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Nazi-Sprache: Wie das Dritte Reich verklärt wird

von https://sciencefiles.org

Sprechen Sie noch selbst – oder wird bereits für Sie gesprochen? Im ICD-10 unter F42 findet sich die obsessive-compulsive disorder, zu deutsch: Die Zwangsstörung. …

Für einige Deutsche vor allem diejenigen, die sich auf der linken Seite des politischen Spektrums finden, ist der Nationalsozialismus Auslöser einer Zwangsstörung, die sie entweder überall Nazis sehen oder alles auf Grundlage ihrer Überzeugung von Nazis umgeben zu sein, beurteilen lässt.

Wenn es einen Erfolg des Nationalsozialismus zu vermelden gibt, dann sicher den, dass er auch fast 80 Jahre nach seinem Ende fortwirkt, auch 80 Jahre nach seinem Ende, wird er von Verschwörungstheoretikern der Linken zur grauen Eminenz hinter politischen Ansichten, die ihnen nicht gefallen, stilisiert. 80 Jahre nach seinem Ende halten Politdarsteller seine Erinnerung so lebendig wie nur möglich, um ihn – wie Geisterheiler – anlässlich jeder Entwicklung, die ihnen nicht gefällt, als Fetisch aus der Tasche zu ziehen…

Dieser verbrämte Essentialismus führt bei Heine dazu, dass er u.a. die folgenden Begriffe aus dem deutschen Wortschatz beseitigen will:

über Nazi-Sprache: Wie das Dritte Reich verklärt wird — volksbetrug.net

Selbst die Chinesen in Hongkong verstehen mehr von der Verwendung richtiger Begrifflichkeiten als wir in der BRiD

ja, werte Leser, wir BRiD Schafe hätten uns damit zufrieden gegeben, mit diesen Formulierungen einer Regierungschefin, so wie „wir“ uns mit einem 2+4 Vertrag als „Friedensvertrag“ ruhigstellen und mit einem Grundgesetz als „Verfassung“ abspeisen lassen. Leset und lernt von Hongkong.

https://www.freenet.de/nachrichten/topnews/hongkongs-regierung-verkuendet-ende-fuer-auslieferungsgesetz_7304776_4702792.html

Hongkong kommt nicht zur Ruhe. Regierungschefin Lam will die Pläne für Auslieferungen an China auslaufen lassen, aber nicht formell zurückziehen.

Ihren Kritikern reicht das nicht. Drohen neue Proteste?

Nach den Massenprotesten in Hongkong hat Regierungschefin Carrie Lam vergeblich versucht, die Lage zu beruhigen.

Auf einer Pressekonferenz beteuerte Lam am Dienstag,

  • dass der umstrittene Gesetzentwurf zur Auslieferung beschuldigter Personen an China nicht mehr vorgelegt werde.
  • „Das Gesetz ist gestorben“, sagte Lam.

Allerdings ging sie nicht auf die Forderung der Demonstranten ein, den Gesetzentwurf formell zurückzuziehen.

„Es gibt weiter anhaltende Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Regierung und Sorgen, ob die Regierung das Verfahren im Legislativrat neu beginnen wird“, räumte die Regierungschefin ein.

  • „Deswegen lassen Sie mich hier wiederholen: Es gibt keinen solchen Plan.“

Von einem offiziellen Rückzug sprach Lam aber wieder nicht.

Nach Protesten Hunderttausender Hongkonger gegen die geplanten Auslieferungsregeln hatte Lam das Gesetzgebungsverfahren im Juni gestoppt. Sie legte den Entwurf mit dem Hinweis auf Eis, dass er nicht mehr vorgelegt und damit im Juli nächsten Jahres einfach auslaufen werde.

Trotzdem dauern die Proteste an, wobei die Demonstranten fordern, das Gesetz auch formell zurückzuziehen.

So wollen die Führer der Demokratiebewegung ihre Aktionen fortsetzen.

„Keine unserer öffentlichen Forderungen wurde erfüllt“, schrieb der Ex-Studentenführer Joshua Wong auf Twitter.

Der richtige Weg, das Gesetz zu streichen, sei ein formeller Rückzug, da der Entwurf bis nächsten Juli im legislativen Programm erhalten bleibe.

Andere Aktivisten forderten Lam auf, sich an rechtsstaatliche Verfahren zu halten. Den Begriff „gestorben“ gebe es in keinem der Gesetze oder legislativen Vorgänge Hongkongs, sagte Bonnie Leung von der Menschenrechtsfront (CHRF), die viele Proteste organisiert hatte.

Zuletzt hatten am Sonntag wieder Zehntausende gegen das Gesetz und die Regierung demonstriert. Als Ziel ihres Protests suchten sie sich den Bahnhof für Hochgeschwindigkeitszüge aus, an dem Reisende aus China ankommen, die wegen der Zensur in der Volksrepublik nur begrenzte Informationen über die Lage in Hongkong bekommen. Nach der friedlichen Demonstration kam es am Abend zu Zusammenstößen mit der Polizei. Sechs Menschen wurden festgenommen.

Das Gesetz hätte es Hongkongs Behörden ermöglicht, von der chinesischen Justiz verdächtigte Personen an die Volksrepublik auszuliefern.

Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass Chinas Justiz nicht unabhängig sei und als Werkzeug der politischen Verfolgung diene. Auch drohten Folter und Misshandlungen. Viele sahen das Auslieferungsgesetz als „Werkzeug zur Einschüchterung“ in Hongkong.

