Schlagwort-Archive: Wirtschaft

Der Protest geht weiter: 12 km Bauern-Konvoi in Bielefeld

https://www.t-online.de/region/bielefeld/news/id_86871596/bielefeld-protest-mit-traktoren-zwoelf-kilometer-langer-konvoi.html

Bauern aus ganz Nordrhein-Westfalen sind am Montag mit ihren Traktoren aus Protest gegen die Agrarpolitik in Kolonnen durch den Straßenverkehr gefahren. Gegen Mittag zählte die Polizei landesweit rund 1.200 Fahrzeuge, die auf verschiedenen Routen unterwegs waren.

Besonders viele Traktoren bewegten sich am Nachmittag durch das Ruhrgebiet. Die Dortmunder Polizei erwartete etwa 730 Fahrzeuge, die in einem 12 Kilometer langen Konvoi von Essen aus auf dem Weg waren. In Dortmund kamen aus Essen schließlich ungefähr 200 und aus Soest etwa 170 Trecker an, wie die Polizei am Abend berichtete. Die Polizei sperrte mehrere Abfahrten der A40, damit die Autofahrer nicht auf den Konvoi stießen und zusätzlicher Stau entstand.

Zuvor waren Hunderte Traktoren bereits in Essen und Bochum durch die Innenstädte gefahren. Die Bochumer Polizei berichtete von erheblichen Verkehrsstörungen. „Halten Sie durch!“, munterte sie über Twitter die Autofahrer auf. In Unna wurden zeitweise die Zufahrtsstraßen zur B1 in Richtung Werl gesperrt. „Vielen Dank für die Geduld aller Verkehrsteilnehmer“, erklärte am Abend die Polizei.

Schuldkult – Selbstzerfleischung oder Fremdagenda für Wolfsburg?

Ein Besucher hat auf Twitter Kritik an der Wolfsburger Autostadt geäußert: Einen Tag könne man durch die Stadt laufen, doch nichts erinnere an die schreckliche Zeit, zu der Volkswagen gegründet wurde…

Seit 20 Jahren gibt es auf dem Gelände des Volkswagen-Werks in Wolfsburg die „Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeit“,…

https://www.t-online.de/region/wolfsburg/news/id_86983670/wolfsburg-autostadt-von-volkswagen-erntet-heftige-kritik.html

 

 

Bamberger Migranten müssen nicht mehr für Shuttlebus aufkommen

https://www.euroherz.de/urteil-um-shuttle-bus-fuer-fluechtlinge-rechtskraeftig-6072338/

Ein Shuttle-Bus für Flüchtlinge sorgte lange in Bamberg für Streit. Jetzt steht fest: Die Stadt darf diesen nicht mit Sozialleistungen für Flüchtlinge finanzieren. Mehr als ein Jahr hat es gedauert, bis dieses Urteil des Sozialgerichts Bayreuth rechtskräftig wurde. Bamberg zog seine Berufung zurück, teilte eine Sprecherin der Stadt am Freitag mit.

Der Bus werde bis Ende Januar 2020 weiter betrieben, den Bewohnern des Ankerzentrums dafür aber kein Taschengeld mehr gekürzt.

Noch sei nicht entschieden, wie es mit dem Bus ab Februar weitergehe.

Ein Bewohner des Ankerzentrums hatte vergangenes Jahr vor dem Sozialgericht Bayreuth geklagt. Er forderte die rund 20 Euro zurück, die die Stadt monatlich von den Sozialleistungen der Flüchtlinge einbehielt.

Aber Studenten müssen zahlen, Schüler müssen zahlen, Azubis müssen zahlen, Buftis müssen zahlen…

Bamberg führte den Shuttle-Bus im Frühjahr 2017 für die Bewohner des Ankerzentrums ein. Zuvor habe es an der Haltestelle des regulären Linienbusses in der Nähe des Ankerzentrums regelmäßig «größere Menschenansammlungen» gegeben, erklärte die Sprecherin der Stadt.

