Frouwe aus ´em Wald: Utiseta

https://www.asentr.eu/utiseta.html
Utiseta meint das „Draußensitzen“. Ginge es dabei nur um entspanntes Sich-in-der-Natur-Aufhalten, hätte der Begriff sicher keine große Bedeutung erlangt – er muß mehr bedeuten. …

https://www.facebook.com/755032341534314/posts/1047233015647577/

https://www.nordseele.net/utiseta-nordische-meditation-der-germanen-zur-selbstfindung/

Technikgläubigkeit schützt vor Autodieben nicht – Aluminium gegen Autodiebe

Polizei rät: Das Wichtigste für Keyless-Go Fahrzeugbesitzer: Quelle

Tin Foil Sparkle GIF by WENS
• Legen Sie den Schlüssel nie in der Nähe der Haus- oder Wohnungstür ab bzw. versuchen Sie das Funksignal durch geeignete Maßnahmen (z. B. Aluminiumhüllen) abzuschirmen.
Machen Sie vorher den Selbsttest.
Nur wenn das Fahrzeug sich nicht einmal dann öffnet, wenn Sie den „abgeschirmten“ Schlüssel direkt neben die Fahrzeugtür halten, haben auch die Diebe mit der Überlistung dieser Technik keine Chance.
Achten Sie beim Aussteigen aus dem Wagen auf Personen mit Aktenkoffern in Ihrer unmittelbaren Nähe. Dabei könnte es sich um professionelle Autodiebe handeln.
• Fragen Sie bei dem Hersteller Ihres Fahrzeuges, ob für Ihr Fahrzeug der Komfortzugang temporär deaktiviert werden kann.
Manche Hersteller bieten am Schlüssel die Funktion, durch zweimaliges Drücken auf die Verriegelungs-Taste am Schlüssel, die Keyless Funktion ganz auszuschalten.
Fragen Sie bei Ihrer Fachwerkstatt nach, welche Möglichkeit es speziell für Ihr Fahrzeug gibt.
• Des Weiteren gibt es funkdichte Hüllen für Keyless-Schlüssel.
So können die Diebe den Funkschlüssel nicht über längere Strecken übertragen.

google? Nein Danke – oder: wie man sich entzieht – link

https://t.me/Torsten_Donnerstein/840

Google ist zweifelsohne, nach Facebook, Quelle von unsäglicher Zensur. Daher ist es mir immer schon ein persönliches Anliegen gewesen, Menschen davon zu überzeugen, die Produkte dieser Firma nicht zu nutzen, sie sogar zu boykottieren, aber zumindest ihre Unzulänglichkeiten zu benennen, um zu verhindern, dass sie auch noch für schlechte Leistungen, jede Menge Geld von uns Verbrauchern erhalten.

Wem die Zensur von Google allen ernstes noch nicht bekannt ist, der braucht sich nur auf YouTube umzuschauen und sich über gelöschte Videos zu informieren, oder die aufdringlichen Hinweise anzuschauen, mit Verlinkungen zu sogenannten „offiziellen Quellen“, wenn man zum Beispiel ein Video zum Thema „Corona“ anschauen möchte.

Nun hat Google für Deutschland, im eigenen Android Play Store, den aus den USA bekannten Zusatzdienst „Google Play Pass“ gestartet. Davon kann ich nur abraten, aus den o.g. Gründen, aber auch deswegen, weil es generell einfach nur ein sehr schlechter Deal ist.

Ich habe darüber auf TPN (TaggedPress News) einen Artikel verfasst, der aber auch zusätzlich eine Anleitung darstellt, wie man sich generell den Google Diensten und der damit einhergehenden Überwachung, entziehen kann!

Öffentlich einsehbarer Link, ohne dass man angemeldet sein muss:
https://vk.com/wall-171438907_2611

Viel Spaß beim Lesen!

VK (https://vk.com/wall-171438907_2611)
TaggedPress News Community
Es gibt eine neue Funktion im Google Play Store seit heute: »Google Play Pass« für rund 5 € pro Monat. Die Redaktion von TPN kann allen ihren Lesern nur von diesem Dienst abraten! Er so

Absolutes must see! Die 4 Phasen der Zerstörung durch Subversion von einem Profi

er sagt sogar „Geheimdienstaktivitäten im Stil Hollywoods“ von Hollywood Regisseuren über Journalisten, Künstler bis Professoren an Eliteuniversitäten reichen die Akteure. Subversion funktioniert aber nur mit „Einverständnis“ der zu zerstörenden Gesellschaft, Kultur, Nation… Subversion ist nicht strafbar. Grenzen sind hierbei für den Schutz extrem wichtig. Du kannst weder Japan noch die Sowjetunion durch Subversion zerstören. Die Japaner nicht, weil sie eine abgeschlossene Kultur verteidigen und die Sowjets nicht, weil man gar nicht erst an die Zielgruppe, die Bevölkerung, herankommt.

Zeitrahmen plus minus 15 Jahre.

Alles dreht sich um SUBVERSION. Sie ist eine Art asiatische Kampfkunst. Aikido!

Geheimagent nennt 1984 die vier Phasen und 7 Regeln wie man eine Gesellschaft auf den Kopf stellt, Text und Video

Zero Hedge:

Wie eine Gesellschaft zerfällt

How A Society Unravels

He lists down four phases as to how it happens:

Phase 1 – Demoralization

This is a process which can take about 15-30 years to perform . During this stage, the moral fibre and integrity of the country is put into question, thereby creating doubt in the minds of the people. To do so, manipulation of the media and academia is required to influence young people. As the younger generation embraces new values, such as Marxism and Leninism in newer and trendy Garbs , the older generation slowly loses control simply through attrition.

Phase 2 – Destabilization

The intent is to create a massive government permeating society and becoming intrusive in the lives of its citizens. This can take from two to five years to perform, again with the active support of academia pushing youth in this direction. Here, entitlements and benefits are promised to the populace to encourage their support. Basically, they are bribing the people to accept their programs.