Die frühere britische Kronkolonie wird seit der Rückgabe 1997 an China nach dem Grundsatz „ein Land, zwei Systeme“ als eigenes Territorium autonom regiert. Anders als die Menschen in der Volksrepublik genießen die Hongkonger nach dem Grundgesetz für die chinesische Sonderverwaltungsregion das Recht auf freie Meinungsäußerung sowie Presse- und Versammlungsfreiheit.

Viele der sieben Millionen Hongkonger fürchten zunehmend, dass ihre Freiheiten beschnitten werden könnten. Seit den prodemokratischen Demonstrationen vor fünf Jahren, als Teile der asiatischen Finanz- und Wirtschaftsmetropole wochenlang lahmgelegt wurde, hat die kommunistische Führung in Peking die Zügel enger gezogen.

Unter dem wachsenden politischem Druck verfolgt Hongkongs Justiz die Anführer von damals und steckte mehrere Aktivisten, Akademiker und oppositionelle Abgeordnete ins Gefängnis.

Statt aber vom politischen Engagement abzuschrecken, mobilisiert die Strafverfolgung die Hongkonger nur noch mehr. „Unsere Forderung sind freie Wahlen“, bekräftigte Ex-Studentenführer Wong nach Lams Pressekonferenz.

Auch aus Deutschland gab es Kritik: Wenn das ruhende Gesetzesvorhaben ohnehin auslaufe, „kann man es auch jetzt zurückziehen“, sagte der Grünen-Politiker Jürgen Trittin. „Das wäre nach dem langen Lavieren von Lam endlich ein deutliches Zeichen an China.“ Ihr immer mit Eueren „deutlichen Zeichen“! auch die hiesige Bevölkerung in Sachsen gab ein eindeutiges Zeichen und Ihr reagiert rechtsbrüchiger als China und Hongkong zusammen. 8 Mio Wähler setzten bei den letzten Bundestags-Wahlen ein Zeichen und was macht die BRiD Politkaste? Einen Demokratiebruch und Rechtsbruch am laufenden Band… gegen Mißliebige.

In Hongkong stehe „die internationale Verlässlichkeit Chinas auf dem Prüfstand“, sagte das Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Die Bundesregierung dürfe nicht hinnehmen, dass Peking Hongkong zur „inneren Angelegenheit“ erkläre. Es gehe um die Frage, ob die völkerrechtliche Vereinbarung „ein Land, zwei Systeme“ respektiert werde oder nicht. Großmäuler tummeln sich massenhaft in der BRiD Systemkaste. Andere kritisieren und selbst keine EU Haftbefehle wegen Abhängigkeit der Justiz mehr ausstellen dürfen.

 

Von den 24.000 Rechtsextremen in Deutschland sind über 18.000 Mitglieder der türkischen Grauen Wölfe

von 24.000 Rechtsextremen in der BRiD sind über 18.000 türkische Graue Wölfe

sie schaffen es immer wieder, daß die Menschen ihre eigenen Vorstellungen und Meinungen, die im Vorfeld in sie gepflanzt wurden, in die Worte der Systemlinge hineinzuinterpretieren. Das bedeuted, das System spricht wahr und überläßt es uns, den Zusehern und Zuhörern in unseren Köpfen daraus die Lüge zu formen. Teuflische Angelegenheit und perfide Taktik, aber omnipresent, allüberall, in jedem Satz zu entdecken. Darum werte Leserschaft, hütet euch vor Euerem Kopfkino und interpretiert nicht Euere Vorstellungen in die Worte anderer, also Politiker, Presstituierter und Wirtschaftsvertreter, hinein. Wie heißt es: sie reden von Frieden und meinen Krieg… nur in unseren Köpfen läuft das Kopfkino von Friede, Freude, Eierkuchen.

Ursprünglich veröffentlicht auf Bayern ist FREI: Michael Klonovsky schrieb am 3. Juli in sein Tagebuch: 3. Juli 2019 Es ist nichts Neues, dass die Parteien ihr minderbegabtes Personal in die EU-Gremien entsenden, doch die Nominierung der Ursula von der Leyen zur künftigen Kommissionschefin hat eine neue Qualität; ich möchte von einer Verwesungspersonalie sprechen…

über Von den 24.000 Rechtsextremen in Deutschland sind über 18.000 Mitglieder der türkischen Grauen Wölfe — volksbetrug.net

Affidavit

Ursprünglich veröffentlicht auf Wissenschaft3000 ~ science3000: Affidavit was bedeutet das wie kann man das auf Deutsch ausdrücken? eidesstattliche Versicherung (geht gar nicht, sagt Hofman) >> eidesstattliche Erklärung ? >> beeidigte Erklärung ? Ein Ehefähigkeitszeugnis ist beispielsweise auch ein Affidavit //Ein Affidavit stellt im Gegensatz zu einer eidesstattlichen Versicherung einen richtigen Eid dar. Der Begriff…

ein Affidavit ist keine eidesstattliche Erklärung

über Affidavit >> — Treue und Ehre

Politik in einfacher Sprache: Österreich

was habe ich gelacht…

https://lollipops4equality.wordpress.com/2019/05/20/politik-in-einfacher-sprache-osterreich/

(Inspiriert von diesem lesenswerten Artikel aus einem sowieso meist lesenswerten Magazin. Zitatquelle hier.)

Die Koalition von Sebastian Kurz mit der FPÖ war der interessante Versuch, die Rechtspopulisten zu domestizieren. Das ist gescheitert.

Österreich ist ein Land ganz in der Nähe.

Der Chef von Österreich heißt Sebastian Kurz.

