike tyson lol GIF
Auf Nachfrage von RT erklärte das Auswärtige Amt, dass Venezuela eben eine „Sondersituation“ sei.
mike tyson lol GIF

Eigentlich hatte der ehemalige Hauptmann der venezolanischen Streitkräfte, Otto Gebauer, bereits alles für eine neue Karriere als Diplomat in Berlin vorbereitet. Karma is a bitch…

Für seine Rolle im Umsturzversuch gegen Hugo Chávez im April 2002 wurde er verurteilt und fand in der Opposition seinen einzigen Ausweg, auch persönlich wieder eine Zukunft in Venezuela aufzubauen.

Mit der Selbsternennung von Juan Guaidó zum Interimspräsidenten, wurde Gebauer im März 2019 als „neuer Botschafter Venezuelas“ nach Deutschland geschickt.

mike tyson lol GIF

Das Kalkül dahinter lag offenbar darin, dass man die deutsche Unterstützung für einen Putsch in Caracas auch gleich dafür nutzen könnte, um im Gastland sämtliche Brücken zur anerkannten Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela abzureißen, wie es beispielsweise in den USA geklappt hat.

Da solch ein Vorgang aber gegen geltendes Völkerrecht verstößt, konnte die Bundesregierung Gebauer nicht als „neuen Botschafter“ anerkennen beziehungsweise ihn als solchen akkreditieren.

sad doctor who GIF

Das hinderte den Putschisten aber nicht daran, sich dennoch als Botschafter auszugeben und sogar konsularische Dienste für seine Landsleute anzubieten.

Was steht für eine Strafe auf „Amtsanmaßung“ in der BRiD? Aber leider findet sich niemand, der eine Strafanzeige stellt.

Not macht erfinderisch: Auswärtiges Amt erklärt Putschisten zum "persönlichen Vertreter" Guaidós
Twitter-Screenshot von Otto Gebauer, wo er sich als „Botschafter und Chef des Diplomatischen Dienstes der Bolivarischen Republik Venezuela“ in Deutschland ausgab.

Erst die wiederholte Berichterstattung unter anderen auch von RT sowie Nachfragen der Opposition im Bundestag zwangen das Auswärtige Amt, Otto Gebauer davon zu überzeugen, dass er sich nicht mehr länger als venezolanischer Botschafter ausgeben darf.

Stattdessen fand man aber einen anderen Ansatz, wie man ihm trotz allem eine halboffizielle Bezeichnung verleihen konnte.

Stolz twitterte Gebauer eine Bestätigung des Auswärtigen Amtes vom 24. Juni, womit er als „persönlicher Vertreter Seiner Exzellenz“ Juan Guaidó in Deutschland ernannt wurde.

mike tyson lol GIF

Das zeigt, dass die Bundesregierung die Pläne für einen Sturz der Regierung von Nicolás Maduro noch nicht aufgegeben hat.

Bei der Bundespressekonferenz von RT darauf angesprochen, fand Maria Adebar, Sprecherin des Auswärtigen Amtes, eine interessante Begründung für diesen Schritt.

siehe hier: https://deutsch.rt.com/inland/89754-not-macht-erfinderisch-auswaertiges-amt/

Spiegel 2005: RIGHT WING EXTREMISM IN GERMANY – Shock Mom and Dad: Become a Neo-Nazi

das waren noch Zeiten, als die drohende Jugendsubkultur aus potentiellen Neonazis zu bestehen schien. Heute sind es hüpfende Thunfische, vor denen die Politik kriecht, die die Wirtschaft in die Knie zwingen und mittels Renzo-Sprachrohren den Altparteien das Fürchten lehren. Aber der Linkspresse gefällt das natürlich. Sie sieht darin keine Gefahr.

Es nimmt daher nicht Wunder, wenn man auf die internationale, englischsprachige Spiegel Seite klickt und von Nazis und AfD Gefahr und dem Höhenflug der Grünen liest. Sehr viel andere Themen scheint es hierzulande nicht mehr zu geben. https://www.spiegel.de/international/germany/

Aber wie wird das erst mit der „Erpressung“ der Politik, wenn nach der Thunfisch-Mafia die ganzen Ausländerparteien der Next-Generation Neudeutschen und Doppelstaatler aufkommen? Unsere Politkaste hofft ja noch, daß dieser Kelch an ihnen vorübergehen wird, wenn sie nur brav deren Stöckchen trägt und sie mit Geld und Strafverschonung beschenkt.

Und überhaupt, was soll „Erpressung“ der Politik übehaupt bedeuten? Ist das nicht gleichzusetzen mit Demokratie? Wenn die Mehrheit nun die Armut wählt, die Kinderlosigkeit, die Rechtlosigkeit… na, dann ist es eben so und die Minderheit muß sich beugen. Das ist Demokratie. Und wenn eine Gesellschaft sich moslemisch oder thunfischig modernisiert hat, dann muß man die Gesetze eben anpassen. Notfalls über die EU. Aber nein, auch das ist keine Erpressung, sondern Demokratie und wird ganz einfach im Parlament von statten gehen. Über nicht beschlußfähige Parlamente oder weil 60% der Abgeordneten Migrationshintergrund haben oder oder…

Ich habe dieses Propagandawerk des Spiegel anno 2005 nicht kommentiert, nur übersetzt, denn es ist interessant, was man bei der Spiegelredaktion auf englisch, also für das Ausland, 2005 über die Köterrassenjugend so schreibt.

Umhüllt mit dem Deckmantel des verständnisvoll, väterlich besorgten und objektiven Journalismus, kann man diesen, wie viele andere Berichte, vergleichen mit dem satanischen Video einer jungen Madonna, wenn sie singt „like a virgin“.

Deutsche Jugendliche, die sich liberalen Eltern gegenüber sehen, die gegenüber Sex, Drogen und Rock and Roll tolerant sind, rebellieren zunehmend und wenden sich dem Rechtsextremismus zu. Neonazistische Mode, Musik und Ideologie sind zu einem immer wichtigeren Teil der deutschen Jugendkultur geworden.

Lonsdale
Marken wie Lonsdale sind Teil der neonazistischen Mode.
Woher kommt dieses „deutsche“ Bild? Es ist schwer zu sagen, wer die erste Person war, die zu einer Party in einem Lonsdale-Shirt auftauchte, „die Russen“ fluchte oder die neuesten CDs von Bremens abtrünniger Bremer Heavy Metal-Band Kategorie C herunterlud.

Aber Christian, Stefan und Andy ist es egal, wie alles begann. Sie sehen sich selbst als gute Kinder, die in anständigen Familien in einer kleinen Stadt westlich von München leben. Sie sind in ihren späten Teenagern, kurz davor, die High School zu absolvieren. Und sie sagen, dass es zu viele Ausländer „in unserem Land“ gibt. Sie sagen, dass „sie“ gehen sollten, und dass dann die Dinge sicher besser werden würden.

Sie glauben, dass es, wenn Ausländer gehen würden, mehr Arbeitsplätze geben würde und weniger arbeitslose Türken Geld von der Regierung bekommen würden. Es gäbe keine albanischen Drogendealer auf den Straßen und keine Macho-Islamisten, die ihre Freundinnen anmachen. Sie laufen auch nicht mehr Gefahr, an einem Freitagabend vor ihrer Lieblingsbar von großen Gruppen von „Russen“ verprügelt zu werden. Man sagt, dass es immer „die Russen“ sind, die zuerst angreifen.

Christian, Stefan und Andy sind nicht die Kämpfertypen. Sie wiederholen eine dumme fremdenfeindliche Sprache, sind aber keine dummen Schlägertypen. Sie sagen, dass sie nie für die NPD stimmen würden – oder jedenfalls noch nicht. Sie sagen, sie haben Angst. Angst vor gewalttätigen Ausländern in der eigenen Heimatstadt. So ängstlich, dass sie uns nicht einmal ihre echten Vornamen nennen würden.

