Frouwe aus ´em Wald: die Gefährlichkeit einer Schaumwaffel mit Migrationshintergrund

https://www.livenet.ch/news/schweiz/374784-wie_gefaehrlich_ist_der_mkopf.html&docid=mYNtvi5L3VEGJM&tbnid=zla4SLkseyG1EM&vet=1&w=713&h=898&hl=de-DE&source=sh/x/im

Köln: Jugendliche attackieren Polizei — Kreidfeuer

Köln: Jugendliche attackieren Polizei — Kreidfeuer

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/koeln-aggressive-jugendliche-attackieren-polizei/ (27.7.):

KÖLN. Die Polizei in Köln ist am Wochenende von einer großen Gruppe Jugendlicher attackiert worden. Nur mit Verstärkung gelang es den Beamten, die Situation unter Kontrolle zu bringen.

In der Nacht zu Sonntag wurde die Polizei gegen 2.30 Uhr wegen einer Ruhestörung in Köln-Deutz gerufen. Die Beamten trafen dort auf eine 150-köpfige Personengruppe […]

über Köln: Jugendliche attackieren Polizei — Kreidfeuer

ein lesenswerter Buchauszug zur „Aufklärung“

http://archive.is/wip/gEdqY

der Artikel bzw. Buchauszug „Zukunft der Aufklärung“ stammt aus dem Jahr 2004 und setzt sich historisch und Aktuell mit dem Begriff und den Inhalten der „Aufklärung“ auseinander.

War ein Haupthindernis der breiten „Aufklärung und Vernunft“ zu Zeiten Kants in der Bildung und Information zu suchen, die nur einem kleinen Teil der Bevölkerung offen stand, so sei es heute die Nicht- oder Desinformation durch die Massenmedien.

Es handelt sich bei dem Artikel also durchaus um ein Werk mit Gegenwartsbezug. Wie immer bei den Linken.

Bevor wir nun aber fortfahren mit der dem Buch und der Theorie, und bevor werte „räächte“ Leserschaft gelangweilt von Theorie nicht weiter liest und sich lieber Pizzagate und der neuesten Facharbeiterbereicherung zuwendet noch ein paar Worte:

Liest werte Leserschaft Heimdallwardas Beitrag weiter, wird vielleicht deutlich WARUM die Linke die Rechte so bekämpft.

Sehr wahrscheinlich liegt es daran, dass sie nicht versteht WARUM sich die Rechten dem Links-liberalen Weg so versperren wie der Esel, der über eine Brücke ins gelobte Land soll.

In den linksliberal dominierten Wissenschaften und ihrer Literatur (ich meine jetzt nicht Gender und Co., sondern die Philosophie und Qualitätswissenschaft) geht es um Gerechtigkeit, Freiheit, friedliches Zusammenleben, glückliches Menschsein  …wollen wir das nicht alle?

Und die Wege dorthin wurden doch schon so wunderbar von klugen (linken) Köpfen vorgezeichnet, analytisch haarklein betrachtet! Lesen die Rechten soetwas denn nicht? Kein Interesse? Dann müssen sie stumpfsinnige Neandertaler sein … die bedrohen alles mit ihrem Knüppel! Wer nicht für Gerechtigkeit und Vernunft ist, der ist doch wirklich ein Feind des Guten …

So geht der (linke) Gedankenweg dahin. (nein, hier sind nicht die unbelesenen Gefühls-Schneeflocken gemeint oder die trainierten Antifanten, sondern die linksliberale Bildungsschicht mit Einfluß). Und ist das nicht auch verständlich?

Also werte Leserschaft. waget zumindest IHR Euch auf dieses Terrain der Theorie. Und dann werdet ihr feststellen, daß sich Links und Rechts tatsächlich treffen und der Feind woanders zu suchen und zu finden ist. Dass im Linken noch andere Einflüsse wirken … andere, wirklich schädliche Einflüsse …, die sich hinter LINKS verstecken und das Streben nach dem Guten völlig verzerren und mißbrauchen.

Der Buchauszug „Zukunft der Aufklärung“ ist solch eine linksliberale und theoretische Auseinandersetzung mit einem wirklich wichtigen Thema.

Ein Artikel, der langsam und gründlich gelesen werden sollte. Wo, so fragt man sich, sind ähnlich tiefgründige Auseinandersetzungen mit solchen Themen aus konservativen, bürgerlichen, rääächten Wissenschaftskreisen?

Gibt es die überhaupt (noch)??? Ja, doch sie sind ins Abseits katapultiert. Vielleicht, weil sie sich auf „haarige“ Spezialgebiete konzentriert haben und es dadurch leicht war, Triggerworte gegen sie zu kreieren. Die „Rechten“ sind allerdings zu wenig in der Theorie unterwegs. Sie sind eher die Realisten, die Praktiker.

Im Gegensatz zu den Linken.

Die Rechten hoffen, daß jeder bei gesundem Verstand doch an der REALITÄT erkennen müsse, was gut ist und was nicht, was funktioniert und was nicht. Warum sehen das die Linken nur nicht? Diese Spinner und Träumer? Die verdrehen mit ihren Begriffen alles, was real ist…

Hat werte Leserschaft jetzt eine Ahnung, wo der Hund zwischen den „theoretisierenden“ Linken und den „praktischen“ Rechten begraben liegt?

Die Linken haben durch ihren theoretischen Unterbau aber nun einige Vorteile. Sie stehen nämlich ganz am Anfang der Schöpfungskette von Realitäten, sie bilden und definieren Begriffe und Ideen.

Wie wollen nun aber die Nicht-Links-Liberalen überhaupt einen Fuß auf den Schöpfungs-Boden bekommen, wenn sie nicht das Übel schon an der analytisch-theoretischen Wurzel packen?

Wissenschaft betreiben?

Ich meine nun explizit das Thema THEORIENBILDUNG, denn es gibt selbstverständlich sehr gute Analytiker und Wissenschaftler in konservativen Kreisen. Aber wo sind sie zu finden? Ganz ihrer praktischen Neigung entsprechend wählen sie auch reaitätsbezogene Wissenschaftszweige. Wie die Geschichte des Weltkrieges…

Es kann doch aber nicht sein, daß das einzige Interesse des Widerstands im militärischen Weltkrieg liegt?

Ja, der ist wichtig, aber die Front, die bis heute aktiv ist, das ist die der soziologischen und politischen „Linken“ (also ihren okkulten Meister, von denen sie gesteuert werden. WAS oder WER auch immer so ein Meister ist. Eine Kraft, eine Charaktereigenschaft, eine Krankheit, ein Individuum, eine Gruppe …).

Wenn diese „Linken“ als maßgeblich einflußnehmende Gruppe in der Wissenschaft ein Thema analysiert, Bücher dazu schreibt und verbreitet, forscht … dann bilden sich Realitäten aus.

Wenn die Linke Begriffe bildet oder historische Begrifflichkiten in ihrem Sinneformt, definiert, gebraucht …, dann wird es in den Köpfen zur Realität und weil Wissenschaft die Politik berät – auf was sonst sollte sich Politik verlassen in iher Entscheidung? – kommt das Linke in die Politik und die Gesetzgebung und in die Gesellschaft.

Dies ist also ein Schöpfungsakt. Einmal Ideen und Worte kreiert, Begriffe sich angeeignet, kann man das nicht mehr ohne weiteres als inexistent erklären. Es wirkt und wirkt und wirkt …

Das Konservative muß in die Wissenschaft zurück. Da konservativ aber konservieren bedeuted, haben wir ein Problem, denn Wissenschaft ist so ziemlich das Gegenteil von Konserve, nicht wahr? Konservative müssen sich klar machen, WAS sie konservieren möchten, dann können sie wieder in die Wissenschaft und Einfluß an der Wurzel nehmen. Vielleicht hat das dann auch endlich ein Ende mit den vielen NEU Begriffen. Neue Aufklärung, Neue Normalität, Neue Realität, Neues Europa, Neue Rechte, Neues Deutschland, Neue blablablubb.

nun aber endlich zur neuen Aufklärung.

im Jahre 1987 fand in Frankfurt am Main ein vielbeachteter Kongreß zum Thema „Zukunft der Aufklärung“ statt, der von Peter Glotz angeregt worden war, und an dem sich zahlreiche Wissenschaftler verschiedener Disziplinen beteiligten .


Wiki Auszug Peter Glotz (* 6. März 1939 in Eger, Sudetenland; † 25. August 2005 in Zürich, Schweiz) war ein deutscher Politiker (SPD), Publizist und Kommunikationswissenschaftler. …von 1974 bis 1977 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, von 1977 bis 1981 Senator für Wissenschaft und Forschung von West-Berlin und von 1981 bis 1987 Bundesgeschäftsführer der SPD. Von 1996 bis 1999 war er Gründungsrektor der Universität Erfurt und von 2000 bis 2004 Professor an der Universität St. Gallen. Von 2004 bis zu seinem Tod gehörte Peter Glotz dem Präsidium der Deutsch-Arabischen Gesellschaft an….

Als Vertreter des Bundeskanzlers war Glotz von 2001 bis 2002 Mitglied des Europäischen Verfassungskonvents zur Ausarbeitung einer Europäischen Verfassung

EUROPÄISCHE VERFASSUNG!! Da haben wir Deutsche noch keine eigene Verfassung, nur ein Grundgesetz…und der will eine Europäische … sehr deutsch-volksfreundlich. Ob er, wie so manch andere Vertriebene hoffte, durch ein ausgeweitetes Europa eine Lösung für die deutschen Ostgebiete zu finden? Immerhin war er trotz seiner linken Verortung ein Vertriebener. 