Man nennt den Chef von Österreich auch “Kanzler”.

Kanzler wird man nur, wenn genug Leute einen wählen.

In Demokratien. Österreich ist aber keine Demokratie, sondern eine “parlamentarische” Demokratie.

Das ist wie, dass Pepsi auch irgendwie Cola ist, aber halt nicht ganz.

Man wählt daher nicht den Chef, sondern eine Partei.

Eine Partei ist eine Gruppe von Leuten, die finden, sie sollten Chefs sein.

Die Gruppe einigt sich dann auf einen Chef-Chef.

Das war der Sebastian für die Gruppe “ÖVP”.

Die meisten Parteien haben komische große Buchstaben als Namen.

Damit kann man sich die leichter merken.

Die ÖVP von Sebastian haben aber zu wenig Leute gewählt.

Der Sebastian brauchte daher Leute, die wollen, dass er Chef ist. Aber von einer anderen Partei.

Sebastian hat sich für eine Partei entschieden, die FPÖ heißt.

Die FPÖ sind “Rechtspopulisten”.

“Rechtspopulisten” ist ein schwieriges Wort für “böse”.

Weil die Leute von der FPÖ böse sind, muss man sie dressieren, wie Hunde.

Das hat der Sebastian versucht, aber nicht geschafft.

weiterlesen: https://lollipops4equality.wordpress.com/2019/05/20/politik-in-einfacher-sprache-osterreich/

In eigener Sache bzgl. Kommentare

Immer wieder einmal erreichen diesen Blog Kommentare mit nationalsozialistischem Inhalt oder solchen Anklängen. Ich muß die Anhänger dieser politischen Richtung ent-täuschen. Die Täuschung nehmen. Heimdallwarda sehen in dieser politischen Richtung und ihrer in der Vergangenheit gezeitigten inneren und äußeren Wirkung nichts, was uns als Volk oder andere Völker gegenwärtig oder zukünftig aus der schlimmen Situation herausbringen würde. Insbesondere der Sozialismus mit seinem Kollektivismus nicht. Heimdallwarda haben bezüglich dieser Ausrichtung vielmehr den Eindruck gewonnen, sie baute auf ein damals vorhandenes deutsches Wesen auf, sie bediente sich an etwas, das mehrere hundert Jahre gewachsen war und BE-nutze dies für ihre Zwecke. Und zwar die guten, wie auch die schädlichen Anteile dieses Wesens.

Was auch immer die Zwecke gewesen sind und wem sie im Einzelfall dienen sollten, letztlich führte dies zur Zerstörung. Purer Zerstörung, massenhafter Traumatisierung,  leitete die Abschneidung von unserer Herkunft und Vergangenheit und gründete den Boden für alles, was heute ist.

Auch ist dieser Blog, anders als vielleicht PI News und ähnlich große Seiten verschiedenster Richtungen, ungeeignet dafür, Dampf abzulassen und emotionale Energieaufstauungen systemkonform in das Nirwana zu kanalisieren.

Unser Deutscher Weg, der Weg der Deutschen Stämme, muß ein anderer sein. Wahrscheinlich wird dieser Weg sehr langwierig und viele von uns werden davon nicht viel mehr erleben dürfen als die zaghaften ersten Schritte und erst unsere Urenkel werden in diesem neuen Zeitalter Fuß fassen.

Soweit kann es aber nur kommen, wenn wir heute an uns arbeiten.

Vor diesem Hintergrund wiederhole ich hier meine Antwort auf einen Kommentar für die werte Leserschaft:

Heimdallwarda@michrensle: Werter Kommentator, und Gleichgesinnte. Ihre Emotionen sind verständlich ob dessen, was hierzulande vor sich geht. Die Richtung, wohin Sie steuern ist jedoch schädlich in jedweder Weise. Einmal für Sie selbst, seelisch wie auch juristisch, aber auch geistig, da Sie Ihr Blickfeld viel zu sehr einschränken. Dann ist es schädlich für diejenigen, die Sie mit Ihren Aussagen anschreiben, denn Sie bringen diese Menschen in juristische und damit auch existenzielle Gefahr, wenn diese der Freiheit der Rede und Meinung anhängen und Anschreiben generell nicht zensieren wollen, egal ob sie nun von Antifanten oder Spaghettimonstergläubigen herstammen. Man bringt andere Menschen einfach nicht in diese Lage. Die Sprache der Deutschen ist so vielfältig und hat einen so großen Reichtum, daß man das, was man ausdrücken möchte, auch tun kann, ohne andere in Gefahr zu bringen. Die Wahl der richtigen und rechten EHR-lichen Worte und Begriffe hat sich nämlich nicht nur nach den Emotionen zu richten und auch nicht nur nach offensichtlichen oder vermeindlichen Realitäten, sondern auch nach der Ehre. Freiheit in luziferischem, in A. Crowleschem Sinne, ist, daß man tatsächlich alles jedem in jeder Form sagen kann. Diese luziferische Freiheit erlaubt auch das Morden, den Rufmord, die Zerstörung, die freie Liebe auch des Häßlichen … sie ist die absolute Anarchie.
Wollen wir aber eine besser Welt, eine bessere Zukunft für uns, die Rückgewinnung der Verlässlichkeit des Wortes, eine Abkehr von der infantilen Bevormundung unserer Selbst durch Emotionen…. dann müssen wir uns besinnen auf die Ehrhaftigkeit. Die Ehrhaftigkeit in uns bedingt die Ehrhaftigkeit des Wortes und die Ehrhaftigkeit unserer Taten. Zum besseren Verständnis lese man das Lokasenna:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lokasenna.
und: http://germanenherz.blogspot.com/2012/05/loki-gott-des-feuers-und-des-bosen.html
und: https://anthrowiki.at/Loki
Die Ehrung der Sprache der Deutschen erfolgt übrigens auch über die Pflege einer guten Rechtschreibung. Auf diese zu achten, ehrt die eigenen Gedanken und den eigenen Geist ebenso wie den/die Empfänger dieser Gedanken. Dabei spielt weniger die Perfektion eine Rolle als vielmehr das Bewußtsein um diese Dinge und das Bemühen. Eilig und nachlässig hingeschmierte Gedanken, unreflektierte Ausflüsse, um sich selbst zu erleichtern,  sind wie gebrauchte Putzlappen aus dem eigenen inneren Haus, die man den Mitmenschen durch ihre offenen Fenster und Türen wirft.