Um nicht blutige Nasen zu bekommen, haben sie einen Umweg durch Hinterhöfe entdeckt, wenn sie am Freitagabend ausgehen. Seitdem das Viertel in der Nähe des Bahnhofs zu einem Ghetto für Einwanderer wurde, durchstreifen betrunkene junge russische Deutsche (die Nachkommen von ethnischen Deutschen, die seit Generationen in Russland leben, aber nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in großer Zahl nach Deutschland zurückgekehrt sind) die Straßen und Gassen der Innenstadt auf der Suche nach einem Kampf. Zuerst, sagt Andy, umzingeln sie ihr Opfer, dann fangen sie an, es herumzustoßen, und dann schlagen sie es zusammen. Seitdem meiden die drei Teenager, alle groß und sportlich, die Tankstelle und den Parkplatz des Sportvereins, Orte, an denen die Russen abhängen.

Diese Abwehrhaltung wird als Deutschtümelei bezeichnet, das Einstehen für alles Deutsche. Es ist eine Einstellung,WIR gegen sie,WIR gegen die Russen, die Türken, die Albaner. Junge Deutsche wissen nicht mehr, wie man zwischen ausländischen Schlägern und friedlichen im Ausland geborenen deutschen Bürgern unterscheidet. Und sie sind überzeugt, dass ihre Generation nicht mehr für die Verbrechen Hitlers verantwortlich gemacht werden sollte.

Wäre es nicht besser, zur Polizei zu gehen oder mit den Eltern zu sprechen? „Sie“, sagt Stefan, „haben keine Ahnung, was los ist. Und die Polizei macht sich nicht einmal mehr die Mühe, aufzutauchen. Es ist ihnen egal.“

AP
Einer der Jungen sagt, dass seine Mutter, die er als „mehr links“ bezeichnet, sehr verärgert war, als er und eine Gruppe von Freunden die deutsche Flagge während eines Sommercampings an ihr Zelt gebunden haben. „Hey Leute“, sagte sie wütend, „ihr müsst verrückt sein, wo denkt ihr, dass ihr seid?“ Aber was die Mutter des Jungen nicht zu bemerken schien, war, dass die umliegenden Zelte alle unter niederländischen, britischen und ungarischen Flaggen standen, und dass sich niemand um sie zu kümmern schien.

„Wir dürfen keine Patrioten sein. Wir dürfen nicht stolz auf unser Land sein, aber sie sind es. Warum? Es ist wirklich ärgerlich“, sagen sie.

Zu cool für Skool

Jetzt tragen sie also etwas, das sie die geheimen Insignien der rechten Szene nennen: Neue Balance-Schuhe. Das „N“ auf den Schuhen soll für „national“ stehen, was Müttern nie in den Sinn kommen würde. Sie laden Songs von Bands wie St?rkraft (Disturbing Force) herunter und tragen eine typische Frisur. Und anstatt sie in ihrer Schule zu Ausgestoßenen zu machen, gelten ihre Musik und ihre Haarschnitte in deutschen Schulen heutzutage sogar als angesagt.

Leise und beharrlich hat sich sowohl im Osten als auch im Westen Deutschlands eine neue Jugendkultur entwickelt. Sie ist germanisch und fremdenfeindlich und potentiell explosiv.

Während die Bundesregierung ihr Bestes tut, um neonazistische Demonstrationen an Denkmälern für Opfer der Nazis zu verbieten, gewinnt der Rechtsextremismus in Schulen, Konzerthallen und bei Jugendtreffen neue Anhänger. Die „nationalistische Stimmung“ ist in der ehemaligen DDR „chronisch und weit verbreitet“ geworden, sagt Bernd Wagner, Experte für Extremismus. Aber junge Menschen in diesen Gebieten werden dort kaum auf viele Ausländer treffen. Nach einer aktuellen Studie des Bayerischen Landesamtes für politische Bildung ist ihr Rechtsextremismus ein Protest – sogar eine Revolte – gegen die liberaleren, bürgerlichen Werte des Westens.

Die meisten jungen Rechtsextremen, sowohl im Westen als auch im Osten, sind nicht bereit, Gewalt anzuwenden, aber sie bereiten den Boden für Skinheads und Schläger. Die ersten Auswirkungen dieses Prozesses sind bereits spürbar. Das Bundesamt für Verfassungsschutz stellt in seinem Jahresbericht von letzter Woche fest, dass neonazistische Gruppen Wachstumsraten von über 25 Prozent aufweisen. Auch die Zahl der Verbrechen und Gewalttaten von Rechtsextremen wächst, ebenso wie die Häufigkeit von Skinhead-Konzerten. Bundesinnenminister Otto Schily sagt, dass die immer aggressiver werdende rechtsextreme Bewegung „Anlass zu großer Sorge“ gibt.

Wenn alles erlaubt ist, was gibt es dann zu rebellieren?

DPA
Labels, die mit Rechtsextremismus in Verbindung gebracht werden, gelten bei vielen deutschen Schulkindern als angesagt.
Viele Eltern und Lehrer sind völlig ratlos über die fremdenfeindlichen Tendenzen ihrer Kinder. Es handelt sich um Väter und Mütter, die in den 1960er Jahren erwachsen wurden, die ihren Kindern eine liberale Erziehung ermöglichten und deren größte Angst darin bestand, dass ihre Kinder Drogen nehmen könnten. Sie sind völlig überrascht von den rechten Gefühlen der deutschen Jugendlichen. Nehmen wir zum Beispiel eine Bremerin, die vor einigen Jahren mit ihrem Mann und drei Kindern aufs Land gezogen ist. „Alles ist wunderbar hier“, dachte sie damals. Zweieinhalb Jahre später, als die Frau ihren Sohn aus dem Haus warf, waren seine Abschiedsworte „Heil Hitler“!

Der Junge war zunehmend von der lokalen rechten Szene angezogen worden. Die Eltern sahen alle physischen Zeichen, aber nichts davon bedeutete ihnen viel. Wie konnten sie wissen, dass Pullover von Lonsdale oder Pitbull besonders bei Rechtsextremen beliebt sind? „Schließlich sind es teure Kleider, also dachte ich nur, dass sie gute Markenqualität sein müssen.“ Es gab einen Vorfall, der sie ein wenig beunruhigte, aber aus den falschen Gründen. Einer der neuen Freunde ihres Sohnes tauchte mit einer Jacke auf, die mit dem Namen „Bierpatrioten“, dem Namen einer rechten Band, versehen war. Aber die Mutter nahm es als Zeichen, dass ihr Sohn vielleicht zu viel trank.

Für die Frau und ihren Mann wurde es schließlich deutlicher, dass ihr Sohn nach rechts abgetrieben war. Er hörte CDs mit Titeln wie „Rache für Rudolf He?“ und wurde von der Polizei besucht, die behauptete, er und zwei seiner Freunde hätten einen Polen verprügelt. Schließlich hatte die Mutter genug. Sie warf den Jungen aus dem Haus.

Rechtsextreme neigen dazu, den größten Teil ihrer Rekrutierung in ländlichen Gebieten durchzuführen. Der Augsburger Straßenarbeiter Heiko Helbig nennt das Phänomen „Dorffaschismus“. Einer der Gründe, warum ländliche Gebiete zu einem so fruchtbaren Boden für Rechtsextreme geworden sind, ist der Mangel an Aktivitäten für junge Menschen. Diejenigen, die nicht Mitglied in Leichtathletik-Ligen sind, sind zu einer leichten Beute für Neonazi-Werber geworden. Bei Jugendtreffen entdeckt Helbig manchmal scheinbar harmlose Jungen mit Faltblättern von Liedern, die in der nationalsozialistischen Armee oder Wehrmacht populär waren.