Phase 3 – Crisis

This is a major step lasting up to six weeks and involves a revolutionary change of power. This is where an alarming event upsets and divides the country thereby creating panic among the citizens.

Phase 4 – Normalization

The final stage is where the populace finally acquiesces and begins to assimilate communism. This can take up to two decades to complete.

The List of Rules he cites for Revolution are:

  1. Corrupt the young, get them interested in sex, take them away from religion. Make them superficial and snobbish in their understanding of the world.
  2. Divide the people into hostile groups by constantly harping on controversial issues of less importance to create and compound a divide.
  3. Destroy people’s faith in their national leaders by holding the latter up for contempt and ridicule.
  4. Always preach democracy, but seize power as fast and as ruthlessly as possible.
  5. Encourage government extravagances, destroy its credit system, which will produce years of inflation with rising prices and general discontent.
  6. Incite unnecessary strikes in vital industries, encourage civil disorders and foster a lenient and soft attitude on the part of the government towards such disorders.
  7. Breakdown the old moral virtues of honesty, sobriety, self-restraint, faith.

The Main point he makes it all starts by the act of trying to legislate equality rather than understanding the fundamental that not all are born equal.

Once this process starts there has to be a third party who has to legislate this equality and that usually is  …

Yuri Bezmenov (Tomas Shuman) – Ideological Subversion

Ein sicher empfehlenswertes Buch

daher bekommt es hier auch Werberaum. Es scheint einen besonderen „touch“ zu haben. Der Wille zur Macht ist ein Aspekt, der zentral in der Menschheitsgeschichte steht.
Hinweis: Eine derartige Werbung bleibt aber eine Ausnahme, solange Bücher nicht von einem Heimdallwarda auch gelesen wurden. Heimdallwarda sind keine kostenlose Werbeplattform per se.

„Das pyramidale Prinzip 2.0“

Wir sind die Basis einer Pyramide!
Wir sorgen als Produzenten, Konsumenten, als Kunden und Patienten, als Klienten und als potentielle Delinquenten, für den sich beschleunigenden Strom der Waren, Finanzen und Daten, im Stoffwechsel eines ‚pyramidalen‘ Organismus.

Nachdem wir das Ertragsnutzenkalkül eines besinnungslosen Fortschritts im Wachstum verinnerlicht haben, empfinden wir den Raub der Selbstbestimmung und Identität nicht mehr als Verlust.

Auf die atomare Einheit der Existenz reduziert, reihen wir uns ein, in die weltweiten Ströme der dynamischen Massen. Dabei steht die Isolation im Nahfeld der Beziehungen, in einem unüberbrückbaren Gegensatz zur Identifikation mit einem globalen Bewußtsein.

Das soziale Nähebedürfnis des Menschen im öffentlichen Raum wird behördlicherseits mit Mißtrauen und Verdacht belegt, die Vereinzelnung im öffentlichen Raum schreitet voran (gemäß dem Gebot der „sozialen Distanz“ in Zeiten der Pandemie-Panik), in dem Maße, wie Gesellschaft sich im virtuellen Raum zur manipulierbaren Schwarmintelligenz formiert.

Über die Instrumentalisierung religiöser Bedürfnisse, werden die Menschen zur Opferung der eigenen Identität gerufen, und zum Dienst für einen allumfassenden Welt-Ethos vorbereitet

Wer sich nicht weiter von den Kulissenprojektionen der Matrix täuschen lassen möchte, dem hebt sich mit dem Buch: „Das pyramidale Prinzip 2.0“ von Franz Sternbald, der Schleier, und gewährt dem Leser einen unverstellten Blick auf das Wesen des Willens zur Macht!

Gleichzeitig ist es ein leidenschaftliches Plädoyer für einen aufgeklärten Glauben, der sich, nach Kierkegaard, auch dem fundamentalen Zweifel stellen muß, sowie die Rettung der Würde des Individuums, gegen die kollektive Vereinnahmung, und seiner Zurichtung für die Zwecke eines globalen Marktes.

Hier wird der Versuch unternommen, das Bewußtsein von einem Erlösungsbedürfnis aus der ‚Selbstentzweiung’ des Willens in der Natur zu erklären, und die Selbstentfremdung des Menschen aus seiner ‚Seinsvergessenheit’.

Dem Frommen verschafft die Beschäftigung mit der Analyse des Willens zur Macht von Schopenhauer, über Nietzsche bis Heidegger, ein freieres Auge. Deren Aktualität steht nicht im Widerspruch zu einer apokalyptischen Deutung der Weltgeschichte, sondern liefert vielmehr deren Bestätigung – darin liegt zwar eine machtvolle Absicht, jedoch keine Unvermeidlichkeit.

Covid 19 boomt und mit ihr die Überwachungstechnik – oder ist es umgekehrt? Neue Schnüffel Karte

https://www.zerohedge.com/technology/covid-19-and-pandemic-surveillance

Pandemiekarten sind heutzutage der letzte Schrei, aber die neueste Karte der Electronic Frontier Foundation (EFF) ist ein wenig anders;

hier geht es zur der genannten Karte: https://atlasofsurveillance.org/

anstelle von viralen Hotspots zeigt sie eine Seuche der offiziellen Schnüffelei, geordnet nach Ort und sortierbar nach Technologie.

Während dort bereits Überwachungen dokumentiert wurden, die der aktuellen Krise vorausgingen, ist der Atlas der Überwachung inzwischen noch relevanter  für das Zeitalter des Coronavirus geworden.

Die Sorge um die Eindämmung der Ansteckung trägt dazu bei, dass die detaillierteÜberwachung des Lebens der Menschen zur Normalität wird und tdas reibt uns in Richtung eines allgegenwärtigen Überwachungsstaates.