Es grüßt alle Aufrechten Heimdallwarda

Moral und abstraktes Denken – wie Afrikaner und Europäer sich unterscheiden

Ich bin Amerikaner und habe zwischen 1976 und 1988 in mehreren afrikanischen Universitäten Philosophie gelehrt und seither in Südafrika gelebt. Als ich das erste Mal nach Afrika kam, wusste ich praktisch nichts über den Kontinent oder seine Menschen, aber ich lernte schnell. Mir fiel zum Beispiel auf, dass Afrikaner nur selten Versprechen hielten und auch keinen Anlass sahen, sich zu entschuldigen, wenn sie eines brachen. Es war, als ob ihnen nicht bewusst wäre, dass sie irgendetwas getan hatten, für das man sich entschuldigen müsse.

Ich brauchte viele Jahre, um zu verstehen, warum Afrikaner sich so verhalten, aber ich denke, dass ich jetzt in der Lage bin, das und andere für Afrika typische Verhaltensweisen zu erklären. Ich glaube, dass Moral abstraktes Denkvermögen voraussetzt – wie es auch Zukunftsplanung tut – und dass ein relativer Mangel an abstraktem Denkvermögen vieles erklären könnte, was typisch afrikanisch ist.

Das Nachfolgende sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Es könnte auch alternative Erklärungen für meine Beobachtungen geben, aber meine Schlussfolgerungen sind aus mehr als 30 Jahren des Lebens unter Afrikanern gezogen.

Meine ersten Ahnungen über einen Mangel an abstraktem Denkvermögen speisten sich aus dem, was ich über afrikanische Sprachen zu lernen begann. In einem Gespräch mit Studenten in Nigeria fragte ich, wie man in ihrer lokalen Sprache ausdrückt, dass sich eine Kokosnuss auf halber Höhe des Baumes befindet. „Das können Sie nicht ausdrücken“ erklärten sie. „Alles, was Sie ausdrücken können, ist, dass sie ‚oben‘ ist.“ „Ganz oben an der Spitze?“ „Nein, einfach nur ‚oben‘.“ In anderen Worten schien da keine Möglichkeit zu bestehen, Abstufungen auszudrücken….

alles lesen: https://nuada1111.wordpress.com/2019/03/09/moral-und-abstraktes-denken-wie-afrikaner-und-europaeer-sich-unterscheiden/

Frouwe aus ´em Wald: alle sind gleich

https://nuada1111.wordpress.com/2019/03/09/moral-und-abstraktes-denken-wie-afrikaner-und-europaeer-sich-unterscheiden/

Ich bin Amerikaner und habe zwischen 1976 und 1988 in mehreren afrikanischen Universitäten Philosophie gelehrt und seither in Südafrika gelebt. Als ich das erste Mal nach Afrika kam, wusste ich praktisch nichts über den Kontinent oder seine Menschen, aber ich lernte schnell. Mir fiel zum Beispiel auf, dass Afrikaner nur selten Versprechen hielten und auch keinen Anlass sahen, sich zu entschuldigen, wenn sie eines brachen. Es war, als ob ihnen nicht bewusst wäre, dass sie irgendetwas getan hatten, für das man sich entschuldigen müsse.

Ich brauchte viele Jahre, um zu verstehen, warum Afrikaner sich so verhalten, aber ich denke, dass ich jetzt in der Lage bin, das und andere für Afrika typische Verhaltensweisen zu erklären. Ich glaube, dass Moral abstraktes Denkvermögen voraussetzt – wie es auch Zukunftsplanung tut – und dass ein relativer Mangel an abstraktem Denkvermögen vieles erklären könnte, was typisch afrikanisch ist.

Das Nachfolgende sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Es könnte auch alternative Erklärungen für meine Beobachtungen geben, aber meine Schlussfolgerungen sind aus mehr als 30 Jahren des Lebens unter Afrikanern gezogen.

Meine ersten Ahnungen über einen Mangel an abstraktem Denkvermögen speisten sich aus dem, was ich über afrikanische Sprachen zu lernen begann. In einem Gespräch mit Studenten in Nigeria fragte ich, wie man in ihrer lokalen Sprache ausdrückt, dass sich eine Kokosnuss auf halber Höhe des Baumes befindet. „Das können Sie nicht ausdrücken“ erklärten sie. „Alles, was Sie ausdrücken können, ist, dass sie ‚oben‘ ist.“ „Ganz oben an der Spitze?“ „Nein, einfach nur ‚oben‘.“ In anderen Worten schien da keine Möglichkeit zu bestehen, Abstufungen auszudrücken.