Andere Straßenarbeiter sagen, dass die rechtsextreme NPD Ausflüge zu Demonstrationen in Dresden für Gymnasiasten unterstützt – Busfahrt, Mittagessen und Bier kostenlos. „Die Rechte“, sagt Nürnberger Jugendberater Detlef Menske, „scheint den Schlüssel entdeckt zu haben“. Tatsächlich ist die Nazi-Kultur im Alltag einiger junger Menschen so allgegenwärtig geworden, dass sie Adolf Hitlers Stimme als Handy-Klingelton und Nazi-Symbole als Bildschirmschoner benutzen.

Einer der schädlichsten Aspekte neonazistischer Aktivitäten auf dem Land ist das Schweigen der Elterngeneration. Lokale Beamte und die Polizei bezeichnen die neonazistischen Bemühungen immer noch als Randaktivität, und sie weigern sich, das Konfliktpotenzial mit gewalttätigen ausländischen Banden in den kleineren Städten Deutschlands anzuerkennen.

DDP
Die NPD organisiert kostenlose Fahrten für Schulkinder zu Partydemonstrationen.
Die Presse im bayrischen Aichach hatte über eine vermutlich ausländische Gang von Schlägern berichtet, die scheinbar zufällig deutsche Jugendliche angegriffen hatten. Die Polizei spielte den Bericht herunter und sagte, sie hätten es mit einer „isolierten Gruppe“ zu tun. Vielleicht hatten sie Recht, aber die Jugendlichen in der Stadt haben von mehreren Anschlägen berichtet, ein Umstand, den in Aichach niemand ernst zu nehmen scheint – niemand außer Rechtsextremisten.

Ähnlich verhält es sich in der kleinen Stadt Cloppenburg in Norddeutschland. 25% der Einwohner Cloppenburgs sind inzwischen Einwanderer, und junge russischstämmige Deutsche haben begonnen, die Stadt zu terrorisieren. Der lokale Park gilt heute nachts als gefährlich, wobei Passanten von Messerangriffen berichten. Erst nach dem Raubzug des lokalen CDU-Politikers Hans-Jürgen Grimme begann die lokale Bevölkerung endlich eine offene Diskussion über die Probleme der Integration.

Die Russen kommen.

Viele, meist kleine Gemeinschaften stehen heute vor anhaltenden Konflikten, weil die Bemühungen um die Integration von im Ausland geborenen Deutschen und anderen Ausländern gescheitert sind. Allein zwischen 1993 und 2004 kam es in Deutschland zu einem Zustrom von fast 1,6 Millionen Einwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion. Es gab viele auf Sprachunterricht und Integration ausgerichtete Programme, aber kaum jemand hatte den Widerstand vieler junger Einwanderer gegen das Erlernen der deutschen Sprache und die Assimilation erwartet.

Tatsächlich zogen es einige vor, sich in ihren eigenen Miniaturgesellschaften zu verbarrikadieren, komplett mit ihren eigenen Gesetzen. Es war eine Situation, in der Anhänger nationalistischer Ideologien inzwischen für ihre eigenen Propagandazwecke manipuliert haben.

So explosiv die Situation auch ist, die deutschen Politiker fühlen sich bereits überfordert. Es handelt sich um ein heikles Thema, das die politischen Führer allzu oft ignorieren oder herunterspielen, zumal sie verständlicherweise ihr Bestes tun, um Fremdenfeindlichkeit nicht zu fördern.

Erschwerend kommt hinzu, dass Straftaten von im Ausland geborenen Deutschen in der amtlichen Kriminalstatistik nicht einmal gesondert aufgeführt werden, da die Täter bereits über einen deutschen Pass verfügen.

Hans-Peter Kemper, der für Einwanderungsfragen zuständige Beamte der Bundesregierung, ist der Ansicht, dass die Integration von insgesamt mehr als zwei Millionen im Ausland geborenen Einwanderern deutschen Ursprungs insgesamt erfolgreich war. Er ist der Ansicht, dass die Berichte junger Krimineller aus diesen Gruppen übertrieben sind und nicht durch Statistiken gestützt werden.

Denn 95 Prozent der in Russland geborenen Deutschen in Nordrhein-Westfalen haben noch nie so viel erlebt, wie die Polizei bemerkt hat. Aber er fügt hinzu: „Es ist unbestreitbar, dass es unter diesen Immigrantengruppen eine kleine Minderheit junger Männer gibt, die zu Gewalttaten bereit sind und sich stark für Alkohol und Drogen interessieren“.

Das kollektive Schweigen sowohl gegenüber den gewalttätigen Migrantenbanden als auch gegenüber der deutschen NS-Jugend ist besonders für Rechtsextreme von Vorteil. Die Neonazis haben ihre Taktik in Bezug auf junge Menschen längst geändert und verlassen sich nicht mehr nur auf müde Slogans, um ihre Botschaft zu vermitteln. Heute organisieren sie Campingreisen, Fußballturniere, Wanderungen und Konzerte sowie den Betrieb von Jugendclubs.

Gruppen wie der „Pommersche Heimatverein“ haben vor den Schulen Informationsstände aufgebaut.

Und im vergangenen Jahr haben die NPD und ihre Schwesterorganisation für junge Menschen, die Jungen Nationaldemokraten (JN), mit CDs und Flyern ihre Botschaft im Land Rheinland-Pfalz kommuniziert. In der ostdeutschen Ostseehafenstadt Stralsund verbreitet eine nach der Stadt benannte Gruppe seit langem ihre Jugendzeitung „Avanti“, die sogar das Sexualleben von Anne Frank verspottet („Unter die Laken schauen“).

Wie erfolgreich der neue Kult bei den Jugendlichen ist, zeigte sich kürzlich in einem Gymnasium im ostafrikanischen Jerichower: An einer schwarzen Puppe hatten die Schüler ein Hakenkreuz und ein Schild angebracht, auf dem „Niggerhass“ stand, dann stampfte und spuckte sie auf die Puppe, hängte sie an einen Schnürsenkel und stellte schließlich Zigaretten darauf aus. Nach Angaben der Ortsgruppe des Bundesamtes für Verfassungsschutz zeigt der Vorfall, „dass sich bei vielen Studierenden bereits rechtsextreme Ideologie durchgesetzt hat“.

Aber die meisten jungen Menschen werden durch die Musik immer noch Teil der Szene. Rechtsextreme Konzerte, romantisiert von einer Aura der Illegalität, gewinnen an Popularität, und der rechte Rock boomt. Bands wie Oidoxie ziehen junge Leute scharenweise zu ihren Konzerten an. Die Band verbrennt ihre Lieder am heimischen PC und verkauft sie zum symbolischen Preis von 88 Cent („88“ ist der achte Buchstabe im Alphabet, zweimal, oder HH, für Heil Hitler).

Torsten Lemmer aus Düsseldorf, ehemaliger Verlagsleiter des Rock Nord, sagt, dass Kinder am stärksten von illegalen Inhalten angezogen werden. Früher waren es Drogen, aber jetzt, so Lemmer, „sind CDs verboten“. Die NPD hat LSD als Medikament der Wahl abgelöst.

DPA
Die türkische Einwanderungsgesellschaft Deutschlands ist oft eines der Ziele für einen Angriff der extremen Rechten.
Der Jugendpsychologe Wolfgang Bergmann glaubt jedoch, dass dies wenig mit Ideologie zu tun hat. Zusammen mit den Straßenarbeitern sagt er, dass der Rechtsextremismus, zumindest für einige Menschen, tendenziell eine Phase der Pubertät ist: der coolste, effektivste und vielleicht sogar der einzige Weg, liberale Eltern zu schockieren, die heutzutage nicht einmal von Ecstasy oder schlechten Noten beunruhigt sind.