Dadurch sei der Radweg blockiert gewesen.

Außerdem hätten Verständigungsprobleme beim Kauf einer Fahrkarte zu Verspätungen und «Verwerfungen im gesamten Busfahrplan» geführt.

Deshalb habe sich die Stadt in Absprache mit der Regierung von Oberfranken für einen Shuttle-Bus entschieden.

Die Auswahl der Haltestellen habe sich aus Beobachtungen, Gesprächen mit den Flüchtlingen und einer Studie der Universität Bamberg ergeben, sagte die Sprecherin. Der Bus halte an einem Einkaufszentrum, am Bahnhof, am Busbahnhof und an einem Krankenhaus.

Er fahre stündlich von 9 bis 19.30 Uhr.

Man vergleiche die Anbindung der einheimischen Landbevölkerung an das öffentliche Verkehrsnetz!! 3mal am Tag … das war´s. Eine direkte Anbindung an ein Krankehaus? Fehlanzeige.

Nach Erhebungen der Stadtwerke fahren täglich mehr als 700 Personen mit dem Bus – manche von ihnen möglicherweise mehrmals am Tag.

Streit um Ostseepipeline: Was Amerikas Sanktionen für Nord Stream 2 bedeuten

US-Sanktionen im „Gesetz zum Schutz von Europas Energiesicherheit“

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https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/streit-um-ostseepipeline-was-amerikas-sanktionen-f%c3%bcr-nord-stream-2-bedeuten/ar-AAK4cEG

… „dass die USA nicht zuschauen, wie der Kreml seinen bösartigen Einfluss weiter ausbreitet“

Gegen Manager der Firmen und deren Hauptaktionäre mit Kontrollmehrheit sollen

  • Einreiseverbote in die USA verhängt,
  • bestehende Visa sollen widerrufen werden.
  • Transaktionen der Betroffenen, die sich auf ihren Besitz oder ihre geschäftlichen Interessen in den USA beziehen, sollen blockiert werden können.

Die Sanktionen im „Gesetz zum Schutz von Europas Energiesicherheit“ richten sich gezielt gegen die Betreiberfirmen der hoch spezialisierten Schiffe, mit denen die Rohre für die Pipeline durch die Ostsee verlegt werden. Auch Turk Stream, eine russische Pipeline, die durch das Schwarze Meer Gas in die Türkei bringen soll, ist betroffen. Ebenso gelten die Sanktionen für alle Folgeprojekte von Nord Stream 2 und Turk Stream.

Was ist das Ziel der Sanktionen?

Sie sollen das Projekt verhindern oder zumindest verzögern. Die Amerikaner argumentieren, dass sich Deutschland mit der Pipeline in Abhängigkeit von Russland begeben würde. Der republikanische Senator Ted Cruz, der sich seit Monaten vehement gegen Nord Stream 2 einsetzt und das Gesetz zusammen mit der Demokratin Jeanne Shaheen eingebracht hat, warnte, der russische Staatskonzern Gazprom könne die Milliarden, die er damit verdienen werde, für weitere russische Aggressionen einsetzen.

Die Pipeline, die auf einer Länge von 1230 Kilometern durch die Ostsee führt, ist bereits kurz vor der Fertigstellung. Sie besteht aus zwei nebeneinander liegenden Strängen, so dass 2460 Kilometer Rohre gebraucht werden. Mehr als 2100 Kilometer des Doppelstrangs seien bereits verlegt, sagte ein Sprecher von Nord Stream 2.

Das Unternehmen, das seinen Sitz in der Schweiz hat, teilte allerdings nicht mit, wann der Bau der Pipeline nach bisherigem Stand voraussichtlich abgeschlossen sein soll. „Die Fertigstellung ist vom Wetter abhängig“, sagte der Sprecher. Ein Vertreter des russischen Energiekonzerns Gazprom, dem das Unternehmen Nord Stream 2 gehört, sagte dem „Wall Street Journal“, es würden noch fünf Wochen für die Arbeiten in der Ostsee benötigt.