Ein paar Jahre später lernte ich in Nairobi etwas Weiteres über afrikanische Sprachen, als zwei Frauen sich wegen meines Englischwörterbuchs erstaunt zeigten. „Ist Englisch nicht Ihre Muttersprache?“ fragten sie. „Doch“ sagte ich „Es ist meine einzige Sprache.“ „Aber wozu brauchen Sie dann ein Wörterbuch?“

Sie waren verwirrt darüber, dass ich ein Wörterbuch brauchte, und ich war über ihre Verwirrung verwirrt. Ich erklärte, dass man manchmal ein Wort hört und sich nicht sicher über seine Bedeutung ist und es dann eben nachschlägt. „Aber wenn Englisch Ihre Muttersprache ist,“ fragten sie „wie kann es dann englische Wörter geben, die Sie nicht kennen?“ „Was?“ sagte ich „Kein Mensch kennt alle Wörter seiner Muttersprache.“

Kikuyu-Frauen brauchen keine Wörterbücher

„Doch, wir kennen alle Wörter in

Kikuyu, und jeder Kikuyu tut das,“ antworteten sie. Ich war noch überraschter, aber so langsam dämmerte mir, dass ihre Sprache, da sie vollkommen mündlich ist, ausschließlich in den Köpfen von Kikuyusprechern existiert. Weil es eine Obergrenze dessen gibt, was sich das menschliche Gehirn merken kann, bleibt der Gesamtumfang der Sprache mehr oder weniger konstant. Eine Schriftsprache hingegen, die in Millionen von Seiten des geschriebenen Wortes existiert, wächst weit über die Grenzen der Kapazität hinaus, die sich irgendjemand in Gänze merken kann. Aber wenn der Umfang der Sprache begrenzt ist, folgt daraus, dass die Zahl der in ihr enthaltenen Konzepte ebenfalls begrenzt ist, und daher sowohl die Sprache als auch das Denken verarmt.

Afrikanische Sprachen waren notgedrungen in ihrem präkolonialen Kontext ausreichend. Verarmt sind sie nur im Vergleich zu westlichen Sprachen und in einem Afrika, das versucht, den Westen nachzuahmen. Während zahllose Wörterbücher zwischen europäischen und afrikanischen Sprachen gedruckt wurden, gibt es nur wenige Wörterbücher innerhalb einer einzelnen afrikanischen Sprache, und zwar genau deswegen, weil die Muttersprachler keine brauchen. Ich fand zwar ein Zulu-Zulu-Wörterbuch, aber es war ein kleinformatiges Taschenbuch mit 252 Seiten.

Meine Forschungen der Zulusprache begannen, als ich die Fakultät für Afrikanische Sprachen an der Witwatersrand Universität in Johannesburg anrief und dort mit einem Weißen sprach. Gab es den Begriff „Präzision“ in der Zulusprache schon vor dem Kontakt mit Europäern? …. weiterlesen….

von Millenials, Notre Dame und die Kunst, sich für den Nabel der Welt und aller Zeit zu halten

sprachkulinarisch exzellent gekocht…. die Kommentare stehen übrigens in Nichts nach!

https://unbesorgt.de/notre-dame-ein-millenial-belehrt-das-mittelalter/

In Arti­keln wie diesem von Anne Kunz in der „Welt“ zeigt sich exem­pla­risch, warum der Jour­na­lis­mus in diesem Land derart auf den Hund gekom­men ist. Ober­leh­rer­haft und atemlos rennen Kunz und Genos­sen mit ihren klein­geis­ti­gen Geo­drei­ecken durch die Geschichte um Maß zu nehmen.

Was hätte sich die Mensch­heit doch alles sparen können, wäre der Athe­is­mus vor dem Mono­the­is­mus erfun­den worden, die 2-Zimmer-Küche-Bad-Wohnung in Hamburg-Altona vor dem ver­schwen­de­ri­schem Barock und wie schön wäre es doch gewesen, wenn der Tesla schon gefah­ren wäre, bevor jemand auf die Idee kam, in Texas nach Öl zu bohren. Mit dem Halb­bil­dungs­dün­kel glu­ten­freier Mil­le­ni­als betrach­tet, bricht jede Errun­gen­schaft ver­gan­ge­ner Epochen im LED-Licht der Neuzeit in sich zusam­men: zu teuer, zweck­los, nicht kli­ma­neu­tral, man­gelnde soziale Gerech­tig­keit, falsch gegen­dert. Pyra­mi­den fallen durch, weil sie auch durch Skla­ven­ar­beit errich­tet wurden, die Kanal­bau­ten von Suez oder Panama sind eine einzige Umwelt­zer­stö­rung, der Die­sel­mo­tor wird vom Sockel der indus­tri­el­len Revo­lu­tion geholt und als Fein­staub­schleu­der ver­teu­felt. Wie viele Kin­der­gar­ten­plätze ent­stan­den wohl nicht, weil die Ame­ri­ka­ner unbe­dingt zum Mond wollten? Wenn sich Kunz prüfend und rügend rück­wärts durch die Zeit schreibt, erscheint die Gegen­wart allein als Ergeb­nis end­lo­ser Fehl­ent­schei­dun­gen. Der Bau von Kathe­dra­len wie Notre-Dame in Paris zum Bei­spiel. Kunz:

Die Kathe­drale von Notre-Dame wird welt­weit bewun­dert. Doch sie stammt aus einer düs­te­ren Zeit. Der fran­zö­si­sche Kir­chen­bau der Zeit war grotesk teuer – und könnte das Mit­tel­al­ter um Jahr­hun­derte ver­län­gert haben. – Der Ver­schwen­dungs­wahn der Kirche kostete nicht nur sehr viel Geld: Tau­sende Arbeits­kräfte waren im Einsatz, um die prunk­vol­len Bauten zu errich­ten.“

https://unbesorgt.de/notre-dame-ein-millenial-belehrt-das-mittelalter/

Frouwe aus ´em Wald: Die Aufblähung einer „Studie“ zu Rechtsextremismus in der Mitte

wenn nicht die Analyse dieser „Telefonbefragung“ gewesen wäre, hätte ich mich geweigert den tag „Wissenschaft“ zu setzen. Da wäre es allein bei Propaganda geblieben.