Das Bild oder die Ideologie?

Vielleicht ist gerade das der Grund, warum für viele Jugendliche die rechte Kleiderordnung wichtiger ist als die innere Überzeugung. Marken wie Masterrace, Pit Bull Germany und Thor Steinar sind besonders bei der rechten Jugend beliebt, zu deren Dresscode auch Doc Marten Stiefel, Fred Perry Hemden und Lonsdale Jacken gehören.

Erschrocken über diesen aggressiven Look haben Schulen, wie ein Gymnasium im schwäbischen Weinstadt, bestimmte Markennamen verboten. Aber die Neonazis sind kreativ und ersetzen das, was verboten wird. „88“ zum Beispiel wird durch folgenden Satz ersetzt: „Nicht schuldig wie angeklagt“ – der Slogan der Nazis auf dem Nürnberger Prozess. Wie viele Lehrer wissen heutzutage, was das bedeutet?

Sachsens Justizminister Geert Mackenroth (CDU) will versuchen, junge Menschen zurückzugewinnen. Vor kurzem traf er sich mit Zehnklässlern am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pirna, um darüber zu diskutieren, wie ihre Stadt von deutschen Jugendbanden „befreit“ wurde.

Teenager, einige kaum mehr als Kinder, griffen das türkische Restaurant „Antalya Grill“ fünfzehn Mal an. Die Türken gaben schließlich auf und zogen nach Berlin, wo sie derzeit vor Gericht stehen, weil sie sich angeblich mit Baseballschlägern und Tranchiermessern gegen den Ansturm rechtsextremer Jugendlicher gewehrt haben. Keiner der Schüler des Schiller-Gymnasiums war in die Angriffe auf die Türken verwickelt.

Wenn er das Problem an der Wurzel packen will, wäre Mackenroth besser beraten, die Berufsschule der Stadt zu besuchen, wo die Bildungsleiter kürzlich wegen der Verletzungsgefahr gezwungen wurden, Bovver Boots zu verbieten. Schüler der Schule geben ihre Adresse gelegentlich als „Auschwitzweg“ in Berichten an.

Die Bundesregierung, deren Kanzler eine „Revolution der anständigen Bürger“ gefordert hat, will bis 2006 180 Millionen Euro für Programme zur Bekämpfung rechtsextremer Ideologie ausgeben.

Der Schwerpunkt liegt auf Bildungsprogrammen an Schulen. Das Ergebnis des mangelnden Wissens vieler Schüler über den Nationalsozialismus kann verheerend sein. Laut Jugendexpertin Brigitte Kather werden selbst Schüler der oberen Mittelklasse bei der Verbreitung antisemitischer Klischees immer ungehemmter. Sie hat einen Schüler mit den Worten „Es ist offensichtlich, dass er reich ist“ herauskommen hören. Schließlich ist er ein Jude“, wenn es um einen Geschäftsmann geht. Und ein Gymnasiast im Berliner Stadtteil Kreuzberg definierte „Juden als Menschen, die Geld erhalten, weil ihre Eltern ermordet wurden“.

Inzwischen haben sogar die Polizei und Beamte des Bundesamtes für Verfassungsschutz begonnen, Jugendliche mit Aufklärungskampagnen zu erreichen. „Wir müssen uns mit den sozialen Realitäten befassen“, warnt einer der Regierungsvertreter, „oder jemand anderes wird es tun.“

Die Gruppe, zu der Stefan, Andy und Christian bei München gehören, wird von solchen Bemühungen kaum beeindruckt sein. Sie haben beschlossen, ihren Kampf gegen gewalttätige junge Ausländer auf die Straße zu bringen. Als der örtliche Straßenarbeiter vorschlug, dass sich die gegnerischen Banden im Jugendzentrum treffen, um über ihre Unterschiede zu diskutieren, zuckten die drei Jungen mit den Schultern: „Das ist ein Witz. Sie versteht es wirklich nicht.“

http://service.spiegel.de/cache/international/spiegel/0,1518,357628,00.html

German young people, faced with liberal parents who are tolerant about sex, drugs and rock and roll, are increasingly rebelling by turning to right-wing extremism. Neo-nazi fashion, music and ideology have become an ever important part of German youth culture.

Lonsdale
brands such as Lonsdale form part of Neonazi fashion
Where did this „German“ image come from? It’s hard to say who the first person was to show up to a party in a Lonsdale shirt, curse „the Russians“ or download the latest CDs by Bremen’s Germanic renegade heavy metal band Kategorie C.

But Christian, Stefan and Andy don’t really care how it all started. They see just themselves as good kids, living in decent families in a small city west of Munich. They’re in their late teens, about to graduate from high school. And they say that there are too many foreigners „in our country.“ They say that „they“ should leave, and that then things would be sure to get better.

They believe that if foreigners left there would be more jobs and fewer unemployed Turks getting money from the government. There would be no Albanian drug dealers on the streets and no macho Islamic guys hitting on their girlfriends. They would also no longer run the risk of being beaten up by large groups of „Russians“ on a Friday night in front of their favorite bar. They say it is always „the Russians“ who attack first.

Christian, Stefan and Andy aren’t the fighting types. They repeat stupid xenophobic language, but aren’t just dim-witted thugs. They say that they would never vote for the NPD — or not yet at any rate. They say they’re afraid. Afraid of violent foreigners in their own home town. So afraid, in fact, that they wouldn’t even give us their real first names.

To avoid getting bloody noses, they’ve discovered a detour through back yards when they go out on a Friday night. Ever since the neighborhood near the train station became a ghetto for immigrants, drunk young Russian-born Germans (the descendants of ethnic Germans who have lived in Russia for generations but who returned to Germany in large numbers following the collapse of the Soviet Union) have been cruising the city’s downtown streets and alleys, looking for a fight. First, says Andy, they surround their victim, then start pushing him around, and finally descend on him with their fists. Since then the three teenagers, all tall and athletic, have been avoiding the gas station and the athletic club’s parking lot, places where the Russians hang out.

This defensive posture is referred as Deutscht?melei, or sticking up for everything German. It’s an us-against-them attitude, us-against-the-Russians, the Turks, the Albanians. Young Germans no longer know how to differentiate between foreign thugs and peaceful foreign-born German citizens. And they are convinced that their generation should no longer be held responsible for Hitler’s crimes.

Wouldn’t it be better to go to the police or speak with the parents? „They,“ says Stefan, „don’t have a clue about what’s going on. And the police don’t even bother to show up anymore. They don’t care.“

AP
A neo-Nazi in a march in the Eastern German state of Brandenburg.
One of the boys says that his mother, who he characterizes as „more to the left,“ became very upset when he and a group of friends tied the German flag to their tent during a summer camping trip. „Hey guys,“ she said, angrily, „you must be nuts, where do you think you are?“ But what the boy’s mother didn’t seem to notice was that the surrounding tents were all flying flags — Dutch, British and Hungarian — and that no one seemed to care about that.

„We’re not allowed to be patriots. We’re not allowed to be proud of our country, but they are. Why? It’s really annoying,“ they say.

Too cool for Skool

So now they wear something they call the secret insignia of the right-wing scene: New Balance shoes. The „N“ on the shoes is supposed to stand for „national,“ something that would never occur to mothers. They download songs by bands like St?rkraft (Disturbing Force) and sport closely-cropped hair. And instead of making them outcasts in their school, their music and their haircuts are even considered hip in German schools these days.

Quietly and persistently, a new youth culture has developed in both the eastern and western parts of Germany. It’s Germanic and xenophobic and potentially explosive.