An der Realität vorbei: Autoindustrie muss noch viel mehr Stellen abbauen als gedacht

„Daher dürften diese Stellengarantien nichts anderes sein als eine Art Offenbarungseid, daß man mit dem Schlimmsten rechnet und nicht – wie der Schreiberling des Focus doch sehr naiv schlussfolgert – die Beschäftigungsgarantien die Hoffnung wiederspiegelten, daß sich alles wieder schnell erholen werde.“

Folgende Zahlen des Stellenabbaus werden genannt, die dann (vorsichtig) mal 2 oder mal 3 genommen werden müssen, weil pro Arbeitsplatz in der Großindustrie 4-5 Arbeitsplätze bei den Zulieferern hängen.

Und bei den Zulieferern wird/kann sich der Stellenabbau in dieser Größenördnung nie „sozialverträglich“ durchführen lassen, wie bei den Großen, die mehr Gestaltungsmöglichkeit haben, indem sie einfach Stellen, die durch Verrentung wegfallen, nicht mehr weiterführen.

Soetwas können Zulieferer in der Regel nicht machen. Daher ist es irgendwann auch legitim, den Stellenabbau für die Zulieferer mit 4-5 zu multiplizieren, weil ab einem bestimmten Punkt der Zulieferer überhaupt nicht mehr gewinnbringend arbeiten kann, trotz Aufträgen.

Er müsste dann versuchen, den Preis seiner Produkte stark zu erhöhen. Wir wissen aber alle, dass das nicht möglich sein wird, weil die Großen da nicht mitmachen und die Fahrzeuge bereits jetzt zu teuer für die Konsumenten sind.

Die Werke laufen längst unter ihrer Wirtschaftlichkeitsgrenze, die auf Massenproduktion ausgelegt sind. Was die E-Mobile noch an Zulieferern brauchen, wird wohl aus dem Fernen Osten kommen. Zusammengebastelt wird dann in den Visegradstaaten, wobei die Westukraine noch ungenutztes Potential hat.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/experten/gastbeitrag-hemmschuh-beschaeftigungsgarantie-die-deutsche-automobilindustrie-legt-sich-in-ketten_id_11444165.html

  • Daimler will bis 2022 circa 10.000 Arbeitsplätze abbauen
  • Audi hat bereits den Abbau von 9.500 Arbeitsplätzen bis 2025, bei gleichzeitigem Aufbau von 2.000 neuen Arbeitsplätzen im Bereich Elektromobilität und Digitalisierung, beschlossen.
  • BMW, im Zugzwang der übrigen Premiumhersteller, gibt sich noch gelassen. Die Anzahl der Stammbelegschaft soll weitestgehend gleichbleiben, es werden nur Kosten bei den Gewinnbeteiligungen eingespart.

„Stammbelegschaft“ soll die Bevölkerung beruhigen. Die Legionen an Fremdarbeiter sind egal, die haben keine Lobby. Wie praktisch.

  • Volkswagen hat sein Programm bereits 2016 verabschiedet und befindet sich daher seit drei Jahren im Umsetzungsmodus: 30.000 Arbeitsplätze (davon ein Großteil in Deutschland) werden abgebaut.

Nur die Reifenhersteller wie Schäffler/Conti dürften glimpflich davonkommen, denn e-Autos kommen mit Reifen billigster Qualität zurecht. Da besteht also noch ein Puffer durch Produktverschlechterung.

Die im Artikel angesprochenen Beschäftigungsgarantien, die die Industrie bis 2029 geben, sind das Papier nicht wert, auf das sie geschrieben wurden. Sie sagen nichts darüber aus, wieviele Stunden beschäftigt wird und zu welchem Lohn. Man stelle sich vor, alle in Kurzarbeit…  da reicht das Geld dann gerade, um nicht zur Tafel zu müssen.