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/mitte-studie-teil-ii-ueberschaubares-hochgepumpt-auf-romanformat/

Die britische Blaustrumpfgesellschaft und die Heslacher Blaustrümpfler

1. Im 17. und 18. Jahrhundert

war „Blaustrumpf“ ein Spottname für die Gerichtsdiener, die oft blaue Strümpfe trugen.

2. Grimm´sches Wörterbuch

Nach dem Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm hatte die Bezeichnung „Blaustrumpf“ die Bedeutung „Angeber“ oder „Verleumder“. In diesem Sinne wird es in Johann Sebastian Bachs Quodlibet von 1707 (BWV 524) verwendet, in dem es heißt „…und mancher Hofbediente trägt blaue Strümpfe an.“

Und im deutschen Heslach mußten die Bewohner zum Kirchgang blaue Strümpfe tragen und haben seither ihren Spitznamen: Blaustrümpfler, denn sie sollen den württembergischen Herzog Ulrich von Württemberg auf der Flucht aus Stuttgart im Jahr 1518 verraten haben. Nach seiner Rückkehr mussten die Heslacher zur Strafe sonntags zum Kirchgang blaue Strümpfe tragen…

Quelle

3. Der finnische Donnergott Ukko trägt blaue Strümpfe (Quelle und quelle)

Ukko ist der Hochgott der finnischen Mythologie und höchster Gott in der Kalevala. Sein Name bedeutet etwa „alter Mann“. In der estnischen Mythologie trägt er den Namen Uku.  Dieser Gott des Himmels, des Wetters und des Gewitters löst Blitze aus, indem er mit seinem Wagen über den steinernen Himmelsweg fährt, so dass die Funken sprühen. Da seine Frau, die Göttin Rauni (in manchen Quellen auch Akka genannt), für Fruchtbarkeit steht, wird er selbst auch häufig als Fruchtbarkeitsgott gesehen. Ukko erschuf Ilmatar, die Göttin der Lüfte, die die Erde erschuf. Ukko wird als breitschultriger, weißhaariger Mann dargestellt, mit wehendem Bart und einem Flammenschwert in der Hand. Seine weiteren Attribute sind Beil, Hammer (ukonvasara, „Ukkos Hammer“) und Bogen; als Diener oder Begleiter stehen ihm Riesenadler und Luftjungfrauen zur Seite.

Ukko trägt den Beinamen Isäinen („Väterchen“). Bekannte Namensvarianten sind Uko, Ylijumala („Übergott“) oder Ukko-Ylijumala.

Ukko ist aber auch der Name der Ziege des finnischen Weihnachtsmanns. Die finnische Folklore besagt, dass Ukko aus Stroh hergestellt ist, aber überraschend stark genug ist, um den Weihnachtsmann zu tragen. Aber zurück zum großen Ukko.

Wie Arto Paasilinna in seinem Roman „Der Sohn des Donnergottes“ bedauernd schreibt, sind die alten finnischen Götter heute nahezu vergessen. Dennoch lebt vor allem Ukko in einigen Aspekten der Gegenwart fort. So werden zum Beispiel die Feuer zum Mittsommerfest in Finnland ukko-kokko genannt, was so viel heißt wie „Ukko-Johannisfeuer“. Der finnische Begriff für Gewitter ist noch heute ukkonen. Außerdem gibt es einen heiligen Opferberg der Samen namens „Ukko“, in dessen unmittelbarer Nähe der Ukonjärvi („Ukko-See“) liegt, an dessen Ufer sich auch ein gleichnamiges Dorf befindet (etwa 10 km nördlich von Ivalo). Selbst in der zeitgenössischen Musik ist Ukko vertreten; so veröffentlichte die finnische Metal-Band Kiuas („Saunaofen“) 2005 ein Album namens „The Spirit of Ukko“. Des Weiteren ist auf dem Cover des 2003 erschienene Album „Far from the Sun“ der finnischen Metalband Amorphis der Hammer Ukkos zu sehen, der teilweise auch im Bandlogo Verwendung findet. Die finnische Metalband Korpiklaani hat 2011 ein Album namens „Ukon Wacka“ veröffentlicht. Darauf ist das gleichnamige Lied zu hören, welches von einem Fest zu Ehren Ukkos handelt. Quelle

UKKO – Oh, Ukko, du bist die Größte von allen!Auf dich trinken wir diesen heiligen Toast, der aus deinem Mais gebraut wird. Auf Dich, unseren Vater, trinken wir, um Dich mit allen Lebenden und allen unseren Toten zu vereinen.

Ukko, du bist der mächtigste von allen, alter Mann am Himmel. Akzeptiere diesen Reichtum in der Vakka. Wir geben Dir das, wie wir wissen, dass Du uns viel geben wirst. Der Samen ist gesät. Jetzt hebe die Wolke an, bringe den Regen. Im Regen kommst du, im Donner hören wir die Schläge deines goldenen Schlägers aus deinem Feuerhaus.