„Die Datenbank des Atlas der Überwachung, die mehrere tausend Datenpunkte zu über 3.000 städtischen und lokalen Polizeidienststellen und Sheriff-Büros landesweit enthält, ermöglicht es Bürgern, Journalisten und Akademikern, Einzelheiten über die von der Polizei eingesetzten Technologien zu erhalten und bietet eine Ressource, um zu überprüfen, welche Geräte und Systeme vor Ort gekauft wurden“,so die EFF am 13. Juli.

Benutzer können auf die Karte klicken, um zu sehen, welche Überwachungstechnologien an bestimmten Orten eingesetzt werden.

Wenn Sie sehen möchten, was in Ihrer Gegend vor sich geht, können Sie die Karte nach dem Namen einer Stadt, eines Bezirks oder eines Bundesstaates durchsuchen.

Die Karte kann auch nach Technologien wie

  • am Körper getragenen Kameras,
  • Drohnen und
  • automatischen Nummernschildlesern

gefiltert werden.

Polizei verbündet sich mit Amazon

Der nächstgelegene Eintrag befindet sich in Prescott Valley, Arizona, wo die Polizei zu den Hunderten gehört, die eine Partnerschaft mit Ring, der Amazonas-eigenen Firma für Türklingel-Kameras, eingegangen sind.

Die Ring-Partnerschaften geben der Polizei keine Live-Übertragungen, aber sie können Videoaufnahmen zu einer bestimmten Zeit und in einem bestimmten Gebiet anfordern.

Die Teilnahme der Ring-Kunden ist zwar

  • freiwillig,
  • aber die Partnerschaften sind „eine clevere Umgehungslösung f
  • ür die Entwicklung eines völlig neuen Überwachungsnetzes,
  • ohne die Art von Kontrolle, wie sie von der Polizei oder der Regierung ausgehen würde“,

warnt Andrew Guthrie Ferguson, Professor an der David A. Clarke School of Law der University of the District of Columbia und Autor von The Rise of Big Data Policing.

Forscher stellen fest, dass nur wenige Verbrechen durch freiwillige Überwachungspartnerschaften aufgeklärt werden, aber die Vermarktung des Ring-Arrangements im Bereich der inneren Sicherheit führt die Gesellschaft zu einer leichteren Akzeptanz eines Panoptikums an, das außerhalb des gesamten Bereichs des Schutzes der bürgerlichen Freiheiten operiert.

Auch die Angst vor der COVID-19-Pandemie erleichtert Amerikas Abgleiten in einen vollständigen Überwachungsstaat.

Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens, die sich noch vor wenigen Monaten über die Überwindung von Datenschutzbedenken im Zusammenhang mit Programmen zur Ermittlung von Kontaktpersonen ärgerten, haben sich der üblichen Lösung der Regierungen zugewandt:

der Androhung harter Strafen bei Nichteinhaltung.

„Reisende aus bestimmten Staaten, die ab Dienstag auf New Yorker Flughäfen landen, könnten mit einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Dollar belegt werden, wenn sie es versäumen, ein Formular auszufüllen, mit dem die Staatsbeamten die Reisenden verfolgen und sicherstellen, dass sie die Quarantänebestimmungen einhalten“, berichtete AP diese Woche.

Obligatorische Rückverfolgungsformulare für Reisende nach New York knüpfen an frühere Bemühungen von Rockland County an, die Zusammenarbeit mit Kontaktverfolgungsbehörden zu erzwingen.

„Die Gesundheitskommissarin Dr. Patricia Schnabel Ruppert forderte die Anwohner auf, den Bemühungen des Gesundheitsministeriums zur Ermittlung von Kontaktpersonen Folge zu leisten, und drohte denjenigen, die Vorladungen und Geldstrafen in Höhe von 2.000 Dollar pro Tag nicht einhalten,“ teilte der Bezirk am 1. Juli mit.

Wir können hoffen, dass das gesundheitsbezogene Schnüffeln in den Bewegungen und Aktivitäten der Menschen ein Ende haben wird, wenn die Pandemie vorbei ist, aber diese Dinge haben einen Tendenz, sich in der Kultur zu verankern, wenn sich die Menschen daran gewöhnen.

Im Namen der Eindämmung von Infektionen überwachen viele Privatunternehmen inzwischen die Mitarbeiter genau, auch ihre Nähe zueinander am Arbeitsplatz.

„Befürworter des Datenschutzes warnen davor, dass die Rückverfolgungs-Apps ein rutschiger Hang zur ‚Normalisierung‘ eines noch nie dagewesenen neuen Niveaus der Arbeitgeberüberwachung sind“, bemerkt Politico.

Eine aggressive Ausweitung von Überwachungsprogrammen ohne angemessene Kontrollen könnte Einbrüche in die Privatsphäre normalisieren und Systeme schaffen, die später für verschiedene Formen der politischen und sozialen Repression genutzt werden können„, meint Frets Freedom House.

Dass neuartige Einbrüche in die Privatsphäre, die einmal Alarm ausgelöst haben,  zur neuen Normalität werden können, zeigen öffentlich-private Überwachungspartnerschaften der Art, wie sie Ring mit Polizeidienststellen entwickelt hat.

  • Nachdem der Oberste Gerichtshof in der Rechtssache Carpenter gegen die Vereinigten Staaten (2018) entschieden hatte, dass die Polizei einen Durchsuchungsbefehl benötigt, um auf die Standortdaten von Mobiltelefonen zugreifen zu können,
  • begannen die Strafverfolgungsbehörden schnell damit, Daten von privaten Marketingfirmen zu kaufen.

Die Trump-Administration hat Zugang zu einer kommerziellen Datenbank gekauft, die die Bewegungen von Millionen von Mobiltelefonen in Amerika aufzeichnet, und nutzt sie für die Einwanderungs- und Grenzüberwachung„, berichtete das Wall Street Journal Anfang des Jahres.

„Experten sagen, dass es sich bei den Informationen um eine der größten bekannten Fundgrube von Massendaten handelt, die von den Strafverfolgungsbehörden in den USA eingesetzt werden – und dass die Nutzung auf einer festen rechtlichen Grundlage zu stehen scheint, weil die Regierung den Zugang zu diesen Daten von einem kommerziellen Anbieter kauft.