While the German government does its best to ban neo-Nazi demonstrations at memorials for victims of the Nazis, right-wing extremism is gaining new adherents in schools, concert venues and at youth gatherings. The „nationalist mood“ has become „chronic and wide-spread“ in former East Germany, says Bernd Wagner, an expert on extremism. But young people in these areas are unlikely to encounter many foreigners there. According to a current study by the Bavarian State Office for Political Education, their right-wing extremism is a protest — even a revolt — against the West’s more liberal, middle-class values.

Most young right-wingers, both in the West and the East, are not willing to engage in violence, but they do prepare the ground for skinheads and thugs. The first effects of this process are already being felt. In its annual report issued last week, the Federal Office for the Protection of the Constitution notes that neo-Nazi groups have experienced growth rates in excess of 25 percent. The number of crimes and violent acts committed by right-wing extremists is also growing, as is the frequency of skinhead concerts. Minister of the Interior Otto Schily says that the increasingly aggressive right-wing extremist movement is cause „for great concern.“

If everything’s allowed what’s there to rebel against?

DPA
Labels associated with right-wing extremism are considered hip by many German school kids.
Many parents and teachers are completely perplexed by their children’s xenophobic tendencies. These are fathers and mothers who came of age in the 1960s, who provided their children with a liberal upbringing, and whose greatest fear was that their kids might be taking drugs. They have been completely taken by surprise by the right-wing sentiments of German young people. Take, for example, a mother from Bremen who moved to the country with her husband and three children a few years ago. „Everything is wonderful here,“ she thought at the time. Two-and-a-half years later, when the woman threw her son out of the house, his parting words were „Heil Hitler!“

The boy had become increasingly drawn in by the local right-wing scene. The parents saw all the physical signs, but none of it meant much to them. How could they have known that sweaters by Lonsdale or Pitbull are especially popular among right-wing extremists? „After all, they’re expensive clothes, so all I thought was that they must be good, brand-name quality.“ There was one incident that worried them a bit, but for the wrong reasons. One of their son’s new friends showed up wearing a jacket labeled „Bierpatrioten“ (Beer Patriots), the name of a right-wing band. But the mother took it as a sign that perhaps her son was drinking too much.

It eventually became more apparent to the woman and her husband that their son had drifted off to the right. He listened to CDs with titles like „Revenge for Rudolf He?“ and was visited by the police, who claimed that he and two of his friends had beaten up a Pole. Finally, the mother had seen enough. She threw the boy out of the house.

Right-wing extremists tend to do most of their recruiting in rural areas. Augsburg street worker Heiko Helbig dubs the phenomenon „village fascism.“ One of the reasons that rural areas have become such fertile ground for right-wingers is the lack of activities for young people. Those who aren’t members of athletic leagues have become easy prey for neo-Nazi recruiters. During youth meetings, Helbig sometimes discovers seemingly harmless boys carrying pamphlets of songs that were popular in the Nazi army, or Wehrmacht.

Other street workers say that the extreme right-wing NPD party sponsors trips to demonstrations in Dresden for high-school students — bus ride, lunch and beer free of charge. „The Right,“ says N?rnberg youth advisor Detlef Menske, „seems to have discovered the key.“ In fact, Nazi culture has become so omnipresent in the daily lives of some young people that they use Adolf Hitler’s voice as their cell phone ring tone and Nazi symbols as their screen savers.

One of the most damaging aspects of neo-Nazi activity in the countryside is the silence of the parent generation. Local officials and the police still refer to neo-Nazi efforts as a fringe activity, and they refuse to acknowledge the potential for conflict with violent foreign gangs in Germany’s smaller cities.

DDP
The NPD organizes free trips for school children to party demonstrations
The press in the Bavarian town of Aichach had reported on a presumably foreign gang of thugs who had been attacking German youth, seemingly at random. The police downplayed the report, saying they were dealing with an „isolated group.“ Perhaps they were right, but young people in the town have reported multiple attacks, a circumstance that no one seems to be taking seriously in Aichach — no one but right-wing extremists.

It’s a similar situation in the small city of Cloppenburg in northern Germany. 25% of Cloppenburg’s residents are now immigrants, and young Russian-born Germans have begun terrorizing the city. The local park is now considered dangerous at night, with passersby reporting knife attacks. Only after local CDU (Christian Democratic Union) politician Hans-J?rgen Grimme was robbed did the local population finally embark on an open discussion of the problems of integration.

The Russians are coming

Many, mostly small communities now face ongoing conflicts as a result of failed efforts to integrate foreign-born Germans and other foreigners. Between 1993 and 2004 alone, Germany experienced an influx of close to 1.6 million immigrants from the former Soviet Union. There were plenty of programs oriented toward language instruction and integration, but hardly anyone had anticipated the resistance among many young immigrants to learning German and assimilating. Indeed, some preferred to barricade themselves into their own miniature societies, complete with their own laws. It was a situation that supporters of nationalist ideologies have since manipulated for their own propaganda purposes.

As explosive as the situation is, German politicians, already feel overwhelmed. It is a sensitive issue which political leaders too often ignore or play down, especially since they are understandably doing their best not to encourage xenophobia. To make matters more complicated, crimes committed by foreign-born Germans are not even listed separately in the official crime statistics, because the perpetrators already have German passports.

Hans-Peter Kemper, the German government’s official in charge of immigration issues, believes that the integration of a total of more than two million foreign-born immigrants of German heritage has been generally successful. He feels that the reports of young criminals from these groups are exaggerated and not supported by statistics. After all, he says, 95 percent of Russian-born Germans in the state of North Rhine Westphalia have never so much as been noticed by the police. But, he adds, „it is undeniable that there is a small minority of young men among these immigrant groups who are prepared to commit violent acts and are strongly drawn to alcohol and drugs.“

The collective silence concerning both the violent immigrant gangs, as well as German Nazi youth, is especially beneficial to right-wing extremists. The neo-Nazis have long since changed their tactics when it comes to young people, no longer relying solely on tired slogans to get their message across. Now they organize camping trips, soccer tournaments, hikes and concerts, as well as running youth clubs.

Groups like the „Pomeranian Homeland Association“ have set up information booths in front of schools. And last year the NPD and its sister organization for young people, the Young National Democrats (JN), used CDs and flyers to get their message across in the state of Rheinland-Pfalz. While in the eastern German Baltic seaport town of Stralsund, a group named after the city has long been distributing its youth paper, „Avanti,“ which even lampoons the sex life of Anne Frank („Looking under the sheets“).

Just how successful the new cult is among young people recently became evident in a secondary school in the area round Jerichower in the eastern state of Sachsen-Anhalt: students had attached a swastika and a sign that read „nigger hate“ to a black doll, then proceeded to stomp and spit on the doll, hang it from a shoelace, and finally put out cigarettes on it. According to the local branch of the Federal Office for the Protection of the Constitution, the incident shows „that right-wing extremist ideology has already taken hold in many students.“

But most young people still become part of the scene through music. Right-wing extremist concerts, romanticized by an aura of illegality, are gaining in popularity, and right-wing rock is booming. Bands like Oidoxie are drawing young people to their concerts in droves. The band burns its songs on home PCs and sells them for the symbolic price of 88 cents („88“ represents the eighth letter in the alphabet, twice, or HH, for Heil Hitler).

Torsten Lemmer, from Dusseldorf, the former head of publishing house Rock Nord, says that kids are most strongly drawn by anything illegal. In the past it was drugs, but now, says Lemmer, „it’s banned CDs.“ The NPD has replaced LSD as the drug of choice.