Seit 2000 war er gemeinsam mit Erika Steinbach Vorsitzender der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen. Er war Kurator der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und wirkte zuletzt als freier Publizist, Autor und Herausgeber, beispielsweise der Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte. Zusammen mit Heinz Klaus Mertes moderierte er auf RTL von 1996 bis 1997 die Polit-Talkshow Im Kreuzfeuer und 2005 gemeinsam mit Heiner Geißler die monatliche Politsendung Glotz & Geißler auf n-tv. …

Wiki Auszug Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte (NG|FH) ist eine deutsche Zeitschrift für Politik und Kultur mit linksliberaler Linie. … zehn Ausgaben pro Jahr…. In ihrer heutigen Form besteht sie seit 1985, als die 1954 gegründete SPD-nahe Zeitschrift Neue Gesellschaft die seit 1946 erscheinenden, ursprünglich im linkskatholischen Milieu entstandenen Frankfurter Hefte übernahm. Die im Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Bonn erscheinende NG/FH versteht sich heute als politische Kulturzeitschrift, die sowohl Zeitdiagnosen als auch Zukunftsperspektiven vermitteln möchte. …Themen seit den 1990er Jahren

Chefredakteur der NG/FH ist nach dem Tod seines Vorgängers Peter Glotz der Politikwissenschaftler und Mitherausgeber Thomas Meyer. Neben Meyer fungieren als Herausgeber im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung derzeit (Stand Dezember 2018): Kurt Beck, Jürgen Kocka, Thomas Meyer, Bascha Mika, Andrea Nahles, Angelica Schwall-Düren und Wolfgang Thierse. Seit 2012 erscheint vierteljährlich eine englischsprachige Ausgabe mit dem Untertitel Journal of Social Democracy. Sie enthält Übersetzungen ausgewählter Artikel der deutschen Version und wird redigiert von dem Politikwissenschaftler Lew Hinchman, einem emeritierten Professor der Clarkson University in Potsdam (New York).

Und noch ein Auszug, weil er interessant ist: Unter Kommunitarismus (lateinisch communitas ‚Gemeinschaft‘) versteht man eine politische Philosophie, die die Verantwortung des Individuums/Einzelnen gegenüber seiner Umgebung und die soziale Rolle der Familie betont. Kommunitarismus entwickelte sich um 1980 als kritische Reaktion auf die Philosophie von John Rawls in den USA. Sein Hauptwerk A Theory of Justice (1971) gilt als eines der einflussreichsten Werke der politischen Philosophie des 20. Jahrhunderts. Den gesamten Wikieintrag zu lesen wäre vorteilhaft, denn er handelt von Verfahrensgerechtigkeit, Chancengleichheit und ähnlichem als Grundlage einer Gesellschaft.

Als Hauptvertreter gelten unter anderem Alasdair MacIntyre, Michael Walzer, Benjamin R. Barber, Charles Taylor, Michael Sandel und Amitai Etzioni.


Was sie zusammenführte, war die Sorge um die „Tradition der Aufklärung“, d.h. um die „Orientierung an universalen Wertsystemen der Menschenrechte, der sozialen Gerechtigkeit und der Freiheit“, die sie durch die drohende Dominanz „anderer Gesichtspunkte wie

  • nationale Identität,
  • Freund-Feind-Polarisierung und
  • eine modernitätsfeindliche Lebensstimmung“

geschwächt sahen.

aber HALLO! Freiheit und Gerechtigkeit wird also geschwächt durch nationale Identität. Hört hört. Und was verstehen sie wohl unter „modernitätsfeindlicher Lebensstimmung“? Da fällt werter Leserschaft sicher ganz individuell etwas dazu ein.

Im Rückblick waren solche Bedenken nicht unbegründet, denn in der Tat erreichte in den 80er Jahren die neokonservative Gegenströmung gegen eine vermeintliche linke Kulturrevolution seit 1968 ihren Höhepunkt;

ah ja „vermeintlich“ war die linke Kulturrevolution … wer schuf diesen Begriff? doch die Linken selbst. Und was bedeuted das jetzt, wenn eben diese Linken ihren eigenen jBegriff für ein Ereignis, eine Epoche, als „vermeintlich“ bezeichnen? War er damals schon nur ein Kampfbegriff ohne Realität? Oder soll das heißen, daß sie inzwischen diese „Revolution“ als Kinderspiel betrachten, weil sie jetzt eine wirkliche Revolution haben wollen, die diesen Namen auch verdient?

man konnte mit Recht „von einem erneuerten Kulturkampf“ sprechen, „in dem das geistige Profil der Bundesrepublik eine entscheidende Verschiebung der Züge erfahren soll, die es in den letzten 20 Jahren durch die bewußte Wiederaneignung von Aufklärungstraditionen angenommen hatte.“

Mit einfachen Worten: Die linken Wissenschaftler und die Linken allgemein behaupten, sie hätten die Aufklärung für sich gepachtet und sie hätten als 68 er diese Aufklärung GELEBT in der Bundesrepublik. NUR sie.

SIE seien die Träger der Aufklärung. SIE verkörpern die Aufklärung im Zeitalter der Bundesrepublik.

Das zu widerlegen wäre nun Aufgabe der konservativen Rechten, denn Aufklärung ist ja wohl das zentrale Element in Europa und insbesondere in Deutschland, auf das sich immer und alle berufen.

Haben die Konservativen hier etwas vorzuweisen?

Können die konservativen Rechten möglicherweise sich nur auf  die verstaubte Konservierung einer leblosen Aufklärung, einer Bücherwurm-Aufklärung berufen, während die Linken von sich behaupten können, sie hätten Aufklärung GELEBT? Verwirklicht? In die Realität gebracht?

Was bedeuted Aufklärung überhaupt aus konservativ rechter Sicht?

Wenn das nicht geklärt wird, haben die Konservativen ein echtes Problem an der Backe. Und wenn es bereits geklärt ist, dann sollten sie sich beeilen, das auch in die breite Masse zu kommunizieren, zu verbreiten und zu realisieren!

Der Artikel ist schon wieder überlang geworden.

Vielleicht gibt es eine Fortsetzung der Gedanken und Überlegungen dazu.

Aber werte Leserschaft sollte in erster Linie selbst auf Entdeckungsreise gehen und weiterlesen:

Die Zukunft der Aufklärung

http://archive.is/gEdqY

 

 

Mikey: „neue Normalität“ wird von „neuer Aufklärung“ flankiert

so jubelt man uns das NEU-Sprech unter …
Danke für das Teilen dieser Entdeckung.

An die gebildeteren als meinereiner, man schaue sich das mal an:

Dieses Wort „neue Aufklaerung“ wurde am Sonntag mal so „rein zufaellig“ in einer Talk-Sendung im hr2 fallen gelassen, natuerlich ohne die geringste Silbe ueber die Herkunft zu verlieren.

Es wird keine Normalitaet, also „alte Normalitaet“ mehr geben wenn es nach diesen Voegeln geht (der Zeitraum 2021/2022 ist nur Hinhalte), deshalb auch eben „neue NORMALITAET“ und die braucht eben, nach den Vorstellungen dieses Haufens eine „neue Aufklaerung“:
https://www.clubofrome.de/neue-aufklaerung

dort (das sind eigentlich mehr Werbe-Videos als dass man da wirklich etwas vermittelt bekaeme – eben kein grosser Bericht, der ja vielleicht in den Buechern):
Ernst U. von Weizsäcker: Wir sind dran. Club of Rome: Der große Bericht
Dauer rund 15 Minuten:
https://www.youtube.com/watch?v=F6uZJ4nWUPg

und
Vortrag von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Club of Rome)
Dauer etwas ueber 1 Stunde:
https://www.youtube.com/watch?v=o9HK4ssW2m8

… klingt natuerlich stellenweise gut (die Erkenntnisse sind allerdings so neu nicht: Hitler hatte einiges davon schon vorgetragen).

Nur, davon dass die Ausbeutung der Menschen beendet werden soll, davon ist keine Rede und davon dass sich die Very High bis Highest Society einschraenken soll auch nicht.
Ueberhaupt ist der Weizsaecker recht sparsam mit den Erklaerungen darueber wie die Welt insgesamt zukuenftig und konkret im Detail aussehen soll…

Und der Kampf gegen „Rechts“, also in Wirklichkeit und tatsaechlich der Kampf gegen Kritiker von alle dem heutigen Durcheinander, haengt wohl genau damit zusammen, dass man eben die Welt neu erfinden will und man da natuerlich keine Stoerer gebrauchen kann:
„Welt neu erfinden“ hier:
https://morgenzeitung.wordpress.com/2020/07/17/die-nwo-kommt-auf-harmlosen-sohlen-verschwoerungstheorie/#comments

… und wer sich das auch noch geben will (es ist ein furchtbares Rumgesuelze, aber eben eine Vorschau von dem wie man sich verschiedenes so zukuenftig denkt und welche Gestalten das umsetzen sollen) – das ist die Sendung in der mir die „neue Aufklaerung“ begegnete
https://www.hr2.de/programm/kulturszene-hessen–digitale-kommunikation-mit-licht–und-schattenseiten,id-kulturszene-646.html
(Dauer rund 51 Minuten)

Kulturszene Hessen | Digitale Kommunikation mit Licht- und Schattenseiten
SENDETERMINE
So. 19.07.20, 12:04 Uhr [vorbei]
Sa. 25.07.20, 18:04 Uhr (Wdh.)

Die digitale Kommunikation bietet uns viele Möglichkeiten.