Über den Wolken wohnst du, in der Mitte des Himmels, Herrscher über Regen und Wind. Wir suchen Deine Hilfe in Verzweiflung und Gefahr. Unsere Jäger suchen deine Hilfe. Du kannst das Spiel erhöhen, Du kannst den Bären zu uns bringen, als Geschenk von Dir.

Und um deine Hilfe schreien die gebärenden Ehefrauen.

Ukko war der höchste Gott der Finnen, aber er hatte eine Doppelrolle: er war auch der Wettergott. Vor allem im Frühjahr nach der Aussaat war er ein wichtiger Wettergott. Er wurde gebeten, den Regen zubringen und die Frühlingsdürre zu stoppen. Dazu versammelten sich die Menschen zum Opferfest Ukon vakat. Dort wurde das heilige Bier getrunken. Das Bier wurde aus Fässern mit Mais, Gerste oder Hafer gebraut, und auf dem Dach des Hauses aufgestellt, damit Ukko es sehen und mit Regenwasser befeuchten konnte. Aus dieser Mischung wurde das Malz hergestellt. Lebensmittelopfer wurden auch in einem Holzbehälter namens Vakka präsentiert. Ukko war ein universeller Gott. Die Leute beteten zu ihm um Glück bei der Jagd und beim Fischen und auch im Krieg.

Auf Finnisch bedeutet Ukko alter Mann. Noch heute bedeutet das Wort ukkonen Gewitter. Bei Gewittern sagten die Leute: Ukko schlägt das Feuer, Ukko brüllt. Die Blitze wurden als Spuren seines goldenen Schlägers oder Hammers angesehen.

Ein anderer Name für Ukko war Remu, was auch Donner bedeutet. Eine der Waffen von Ukko war der Hagelsturm, der den Feind erreichen konnte. Ukko wurde auch Vater oder Großvater genannt. Er lebte über den Wolken in der Mitte des Himmels.

Gebet eines Jägers: (wird verwendet, um das Wild aus der Deckung herauszuholen)

Ukko, goldener König alter Mann am Himmel, Nimm deinen goldenen Schläger mit, und den Hammer aus Kupfer. Schlage in die Wildnis, Schlag mit dem Hammer in den Wald.

4. blaustrümpfige finnische Gottheiten

http://www.sacred-texts.com/neu/kveng/kvintro.htm:

Die eigentlichen Waldgottheiten werden in hoher Verehrung gehalten, insbesondere der Häuptling Tapio, „Der Freund des Waldes“, „Der gnädige Gott der Wälder“. Er wird als eine sehr große und schlanke Gottheit dargestellt, die ein langes, braunes Brett, einen Mantel aus Baummoos und einen hochkronigen Hut aus Tannenblättern trägt. Seine Gefährtin ist Mielikki, „Die honigreiche Mutter des Waldes“. …sie wird als schön und gutartig dargestellt, ihre Hände glitzerten mit Gold- und Silberornamenten, sie trug Ohrringe und Girlanden aus Gold, mit Haarreifen aus Silber gesponnen, auf ihrer Stirn Perlenketten und  blauen Strümpfe an ihren Füßen und rote Schnüre an ihren Schuhen. In dieser Gestalt sorgte sie für Jagdglück. Mangete es daran, begegnete sie den Jägern als häßliches Weib.

5. Blau in den Johannislogen Quelle

Warum ist Blau die Leitfarbe der Johannis-Freimaurerei? – Wer sich im maurerischen Schrifttum auf die Suche nach Quellen zu dieser Frage begibt, findet bald eine Reihe interessanter Hinweise, aber kaum wahrhaft befriedigende Antworten…..War die Antwort auf die Frage nach dem Warum, nach der tieferen Bedeutung der Farbe Blau in der Freimaurerei, womöglich nicht in freimaurerischen Bibliotheken, sondern in rabbinischen Studierstuben zu finden? Immerhin gelten diese als zuverlässige Quelle des alten Wissens über den Tempel zu Jerusalem und seinen Bau. Also lag es nahe, die Untersuchungen mit einem Studium der Hebräischen Bibel fortzusetzen, der Einfachheit halber anfangs unter Zuhilfenahme einer deutschen Übersetzung. Allein – das Resultat der ersten Durchsicht war entmutigend. Das Wort „Blau“ kam dort schlicht nicht vor. Wie war das möglich? Ist nicht Blau die Wappenfarbe des Staates Israel? Trägt nicht jeder gläubige Jude zum Gebet im Tempel einen weißen Umhang oder Schal (tallith) mit blauen Streifen an den Rändern? Kannte die vorliegende Bibelausgabe womöglich bloß aufgrund einer irreführenden Übersetzung kein „Blau“? Die protestantische Schlachter-Bibel in der revidierten Ausgabe („Schlachter 2000“) erwies sich da als wesentlich ergiebiger. ….