DPA
Germany’s immigrant Turkish community is often one of the targets for attack by the Far Right.
Youth psychologist Wolfgang Bergmann, however, believes that this has little to do with ideology. Along with street workers, he says that right-wing extremism tends to be, at least for some people, a stage of puberty: the coolest, most effective and possibly even the only way to shock liberal parents who these days are not even fazed by Ecstasy or poor grades.

The Image or the Ideology?

Perhaps this is precisely the reason why the right-wing dress-code is more important than inner conviction for many young people. Brands like Masterrace, Pit Bull Germany and Thor Steinar are especially popular among right-wing youth, whose dress code also includes Doc Marten boots, Fred Perry shirts and Lonsdale jackets.

Shocked by this aggressive look, schools, like one high-school in the Swabian town of Weinstadt, have banned certain brand names. But the neo-Nazis are creative, replacing whatever becomes prohibited. „88,“ for example, is replaced by the following phrase: „Not guilty as accused“ — the slogan used by the Nazis on trial at Nuremberg. How many teachers these days know what that means?

Geert Mackenroth (CDU), the justice minister in the state of Saxony, intends to try and win young people back. He recently met with 10th graders at the Friedrich Schiller High School in Pirna to discuss how their city was „liberated“ by German youth gangs. Teenagers, some hardly more than children, attacked the Turkish-owned „Antalya Grill“ restaurant fifteen times. The Turks finally gave up and moved to Berlin, where they are currently on trial for allegedly using baseball bats and carving knives to defend themselves against the onslaught of extreme right-wing young people.

None of the students from the Schiller High School were involved in the attacks on the Turks. If he wants to get to the root of the problem, Mackenroth would be better-advised to pay a visit to the city’s vocational school, where the educational heads were recently forced to ban bovver boots because of the risk of injury. Students at the school occasionally give their address as „Auschwitz Way“ on reports.

The federal government, whose chancellor has called for a „revolution of decent citizens,“ plans to spend 180 million euros by 2006 for programs to combat right-wing extremist ideology. The main focus will be educational programs in schools. The result of many students‘ lack of knowledge about Nazism can be devastating. According to youth expert Brigitte Kather, even upper-middle class students are becoming increasingly uninhibited when spreading anti-Semitic clich?s. She has heard one student come out with „It’s obvious that he’s rich. After all, he’s a Jew“ when referring to a businessman. And a high-school student in Berlin’s Kreuzberg neighborhood defined „Jews as people who receive money because their parents were murdered.“

In the meantime even the police and officials from the Federal Office for the Protection of the Constitution have started trying to reach teenagers with educational campaigns. „We must address the social realities,“ warns one of the government agents, „or someone else will.“

The group that Stefan, Andy and Christian belong to near Munich is unlikely to be impressed by such efforts. They have decided to take their fight against violent young foreigners to the streets. When the local street worker suggested that the opposing gangs meet at the youth center to discuss their differences, the three boys shrugged their shoulders: „That’s a joke. She really doesn’t get it.“

gute Gewalt, böse Gewalt

Heute erschienen in den sächsischen Medien mehrere große Berichte, dass SPD-Chef Dulig über einen Online-Händler ein Plastik-Spielzeuggewehr zugeschickt wurde. Die aktuelle Farbattacke auf das Wohnhaus des AfD-Kommunal-Politikers Michael Kater fand dagegen wie so oft keine Zeitung berichtenswert.

Jörg Urban, AfD-Fraktions- und Parteivorsitzender, erklärt:

„Die AfD hat immer wieder betont, dass sie Bedrohungen und Gewalt im politischen Diskurs scharf verurteilt. Bei vielen Medien habe ich allerdings den Eindruck, dass sie zwischen ‚guten‘ und ‚schlechten‘ Angriffen und Bedrohungen auf Politiker unterscheiden. Anders kann ich mir nicht erklären, warum kaum über die Attacken auf AfD-Politiker berichtet wird, obwohl diese in Sachsen mit Abstand am häufigsten bedroht und angegriffen werden.

Mit ca. 160 Attacken auf AfD-Büros seit 2014 traf es unsere Partei deutlich häufiger, als alle anderen Parteien zusammen gerechnet. Bei Brandanschlägen auf Privatautos und Farbattacken auf Privathäuser von AfD-Politikern ist das Missverhältnis noch krasser. Dazu kommen auch Morddrohungen gegen AfD-Funktionäre.

Offenbar ist es sehr nützlich, wenn man wie die SPD an mehreren großen Tageszeitungen in Sachsen beteiligt ist. Dann kann man die eigene Bedrohung in den Vordergrund stellen und die politische Konkurrenz mit Nichtbeachtung strafen.“

https://afd-fraktion-sachsen.de/presse/pressemitteilungen/unterscheiden-saechsische-medien-zwischen-guter-und-schlechter-gewalt-gegen-politiker.html

Gewalt gegen Politiker: ZDF fälscht Umfrage — My Blog

Gewalt gegen Politiker: ZDF fälscht Umfrage

In der öffentlichen Debatte um angebliche Gewalt gegen Politiker manipuliert das staatliche ZDF die Öffentlichkeit mit einer gefälschten Umfrage. — Weiterlesen http://www.anonymousnews.ru/2019/06/26/gewalt-gegen-politiker-zdf-faelscht-umfrage/

über Gewalt gegen Politiker: ZDF fälscht Umfrage — My Blog

Die Wahrheit über den mutigen Bürgermeister von Weikersdorf und die Linkspresse

…Der ORF ist aber nicht das einzige Medium, das sich als Richter über die Weikendorfer aufspielt. Dem Kurier missfällt im Bericht „Keine muslimischen Zuzügler: Wenn ein Dorf ein Dorf bleiben will“ offenbar die Sauberkeit in der Gemeinde der „Ausländerfeinde“:

In Dörfles liegt kein Papierl auf dem Gehsteig. Der Rasen in den Vorgärten ist gemäht, vor den Eingangstüren blühen die Rosenstöcke. Jeder Grashalm ist dort, wo er sein soll. Und wenn nicht, ist auf die Zäune dieser Gärten ein „Natur-im-Garten“-Schild montiert.

Später muss auch der Kurier zugeben, dass in der 2.029 Einwohner zählenden Gemeinde Weikendorf auch Türken, Rumänen, Serben, Bosnier, Tschechen und Slowaken leben. Und vor drei Jahren sei eine syrische Flüchtlingsfamilie zugezogen – alles kein Problem.

Gerüchte über Errichtung eines islamischen Gebetshauses

Probleme sehen die Weikendorfer aber bei der elfköpfigen Flüchtlingsfamilie aus Palästina. Es gibt eine Menge Gerüchte. Eines wurde vom Kurier bestätigt:

Vor dem beabsichtigen Umzug soll die Familie sechs Monate lang nicht für ihre drei Wohnungen in Wien gezahlt haben. Die Hausbesitzerin bestätigt das. Der Fall sei vor Gericht gelandet, dann seien 500 Euro nachgezahlt worden. Der Anwalt der Familie wollte keine Stellungnahme abgeben.

Und dann gibt es noch einen Bericht in der türkischen Zeitung Havadis.at, in der der Familienvater als Vater/Pater bezeichnet wird. So liegt der Verdacht nahe, dass in Weikendorf gar ein islamisches Gebetshaus errichtet werden soll.

https://unzensuriert.at/content/0030114-Tendenzioes-und-boesartig-Armin-Wolf-spricht-Buergern-Weikendorf-die-Intelligenz-ab

Reichsbürgerhausener Wocheblatt: „Repräsentative“ Umfrage: „Hasswelle“ überrollt Kommunen

sehr lehrreiche Analyse. Unbedingt lesen und Mitbürger über die Methodik und Manipulation aufklären.

https://opposition24.com/repraesentative-umfrage-hasswelle-ueberrollt-kommunen/

Lesen Sie aufmerksam, wie hier mehr oder weniger geschickt nicht miteinander zusammenhängende Daten vermischt werden, damit ganz offenbar der Eindruck entsteht, „bewaffnete Reichsbürger“ würden besonders im „Osten“ eine Gefahr bedeuten.