In einem wachsenden Trend haben sich auch andere Behörden, darunter das FBI und die IRS, der privaten Nutzung von Daten zugewandt, sie haben sich an private Quellen gewandt, um Social Media-Posts zu überwachen und Handybewegungen zu verfolgen.

Die neue Überwachungstechnik setzt sich rasch auf breiter Front durch.

Auch nachdem COVID-19 in unangenehmer Erinnerung geblieben ist, werden wir vielleicht feststellen, dass es ein Erbe der aufdringlichen Überwachung unseres Aufenthaltsortes und unserer sozialen Verbindungen hinterlassen hat – alles zu unserem eigenen Wohl, wie man uns sagen wird.

Im Moment ist die zunehmende Verbreitung der Überwachung des öffentlichen Gesundheitswesens zu neu und zu wenig technisch, um in den Überwachungsatlas aufgenommen zu werden, der ohnehin schon reichlich gefüllt ist.

Wenn man „automatische Nummernschildlesegeräte“ auswählt, lassen sich dichte Cluster in Kalifornien sowie in städtischen Gebieten und entlang wichtiger Autobahnen anderswo erkennen.

Ein Klick auf „Drohnen“ zeigt, dass sie einen Großteil des Landes – vor allem östlich des Mississippi und entlang der Westküste – vom Himmel aus überwachen.

Ein Blick auf die „Gesichtserkennungstechnologie“ zeigt, dass sie besonders in Florida und in der Umgebung von Washington, D.C. beliebt ist.

Trotz der Datenmenge ist der Atlas noch nicht vollständig und die EFF lädt Freiwillige ein, bei der Datensammlung mitzuhelfen. Wenn neue Informationen einfließen, wird sich diese Karte mit der Zeit zweifellos mit mehr Details zu Überwachungsmaßnahmen und neuen Technologien füllen, darunter einige, die von Belangen der öffentlichen Gesundheit angetrieben werden.

Für Beamte, die nach Gründen suchen, um ihre Nase in die Angelegenheiten anderer Leute zu stecken, ist die Pandemie eine ebenso gute Entschuldigung wie jede andere.

Vaterländischer Hilfsdienst und der ewige Bund

Der Vaterländische Hilfsdienst des Ewigen Bundes.

Eigenartiges gibt es …. insbesondere auf dem Feld, über das wir in der Schule nichts oder jedenfalls nichts Grundelegendes hinsichtlich der wahren Bedeutung für uns Deutsche erfahren.

Was ist der ewige Bund?

Ewig
ist keine Zeitbestimmung, keine „lange“ Zeit. Das Wort bedeutet wörtlich „Ehe ich“ — da war, körperlich. Ewig bedeutet unendliche Zeit = Null, 0, nämlich ein Kreis oder ein Punkt, der auch nur ein Kreis ist, ohne Ausdehnung. Ewig bedeutet die Aufhebung der Erfahrung von Zeit. Ewigkeit ist unendliche Dauer des zeitlosen Augenblicks.

 

Bund
ist die Verbindung oder der Zusammenschluss mehrerer ursprünglich selbständiger Einheiten. Nach dem Verfassungsrecht eines Bundesstaats ist Bund der Oberstaat im Gegensatz zu den ihn bildenden Ländern (Gliedstaaten). Solch ein Bund hat eigene Organe, Aufgaben und Befugnisse.

Der ewige Bund ist das Verfassungsbündnis, durch dessen Inkrafttreten am 4. Mai 1871 aus 25 souveränen deutschen Einzelstaaten ein souveräner Bundesstaat und Völkerrechtssubjekt geschaffen wurde.

Wer hat den ewigen Bund geschlossen?

Der ewige Bund wurde von den Staatsoberhäuptern der 25 deutschen Staaten geschlossen, von den verfassungsmäßigen Volksvertretungen der jeweiligen Staaten ratifiziert und anschließend von den Deutschen per Wahl erneut endgültig bestätigt.

Was ist die Aufgabe des ewigen Bundes?

Der Zweck des ewigen Bundes ist der Schutz des Bundesgebietes, des innerhalb desselben gültigen Rechts sowie die Pflege der Wohlfahrt des deutschen Volkes. Dies äußert sich unter anderem durch

Wirkungen des ewigen Bundes.

Freiheit.

Freizügigkeit.
Durch den ewigen Bund werden erstmals in der langen Geschichte der deutschen Nation die Angehörigen eines deutschen Staates in allen übrigen deutschen Staaten nicht mehr als Ausländer behandelt, sondern sind als Inländer rechtlich gleichgestellt. Jeder Deutsche kann sich in jedem deutschen Staat niederlassen, seinen Wohnsitz nehmen, Gewerbe betreiben, an Wahlen teilnehmen und öffentliche Ämter bekleiden. Nur Deutsche sind zum Aufenthalt im Bundesgebiet berechtigt.

Eigentum.
Durch den ewigen Bund kann jeder Angehörige eines deutschen Staates in allen übrigen deutschen Staaten Eigentum erwerben. Der ewige Bund garantiert und schützt dieses Recht auf Eigentum.

Freiheit der Person.
Der ewige Bund manifestierte die Freiheit der Deutschen von außerdeutschen Einflüssen, insbesondere von den Einflüssen des Vatikans, des römisch-katholischen Papsttums und dessen kanonischen Rechtes.

Öffentliches Wohl.

Wohlfahrt.
Der ewige Bund erfand für die Wohlfahrt aller Deutschen den Begriff des Sozialstaats und führte darauf die weltweit erste Sozialgesetzgebung ein: Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung.

Verwaltung.
Der ewige Bund etablierte den Verwaltungsgrundsatz „Das allgemeine Wohl ist das höchste Gesetz.“ in allen deutschen Staaten: Die Aufgabe der Verwaltung ist die Vollziehung der Gesetze und die fürsorgende Tätigkeit der Behörden überhaupt.