Die Industrie weiß, daß die Garantien unwirksam werden, bei einer Krise. Und ohne jetzt einen dieser Verträge gelesen zu haben, würde ich mein Hab und Gut verwetten, daß es entsprechende Klauseln in diesen Verträgen gibt.

Aber die Autohersteller wissen auch, wieviele Leute sie als Minimum brauchen, um überhaupt noch arbeiten zu können. Wird diese Belegschaft unterschritten, sind sie tot. Die Zahl muß gehalten werden und Einsparungen kann es nur noch durch Kurzarbeit geben, die man vielleicht 3-6 Monate durchhalten kann.

Daher dürften diese Garantien nichts anderes sein als eine Art Offenbarungseid, daß man mit dem Schlimmsten rechnet und nicht – wie der Schreiberling des Focus doch sehr naiv schlussfolgert – die Beschäftigungsgarantien die Hoffnung wiederspiegelt, daß sich alles wieder schnell erholen werde.

Der Letzte macht das Licht aus.

Deutsche Autobetriebe aktiv FÜR Fahrverbote – mischen sich in Privatsphäre ihrer Arbeiter/Angestellten ein

Quelle: https://vk.com/id352484777

ich vermute, daß die Firmen bereits seit Jahren wissen, daß die Wirtschaft und ihre Unternehmen auf eine schwere, unkontrollierbre Krise zusteuern, die man nur mit tiefgreifenden Veränderungen noch abmildern kann. Nun ist es aber so. daß die Gesetzeslage und die Gewerkschaften einer strukturellen Transformation unter „normalen“ Umständen massiv im Wege stehen. Der Industrie ist also die Fessel angelegt.

Meine Vermutung ist nun, daß die Industrie die Krise absichtlich zuläßt, um damit ihre Auflösung oder strukturelle Umstrukturierungen vornehmen zu können. Bis dahin wird mitgenommen, was geht. Die Automobilindustrie weiß, daß der Verkaufsmarkt längst nicht mehr linear steigerbar ist. Daher sind sie längst im leasing Geschäft oder Bankengeschäft. Der KfZ-verkauf ist nur noch Fassade.

Was noch funktionieren kann, ist der Absatz von politisch verordneten e-Autos und selbstfahrenden Autos/LKw´s. Politisch verordneter KfZ Konsum und Verbot des Alten.

Beides ist die versuchte Rettung der deutschen Automobilindustrie. Soetwas könnte vielleicht funktionieren, wenn der Finanzmarkt funktionieren würde und der deutsche Konsumentenmittelstand nicht vorsätzlich verarmt worden wäre, weil man dachte, man könne ihn opfern für die 4x größere Anzahl der Europäer zwischen Portugal und der Türkei.

Man hat bereits den Ast abgesägt, auf dem die Autoindustrie sitzt. Und den CEO ´sfällt nichts anderes ein, als der einmal ausgegebenen Rettungsparole zu folgen, denn man hat keine Alternative, keine Inspiration, keinen Notausgang.

Dafür: Gehaltserhöhung für Bahnvorstände von 400.000 auf 580.000 Euro…

Peter Böhringer greift an:

Psychotherapeutische Interventionen für Klimaleugner. Klimakrise als Selbst- und Fremdgefährdung soll Zwangsmassnahmen rechtfertigen.

Dänemark – Finanzsystemlabor und die Umgestaltung der Banken

zwingt man Banken, das Bargeld abzuschaffen? oder zumindest schwer zu reduzieren? Sind hier die Tech Konzerne Mittel zum Zweck? Findet gerade ein Eliten-Wechsel vor unseren Augen statt? Was haben die „Eliten“ für einen Lärm gemacht um die schrecklichen Negativzinsen und daß man nicht wisse, was daraus werde. Dabei hat man seit 2012 in Dänemark Erfahrung damit gesammelt. Unter nicht systemrelevanten Bedingungen… Das, was Schweden in Bezug auf gesellschaftlicher Transformation ist, ist Dänemark im Bankenwesen und Italien im Steuerwesen und Griechenland und Zypern in der Enteignung.