Wir können sie souverän, zweckgerichtet, aber auch spielerisch zum Austausch, zur Debatte, zur Verständigung und zum Teilen von Wissen nutzen und damit selbst zu einer aufgeklärten [ <= dieses Wort wuerde man ohne obiges wohl meist ziemlich ueberlesen ] Öffentlichkeit beitragen.
Gleichzeitig werden aber auch anti-zivilisatorische und anti-aufklärerische [!] Tendenzen begünstigt und verbreiten sich massenhaft, ganz entgegen den Hoffnungen, die zunächst mit der hierarchiefreien Kommunikation im Netz verbunden waren.
Wie sind Chancen und Risiken digitaler Kommunikation in differenzierter Analyse zu bewerten? Was können wir tun, um den raschen technisch-kommunikativen Wandel mit guter Wirkung zu begleiten? Welche Medienethik müssen wir entwickeln?
Darüber diskutierte Moderator Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, am 13. Mai 2020 mit seinen Gästen: Prof. Dr. Caja Thimm, Professorin für Medienwissenschaft und Intermedialität, Universität Bonn, Cedric Engels (alias „Doktor Whatson“), Wissens-YouTuber und Luca Neuperti, Student der Informatik und Soziologie, Science-Slammer, Alumnus der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.
Weitere Informationen
Die Frankfurter HausGespräche 2020 stehen unter dem Motto:
„Alles gut? Kommunikation im radikalen Wandel“

Wir senden weitere HausGespräche in unserer Kulturszene Hessen:
26.07.2020: Zum Wandel der öffentlichen Kommunikation im 19. Jahrhundert
02.08.2020: Die große Gereiztheit: Wege aus der kollektiven Erregung [ oder wohl wie man Kritiker mundtot macht ]

Der CoR muss natuerlich nicht der einzige Haufen sein, der hier seine Finger drin hat. „Neue Normalitaet“ und „neue Aufklaerung“ sind aber doch wohl seine Schoepfung…?

Ja. Vielleicht kann man aber noch genauer dazu forschen. Das ist schon sehr interessant.

Und wenn ich bei Presstituierten immer lesen muß man könne oder solle  SPIELERISCH mit etwas umgehen, geht mir die Hutschnur hoch… da weiß man sofort, mit was für einer Bernays Klientel man es zu tun hat.

Gibt es eine siebte Sprachfunktion?

die Regelung der Sprache – haespeech und die grundlegenden Hypothesen. Sprachmagie und mehr.

Durchhalten lohnt sich… für Wissenschaftler

Man bemerke, seine eigene politische Korrektness, … es wäre interessant ihn zu interviewen.

Was ist ein Untermensch und gibt es ihn noch heute?

Disclaimer gilt. Disclaimer gilt. Disclaimer gilt.

https://derbrdsklave.wordpress.com/2020/06/22/was-ist-ein-untermensch-und-gibt-es-die-noch-heute/

Laut Wikipedia und der allgemeinen Meinung ist ein Untermensch, derjenige der nicht arisch ist.

Dies ist eine von vielen Lügen.
Laut SS-Hauptamt/Schulungsamt definiert man ein Untermensch nicht anhand von Rassen bzw. Völker, sondern am Verhalten einzelnen Menschen.

Ein Untermensch ist einer, der sich nicht an moralischen Normen hält, der kein Respekt vor dem Mitmenschen hat und sich auf Kosten anderer bereichert. Oder sie beraubt, bestiehlt, ermordet oder vergewaltigt.
In der Broschüre „Der Untermensch“ wird der Focus besonders auf die Bolschewiken gelegt und nicht wie die Alliierten-Propaganda behauptet, dass man gegen die osteuropäischen Völker besonders gegen die Russen hetzte.

Im Gegenteil, in der Broschüre wird gezeigt wie sehr die osteuropäischen Völker unter den Bolschewiken litten… Kinder verhungerten, viele Russen lebten am absoluten Minimum. Sie arbeiteten nicht um … weiterlesen unter obigem link.

Quellen:
https://derschelm.com/gambio/buecher-vom-schelm/historische-quellentexte/ss-hauptamt-der-untermensch.html
https://www.kopp-verlag.de/a/ngos-das-groesste-geheimdienstprojekt-aller-zeiten%21?d=1&emcs0=2&emcs1=Kategorieseite&emcs2=&emcs3=978100
Demokratie-Missionare als Todesengel – NGOs im Dienste der Kriegstreiber | 10.04.2016 | kla.tv/8061
«Wir sind ausgebildete Marxisten» – Patrisse Cullors, Mitbegründerin von «Black Lives Matter».
https://www.konjunktion.info/2020/06/usa-chaz-ein-sich-selbst-entlarvendes-sozialexperiment/
Enthüllt: Wie ein Künstler den Völkermord an den Weissen prophezeit

An den Andern – Christian Morgenstern

Ich hatte mich im Hochgebirg verstiegen.
Die Felsenwelt um mich, sie war wohl schön;
doch konnt ich keinen Ausgang mir ersiegen
noch einen Aufgang nach den lichten Höhn.

Da traf ich Dich, in ärgster Not: den Andern!
Mit Dir vereint, gewann ich frischen Mut.
Von neuem hob ich an, mit Dir, zu wandern,
und siehe da: Das Schicksal war uns gut.

Wir fanden einen Pfad, der klar und einsam
empor sich zog, bis, wo ein Tempel stand.
Der Steig war steil, doch wagten wir’s gemeinsam …
Und heut noch helfen wir uns, Hand in Hand.

Mag sein, wir stehn an unsres Lebens Ende
noch unterm Ziel, – genug, der Weg ist klar!
Daß wir uns trafen, war die große Wende,
Aus zwei Verirrten ward ein wissend Paar.

Quelle

Kunstdruck, individuelle Kunstkarte: Carl Spitzweg, Begegnung im Walde - Jäger und Sennerin

Quelle

nur Deutsche gibts im deutschen Land

„Nicht Katholik, nicht Protestant,

„nur Deutsche“ gibts im deutschen Land.

„Nichts“ gilt uns Bethlehem und Rom,

der deutsche Wald ist unser Dom!

Und frei führt uns aus Not und Nacht

„der Gott“, der tief in uns erwacht!“

© Erich Limpach (1899 – 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker

Wenn die Menschen sich weiterhin die Lügen von gestern als die Wahrheiten von heute aufreden lassen, dann wird die Peitsche von morgen ihnen zu spät schmerzhaft bewußt machen, welche Gefahren die Denkfaulheit im Gefolge hat.

© Erich Limpach (1899 – 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker

Der Warner geht der Zeit voraus –
der Dank kommt in sein leeres Haus.

© Erich Limpach (1899 – 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker

Alle Massenveranstaltungen sind Brutstätten der Suggestion.

© Erich Limpach (1899 – 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker

Über die Verfälschung der Vergangenheit eines Volkes führt der sicherste Weg zur Vernichtung seiner Zukunft.

© Erich Limpach (1899 – 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker

Der Völker Leid:
Vergeßlichkeit.

© Erich Limpach (1899 – 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker

Wenn ihr Frieden wollt auf Erden,
laßt den Wahn nicht mächtig werden.

© Erich Limpach (1899 – 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker

Es ist viel einfacher für einen Irrtum zu sterben, als für eine Wahrheit zu leben.

© Erich Limpach (1899 – 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker

Wo man das freie Wort verpönt,
dort wird das Heiligste verhöhnt.

© Erich Limpach (1899 – 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker
© by Friedrich Witte

Die Macht, die ihr unfehlbar glaubt,
ist die, die euch das Denken raubt.

© Erich Limpach (1899 – 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker

Ein einziger Zweifler hat oft mehr für die Zukunft der Menschheit getan, als Millionen Gutgläubige.

© Erich Limpach (1899 – 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker

O glaubt doch nicht, daß euch die Zukunft achtet,
wenn ihr allein nach eig’nem Nutzen trachtet.

© Erich Limpach (1899 – 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker

Ein Mensch, der keine Heimat hat,
gleicht einem windverwehten Blatt.

© Erich Limpach (1899 – 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker

Es kann ein Wabenwerk aus Stein
wohl Wohnung, doch nicht Heimat sein.

© Erich Limpach (1899 – 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker

 

Die fabelhafte Welt des Widerstands

man fragt sich, ob das, was für ein Individuum beobachtbar ist, nicht auch für ein Volkswesen gelten kann?

Also psychoanalytisch: Es gibt Therapeuten, die beobachten, daß sich trotz Leidensdruck ihre Patienten dem Weg der Heilung verweigern. Sie boykottieren vermeindlich(!) die Behandlung, den Therapeuten, den Arzt, sich selbst … meist unbewußt.

Übertragen auf den Volksorganismus könnte man fragen: wie, wo und warum boykottieren die Deutschen ihre eigene Gesundung und Heilung? Warum boykottierten die Bürokraten und Ärzte den Heiler Bruno Gröning? Welche Rolle spielt der Deutschenhass mancher Deutscher z.B. in der Antifa? in der deutschen Politik? Ist es tatsächlich nur Gehirnmwäsche oder besteht hier eine Traumatisierung im kollektiven Unterbewußtsein? Wie kann man hier heilend wirken? Gibt es andere Ursachen für diesen Selbstboykott, das Weiterwandeln auf dem selbstschädigenden Pfad?

Gibt es im Volksorganismus auch diesen Wiederholungszwang wie für ein Individuum? „Gemeint ist die sich wiederholende unbewusste Re-Inszenierung eines frühen Konfliktes.“

Wenn ja, dann wäre das nächste Unglück mit gleichem Ausgang für Deutschland vorprogrammiert.

Man könnte anstelle oder zusätzlich zu dem psychoanalytischen Ansatz aber auch den psychotherapeutischen oder den gänzlich anders gearteten systemischen Ansatz heranziehen.

Dann sind Widerstände gegen Veränderung zum Heilenden hin mit falschen Methoden, Angst vor Veränderung oder einfach dem falschen Zeitpunkt oder unklarer Zielsetzung begründbar.

Oder es gibt gar keinen Widerstand, es erscheint nur so, weil man aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Sache blickt.

Dies ist ein sehr interessanter Ansatz. Man blicke auf den BRiD Widerstand so, daß man festellt: da sind Menschen die wollen Veränderung und der Staat will das nicht…. dann wäre der Staat der Widerständische und das kritische Volk der Progressive.

Oder beide wollen einfach nur in unterschiedliche Richtungen…aber voran…. zu unterschiedlichen Zielen.

Der Slogan „wir sind der Widerstand oder Widerstand 2020 werden dadurch zumindest fragwürdig. Daraus wiederum folgt, daß wenn unsere Sprache nicht nur die Wirklichkeit abbildet, sondern auch erschafft, zum Beispiel durch die Bilder, die Begriffe in unserem Kopf erzeugen und die Gefühle die sich damit verbinden, dann wäre es sicher keine schlechte Idee, sich mit dem Konzept Widerstand eingehender zu beschäftigen:

Quelle pdf

…Widerstand in der Psychoanalyse

Das theoretische Konzept des Widerstands stellt einen wesentlichen Inhalt psychoanalytischen Denkens und Arbeitens dar.