Selbstbestimmung.
Der ewige Bund etablierte die Selbstbestimmung auf kommunaler Ebene indem Deutsche ihr direktes Lebensumfeld, die Gemeinden, in voller Selbstverantwortung bestimmen können.

Sicherheit.

Rechtssicherheit.
Der ewige Bund hat einen in allen deutschen Staaten einheitlichen Rechtsraum geschaffen. Dazu wurden bundesweit geltende Gesetze eingeführt, die international große Beachtung fanden, u.a. das Bürgerliche Gesetzbuch. Das Gerichtswesen wurde bundesweit einheitlich geregelt. Fortan galten im gesamten Gebiet des Bundes die selbe Regelung für Zivil- und Strafprozesse. Der ewige Bund garantiert und überwacht die Einhaltung und ergreift Maßnahmen im Falle der Justizverweigerung.

Schutz der Deutschen.
Der ewige Bund garantiert allen Deutschen gegenüber dem Auslande seinen Schutz.

Schutz des Bundesgebietes.
Der ewige Bund verpflichtet alle Gliedstaaten zum gemeinsamen Schutz des Bundesgebietes.

Völkerrecht.
Der ewige Bund ist durch völkerrechtliche Verträge internationalen Abkommen beigetreten, u.a. dem Abkommen betreffend die Gesetze und Gebräuche des Landkriegs, welches der Zivilbevölkerung im Falle kriegerischer Auseinandersetzungen internationalen Schutz gewährt.

Wer gehört dem ewigen Bund an?
Die Angehörigkeit zum ewigen Bund wurde vom Besitz der Staatsangehörigkeit in einem Gliedstaat des ewigen Bundes abhängig gemacht. Angehöriger des Bundes kann nur sein, wer einem deutschen Staat angehört. Diese Bundeszugehörigkeit wurde per Gesetz vom 22. Juli 1913 dahingehend geregelt, daß es seit dem heißt:

Deutscher ist, wer die Staatsangehörigkeit in einem Bundesstaat besitzt.

Durch die Geburt erwirbt das eheliche Kind eines Deutschen die Staatsangehörigkeit des Vaters, das uneheliche Kind eines Deutschen die Staatsangehörigkeit der Mutter.

Angehöriger des ewigen Bundes ist also durch Geburt jeder Deutsche, der von Angehörigen dieser Bundesstaaten abstammt:

Königreich Preußen
Königreich Bayern
Königreich Württemberg
Königreich Sachsen
Großherzogtum Baden
Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin
Großherzogtum Hessen
Großherzogtum Oldenburg
Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach
Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz
Herzogtum Braunschweig
Herzogtum Sachsen-Meiningen
Herzogtum Anhalt
Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha
Herzogtum Sachsen-Altenburg
Fürstentum Lippe
Fürstentum Waldeck
Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt
Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen
Fürstentum Reuß jüngere Linie
Fürstentum Schaumburg-Lippe
Fürstentum Reuß älterer Linie
Freie und Hansestadt Hamburg
Freie und Hansestadt Lübeck
Freie Hansestadt Bremen
Reichsland Elsaß-Lothringen

Nichts altes anzustreben bin ich gewillt,
sondern für das zu kämpfen, was ewig gilt.

Wo ist der ewige Bund heute?

Der ewige Bund wurde am 12. November 1918 gewaltsam seiner Handlungsfähigkeit beraubt. Ein kleine Gruppe sozialdemokratischer Männer hat die Organe des ewigen Bundes beseitigt und die Kontrolle über den ewigen Bund übernommen. Seit diesem Tag wurde der Zweck des ewigen Bundes „die Pflege der Wohlfahrt des deutschen Volkes“ in sein Gegenteil verkehrt: Seit diesem Tag werden die Deutschen als Sündenbock behandelt und nahezu von der ganzen Welt ausgebeutet. Der ewige Bund ist heute, mehr als 100 Jahre später, immernoch existent und rechtsfähig, denn er ist ein ewiger Bund, jedoch ist er ebenso immernoch handlungsunfähig, wie das Bundesverfassungsgericht der Bundesrepublik Deutschland wiederholt festgestellt hat.

Ursache der Handlungsunfähigkeit des ewigen Bundes.
Am 31. Juli 1914 wurde der Kriegszustand über das Gebiet des ewigen Bundes verhängt. Dieser Kriegszustand wurde zu keinem Zeitpunkt legitim wieder aufgehoben, denn die Aufhebung des Kriegszustandes kann auf verfassungsmäßigem Weg nur durch den Präsidenten des ewigen Bundes erfolgen. Der letzte Präsident des ewigen Bundes wurde am 9. November 1918 durch den o.g. gewaltsamen Umsturz ins Exil gezwungen, wo er letztlich verstarb. Mit der illegalen, weil verfassungswidrigen Machtübernahme der Putschisten vom November 1918 kam die Rechtspflege im ewigen Bund zum Stillstand. Seit diesen Tagen wird der im Kriegszustand befindliche ewige Bund von nicht-legitimierten Vertretern verwaltet, zunächst unter einer undeutsch gesinnten, seit 1945 komplett unter fremder Herrschaft.

Begriffsbestimmung.
Der ewige Bund führt den Namen Deutsches Reich.
Der Präsident des ewigen Bundes trägt den Titel Kaiser.

Wirkung der Handlungsunfähigkeit des Deutschen Reiches.
Entgegen den Vereinbarungen internationaler Abkommen, also völkerrechtlicher Verträge, ist deutsches Recht weitestgehend suspendiert. Durch völkerrechtswidrige Maßnahmen wie einer britischen Seehungerblockade wurden die Deutschen genötigt, handelsrechtliche Verträge zu schließen, in denen sie sich verpflichteten, sich selbst zu entrechten und horrende Zahlungen zu leisten. Durch die Gleichschaltung im Nationalsozialismus, den sog. zweiten Weltkrieg, der juristisch betrachtet lediglich die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen des sog. ersten Weltkrieges darstellte, die militärische Niederwerfung und anschließende Besetzung Deutschlands und die Installation der Verwaltungskonstrukte Bundesrepublik Deutschland, DDR, Republik Polen, u.a. wurden die Deutschen über vier Generationen gezwungen, ihre Herkunft und Abkunft erst zu verleugnen und letztlich zu vergessen. Das Ergebnis sehen wir in der deutschen Gegenwart: Ein identitätsloses „deutsches Volk“ ist zum ohnmächtigen Spielball fremder, überstaatlicher Mächte degeneriert.