Auszug: https://www.straitstimes.com/business/banking/banks-hit-by-record-negative-interest-rates-are-warned-of-next-wave

In Dänemark, wo die Banken seit 2012 mit negativen Zinsen leben, ist nun klar, dass das Leben unter Null nicht so schnell zu Ende geht. Die Menschen müssen verstehen, dass es länger „niedriger“ ist“, sagte Rohde. Und das wird „definitiv“ negative Folgen für die Kreditgeber haben, sagte er.

Technologieriesen können „ein Vertriebssystem einsetzen, das in einem anderen Zeitalter geboren wurde, mit unterschiedlichen Compliance-Anforderungen und niedrigeren Anschaffungskosten“, sagte er.

Infolgedessen sehen sich die Banken mit „einigen ziemlich starken strukturellen Konsequenzen“ konfrontiert.

Die Branche hat sich bereits auf die Vermögensverwaltung und andere gebührenpflichtige Geschäftsfelder ausgerichtet.

Gleichzeitig versuchen Banken in ganz Skandinavien, eine eigene Infrastruktur für Online-Zahlungen aufzubauen, um den Einstieg von Technologieunternehmen zu erschweren.

Aber Jahre negativer Zinsen, strengere regulatorische Anforderungen und in einigen Fällen veraltete Technologien haben einige Bankenin Mitleidenschaft gezogen.
Nutzer der mobilen Zahlungs-App von Singtel Dash können nun Zahlungen über Apple Pay und Visa PayWave Terminals weltweit durchführen, wie am 10. Dezember 2018 angekündigt.
(Singtel’s Dash E-Wallet wird mit Visa und Apple Pay weltweit eingeführt.)

Laut einem Bericht … hat sich Apple Pay inzwischen bei dänischen Shopbetreibern als deutlich beliebtere App etabliert als eine lokale mobile Zahlungslösung von Nets A/S, die bisher den digitalen Zahlungsverkehr in Skandinavien dominiert hat.

In Dänemark, das die Geldpolitik nutzt, um die Anbindung der Krone an den Euro zu verteidigen, geben immer mehr Banken negative Zinsen an Privatkunden weiter, da die Branche versucht, sich an das monetäre Umfeld anzupassen.

Bislang haben die Kreditgeber die Grenze bei 750.000 Kronen (152.000 S$) gezogen, was die Schwelle ist, unterhalb derer Einlagen durch Garantien gedeckt sind.

….

 

Ölkartell reduziert Fördermenge – Ölpreis steigt

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.zaehe-verhandlungen-in-wien-oelkartell-opec-einigt-sich-erst-spaet.ed1afba6-1662-48c7-8ea8-a9ec2c04a729.html

Die Ölpreise stiegen mit der Bekanntgabe der Vereinbarung zunächst deutlich an. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Nachmittag zeitweise 64,70 US-Dollar und damit 1,35 US-Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,08 Dollar auf 59,54 Dollar. Die Steigerungen dämpften sich wenig später aber wieder etwas ab. Zu Beginn des Jahres lag der Preis für ein Barrel Brent noch bei 57 Dollar.

Vor allem Saudi-Arabien war zuletzt an einem höheren Ölpreis interessiert, da nicht zuletzt der Staatshaushalt des Landes stark von den Einnahmen durch den Rohstoff abhängt. Außerdem hat bei den Gesprächen in der Opec-Zentrale Wien wohl auch der anstehende Börsengang des Ölriesen Saudi Aramco eine Rolle gespielt.

Focus: Es geht mit Riesenschritten voran: Bis zur nächsten Krise ist das Bargeld abgeschafft

was kürzlich noch Verschwörungstheorie war, ist heute Meinung im Focus: die Bargeldabschaffung und die Globalen Eliten.

tststs…

Droht ein Bargeld-Verbot?