Sigmund Freud beobachtete bereits bei seinen ersten psychoanalytischen Behandlungsversuchen mit sogenannten Hysterikerinnen, dass diese, trotz ihres Wunsches nach Hilfe und Besserung, auf vielfältige Weise die „Sprechkur“ und damit ihre Gesundung sabotierten.

Aus der Beobachtung der Widerstände heraus, entwickelte Freud die Theorie der Verdrängung: Unannehmbare Konflikte, meist aus der Kindheit stammend, werden demnach aus der Bewusstheit ins Unbewusste verdrängt, was aber nicht heißt, dass sie von dort keinen Einfluss mehr auf die Persönlichkeitsentwicklung ausüben.

Vielmehr sind sie weiter wirksam, beeinflussen Emotionen, Haltungen und Handlungen des Individuums. (Mackenthun, G.,1998).

Welche Rolle spielt der Widerstand in diesem Geschehen?

Er hat eine Art „Wächterfunktion“, die das Individuum davor schützt, die ins Unbewusste verdrängten und schmerzlichen Gefühle (Konflikte aus der Kindheit), ins Bewusstsein vordringen zu lassen.

Bleiben schwerwiegende Konflikte ungelöst, können sie sich im Lebenslauf hinderlich auswirken und Leidensdruck hervorrufen3.

Innerhalb der Therapie werden innerpsychische Konflikte vor allem über die Widerstände des Klienten gegenüber dem Therapeuten bzw. dem therapeutischen Intervenieren sichtbar.

Durch die Formen des Widerstands in der Therapie werden auch die charakteristischen Abwehrmechanismen des Patienten deutlich (Kriz, J., 2011, S. 36).

Insbesondere in der Phase der negativen Übertragung kritisiert der Patient den Behandler, versäumt z. B. Therapiestunden, schweigt oder spricht über Belanglosigkeiten und verhindert somit eine Bewusstwerdung traumatischer Erlebnisse, unerwünschter Triebregungen oder Konflikte.

War für Freud Widerstand zunächst immer neurotisch, entwickelte die Psychoanalyse im weiteren Verlauf durchaus Verständnis für die Notwendigkeit von Verdrängung und Widerstand für die psychische Gesundheit (Mackenthun, G., 1998).

Das Auftreten von Widerständen und die Arbeit damit macht im analytisch-therapeutischen Kontext Sinn.

Bildlich gesprochen, könnte man den Psychoanalytiker in seiner deutenden Rolle als Goldgräber auf der Suche nach den Widerständen als Goldader verstehen, da man in der Aufdeckung und Überwindung der innerpsychischen Widerstände die „heilende“ Wirkung der psychoanalytischen Therapie sieht (Zimbardo, P.G. u .a., 2003, S. 648).

Worin besteht nun die Aufgabe des Psychoanalytikers?

Warum ist die Bewusstmachung bzw. -werdung der innerpsychischen Widerstände als Goldgrube zu verstehen?

In der analytischen Therapie soll dem Klienten die Möglichkeit bereitet werden, sein Geworden-Sein vor dem Hintergrund seiner Biografie, besser zu verstehen.

Ihm wird die Möglichkeit gegeben, an den Anfang zurückzugehen, die Geburtsstunde des neurotischen Konflikts.

Die dabei auftretenden Widerstände, die eigentlich als Schutz vor dem Eindringen ins Unbewusste dienen, müssen hierzu überwunden werden.

Widerstände werden also vom Therapeuten gedeutet und als wichtiges Diagnostikum verwendet. „(…) die Psychoanalytiker bieten dem Patienten die Entwicklungsmöglichkeiten in einer Beziehung zum Therapeuten…manche zum Beispiel Balint, möchten dem Patienten die Möglichkeit bieten, quasi an den Ausgangspunkt ihrer Entwicklung zurückzukehren, um dann einen Neuanfang zu machen.“ (König, K., Simon, F., 2001, S.72). 3

Ein populäres Beispiel stellt der sogenannte Wiederholungszwang dar.

Gemeint ist die sich wiederholende unbewusste Re-Inszenierung eines frühen Konfliktes.

Beispiel: Eine Frau, die als Kind unter einem unnahbaren Vater gelitten hat, sucht sich evtl. unbewusst immer wieder Lebenspartner, die der Art des Vaters entsprechen, um den Konflikt in der aktuellen Situation zu lösen.

Die Überwindung des Widerstands (innerhalb der Therapie) ist gleichzusetzen mit einer Bewusstwerdung abgespaltener Konflikte.

Dadurch entsteht der neue kreative Moment, die Chance, die pathologischen Beziehungsmuster durch lebensdienlichere zu ersetzen.

Widerstand in der Gestalttherapie

Da die Gestalttherapie sich aus der Psychoanalyse entwickelt hat, fußt auch deren Widerstandsbegriff auf dem psychoanalytischen Modell….

Im Gegensatz zur Psychoanalyse wird der Widerstand in der Gestalttherapie aber nicht gedeutet (oder beseitigt), sondern im Hier und Jetzt erfahrbar gemacht.

Im Zentrum steht nicht die Ursache – der auslösende Konflikt oder das traumatische Erlebnis – sondern der daraus resultierende Vermeidungsprozess.

In der Behandlung geht es demnach vor allem darum, dem Klienten zu helfen, sich unerwünschte Gefühle bewusst zu machen und Fähigkeiten zu entwickeln, diese zu ertragen.

Im Gegensatz zu anderen Therapieverfahren wird in der Gestalttherapie der Konfrontation und Frustration des Klienten eine große Bedeutung beigemessen.

Dahinter steckt die Überzeugung, dass die Tendenz des Individuums, problematische Inhalte zu vermeiden, seine Neurose aufrechterhält.

Widerstand in der Verhaltenstherapie

Ganz anders als in den tiefenpsychologischen Therapierichtungen liegt der Verhaltenstherapie keine Vorstellung eines „Unbewussten“ zu Grunde, das Einfluss auf

  • die Struktur,
  • das Bewusstsein,
  • die Emotionen oder
  • Handlungen des Individuums nimmt.

Folglich spielen „Verdrängung“ und Widerstand im Sinne einer unbewussten Abwehr von inneren Konflikten und damit als wichtiges Arbeitsmaterial der Behandlung keine Rolle.

Widerstand wird in der Verhaltenstherapie eher als ein aktuelles Motivationsproblem während der Behandlung gesehen. … und die der Person durchaus unbewusst sein können, …

Die Ursachen für den Widerstand werden aber mit der Dynamik des Therapie- bzw. Änderungsprozesses begründet.

So können z. B. Motive und Ziele der Therapie nicht geklärt bzw. ambivalent sein oder sie werden im Vorgehen des Therapeuten nicht genügend gewürdigt.

Typische Motivationshindernisse können

  • das Beharren auf alten Gewohnheiten,
  • die Angst vor Veränderung,
  • sekundäre Gewinne aus der Symptomatik,
  • Mangel an Veränderungsanreizen
  • sowie ein falscher Zeitpunkt für Änderungen oder
  • der nicht angemessene Einsatz bestimmter Methoden innerhalb der Therapie sein. (Caspar, F.M. u. Grawe K., 1981)

Die Aufgabe des Verhaltenstherapeuten besteht darin, das Auftreten von Widerstand innerhalb des Behandlungsprozesses möglichst zu vermeiden oder ggf. den Widerstand durch geeignete Interventionen aufzulösen.

Dazu müssen die verschiedenen Ursachen der Abwehr auf der entsprechenden Inhalts- oder Beziehungsebene bearbeitet werden.

Als zielführend für den Veränderungsprozess wird eine komplementäre Beziehungsgestaltung, in der sich der Therapeut erfüllend oder bestätigend zu den wichtigsten Zielen des Klienten verhält, angesehen.

  • Empathie,
  • Akzeptanz,
  • Transparenz und
  • ressourcenorientiertes Arbeiten

sind zur Prävention oder Lösung von Widerstand erforderlich.

Darüber hinaus soll das „Prinzip der kleinen Schritte“

  • für Erfolgserlebnisse sorgen,
  • Ressourcen wecken sowie
  • Vertrauen in die Therapie und die eigenen Fähigkeiten aufbauen und

dadurch Widerstände reduzieren. …

3. Widerstand in der systemischen Theorie und Praxis – geht das?

… Bedeutung (oder auch Bedeutungslosigkeit) [von Widerstandsmodellen] innerhalb der systemischen Theorie und Praxis zuwenden. …befassen wir uns zunächst mit

  • der Einordnung des Begriffs auf Grundlage des radikalen Konstruktivismus.
  • [dem]Versuch, zu definieren was wir (in diesem inhaltlichen Zusammenhang) unter Widerstand verstehen und
  • unsere Begriffsbestimmung transparent zu machen.

Wenn alles was gesagt wird, ein Beobachter sagt, stellt sich für uns als zentrale Frage, ob

  • Widerstand überhaupt „beobachtbar“ ist bzw.
  • welchen Sinn eine solche Beobachtung in der systemischen Therapie macht.

„Gibt“ es Widerstand?

Hinter dieser Frage steht das Nachdenken darüber, wie wir von dem reden, wonach wir fragen.

Systemisches Denken erwächst aus oder steht in Zusammenhang mit konstruktivistischer Erkenntnistheorie.

Sie beinhaltet: es kann keine absolute Wirklichkeit beschrieben werden, weil jede Beschreibung die Perspektive eines Beobachters wiedergibt.

… Auch vom radikalen Konstruktivismus muss … gesagt werden, dass er „nicht als Abbild oder Beschreibung einer absoluten Wirklichkeit aufgefasst werden darf, sondern als ein mögliches Modell der Erkenntnis…“ (zitiert nach Watzlawick, P., 1981, S. 37)

Die Schlussfolgerung daraus: Es entspricht konstruktivistischem und systemischem Denken, dass ontologisch (rein vom Begriff her) gültige Aussagen, ob es etwas „gibt“ oder nicht, nicht möglich sind.