Repräsentative Umfrage: Zahl der körperlichen Angriffe auf Bürgermeister und Gemeinderäte nimmt zu! 2 von 3 Kommunen hatten direkten Kontakt mit Reichsbürgern!

…..

Frouwe aus ´em Wald: zu Lübcke

https://www.dz-g.ru/Regierungspraesident-von-Kassel-Walter-Luebcke-tot-aufgefunden

Die Falle um Walter Lübcke schnappt zu!

In diesem Zusammenhang passt der Hinweis, der mich am 21. Juni 2019 erreichte und mir ganz wesentlich erscheint. Er füllt die Lücken in der veröffentlichten Meinung:

  1. Das Märchen von der gescheiterten Reanimation
  2. Kein vollständiger Obduktionsbericht
  3. Keine Kritik an der zerstörten Spurenlage am Tatort
  4. Aufbau eines rechtsextremen Phantoms mit Verhaftung Unschuldiger
  5. Einschalten des Generalbundesanwaltes als politischer Tatortreiniger

Allmählich wird das Bild rund und die Falle schnappt zu!

Anmerkung: ich erinnere an den fälschlichen DNA Fund einer Peggy Knobloch im NSU Prozess. Und wie sagte Oliver Janich: nicht unwahrscheinlich, daß V-Männer ihre DNA dem Verfassungsschutz abgeben müssen. Und daß der Fall Lübcke nicht weiter kommt, weil die NSU Akte unter Verschluß ist….

Wieder ein Miss Marple Pressefall

wie bereits in einem vorhergehenden Beitrag beschrieben, hat es sich die Presse zur Aufgabe gemacht, die Gehirnleistung der Leser massiv zu fördern und versorgt die interessierte Öffentlichkeit nun vermehrt mit Geschichten, und Rätseln zum Selbstlösen. Nach dem Fall einer Erschießung in Offenburg, nun ein nächtlicher Vorfall, bei dem ein mutiger Jäger Schlimmeres verhindern konnte. Neue Kategorie Krimi.

Leset selbst: https://websitemarketing24dotcom.wordpress.com/2019/06/15/couragierter-jager-rettet-frau-nachts-im-wald-vor-vier-gewalttatern/

Couragierter Jäger rettet Frau nachts im Wald vor vier Gewalttätern

13. Juni 2019

Presseleute machen immer gern Streifzüge durch die Polizeimeldungen. Man erfährt dort viel. Die tägliche Kriminalität, von wem auch immer sie verübt wird, ist nirgends besser im Überblick zu erfassen. Die Formulierungen sind zwar Wortbausteine, aber man kann es einordnen. Wenn ein Täter jemanden anders „unsittlich berührt“, kann das
von einem unangemessenen Tätscheln bis zu einer Fast-Vergewaltigung reichen. Interessant ist aber auch und ganz besonders, was die Presse NICHT berichtet.

Hier ein Fundstück aus den Polizeimeldungen in und um Taunusstein:

03.06.2019 15:44 – Polizei Presse

Pressemitteilungen der Polizei für Wiesbaden und den Rheingau-Taunus-Kreis

Unklare Gefahrensituation im Wald, Taunusstein, Bleidenstadt, Laubachtal, Wald, 30.05.2019, 00.35 Uhr, (pl) In der Nacht zum Donnerstag wurde der Polizei durch einen Jäger eine unklare Gefahrensituation im Wald bei Taunusstein-Bleidenstadt gemeldet.

Der Jäger war gegen 00.35 Uhr im  Waldstück seitlich der B 54 zwischen Bad Schwalbach und Taunusstein auf eine verletzte Frau aufmerksam geworden, welche von vier Männern umgeben war. Aufgrund dieser sich darstellenden Situation verständigte der Zeuge direkt die Polizei und hielt die Personen bis zum Eintreffen der Polizeikräfte in Schach.

Die 39-jährige Frau wurde aufgrund ihrer sichtbaren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und nach einer ambulanten Behandlung wieder entlassen.

Da die Verletzungen der Frau ersten Ermittlungen zufolge zumindest durch einen der im Wald angetroffenen Männer im Alter von 26 bis 34 Jahren verursacht worden sind, wurde das Quartett festgenommen und zwecks weiterer polizeilicher Maßnahmen mit zur Dienststelle genommen. Bei einem der Festgenommenen handelte es sich um den Freund
der Geschädigten. Der genaue Ablauf sowie die Hintergründe, welche zu dieser Situation führten, sind bis dato noch unklar. Die Ermittler der Wiesbadener Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: https://aktuell.meinestadt.de/taunusstein/polizeimeldungen?page=3#ergebnislist

Man muss schon ein Weilchen suchen, um die Meldung zu finden.

Da sind vier Männer und eine Frau um halb ein Uhr nachts im Wald.
Eine Situation, auf die sich die Frau mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit nicht ganz freiwillig eingelassen hat. Denn warum fahren vier Männer mit einer Frau nachts in den Wald? Sicher nicht, um Pilze zu suchen. Und so zeigt sich dann auch, dass die vier Herren etwas mit ihr vorhaben, was sie eindeutig nicht will. Die verzweifelte Frau
schreit um Hilfe, als ihr Freund sie angreift. Ganz offenbar haben die anderen drei Männer nicht eingegriffen, um dem Gewalttäter Einhalt zu gebieten, was vermuten lässt, dass diese Situation so gewollt war oder sich gewollt so entwickelt hat. Möglicherweise sollte die Frau dort vergewaltigt und vielleicht sogar ermordet werden oder beides.

Normalerweise würde niemand nachts um halb eins im Wald Hilfeschreie hören und die Frau hätte keine Chance gehabt. Das war mit ziemlicher Sicherheit auch der Grund, warum die fünf Personen zu diesem Zeitpunkt an diesem Ort waren.

Dass ein Jäger das hören würde, damit hatte man nicht gerechnet. Der ist um diese Zeit auch nicht im Wald um Pilze zu suchen, sondern wahrscheinlich, um Schwarzwild, also Wildschweine zu jagen. Die sind nämlich nachtaktiv und dürfen im Mai in Hessen bejagt werden.

Der Jäger hört also die Hilfeschreie, läuft zu der Stelle, woher die Schreie kommen und findet die im Polizeibericht beschriebene Situation:
Sie war von „vier Männern umgeben und sichtbar verletzt“. „Zumindest“ von einem der Männer geht die Polizei als Täter aus, ihrem „Freund“. Wenn die Frau von vier Männern umgeben war, wurde sie dadurch „zumindest“ daran gehindert zu fliehen,  wahrscheinlicher aber haben sich alle vier an ihr vergriffen und Gewalt ausgeübt, wenn sie die Frau einkesseln.

Es war wohl offenkundig für den hinzukommenden Jäger, dass hier gerade ein Verbrechen geschah. Was passiert, wenn ein Zeuge dummerweise in eine solche Situation hineinstolpert? Er wird „ausgeschaltet“. Im Normalfall wäre die Wahrscheinlichkeit sehr hoch gewesen, dass Tage später ein Spaziergänger mit Hund zwei Leichen irgendwo im Wald gefunden hätte, auf denen die Fliegen krabbeln.

Und nun wird es interessant:

Das passiert aber nicht: Der Zeuge – also der Jäger – kann den Angriff auf das Opfer stoppen, sein Handy herausholen, ungestört die Polizei anrufen und offenbar den genauen Ort angeben. Trotz der Überzahl der gewalttätigen Männer (vier gegen einen)
wird der Zeuge nicht angegriffen, die Männer fliehen auch nicht.
Plötzliche Einsicht und Reue?