Weitere Recherchen ergaben, daß extrem viele Völker im Nahen Osten, die Mosleme bis nach Indien irgendwie eine mentale, also keine physische, sondern seelische, Farbenblindheit gehabt zu haben scheinen. Das ist umso erstaunlicher, als man viele blaue (Kobalt) Mosaiken kennt. So gibt es im Hebräischen schon das Wort „Farbe“ nicht. Farbe wird unter dem Begriff „Erscheinung“ subsummiert. Blau ist ebenfalls unbekannt (kein Blau in der ganzen Thora) und fällt unter den Begriff „purpur“, was erstaunlich ist, denn der Gebetsschal und der Davidsstern auf der Flagge haben Blau auf Weiß. Das kann daher kommen, daß man lange Zeit nur die Purpurschnecke kannte, um eine dem Blau ähnliche Farbe herzustellen. Auch die Hellenen benannten die Farbe Blau nicht. So charakterisierten sie das Meer als „wein-farben“, was in unserer Konzeption ebenfalls eher Rot ist. Eine weitere Annäherung an Blau ist „rauchfarben“ u.s.w.

6. Bluestocking Society ab Mitte des 18. Jahrhunderts

Die Bluestocking Society (englisch für „Blaustrumpfgesellschaft“) war eine Gruppe gelehrter Frauen, die sich zu literarischen und politischen Diskussionen im Salon von Elizabeth Montagu und ihrer Freundin Elizabeth Vesey trafen, den sie Mitte des 18. Jahrhunderts in London eröffnet hatten und zu dem auch Männer, Intellektuelle und Aristokraten, eingeladen waren.

Der Begriff Bluestocking soll auf folgenden Vorfall zurückgehen: Einer der dort verkehrenden Herren war der Botaniker Benjamin Stillingfleet, der statt der zur feinen Herren-Abendgarderobe gehörenden schwarzen Seidenstrümpfe mangels entsprechender Mittel billige blaue Garnstrümpfe trug.

Dieses skandalöse modische Vergehen sprach sich herum, und die Teilnehmer der „intellektuellen Feste“, Männer wie Frauen, wurden als „bluestockings“ bekannt. Die Gruppe war jedoch niemals eine society, eine Gesellschaft, im formalen Sinne.

7. Blaustrumpf-Feminismus

Schriften von Mitgliedern des Bluestocking-Zirkels zwischen 1738 und 1785, v. a. von Elizabeth Montagu, Catherine Talbot, Hester Chapone, werden auch als Bluestocking Feminism („Blaustrumpf-Feminismus“) bezeichnet.

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts hatte sich eine „polarisierte Geschlechterphilosophie“ herausgebildet, die die Trennung von männlicher und weiblicher bürgerlicher Sphäre begründete und der Frau die Selbstbestimmung absprach.

In seiner Abhandlung über die Mädchenerziehung Emile (1762) hatte Rousseau formuliert: „Die Erziehung der Frau sollte sich immer auf den Mann beziehen. Uns zu gefallen, für uns nützlich zu sein, unser Leben leicht und angenehm zu machen: das sind die Pflichten der Frau zu allen Zeiten“.

Das gelehrte Frauenzimmer war verpönt wie später der Blaustrumpf. Frauen sollten nicht gelehrt, sondern in weiblichen Tugenden und Pflichten gebildet sein. Dem sollte auch das Lesen „guter Bücher“ dienen, die „den Verstand aufheitern und das Herz edler bilden“.

Als Mary Wollstonecraft 1792 mit ihrer Schrift A vindication of the rights of woman den britischen Blaustrumpf-Zirkel und deren Forderung nach höherer Bildung und Studium für das weibliche Geschlecht bekannt machte, wurde der Spitzname Blaustrumpf zunächst in Großbritannien, dann in Deutschland und Frankreich aufgegriffen und zu einem Schimpf- und Spottnamen für Frauen, die sich mit den ihnen zugedachten weiblichen Aufgaben nicht zufrieden gaben und ihre angeblich geistige Unterlegenheit gegenüber dem Mann in Frage stellten.

Die selbstbewusste Frau, die sich intellektuell bilden oder schriftstellerisch tätig sein wollte, war Mitte des 19. Jahrhunderts Zielscheibe männlicher Aversionen und Ängste, die in den damals in Frankreich populären Karikaturen von Honoré Daumier zum Ausdruck kamen. 1844 veröffentlichte die satirische Zeitschrift Le Charivari 40 Karikaturen von Daumier mit dem Titel Les bas-bleus (franz. für Blaustrümpfe). Die schreibende, lesende oder nachdenkende Frau, die ihre mütterlichen und hausfraulichen Pflichten vernachlässigte, wird darin zu einem abschreckenden Beispiel stilisiert, indem er sie geschlechtslos und körperlich abstoßend zeichnete. Der Anspruch von Frauen ‚männliches‘ Talent zu besitzen wurde damit „als lächerlicher Selbstbetrug“ dargestellt…. mit dem Aufkommen der ersten Frauenwahlrechtsbewegung wurde kommentiert: Frankreich habe mit dem „bas-bleuisme“ den Tiefpunkt seiner Geschichte erreicht, und die Franzosen würden eines grotesken Todes sterben…

 

GEDICHTE: Lied im Freien, Johann Gaudenz von Salis-Seewis (1762-1834) — Gabryon’s Blog

GEDICHTE: Lied im Freien, Johann Gaudenz von Salis-Seewis (1762-1834)

wenn man dieses Gedicht liest, beschleicht einen Wehmut. Es war einmal zu einer völlig anderen Zeit…in einer völlig anderen Welt.

Wie schön ist’s im Freien! Bei grünenden Maien Im Walde, wie schön! Wie süß, sich zu sonnen, Den Städten entronnen, Auf luftigen Höhn! Wo unter den Hecken Mit goldenen Flecken Der Schatten sich mischt, Da lässt man sich nieder, Von Haseln und Flieder Mit Laubduft erfrischt. D’rauf schlendert man weiter, Pflückt Blumen und Kräuter Und […]

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