Wer diese Schlussfolgerung bejaht, ist zur Bescheidenheit aufgefordert, zum bescheidenen Umgang mit der eigenen Sichtweise, mit eigenem Gedankengut und Erkenntnissen.

Damit ist allerdings noch nichts darüber gesagt, ob es Sinn macht von Widerstand als einem Konstrukt, einer Hypothese zu sprechen, das bzw. die nützlich sein kann oder auch nicht.

Die Nähe zur Theologie

Sucht man nach Anschlussmöglichkeiten und Unterschieden zwischen systemischer Theorie und Theologie, ergibt sich durchaus ein Zusammenhang zwischen konstruktivistischer Perspektive und der jüdisch-christlichen Vorstellung von Gott und Mensch.

Der Gottesname in der hebräischen Bibel und der überaus respektvolle Umgang damit sind Ausdruck dafür, dass Gott nicht festgelegt wird und sich nicht festlegen lässt auf eine bestimmte Seinsweise.

was aber dazumal niemanden davon abhielt diese Seinsweise festzunageln… und Kreuzzüge zu veranstalten. Heute wird das Konzept vom obersten Jesuiten  in Rom vertreten: Jeder und alles ist der einzige Gott, egal ob er bei den einen Menschenopfer fordert, bei den anderen den Dschihad, bei dem nächsten die Versklavung aller Goyim oder das Hinhalten der zweiten Wange… ist alles Gott… der eine Gott. Nicht geistiges Wesen, sondern schnöder Baumeister, Architekt, Uhrmacher …  radikaler Konstruktivismus. Ein rein materialistisches Denkmodell nahe am Relativismus und Sozialismus vegetierend.

Entsprechend gilt nach biblischer Tradition das sogenannte „Bilderverbot“:

In Exodus 20, 4f wird dazu aufgefordert „Du sollst dir kein Bildnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist…“.

Es entspricht christlichem Gedankengut und Verhalten, Gott und Mensch nicht festzulegen denn: „Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht“ (Dietrich Bonhoeffer), sie bleiben Geheimnis.

Was bedeutet uns das Wort Widerstand?

Wenn wir von Widerstand reden und nach dem theoretischem Hintergrund fragen, müssen wir klären, was wir mit dem Wort meinen (siehe Kap. 2).

Mit dem Versuch der Begriffsklärung bewegen wir uns auf gut systemischem Boden, denn dem oben Gesagten entspricht es, dass auch die Bedeutung eines Wortes nicht „objektiv“ festlegbar ist, sondern jeweils Ausdruck einer Perspektive ist: Was bedeutet der Begriff uns?

Hinter der Frage nach „Bedeutung“ stehen Beobachtungen von Kommunikationsforschern wie z. B. Paul Watzlawick oder Niklas Luhmann.

Wenn nach Luhmann Kommunikation ein dreifacher Selektionsvorgang ist, entscheidet der Adressat in einer Kommunikation über das Verstehen (=3. Selektion) und damit über Bedeutung, die das Verstandene für ihn hat. (Ludewig, K., 2009, S. 42)

Auch innerhalb der Theologie sind „Bedeutung“ und „Verstehen“ zentrale Begriffe, wenn es um das Verstehen alter Texte und Überlieferungen geht (Hermeneutik), aber auch in der praktischen Theologie, wenn z. B. der Frage nachgegangen wird, wie Kommunikation des Evangeliums stattfindet.

Der Theologe Paul Tillich (1886-1965) hat in seinen Schriften zum „religiösen Symbol“ deutlich gemacht, dass Theologie, das Reden von Gott, auf Symbole angewiesen ist, weil im Symbol mindestens zwei Dimensionen „zusammenfallen“ (= griech.: symballein), der Begriff oder Gegenstand und Bedeutung.

Sofern ein Begriff oder ein Gegenstand über sich selbst hinausweist, bedeutungsoffen ist für Transzendenz, kann er zum religiösen Symbol werden.

Auf eine andere Funktion von Sprache weist Arist von Schlippe hin.

Danach sind Begriffe nicht nur Träger unterschiedlicher Bedeutungen, sondern Sprache ist auch an der Konstituierung von Wirklichkeit beteiligt.

In seinem Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung ist zu lesen:

„Landläufige Vorstellungen von Sprache verstehen diese als Möglichkeit der Abbildung von Welt.

Das Wort ‚Tisch‘ repräsentiert das Ding ‚Tisch‘ in meinem Kopf.

Die Aufgabe der Sprache sehen wir dann meist darin, Beschreibungen zu liefern, die sich an Begriffen wie Wahrheit, Objektivität und Realität messen lassen.

Dass und in welchem Ausmaß Sprache jedoch gerade eine konstituierende Funktion für unsere Erfahrung von Wirklichkeit hat, müssen wir uns immer wieder ins Bewusstsein holen.“ (Schlippe, A., Schweitzer J., 2003, S. 95)

Im Blick auf den Begriff Widerstand gilt es also, sich zunächst darüber zu verständigen, welche Bedeutung wir jeweils dem Begriff geben, bzw. auf welchem Bedeutungshintergrund wir uns bewegen, denn da gibt es durchaus unterschiedliche Möglichkeiten, wie in Kapitel 2 ausgeführt.

Relativ leicht ist es, uns an dieser Stelle abzugrenzen von Widerstand in der Physik oder in der Politik.

Wir beschäftigen uns hier mit dem therapeutischen Kontext.

…„Worte wie ‚Widerstand‘ sind… in den Therapiekonzepten nicht einfach Worte, sondern Modellkonzeptionen, die im speziellen Kontext Psychotherapie bestimmte Arbeitshypothesen benutzen und erzeugen.

Sie werden benutzt, um auf dem Hintergrund der grundsätzlichen Modellannahme z. B. in der Übertragungs- und Gegenübertragungsarbeit zu arbeiten.

Das ist eben so nicht in der Systemtheorie.“

und weiter:

„Wir können da Opfer unserer Worte werden.

Natürlich gibt es Widerstand im Leben, aber in der Therapie bedeutet das Wort eben eine ganz bestimmte Arbeit mit dieser auch durch das Modell [] erzeugten inneren und äußeren Situation.“

Wie bereits erläutert steht der Begriff Widerstand in der analytischen Psychotherapie im Kontext einer Konzeption, einer Arbeitshypothese, die hilft, innerpsychische Dynamik zu verstehen.

… die Frage aufkommen, ob letztlich Widerstand eine „Glaubenssache“ sei. …:

  • Entscheidend scheint mir doch letztlich, was der Einzelne innerlich geneigt ist zutiefst zu ‚glauben‘… In Gottesdiensten hört man des Öfteren eine Formulierung, sinngemäß wie: ‚Gehet hin in Frieden. Euch geschehe nach eurem Glauben.‘“
  • … die Wertung allerdings, dass die Diskussion einen Glaubenscharakter bekommen habe, dem würde ich widersprechen und das ganz entschieden. Damit würden Sie eine Relativierung vornehmen ganz nach dem Motto: ist egal, jeder nach seiner Facon, wie es euch gefällt…“

Dieser Diskussionsbeitrag liefert selbst ein Beispiel dafür, dass ein Wort je nach Kontext Unterschiedliches aufschließen und unterschiedlich Bedeutung gewinnt.

„Glaube“ ist ein Schlüsselwort im Kontext von Religion, Ausdruck z. B. für Lebenshaltung und damit alles andere als beliebig.

Das „sinngemäße“ Zitat nimmt […] aus dem Kontext von Gottesdiensten, überträgt es in einen anderen Kontext und gibt ihm damit eine andere Bedeutung.

Wenn wir (die Verfasserinnen) aus der Perspektive systemischer Theorie von Widerstand reden, dann reden wir nicht über eine Glaubenssache, sondern über eine Modellannahme, die in der Psychoanalyse Sinn macht, die von manchen SystemikerInnen als möglicherweise auch nützlich akzeptiert wird und von anderen abgelehnt wird, insbesondere auf dem Hintergrund des radikalen Konstruktivismus.

Ob das Konzept Widerstand Sinn macht oder nicht, das hängt u. a. mit der Beantwortung der folgenden Frage zusammen.

Ist „Widerstand“ beobachtbar?

Ist „Seelisches“ beobachtbar?

… „Da Teile der sich radikal-konstruktivistisch verstehenden Szene einen Begriff des Seelischen oder dessen Beobachtbarkeit weitgehend ablehnen, kann innerhalb dieser Position ‚Widerstand‘ auch nicht abgebildet werden….. wer Seelisches nicht beobachten zu können glaubt, kann entsprechend auch die Subkategorie ‚Widerstand‘ nicht beobachten.“

Das Konzept ‚Widerstand‘ beinhaltet in der Psychoanalyse eine Unterscheidung von „bewusst“ – „unbewusst“ und beschreibt ein Verhalten im „Unbewussten“ als „Widerstand“.

[Argument dagegen]: Widerstand ist nicht beobachtbar, weil es sich um ein theoretisches Konstrukt handelt, ein Konzept mit dem etwas zu erklären versucht wird, eine Deutung, alle drei kommen aber aus unterschiedlichen Denkrichtungen zum gleichen Schluss:

ob „nicht beobachtbar“ oder „Deutung“ – das Konzept Widerstand passt nicht in systemische Therapie.

Entscheidend bleibt die Frage, wie mit dem, was in der Therapie beobachtet wird, weiter umgegangen wird.

In der Psychoanalyse wird ein Therapeut auf seine Beobachtungen hin das Konzept Widerstand anwenden. … [beinhaltet die] Gefahr des Machtmissbrauchs

Definitionsmacht:

„Es geht um das Konzept des Widerstands selbst. Es beinhaltet, dass der Therapeut definiert, was „die Wirklichkeit“ des Klienten ist. Der Therapeut diagnostiziert den Widerstand. Und zwar anhand seines Expertenwissens (PA/TP-Theorie) und relativ zu dem, was der Therapeut für sinnvoll erachtet.“

Denk-Konstrukte und Hypothese schaffen ihre eigene Wirklichkeit.