Doch die Wirkungen der Handlungsunfähigkeit des Deutschen Reiches sind nicht bloß nationaler sondern globaler Natur: Durch die Aufrechterhaltung des Kriegszustandes, durch die Einrichtung zunächst des Völkerbundes, dann der Vereinten Nationen, befindet sich die ganze Welt im Kriegszustand, von dem nur eine Klasse profitiert: Der militärisch-industrielle Komplex einer sog. globalen Elite. Angesichts all der ungezählten militärischen Konflikte der vergangenen Jahrzehnte muss man sich einmal fragen: Wann wurde zuletzt eine offizielle Kriegserklärung ausgesprochen? Das ist nicht mehr nötig, denn die Welt befindet sich, wie oben dargelegt, im Dauerkriegszustand. Kein lebender Mensch der Gegenwart kann behaupten, Frieden erlebt zu haben – das entspricht schlicht nicht den Tatsachen, es sei denn, er wurde vor dem 28. Juli 1914 geboren. Daraus wird deutlich:

Die Beseitigung der Handlungsunfähigkeit des Deutschen Reiches bringt den Weltfrieden. Allein die heute lebenden Deutschen können dieses Wunder vollbringen. Das ist unser Auftrag – und, im Licht des ethisch-sittlich-moralischen kategorischen Imperativ Immanuel Kants betrachtet, ist es unsere Pflicht.

„Seine Pflicht erkennen und tun, das ist die Hauptsache.“
– Friedrich II., genannt der Große.

Was ist zu tun?

1) Feststellen, ob man Angehöriger des ewigen Bundes, also Staatsangehöriger eines deutschen Staates des ewigen Bundes durch Abstammung und damit gesetzlicher Deutscher ist. Zur Feststellung bedarf es der Abstammungsnachweise bis vor 1914 in Form von Geburtenregisterauszügen, Eheschließungs- und Sterbeurkunden. Wie das funktioniert, erklären wir hier: Wie man nachweist, Deutscher zu sein.

2) Verfassungskonform handeln.

„Unter allen bestehenden Rechtsquellen nimmt die Verfassungsurkunde die erste Stelle ein, indem sie das höchste Gesetz des Staates und als solches eine Klasse für sich bildet.“

Verfassungswidrigkeit ist die Ursache der deutschen Handlungsunfähigkeit:
– Verfassungswidrige Amtsübergabe des Reichskanzlers auf Reichsebene.
– Verfassungswidrige Nicht-Einführung einer Regentschaft im Königreich Preußen .
– Verfassungswidrige Beseitigung der legitimen Staatsgewalt in den deutschen Staaten

Ein Einstieg in die Verfassung bietet dieses Buch.

3) Die Pflichten eines Deutschen erfüllen.

„Die Staatsangehörigkeit ist in erster Reihe ein Kreis von Pflichten;
aus den Pflichten ergibt sich ein Kreis von Rechten.“

Die oberste Pflicht eines Deutschen ist Treue und Gehorsam zum Reich und zu den Reichsgesetze (vgl. Fußnote 2) Punkt B zum Artikel 3 der Reichsverfassung). Dazu gehört zuallererst Treue zum Präsidenten des ewigen Bundes als völkerrechtlich alleinvertretungsberechtigtes Staatsoberhaupt aller Deutschen (vgl. Artikel 11 der Reichsverfassung). Der Deutsche Kaiser ist der einzige Mensch auf dieser Welt, der den Weltkrieg beenden kann. Die Deutschen haben ihn 1918 ins Exil gejagt, von dort müssen ihn die Deutschen jetzt zurück rufen.  Der rechtmäßige Kaiser ist vorhanden und er ist bereit. Sind wir bereit, wieder Deutsche zu sein?

4) Seid einig!

„Wenn die Deutschen zusammenhalten, schlagen sie den Teufel aus der Hölle.“
– Otto von Bismarck

5) Den richtigen Bewußtseinszustand erlangen.

Schau dir unser Video zum Kriegs- und Belagerungszustand an.

6) Zum Vaterländischen Hilfsdienst melden.

Jeder deutsche Mann zwischen 17 und 59 Jahren ist hilfsdienstpflichtig. Informier dich über den Vaterländischen Hilfsdienst und melde dich um dich mit anderen Deutschen zu sammeln und zu vernetzen.

7) Seid bestimmt!

„Wer nicht mitarbeiten will an dem Staat zu seinem Schutz, der gehört nicht zum Staat, der hat keine Rechte an den Staat; er soll weichen aus dem Staat.“
– Otto von Bismarck

8) Verbreitet das Wort: Material.

reichsverfassung-praeambel-ewiger-bund

Der ewige Bund

„Dort, wo das Recht, ist unser Vaterland.“
– Schiller

Anmerkung zum Geisterchat

Wie dich möglicherweise freuen wird, gibt es so einen Messenger bereits: https://tox.chat/

Leider scheint bei dem Projekt aktuell Programmier-Power zu fehlen.

Es muss jedoch auch bei diesem Messenger eine Tox-ID korrekt weitergegeben werden.

Das lässt sich auch aus rein theoretischen Gründen unmöglich vollständig beseitigen. Man bleibt somit an irgendeiner Stelle auf das Vertrauen auf einen Mittelsmann angewiesen, wenn man die Person nicht mindestens ein Mal physisch und ganz real treffen und einen Schlüssel (oder dessen Fingerprint) austauschen möchte.