Wohl eher nicht.

Der Polizeibericht schreibt: „Aufgrund dieser sich darstellenden Situation verständigte der Zeuge direkt die Polizei und hielt die Personen bis zum Eintreffen der Polizeikräfte in Schach.“

…das wird der Zeuge aber wohl kaum mit dem Handy und lustigen Klingeltönen
hinbekommen haben. Was der Polizeibericht tunlichst nicht erwähnt, das schreibt die Seite „jagderleben“:

„Der Jäger alarmierte die Polizei und hielt die Männer bis zum Eintreffen der Beamten mit seiner Waffe in Schach.“

Das ist an der Geschichte nämlich des Pudels Kern: Hätte der Jäger nicht mit der Waffe im Anschlag die Situation absolut beherrscht, wäre es todgefährlich geworden, die Frau sehr wahrscheinlich ermordet und der Jäger ziemlich sicher auch. Der Jäger handelte absolut gesetzeskonform in einem Fall von Nothilfe nach § 32 StGB. Sein Einschreiten hat der Frau sehr wahrscheinlich das Leben gerettet, was ohne die Waffe nicht möglich gewesen wäre.

Überdies konnten die Täter ohne Gegenwehr auf frischer Tat gefasst werden. Ein voller Erfolg, die entstandene Situation wurde optimal gewaltfrei und ohne Blutvergießen gelöst, der Jäger brauchte sein Gewehr nicht einmal abzufeuern,

Eine geradezu klassische Situation, die einmal mehr beweist: Waffen
in den Händen rechtschaffener Bürger sind ein Sicherheitsfaktor, in den
Händen Krimineller eine Gefahr für die Allgemeinheit und den
Rechtsstaat.

Nicht das Messer oder die Schusswaffe macht das Verbrechen,sondern der Verbrecher.

Der Mörder von Mia hatte sich Minuten vor der Tat ein simples, x-beliebiges Küchenmesser im Geschäft nebenan gekauft und das junge Mädchen grauenhaft zermetzelt. Alle unbewaffneten Umstehenden waren hilflos und mussten diesen Horror mit ansehen. Schon eine vorgehaltene Waffe hätte den Täter wahrscheinlich gestoppt.

Ein Staat, der die anständigen, gesetzestreuen Bürger entwaffnet, die bewaffneten Kriminellen aber gewähren lässt, gräbt viele Gräber und am Ende auch sein eigenes. Denn Gewalttäter kommen immer an Waffen. In jedem Großstadt-Bahnhofsviertel kann man illegale Schusswaffen bekommen.
Die Verbrecher sind bewaffnet bis an die Zähne, der Bürger darf nicht mal ein simples Taschenmesserchen mit sich führen. Ein Taschenmesser mit einer Klinge über sechs Zentimeter, wie es früher jeder normale Schulbub schon hatte, ist heute streng verboten. Als damals mein Vater – wie alle seine Schulkameraden – mit seinem Taschenmesser herumlief, gab es nicht einen Fall in seinem Städtchen, wo jemand mit so einem Taschenmesser erstochen worden wäre.

Stellt sich die Frage: Warum entwaffnet der Staat konsequent die gesetzestreuen, anständigen Bürger und schaut bei den hochgerüsteten Verbrechern weg? Und warum verschweigt der Polizeibericht, dass es die Waffe war, die die Situation unter Kontrolle brachte? Warum berichtet die Presse diesen Vorfall nicht?

„Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen.“

(Chinesisches Sprichwort)

yahoo will den Mörder aus Offenbach nicht nennen

Eine Frau wird am hellichten Tag in ihrem Auto erschossen. so weit so schlecht. In einer offenen, demokratischen, vernunftgesteuerten…Gesellschaft erwartet man nun a) daß die Behörden die Presse sachlich und offen unterrichten und b) diese ihr Wissen klar und professionell aufbereitet, mit recherchierten Hintergründen an eine vielbeschäftigte und interessierte Öffentlichkeit weitergibt.

Aber wie in allen totalitären Staaten gestaltet sich die Berichterstattung zunehmend schwierig. In der BRiD liest sich die Berichterstattung inzwischen wie ein Miss Marple oder ein Miss Fisher Krimi. Immer auf der Suche nach versteckten Hinweisen lernt der Leser gewisser Kriminalberichte mit der Zeit, sein logisches Denkvermögen, seine Kombinationsfähigkeit zu schulen. Vielleicht ist das gar keine so schlechte Sache? Jedenfalls kann sie Spass machen.

Ein wunderbares Beispiel lieferte am Dienstag yahoo. https://de.yahoo.com/nachrichten/frau-auto-erschossen-mutma%C3%9Flicher-t%C3%A4ter-093847383.html

Sherlock Holmes kombiniert:

eine scharfe Schußwaffe ist im Spiel, der Tatort Offenbach, die mittelalterliche Dame saß in einem Sportwagen, der etwas auffälligeren Art. Ich möchte behaupten, daß diese Art Protzwagen nicht häufig in der Geschmacksskala deutscher Damen mit Kindern zu finden ist.Das Auto der erschossenenen 44-Jährigen steht nach der Tat in der Offenbacher Innenstadt. Foto: Rafael Bujotzek/InZwischenZeit:Filme

Täter und Opfer kannten sich, nach dem Täter wurde auch im Ausland gefahndet, aber die Spur verlor sich in Belgien. Nun hat sich der 42 Jährige der deutschen Polizei gestellt.

Nun, werte Leser, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß der Täter ein biodeutscher Christ ist?

Man kann der Presse nur raten, so weiter zu machen, denn immer an der selben Stelle NICHTS zu sagen ist genauso informativ wie ETWAS zu sagen. Leider aber werden durch den Informationsmangel noch viel größeres Resentiments geschürt, da die einzige Information in diesem Fall ist: kein biodeutscher Christ. Da wäre es doch bei weitem besser, derartige Taten zu personalisieren und individualisieren. Die Person zu nennen, die verantwortlich ist.

Als ich mich mit dem Mordfall der Journalistin in Malta beschäftigte, war ich erstaunt, wie dort in der Presse mit Verdächtigen, mit verhafteten Straftätern, umgegangen wird. Die maltesische Presse nennt immer Namen der Verdächtigen und Wohnort sowie Nationalität. Wird über den Gerichtsprozess berichtet, kommen Namen der Staatsanwälte, Richter und Strafverteidiger hinzu.

DAS ist Berichterstattung! Nichts anderes. Auch von einem Inselstaat kann man noch etwas lernen, wie es scheint.

Südafrika: die schwarze Polizei begeht nun Farmermorde

ein Farmer und Familienvater wurde erschossen, konnte aber noch einen der Angreifer tödlich treffen. Dieser trug eine Polizeiuniform. Die Angreifer waren zudem schwer bewaffnet und fuhren ein weisses (oder silbernes) Auto mit Blaulicht. Dies ist nicht der erste Bericht dieser Art. In den Medien findet man dazu nichts. Was wäre los, wenn auch nur ein Schwarzer durch einen weißen Polizisten verletzt würde?

Es gibt nun folgende Möglichkeiten. Entweder die Polizei macht aktiv mit bei dem Genozid, oder sie versorgt diese Kriminellen mit entsprechenden Utensilien. Oder Polizeiausstattung wird in großem Stil gestohlen und für diese Morde benutzt. Dies ist aber unwahrscheinlich, denn Diebstähle dieser Größenordnung würden öffentlich werden. Anscheinend ist aber nichts diesbezüglich bekannt. Weder über Polizeiberichte noch die Medien?