Anwendung des Konzeptes Widerstand erzeuge eine „Denk-Sackgasse für Veränderung“  und den sowohl erkenntnistheoretischen wie auch praktischen Vorteil der systemischen Therapie in der Überwindung entsprechender Konzepte:

„Der systemische Paradigmenwechsel (…) für eine Psychotherapie besteht aber darin, dass man sich eben von solchen fachlichen Hypothesen/Deutungen nicht bestimmen lässt und sie auch nicht ernst nimmt, so z. B. der Idee /der Hypothese /dem Deuten von „Widerstand“.

daraus folgende Arbeitsweise

„Im Kontext einer Psychotherapie würde ich nicht beim Klienten das „Konzept Widerstand“ anwenden, wenn ein Patient etwas anders sieht, schweigt, pampig kommt usw…

Ich würde auch nicht auf die Idee kommen, er hat welchen und den kann ich jetzt, da von mir erkannt methodisch bearbeiten.

Meine Aufmerksamkeit wäre vielmehr bei folgendem: Ich würde sein Anliegen genauer erkunden.

Ich würde noch mehr erkunden, was er eigentlich in und mit der Psychotherapie anstrebt.

Ich würde erkunden, wie er die gemeinsame therapeutische Beziehung wahrnimmt.

Ich würde mich dafür interessieren, was er sagt auf die Frage, was einer sagen würde, wenn uns einer zuschauen würde…

Ich würde mir kein Konzept „Widerstand“ machen, warum sich nichts ändern, schon gar nicht, warum er sich in meiner Interpretation „sträubt“, sondern dann allerhöchstens den Klienten fragen, warum es für mich so aussehen könnte.

In der Regel aber erkunde ich das, was geschieht und mir erklärungsbedürftig erscheint.“

In einer so verstandenen systemischen Therapie spielt das Konzept Widerstand also keine Rolle.

Ist das,… ein Fehler? Wenn Entwicklungsprozesse, … „ambivalent organisiert sind“ und Widerstand demnach “so etwas wie eine psychische Universalität“  ist, würde die systemische Therapie also eine wesentliche menschliche Konstante im therapeutischen Kontext ausgrenzen.

Für [manche Therapeuten] ist Widerstand wie „System“ oder „Kommunikation“, “(…) eine Kategorie mit deren Hilfe man Wahrnehmung strukturieren kann“(…).

SystemikerInnen, die nun so tun, als ob es innerseelische Widerstände gar nicht gäbe, verzichten auf eine „bereichernde Beschreibungsfolie“ , die im therapeutischen Prozess erfolgreich genutzt werden könnte.

… in der Arbeit mit Widerstand [kann man] einen „wunderbaren Zugang zu seinem Gegenüber [finden]. Beschreibt er doch ein Verhalten gegen etwas noch „Undenkbares“, „Unlebbares“, ein Verhalten, das Schutzbedürfnis und Resilienzen eines menschlichen Individuums sichtbar und spürbar werden lässt gegen „Unzumutbares“, „Unverhandelbares“.“

Hier wird also gerade dem Widerstandskonzept die Fähigkeit zugeschrieben, Ressourcen verfügbar zu machen, Veränderung zu ermöglichen und respektvoll mit den Grenzen des Klienten umzugehen.

Auch das Problem der Definitionsmacht stellt sich für [manche Therapeuten] anders dar: Etwas zu „verstehen“ und anzusprechen, das im Fluss eines Therapiegespräches emergent wird, ist die Aufgabe des Therapeuten. Widerstand ist für ihn eine deutende Kategorie „und der Deutung (…) entgehen auch Systemiker nicht; genauer: man kann (…) nicht nicht-deuten.“

4. Zu guter Letzt Für uns sind in der Auseinandersetzung mit dem Konstrukt Widerstand Fragen offen geblieben.

Das zentrale Thema ist wohl unser Umgang mit dem „Unbewussten“ bzw. dem „Seelischen“.

Was beobachten wir in unseren beruflichen Settings, der Beratung, Therapie oder Seelsorge an „innerpsychischen“ Dynamiken?

Vor welchem Bedeutungshintergrund interpretieren wir das Wahrgenommene und zu welcher Intervention führt die Beobachtung?

Die Therapeuten können als noch nicht Wissende die Wirklichkeit ihres Gegenübers mit erkunden durch entsprechende Interventionen, sie können fragen und sich erzählen lassen.

Wenn in der Beziehung Vertrauen entstanden ist, können Therapeuten das, was ihnen als eine Deutung einfällt oder als Hypothese sich […] festsetzt, transparent machen und als eine „Spielmöglichkeit“ anbieten. Gegebenenfalls muss man danach nach neuer Passung suchen.

Besonders hilfreich für die Praxis erscheinen die Frage-Interventionen,  um einen möglichst offenen und transparenten Rahmen zu bieten, wenn auf Seiten des Therapeuten das Verhalten des Klienten als Widerstand wahrgenommen wird:

Was halten Sie von dem Konzept von Widerstand?

Haben Sie schon erlebt, dass Sie Widerstand gespürt haben?

Gegen was?

Gegen wen?

Was müsste ich machen, dass Sie Widerstand bekommen?

Was können Sie machen, dass ich Widerstand bekomme?

Wie viel Widerstand ist im Spiel?

Welche Seite hat Widerstand?

Wenn es Widerstand gäbe, wozu wäre er gut?

Wie viel Widerstand würden Sie sich erlauben?

Die zentrale Erkenntnis ist für uns, dass der Klient Experte für seine Wirklichkeit ist und bleibt.

In der systemischen Therapie ist auf Seiten der Therapeutin eine Haltung des Respekts und der Bescheidenheit gegenüber dem Klienten vorausgesetzt.

Abschließend sei dazu Steve de Shazer zitiert:

Manche Klienten „hatten allerdings das Gefühl, dass unsere Vorstellungen davon, wie sie sich verändern sollten, nicht recht in ihre Situation passten. Statt dies jedoch als Widerstandzu sehen, erschien es uns viel mehr als die Art und Weise, in der die Klienten uns mitteilten, wie wir ihnen helfen konnten…“ (Shazer, S. u.a.,1986, S.185)

Spahn und der Euphemismus

Geht es noch verachtender? (Euphemismus = Die beschönigende oder verharmlosende Umschreibung eines Begriffs, den man vermeiden will.)


https://www.bundesgesundheitsministerium.de/finanzergebnisse-gkv-2019.html

Pressemitteilungen

Vorläufige Finanzergebnisse der Krankenkassen in 2019
6. März 2020

Um ihre Rücklagen abzubauen, haben die gesetzlichen Krankenkassen nach den vorläufigen Finanzergebnissen des Jahres 2019 rund 1,5 Milliarden Euro mehr ausgegeben als sie durch Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds erhalten haben. Ihre Finanzreserven beliefen sich Ende 2019 auf rund 19,8 Milliarden Euro. Dies entspricht im Durchschnitt noch immer knapp einer Monatsausgabe und damit etwa dem Vierfachen der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve.

Die aktuellen Zahlen zeigen in die richtige Richtung: Die Beitragszahler profitieren von niedrigeren Zusatzbeiträgen, weil Krankenkassen endlich ihre übermäßig hohen Finanzreserven abbauen. Und gleichzeitig kommen auch die notwendigen Leistungsverbesserungen bei den Versicherten an.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Insgesamt stiegen die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent auf 251,9 Mrd. Euro. Die Einnahmen sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei niedrigeren Zusatzbeiträgen um 3,8 Prozent auf 250,4 Mrd. Euro gestiegen. Die Zahl der GKV-Versicherten nahm um knapp 0,4 Prozent zu. Bei der steigenden Veränderungsrate der Ausgaben spiegeln sich auch Mehrausgaben aus dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz und dem Terminservice- und Versorgungsgesetz wider, die im Jahr 2019 in Kraft getreten sind.

Im Jahr 2019 lag der durchschnittlich von den Krankenkassen erhobene Zusatzbeitragssatz bei 1,0 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte niedriger als im Jahr 2018. Auch nach dem Jahreswechsel 2019/2020 liegt der erhobene Zusatzbeitragssatz weiterhin stabil bei 1,0 Prozent, während das BMG den zur Deckung der laufenden Ausgaben erforderlichen durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz auf 1,1 Prozent festgelegt hatte. Somit blieb für 95 Prozent der GKV-Mitglieder der bislang von ihrer Krankenkasse erhobene Zusatzbeitragssatz unverändert. Lediglich einige wenige Krankenkassen haben ihren Zusatzbeitragssatz angehoben oder gesenkt.
Finanzentwicklung nach Krankenkassenarten

Eine differenzierte Betrachtung zeigt, dass alle Krankenkassenarten mit Ausnahme der landwirtschaftlichen Krankenkasse im Jahr 2019 ein Defizit verzeichneten. Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOKen) verbuchten ein leichtes Minus von rund 121 Mio. Euro, die Ersatzkassen ein Defizit von 859 Mio. Euro, die Betriebskrankenkassen (BKKen) ein Defizit von 295 Mio.

Euro, die Innungskrankenkassen (IKKen) ein Defizit von 231 Mio. Euro und die knappschaftliche Krankenversicherung ein Defizit von 58 Mio. Euro.