Das Problem der „Geister“ lässt sich also auch mit OpenSource und jedweder Kryptografie nicht beseitigen, sondern wenn überhaupt erschweren.
Meine Empfehlung daher: Druckt euch Visitenkarten mit den Fingerprints eurer Schlüssel.

Bei dem Punkt, dass man mit Tor mal so eben in China unzensiert kommunizieren könnte, muss ich dich leider enttäuschen. Die liebevoll als „Great Wall of China“ bezeichnete digitale Zensurinfrastruktur Chinas tut bedeutend mehr als nur IP-Adressen zu blocken.

Und selbst mit IP-Blacklisten kann man ein einfaches Verbinden zum Tor-Netz leicht unterbinden.

Das heißt zwar nicht, dass man Tor in China nicht verwenden könnte, aber es ist nicht mit dem Herunterladen und Starten des Tor-Browsers getan, wie du es aus Deutschland kennst.

https://netzpolitik.org/2019/keine-geister-geheimdienste-duerfen-sicherheit-verschluesselter-kommunikation-nicht-untergraben/#comments

Literatur zur Widerstandsforschung_4

„Die DNA des Widerstands“

Buchprojekt dokumentiert 50 Jahre Protest gegen den Ausbau des Flughafens

https://www.freitags-anzeiger.de/moerfelden-walldorf/dna-widerstands-id17752.html

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Über den Arabischen Frühling: In seinem Werk wendet sich der Autor gegen eine zu enge Fokussierung, wonach nur organisierter Widerstand den alten Regimen Einhalt gebieten könne.

Werte Leserschaft wird überraschende Parallelen finden zu heutigen und hiesigen Zuständen und Fragestellungen.

…die deutsche Übersetzung nicht identisch mit dem englischen Original ist und Teile dessen nicht übersetzt wurden.

Was wir nicht sehen – der Widerstand im Alltäglichen

https://kritisch-lesen.de/rezension/was-wir-nicht-sehen-der-widerstand-im-alltaglichen

Buchautor_innen Asef Bayat
Buchtitel Leben als Politik
Buchuntertitel Wie ganz normale Leute den Nahen Osten verändern
Asef Bayat analysiert die Alltagshandlungen von strukturell marginalisierten Menschen in den urbanen Zentren des Nahen Ostens und fragt nach dem gesellschaftlichen Veränderungspotential, welches diesen Handlungen innewohnt.

Der sogenannte Arabische Frühling, also die Verdichtung von Revolten und Erhebungen in der jüngeren Zeit, haben eine weltweite Resonanz erfahren.

Medien und wissenschaftliche Publikationen haben seit Beginn der Veränderungen im nahöstlichen Raum versucht zu erklären, was die Ursachen für gesellschaftlichen Unmut waren (und sind).

Der Fokus lag dabei jedoch meist auf den revolutionären Erhebungen als solche, unter Führung von organisierten Oppositionsgruppierungen wie etwa die Bewegung des 6. April in Ägypten.

Gegen solch einen begrenzten Blick wendet sich Asef Bayat in seinem bereits 2010 erschienenen Buch „Leben als Politik. Wie ganz normale Leute den Nahen Ostern verändern“.

Grundsätzlich versucht Bayat zu beschreiben, wie die alltäglichen Praktiken der urbanen Subalternen einen widerständigen Charakter besitzen und als Folge dessen auch das Potential zu einer gesellschaftlichen Veränderung von Unten haben.

Seit diesem Jahr ist das Buch auch in deutscher Übersetzung erhältlich. Zahlreiche Aufsätze des Autors aus früheren Jahren wurden mit neuen, eigens für das Buch konzipierten Kapiteln kombiniert. Das Buch kann zu einem Perspektivwechsel beitragen, da es Bayat gelungen ist, trotz der Schwierigkeit, eine begriffliche Schärfe zu finden, unterschiedliche partikulare Phänomene sinnvoll für Außenstehende zu übersetzen und ihnen einen begrenzten Sinn zu geben.

Ich versuche zu vermeiden, die entsprechenden Phänomene als arabisch zu bezeichnen.

Wie der Autor verwende ich den Begriff des Nahen Osten.

Letztere erlaubt eine weite transnationale Lesart, die es dem Autor ermöglichen, auch Phänomene im Iran, der Türkei oder Tunesien anzusprechen.

Die Erhebungen im Nahen Osten weisen meiner Meinung nach einen transnationalen Charakter auf und auch Bayat geht auf die Bedeutung der iranischen grünen Revolte von 2009 für die aktuellen Entwicklungen ein.

Zur Beschreibung seiner Beobachtungen stützt sich Bayat immer wieder auf die Situation in der iranischen Gesellschaft, welche er bereits in früheren Werken analysiert hat.

Wider der westlichen Deutungsmuster

In seinem Werk wendet sich der Autor gegen eine zu enge Fokussierung, wonach nur organisierter Widerstand den alten Regimen Einhalt gebieten könne.

Agency, also die subjektive Macht die Dinge zu verändern, spricht er auch ganz anderen zu.

Er widersetzt sich einem westlichen Narrativ, das, geprägt von einem neuerlichen Orientalismus, die Gesellschaften des Nahen Osten entweder als unfähig zur Demokratie betrachtet, oder aber die Revolten homogenisiert.

Bayat entkräftet nicht zwangsläufig die These, dass ein Kampf zwischen islamisch-radikalen und säkularen Kräften stattfände.

Aber die nahöstlichen Gesellschaften sind eben heterogen und Dissens ist nicht nur bei Gewerkschaften, Jugendverbänden oder Islamist_innen zu finden.

Wie der Titel des Buches schon ankündigt, interessieren Bayat Unorganisierte und Marginalisierte – städtische Arme, urbane Frauen und die Jugend in den Städten, wenn es darum geht, widerständige Praxen aufzuzeigen.