Die globalen Eliten bereiten sich auf den nächsten großen Crash vor. Sie arbeiten daran, ihre Kontrolle über das Geldsystem und darüber hinaus zu perfektionieren, damit sie – wenn es soweit ist – die Verluste so zuteilen können, wie sie es möchten.

Unter dem Vorwand, die Wirkungsmacht der Geldpolitik bewahren zu wollen, hat der Internationale Währungsfonds (IWF) Ende April 2019 Empfehlungen veröffentlicht, wie Notenbanken den Bürgern das Bargeld entziehen oder madig machen können.

Es ist bereits mindestens die dritte Studie dieser Art in zweieinhalb Jahren.

Erst wenige Monate zuvor hatte die Leiterin der Division Geldpolitische Strategie der Europäischen Zentralbank (EZB), Katrin Assenmacher, gemeinsam mit IWF-Beraterin Signe Krogstrup ein ähnliches Papier verfasst.

alles lesen https://www.focus.de/finanzen/boerse/experten/gastbeitrag-bargeldabschaffung-zur-vorbereitung-auf-den-grossen-crash_id_11431485.html

Die Aaasgeier und Schwarzen Schwäne kreisen wieder: 500 Mrd in Kreditversicherungen

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Mehr-Firmen-muessen-Insolvenz-fuerchten-article21439722.html

Die Kreditversicherer rechnen wegen der schwächelnden Konjunktur im nächsten Jahr mit einem deutlichen Anstieg der Firmenpleiten in Deutschland.

„Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen dürfte im kommenden Jahr erstmals seit der Finanzkrise wieder anwachsen“, sagte Thomas Langen, Vorsitzender der Kommission Kreditversicherung Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Vor allem bei Automobilunternehmen und deren Zulieferern seien die Risiken groß. „Die Automobilwirtschaft hat sich vom Zugpferd der deutschen Wirtschaft zum Motor des Abschwungs entwickelt“, sagte Langen. Das wirke sich auch negativ auf eng mit der Autoindustrie verflochtene Branchen aus, wie etwa

  • Chemie,
  • Metall oder
  • Maschinen- und Anlagenbau.
  • Der Strukturwandel erfordere hohe Investitionen, während der weltweite Absatz sinke.

Für die Kreditversicherer bedeutet diese Entwicklung, dass sie für so viele Zahlungsausfälle geradestehen müssen wie seit Jahren nicht mehr. Nach Hochrechnung des GDV müssen die Warenkredit- und Kautionsversicherer in diesem Jahr für Schäden von fast 900 Millionen Euro aufkommen. Das entspreche einer Steigerung von mehr als 60 Prozent….

Die Deckungssumme stieg dem Verband zufolge um zwei Prozent auf 495 Milliarden Euro.

Der größte Teil davon entfällt mit 430 Milliarden Euro auf Warenkreditversicherungen. Diese schützen Lieferanten, falls ein Abnehmer seine Rechnung nicht bezahlen kann oder will.

Hinzu kommen 65 Milliarden Euro aus Kautionsversicherungen. Sie übernehmen für ihre Kunden Garantien und Bürgschaften zur Sicherung vertraglicher oder gesetzlicher Pflichten.

Die Warenkreditversicherer spielen damit vor allem im Einzelhandel und im internationalen Handel eine wichtige Rolle.

 

Deutscher Forscher in der Kritik Monsanto soll Studien gekauft haben

In der Debatte über Vorteile und Risiken des Pestizids Glyphosat soll der Konzern Monsanto zwei Studien bei einem Experten der Universität Gießen bestellt haben. Diese fielen einem ARD-Bericht zufolge nicht nur sehr positiv aus, sie verheimlichten auch ihren Finanzier.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Monsanto-soll-Studien-gekauft-haben-article21439327.html

to big to fail: Nord LB – damit der Steuerzahler weiss, wem er pflichtspendet

Banken-Demokratieabgabe, oder so… für unseren alten Bekannten CERBERUS CAPITAL

https://www.n-tv.de/wirtschaft/NordLB-darf-auf-Finanzspritze-hoffen-article21440612.html

EU-Kommission billigt Hilfe NordLB darf auf Finanzspritze hoffen

Mit der Finanzierung von Schiffen ist die Norddeutsche Landesbank in die tief roten Zahlen geschlittert. Seitdem versucht die Bank sich durch massive Reformen über Wasser zu halten. Ein Hoffnungsschimmer: Die EU-Kommission erlaubt eine von den Ländern geplante Milliardenhilfe.