Bei Ersatzkassen und IKKen ist das Defizit jeweils weitgehend auf eine große Krankenkasse mit hohen Finanzreserven zurückzuführen, die den Zusatzbeitrag für das Jahr 2019 abgesenkt hatte.
Die landwirtschaftliche Krankenversicherung verbuchte einen Überschuss von 49 Millionen Euro.
Ergebnis des Gesundheitsfonds

Der Gesundheitsfonds erzielte im Jahr 2019 einen Überschuss von rund 550 Mio. Euro. Damit verfügte der Fonds zum Stichtag 15. Januar 2020 über eine Liquiditätsreserve von rund 10,2 Mrd. Euro.
Über die günstige Entwicklung der Beitragseinnahmen konnte der Gesundheitsfonds auch im vergangenen Jahr von der positiven Lohn- und Beschäftigungsentwicklung profitieren. Die der Beitragsbemessung zugrundeliegenden beitragspflichtigen Einnahmen stiegen im Jahr 2019 um 4,2. Die Zuwächse bei den Beitragseinnahmen fielen mit einem Anstieg von 3,6 Prozent geringer aus, da der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz im Vergleich zum Jahr 2018 niedriger war.
Veränderungsraten bei den Ausgaben

Die Leistungsausgaben der Krankenkassen stiegen um 5,6 Prozent, die Verwaltungskosten gingen hingegen um 1,9 Prozent zurück. Bei der Interpretation der vorläufigen Finanzergebnisse ist zu berücksichtigen, dass die Ausgaben in einigen Leistungsbereichen noch von Schätzungen und Verpflichtungsbuchungen geprägt sind, da vollständige Abrechnungsdaten noch nicht vorliegen.
Entwicklungen in den größeren Leistungsbereichen

Die Ausgaben für Krankenhausbehandlung sind im Jahr 2019 um 3,9 Prozent und damit deutlich stärker gestiegen als in den beiden vorangegangenen Jahren. Die Krankenhäuser erhielten damit allein von den gesetzlichen Krankenkassen ca. 3 Mrd. Euro mehr als in 2018. Neben den Erhöhungen der Landesbasisfallwerte von gut 2,6 Prozent haben sich hier auch Verbesserungen aus dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz ausgewirkt.

Die Arzneimittelausgaben stiegen um 5,6 Prozent. Die Entwicklungen im Bereich innovativer Arzneimittel spielen auch weiterhin eine zentrale Rolle. Die Krankenkassen wurden durch deutliche Zuwächse (+11,2 Prozent) bei Rabattvereinbarungen mit pharmazeutischen Unternehmern entlastet. Hohe Zuwachsraten von 17,5 Prozent gab es bei den Ausgaben für Schutzimpfungen.

Im Bereich der vertragsärztlichen Vergütung stiegen die Ausgaben um rund 4,0 Prozent. Deutliche Steigerungsraten gab es dabei bei Hochschulambulanzen (+9,5 Prozent) und spezialisierter ambulanter Palliativversorgung (+15,1 Prozent).

Deutlich überproportional haben sich die Ausgaben für Heilmittel (+15,1 Prozent) entwickelt. Hier gab es in allen Leistungsbereichen (Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen) zweistellige Zuwachsraten. Bei Heilmitteln machen sich vor allem die vom Gesetzgeber schrittweise vorgegebenen Honorarsteigerungen bemerkbar, die zu einer wesentlichen Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Heilmittelerbringer beitragen. Seit Mitte 2019 gibt es hier bundeseinheitliche Preise auf Basis der jeweils höchsten im Bundesgebiet zwischen Krankenkassen und Heilmittelerbringern vereinbarten Preise.

Die Ausgabenzuwächse für Krankengeld lagen mit einer in dieser Höhe unerwarteten Veränderungsrate von 10,1 Prozent in 2019 erstmals seit zehn Jahren wieder im zweistelligen Bereich.

Der Rückgang der Verwaltungskosten um 1,9 Prozent ist weitgehend auf eine im Vergleich zum Vorjahr geringere Bildung von Alterungsrückstellungen sowie auf einen deutlichen Anstieg der von anderen Sozialversicherungsträgern erstatteten Verwaltungskosten zurückzuführen.

Die endgültigen Finanzergebnisse des Jahres 2019 sowie erste Quartalsdaten für das Jahr 2020 liegen Mitte Juni vor.
Downloads

Anlage: Finanzielle Entwicklung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) einschließlich der landwirtschaftlichen Krankenkasse im 1.-4. Quartal 2019

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Der böse Amen Trick der dein Gebet an die Anunnaki richtet und somit Götzenverehrung bedeutet

Der böse Amen Trick der dein Gebet an die Anunnaki richtet und somit Götzenverehrung bedeutet

dancing with demons

Ich zitiere in diesem Video aus der genialen Abhandlung „Wir beten heute noch den Götzen ‚Amen‘ an!“ von Hans Werding. DWD Hauptkanal .

https://www.youtube.com/channel/UCmxZ…

DWD ZWEITKANAL . https://www.youtube.com/channel/UCbjj…

DWD auf telegram: https://t.me/DWDofficial ……………………………………………… ……………………………………………… für den fall mir eine kleinigkeit zukommen lassen zu wollen nutze bitte meinen paypal-link. […]

über Der böse Amen Trick der dein Gebet an die Anunnaki richtet und somit Götzenverehrung bedeutet — volksbetrug.net

Der Wahrheitsminister Spah(?)n spricht über den Hypnosekasten

Man kann nichts auf Zwang aufbauen… wir müssen zueinander halten … aufeinander aufpassen …

https://t.me/politische_bildersprueche/5859

sagt der Politkratt, der die Masern Zwangsimpfung einführt und Milliarden in die Telematik-Infrastruktur-Mafia weiterleitet, um die ultimative Überwachung und Tyrannis mit den Krankenkassenbeiträgen der Versicherten durchzusetzen. Ja, WIR Beitragszahler finanzieren unsere eigene Überwachung!!! Mit Milliarden!

Dieser Politkratt sagt damit nichts anderes, als daß sich die Deutschen wieder als Blockwarte und Denunzianten betätigen sollen! Nichts anderes bedeuted: wir müssen aufeinander aufpassen!

Woher kommt das Wort Spanferkel?

Woher kommt der Begriff Spanferkel?

„Span“ leitet sich vielmehr vom mittelhochdeutschen Wort „spen“ ab, was so viel heißt wie Mutterbrust oder Zitze.

An welcher /wessen Zitze sollte man sich nicht bildhaft vorstellen, um seinen Magen zu schonen … Span-Merkel … ein doppelter Schreibfehler der Geschichte?

Quelle einer Menge sehr unschöner Cartoons über die Eliten und noch unschönerer Zitate …

EK Der All in Club

Das Wort Span-ferkel bedeutet ursprünglich ein noch saugendes Ferkel.

Spanferkel bringen ein Gewicht von maximal 25 Kilogramm – inclusive Kopf – auf die Waage. Das entspricht einem Lebendgewicht von etwa 32 Kilogramm. Je nach Größe kann die Zubereitung von Spanferkel sechs bis sieben Stunden dauern.

„Spänen“ findet sich auch im Spätmittelhochdeutschen. Es ist gleichzusetzen mit „entwöhnen“ und besagt, dass die Muttermilchernährung endet. Heutzutage erfolgt die Entwöhnung der Ferkel von der Sau normalerweise mit drei bis fünf Wochen. In einem Alter zwischen sechs und zehn Wochen werden die Tiere geschlachtet.

bachheimer.com: Jugendliche verletzen Polizisten

ja, da haben wir wieder eines der Triggerworte.

Die Kinderversion von „EinMann“ ist – wie wir inzwischen wissen – „Jugendlicher“, dann ist jedem Leser sonnenklar -wie in der DDR-  daß da eine wesentliche Imformation  weggelassen wurde.  Infam aber ist, wenn zusätzlich noch mnipulierende „Beispielbilder“ an den EinMann Bericht geklebt werden, die die Realität auch bildlich verfälschen.

10.05.2020

15:27 | Express:  Jugendliche verletzen Polizisten – Hunderte bei Corona-Demo, dann fallen Schüsse

Der seit Wochen wegen der Corona-Krise verhängte Shutdown führt in Deutschland zunehmend zu Unmut in der Bevölkerung. Trotz signifikant steigender Ansteckungsrate protestieren in den Städten Tausende gegen die Beschränkungen zum Schutz der Menschen.
In Mannheim eskalierte eine unangemeldete Demonstration von mehreren Hunderten Menschen am Samstagabend völlig. Als die Polizei eingreifen wollte, wurden sogar Beamte verletzt.

Der Kolumbianer
So geht Journalismus: „Jugendliche“ randalieren und attackieren Polizisten. Das „mit Migrationshintergrund“ hat man einfach mal weggelassen, aber dafür ein Foto mit offensichtlich Rechtsradikalen hinzugefügt.

Deutsche Landen: Ochsenwang und sein Himmelsstier

https://projekt2a.wordpress.com/2020/05/10/ochsenwang-und-sein-stier/

Ochsenwang und sein Stier

…es stellt sich aber die Frage, wer dem Ort dann seinen Namen gegeben hat.

Benannten denn die Kelten die Sternbilder wie die Römer? Dann hätten sie die gleichen Mythen haben müssen. Woher?

Oder es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem keltischen Wort per se und dem Inhalt, weil dieser Ortsname mit den Kelten, dem Keltischen nichts zu tun hat und die keltische (oder nur noch vom Keltischen abstammende) Sprache  auf etwas Fremdes angewendet wurde.

Also in dem Fall auf die „fremde Himmelsmythologie“ Roms bis Babylons, in der es ein Sternbild „Stier“ gab.

Sind denn solche geradezu wissenschaftlichen Austausch-Aktivitäten aus jener Zeit bekannt?

Das müßte man sich nämlich dann so vorstellen, daß in der Zeit, als die Römer in den Landen gewesen waren, allerorts unter oder mit den Truppen (deren Soldaten aus der ganzen Welt kamen und keineswegs nur Römer waren) Sternen- und Mathematikkundige (Astrologen und Wahrsager?) unterwegs gewesen sein mußten, die sich dann mit den Bewohnern des Landstrichs nachts zusammengesetzt haben, in den Himmel zeigten und sagten: Stier! Und die Einheimischen sagten:

Ahhh! ouksu! (oder: Ohsse) Interessant. Dann komm einmal mit Du Römer, da gibt es bei uns einen Hügel … gleich bei mir um´s Eck…. da treffen wir uns immer zum Gebräu, wenn uns die Weiber rauswerfen … da ist es leiwand und unser Druid zeigt dann immer auf Stern x und y oder 7z und sagt auch wie Du, das ist wichtig zu wissen, wann der hinter dem Horizont verschwindet…. und so gingen beide dann los und das Sternbild wurde dann Stier genannt, weil der eigene Druid immer so geheimniskrämerisch war …

Oder so ähnlich.

Oder die sternenkundigen Römer gaben der fremden Landschaft die Namen ohne die Einheimischen und die Einheimischen integrierten und übersetzten das nur in ihre Sprache, weil sie die Römer darüber reden hörten oder der römische Soldat zu der einheimischen Schönheit sagte: …pssst! heute nacht am colle tauris.

Daraufhin sie: Woooo???

Er: Na da hinten, wo wir die sieben Sterne gesehen haben… Ochse, weißt du? Ouksu…

Und sie: Ach soooo.

Eine Woche später:

Sie: Sehen wir uns heute? Die Tante ist nicht da.

Er: Wo?

Sie: Na wie immer am  collis Ouksu. Wenn die 7 Sterne über dem Gipfel stehen….

Sie konnten ja weder Latein noch eine der sonstigen Sprachen, die die fremden Soldaten aus ihren Heimtländern mitbrachten. Als die Römer gingen und gleichzeitig, oder bereits vorher, auch das Keltische verschwand (warum eigentlich?) blieben nur die in die Landessprache übernommenen Begriffe und die Einheimischen (oder waren es womöglich gar keine Einheimischen?) übernahmen die Ortsnamen einfach ohne einen anderen als alltäglichen Bezug dazu zu haben, der nichts von Himmelskunde weiß.

Also die Namenstheorien gefallen immer recht gut, aber wie man sich die praktischen, die realen Gegebenheiten vorstellen kann, das steht oft in den Sternen.

 

 

Keinen Millimeter zurück … in die Vor-Diktatur

…Es darf kein Zurück in den Vorkrisenmodus geben. Es muss darum gehen, mit dem digitalen Vermächtnis der Krise das ‚Neue Normal‘ zu schaffen und das Land voranzubringen ….

https://www.dotnetpro.de/diverses/digitalpakt-deutschland-2533084.html

I Love Lucy Eating GIF by CBS All Access

Was die echte Anonymisierung der Corona App Daten für gravierende Folgen hätte – nein, es ist nur Pseudonymisierung!

https://digitalcourage.de/blog/2020/corona-apps_gastbeitrag

Eine Begriffsklärung und ein Plädoyer

Alle Welt, so scheint es, beschäftigt sich derzeit mit den Möglichkeiten und der Gestaltung sogenannter Corona-Apps.
Dabei wird fast inflationär der Begriff der Anonymisierung verwandt und so der Eindruck erweckt, das Nachverfolgen mit diesen Apps sei harmlos.
Sogar Informatiker äußern sich in diesem Sinne, die eigentlich besser wissen sollten, was bei der Zielsetzung der App logisch möglich ist – und was nicht. Einwände werden regelmäßig vom Tisch gewischt.
Wer wissen und entscheiden will, was eine Corona-App leisten soll und kann, muss sich daher auch damit auseinandersetzen, was sich tatsächlich hinter den hier diskutierten Begriffen verbirgt und was die Konsequenzen sind.
Erst deren präzise Verwendung ist die Grundlage für die richtigen Fragen und für die Bestimmung wirksamer Schutzmaßnahmen.

Datum: 22.04.2020
Text: Karin Schuler

Ein Gastbeitrag von Karin Schuler, Datenschutz- und IT-Sicherheitsberaterin und Gründungsmitglied des Netzwerks Datenschutzexpertise, ehemaliges Mitglied der BigBrotherAwards-Jury. Dieser Artikel erschien am 17.4.2020 in extradienst.net

Echte Anonymisierung hat gravierende Folgen für den Umgang mit diesen Daten

Anonymisierung bezeichnet einen Vorgang, bei dem der Bezug zwischen einem Datum oder Datensatz und einem Individuum so vollständig getilgt wird, dass nach fachlichem Ermessen anschließend keine personenbezogene Zuordnung mehr möglich ist. Der Vorgang soll unumkehrbar sein.

Daten, die fachgerecht anonymisiert wurden, zählen (Achtung!) nicht mehr als personenbezogene Daten. Die Verpflichtungen, die Datenschutzgesetze (Datenschutz­grundverordnung, BDSG) vorsehen, gelten für diese Daten nicht. Weder müssen anonymisierte Daten nach ihrer Anonymisierung besonders geschützt werden, noch muss ihre Verarbeitung beschränkt werden. Weil ein Bezug zu Personen nicht mehr besteht, können durch die Verarbeitung per definitionem keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden.

Wer in Zusammenhang mit anonymisierten Daten von einer De-Anonymisierung spricht, benennt einen Widerspruch in sich. Wären die Daten erfolgreich anonymisiert worden, dürfte eine spätere Rückführung auf Personen gar nicht möglich sein. Und so wird dieser Begriff auch genutzt: er signalisiert, dass etwas schiefgelaufen ist und die Anonymisierung letztlich nicht erfolgreich war. Der Begriff wird fachlich verwendet, um ein Risiko zu beschreiben: dass nämlich ein Anonymisierungsverfahren so fehlerhaft ist, dass ein Angriff (also der Versuch, unberechtigt den Personenbezug wiederherzustellen) erfolgreich sein kann. De-Anonymisierung geschieht meist unerwartet und ist jedenfalls immer unerwünscht. Sie stellt einen groben Fehler im (Anonymisierungs-) System dar.

Anonymisierung bei den geplanten APPS wäre ein Widerspruch

Ob ein geplantes Verfahren sich überhaupt dafür eignet, Daten zu anonymisieren, lässt sich durch eine einfache Frage prüfen. Gibt es in dem Verfahren irgendeinen Zeitpunkt x, zu dem ein Bezug zwischen Datum und Person erforderlich ist, um den Zweck des Verfahrens zu erreichen? Wohlgemerkt unabhängig davon, wer (Mensch) oder was (Maschine) zu diesem, möglicherweise sehr kurzen Zeitpunkt, diesen Bezug benötigt.

Damit sind wir beim Zweck von Corona-Apps. Der wird allgemein so beschrieben, dass zumindest im Falle einer erkannten Infektion nachträglich potenziell gefährdete Personen informiert werden sollen. Unabhängig davon, wie gut zuvor auch Nahkontakte durch technische Maßnahmen verschleiert worden sind: im Benachrichtigungsfall muss die Tatsache des Nahkontakts mit dem Infizierten auf eine oder mehrere Personen bezogen werden, damit diese überhaupt benachrichtigt werden können.

Dass die Rückführung über mehrere Stufen (wechselnde IDs u.ä.) geschieht, ändert nichts daran, dass am Ende die richtige Person (die Kontakt gehabt hat) benachrichtigt werden muss. Alleine diese Erkenntnis verbietet, eine echte Anonymisierung einzusetzen, da dann (Definition!) die Verbindung zwischen Infiziertem und Kontaktperson gar nicht mehr erkennbar sein dürfte – was aber dem Zweck der App widerspräche.

Bei APPs geht es um Pseudonymisierung

Was in allen beschriebenen Konzepten hingegen stattdessen (für diesen Zweck sinnvollerweise) eingesetzt wird, sind Methoden der Pseudonymisierung.

Darunter versteht man Verschleierungsmethoden, die den Bezug zwischen Datum und Person so unterbrechen, dass eine Zuordnung nur noch unter sehr gut zu kontrollierenden Bedingungen zugelassen werden kann.

Durch geschickten Einsatz technischer Möglichkeiten trennt man Datum und Personenbezug voneinander und kann so bestimmen und gestalten, wer wann unter welchen Bedingungen und zu welcher Zeit eine Zusammenführung zwischen pseudonymem Datum und Person herbeiführen kann und darf.

Bei einer solchen Aufdeckung des Pseudonyms handelt es sich um eine gewollte, gestaltete und durchaus sinnvolle Schutzmaßnahme zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte von Betroffenen, die bewusst gestalteter Teil eines Verfahrens ist.

Pseudonymisierte Daten gelten eben wegen der Möglichkeit zur Aufdeckung des Betroffenen aber weiterhin als personenbezogene Daten und dürfen gemäß geltender Datenschutzgesetze nur zu einem zulässigen Zweck verarbeitet werden und sind hierbei vor unberechtigtem Zugriff zu schützen.

Pseudonymisierte Daten sind besonders zu schützen

Die sichere Gestaltung ihrer Verarbeitung beinhaltet die Festlegung, wer in welchen Fällen und unter welchen Bedingungen Pseudonyme auflösen darf. Es ist wichtig zu erkennen, dass es sich hierbei eben weder um anonyme Daten noch um eine De-Anonymisierung (unerwünschtes Risiko, s.o.) handelt, sondern um gestalteten Gebrauch pseudonymer Daten – also Daten, die immer noch einen Personenbezug haben und von Rechts wegen zu schützen sind.

Der saubere Gebrauch dieser Begriffe ist essentiell, wenn man die mit einer bestimmten Verarbeitung einhergehenden Risiken systematisch bestimmen und durch Schutzmaßnahmen begrenzen will.

Die Verwendung unzutreffender Begriffe führt nicht nur dazu, dass fachfremden Personen eine Sicherheit vorgegaukelt wird, die de facto nicht vorhanden ist („ist ja alles anonym – kann gar nichts passieren“) sondern sie führt auf der fachlichen Ebene auch dazu, dass die juristische Einordnung fehlerhaft wird und wichtige Fragen in Zusammenhang mit Bedrohungsszenarien gar nicht erst gestellt werden.

Ich wünsche mir daher, gerade von Informatikerinnen und Informatikern, eine Rückkehr zur korrekten Begriffsverwendung!

Vortrag Psychologische Kriegsführung – Vatermangelsyndrom und der Verlust der Väterlichkeit

https://donnersender.ru/v/8729

sehr guter Vortrag. Empfehlenswert!