Die Verantwortlichen bei der Norddeutschen Landesbank können vorerst aufatmen: Nach Monaten des Wartens kam aus Brüssel die erforderliche Zustimmung für eine Finanzspritze. Die EU-Kommission teilte mit, dass die geplante Kapitalmaßnahme von rund 3,6 Milliarden Euro mit dem Wettbewerbsrecht vereinbar sei.

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Die NordLB mit Sitz in Hannover soll eine Stützung durch

  • die Länder Niedersachsen (2,3 Mrd)
  • Sachsen-Anhalt (198 Mio Kreditaufnahme) sowie
  • die Sparkassen-Gruppe (1,1 Mrd.)

erhalten. Allerdings müssen auch die Landtage in Hannover und Magdeburg dem noch zustimmen.

Die niedersächsische Landesregierung hatte die entsprechende Gesetzgebung bereits im November angeschoben. Geplant ist, dass Niedersachsen als Haupteigentümer mit insgesamt rund 2,3 Milliarden Euro einen Großteil der Finanzspritze übernimmt.

Sachsen-Anhalt will für seinen Anteil von knapp sechs Prozent einen Kredit von 198 Millionen Euro aufnehmen.

Die ebenfalls beteiligte Sparkassengruppe soll rund 1,1 Milliarden Euro schultern.

Das Vorhaben Deutschlands zielt darauf ab, dass die NordLB als stabile und rentable staatliche Bank fortbestehen kann, lässt aber die Möglichkeit einer künftigen Konsolidierung des gesamten deutschen Landesbankensektors offen„, sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager.

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Wir haben festgestellt, dass der Staat zu Bedingungen investiert, die auch ein privater Eigentümer akzeptiert hätte; dies steht mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang.“

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Bank steckt in „tiefgreifender Transformation“

Die Landesbank ist in der Schieflage, weil sie vor allem mit der Finanzierung von Schiffen Milliardenverluste verzeichnet hatte.

Die Kernkapitalquote, die künftig 14 Prozent betragen soll, lag Ende September bei lediglich 6,53 Prozent.

Unter Aufsehern gilt eine harte Kernkapitalquote von 5,5 Prozent als das Minimum, das Banken unter Stress noch vorweisen sollten.

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Derzeit läuft deshalb eine umfassende Verkleinerung der NordLB. „Die NordLB befindet sich mitten in einer tiefgreifenden Transformation“, sagte Vorstandschef Thomas Bürkle zuletzt.

Für das Gesamtjahr 2019 erwartet die Bank einen Verlust, und auch das kommende Geschäftsjahr dürfte der Umbau belasten.

Vorgesehen sind unter anderem Ausgliederungen.

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So verkaufte die Bank im April ein Portfolio mit Schiffskrediten über 2,6 Milliarden Euro an den Finanzinvestor Cerberus Capital.

https://de.wikipedia.org/wiki/Cerberus_Capital_Management

Stephen Feinberg

Stephen A. Feinberg (auch Steve Feinberg; * 29. März 1960) ist ein US-amerikanischer Hedge-Fonds-Manager und Milliardär. Feinberg wuchs in einer jüdischen Familie zunächst in der Bronx auf. Er besuchte die Princeton University und absolvierte dort 1982 einen Abschluss in Politikwissenschaften. Er ist der CEO von Cerberus Capital Management. Ende Januar 2018 wurde er von Donald Trump als Vorsitzender des 1956 von Dwight D. Eisenhower gegründetem Beratungsgremium des Präsidenten, dem President’s Intelligence Advisory Board, vorgeschlagen. Er gilt als wichtiger Parteispender zugunsten der Republikaner. Feinberg ist mit Gisella Sanchez verheiratet. Das Paar hat drei gemeinsame Töchter.

Sein Privatvermögen wird laut Forbes mit 1,6 Mrd. US-Dollar (Stand Juli 2018) angegeben.

Aber auch Stellen fallen weg:

Bis zum Jahr 2024 soll die Zahl der Beschäftigten etwa halbiert werden. das wären Minus 2900 Jobs

Von Januar bis September ist die Mitarbeiterzahl bereits von 5850 auf knapp 5450 zurückgegangen.

und wieder geht Wirtschaft an die Frogs

der Wirtschaftsstandort BRiD wird bereits behandelt wie ein Dritte Welt Land … kurz einmal nach BRiD mit der Produktion ausweichen, wenn genehm und schnell wieder zusperren, bevor es sich nicht mehr lohnt.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wuppertaler-Werk-fertigt-letzte-Thermomixe-article21441018.html

Trotz wieder steigender Verkäufe Wuppertaler Werk fertigt letzte Thermomixe

Viele Hobbyköche schwören auf die Küchenmaschine Thermomix. Mit der heimischen Produktion am Stammsitz Wuppertal ist zum neuen Jahr aber Schluss. Dann kommen die Maschinen nur noch aus China und Frankreich. Dabei legen die Absatzzahlen auch in Deutschland wieder zu.

Obwohl die Nachfrage nach dem Thermomix wieder wächst, will Vorwerk die Produktion der Küchenmaschine am Stammsitz in Wuppertal wie geplant zum Jahresende einstellen.

Vom neuen Jahr an würden die mehr als 1300 Euro teuren Küchengeräte nur noch in Frankreich und China hergestellt, sagte ein Unternehmenssprecher. Wesentliche Komponenten für den Thermomix – wie der Motor oder das Mixmesser – würden aber weiterhin in Deutschland produziert.

Die Ankündigung der Schließung der deutschen Produktion hatte bereits im Sommer für Aufsehen gesorgt.

Vorwerk hatte damals ein Konsolidierungsprogramm angekündigt, mit dem in Wuppertal 200 von 2500 Stellen in Produktion und Verwaltung abgebaut werden sollten. Dies sei mittlerweile weitgehend geschehen, sagte der Unternehmenssprecher. Betriebsbedingte Kündigungen hätten dabei mithilfe von Abfindungen und Altersteilzeitvereinbarungen bis auf wenige Ausnahmen vermieden werden können, sagte der Sprecher.

Mit dem Konsolidierungsprogramm hatte Vorwerk auf deutliche Umsatzrückgänge reagiert, die auch darauf zurückzuführen waren, dass sich der Thermomix nicht mehr so gut verkaufte wie zuvor.

Inzwischen hat sich der Wind aber offenbar wieder gedreht. Vorwerk verzeichne ein starkes internationales Wachstum bei den Verkaufszahlen des Thermomix, sagte der Sprecher. Auch in Deutschland sei das Wachstum in diesem Jahr zweistellig. An den Plänen zur Einstellung der Produktion in Deutschland ändert sich dadurch aber nichts.

Hauptstandort für die Thermomix-Produktion ist ohnehin Frankreich.

Dort werden traditionell auch die Geräte für den deutschen Markt produziert. Am Vorwerk-Stammsitz in Wuppertal waren nach Unternehmensangaben vor allem kleinere Stückzahlen für einzelne Märkte mit anderen Stromspannungen oder anderer Steckerform produziert worden.

Die deutsche Produktion war 2015 auf dem Höhepunkt des Thermomix-Hypes aufgebaut worden, um das Stammwerk in Frankreich zu entlasten und die damals langen Wartezeiten für Kunden zu verkürzen.