Für ihn sind sie alle Teil einer urbanen Subalterne in postkolonialen Gesellschaften: Menschen die überhört werden und ohne große Handlungsmacht. Aber genau diese Macht will er ihnen zugestehen, indem er ihnen Gehör verschafft.

Aktivismus der Einzelnen

Das bisherige analytische Werkzeug, insbesondere der Sozialwissenschaften und Ethnologie, hält der Autor für ungenügend.

Dieses Werkzeug lege nahe, dass sich sozialer Aktivismus nur in sozialen Bewegungen äußere.

Ein Aktivismus, der die Kategorien der sozialen Bewegung (eine klar formulierte Forderung an die herrschende Klasse, die Möglichkeit der Organisation auf Demonstrationen oder in Vereinen sowie die öffentliche Bekundung einer Einheit der Gruppe) nicht erfülle, wird als solcher nur selten wahrgenommen.

Organisierter Widerstand ist aber im Nahen Osten oft kaum möglich oder aber muss mit massiven Repressionen seitens der Staatsmacht rechnen:

Vereine werden verboten oder sind unterwandert, Versammlungen werden aufgelöst.

Zudem zeige die historische Erfahrung, dass auch hierarchische Oppositionsgruppen oft nur Lippenbekenntnisse hinsichtlich basisnaher Demokratie pflegen.

Die Menschen seien deshalb zumeist unorganisiert – Individuen, aber ihrer Millionen.

Diese Menschen fasst Bayat unter dem Begriff der Nicht-Bewegung zusammen.

Die Nicht-Bewegung, das sind kollektive Individuen, die individuell alltägliche Praktiken vollführen.

Sie tun dies in einer Atmosphäre des Zwangs – seien es Frauen, die sich gegen das herrschende Patriarchat zu Wehr setzen, oder städtische Arme und die abgehängte Mittelschicht, die sich gegen eine soziale Schieflage seit der neoliberalen Umgestaltung des Nahen Ostens und für ein besseres Leben einsetzen.

Was sie gemein haben, ist, dass

  • ihre Handlungen sich ähneln und
  • massenweise durchgeführt werden.

Der suspekte Charakter dieser Taten wird dabei von außen bestimmt:

Da die autoritären Staaten nicht in der Lage oder willens sind, auf eine Befriedigung zuzuarbeiten, wird aus der alltäglichen Handlung eine Form von Widerstand.

Die Nicht-Bewegung birgt dadurch das Potential eines flächendeckenden Aufstands.

Alleine jedoch haben die Angehörigen von Nicht-Bewegungen nur eine begrenzte Wirkungsmacht.

Weder sind sie in der Lage, rechtliche Rahmenbedingungen zu verändern, noch wirklich eine Deutungshoheit in gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen zu gewinnen.

Dies kann erst gelingen, wenn sich tatsächliche soziale Bewegungen den Nicht-Bewegungen anschließen.

Die Möglichkeiten der Machtlosen

Seine detaillierten Beobachtungen und Begriffsdefinitionen verknüpft Bayat mit einer Abgrenzung zu herrschenden Diskursen:

Er wendet sich nicht grundsätzlich gegen sie; versucht aber, die analytische Perspektive weiterzuentwickeln und und von ihrem Eurozentrismus zu lösen: So wendet er sich gegen eine nahtlose Übernahme foucaultscher Machttheorie, wonach Macht die Beziehung zwischen den Subjekten prägt.

Nach Bayat verdichtet sich Macht in autoritären Staaten in Form einer Allianz der herrschenden Klassen und staatlicher Institutionen.

Die Unterdrückten stehen so einer konkreten Macht gegenüber.

Ihnen wird per definitionem aber auch eine Angriffsfläche geboten und somit die Möglichkeit, hegemoniale Mächte im eigenen Land anzugreifen.

Anzumerken bleibt hier, dass eine klarere Abgrenzung zu Foucault seitens Bayat wünschenswert gewesen wäre.

Sein eigener Machtbegriff bleibt verschwommen, wenn er einerseits den Herrschenden verdichtete Macht zugesteht, andererseits aber anerkennt, dass der Staat nicht umfassend jede_n Einzelne_n beherrschen und disziplinieren kann.

Im Buch wird zwar der Klassenbegriff aus der marxistischen Theorie übernommen, gleichzeitig jedoch explizit kritisiert, da auch Marxist_innen versagt hätten, weil sie den verschiedenen Subalternen keine Handlungsmacht zugestehen.

Der Autor wendet sich hier explizit gegen Negri und Hardts Ansatz der Multitude. Letztere sprechen von einem gemeinsamen Handeln singulärer Individuen. Wie aber die Individuen zusammenkommen, sei nicht zu erkennen, so Bayat.

Für ihn dagegen ist besonders das äußere Bedrohungsszenario entscheidend für kollektives Handeln.

Zudem haben die Menschen oft keine Möglichkeit des institutionalisierten Austausches für eine mögliche Identitäts- und Solidaritätsbildung. Beides geschieht im öffentlichen Raum, einem Ort, den die Einzelnen durch ihre Nichtzugehörigkeit zu aktiv handelnden Kollektiven für sich gewinnen können.

Bayat sieht sich eher in der Tradition von James Scott und dessen Beschreibungen, wonach sich die Landbevölkerung im globalen Süden, insbesondere in Südostasien, der Staatsmacht widersetzt, indem sie sich dem Herrschaftsbereich von letzterer entzieht.

Präsenz zeigen, Räume erobern

Wie aber gelingt es den Subalternen, beziehungsweise den Nicht-Bewegungen, die Herrschaftsverhältnisse erfolgreich herauszufordern?

Was ist die konkrete Strategie für eine langfristige Veränderung? Und wo liegen ihre Grenzen?

Bayat gelingt es, die verschiedenen Formen von Handlungen unter dem Begriff des „stillen Vordringen des Alltäglichen“ zusammenzufassen.

Die Subalternen nutzen demzufolge öffentliche Räume, die ihnen die Staatsmacht für eine passive Nutzung unter ihrer Regie zugestanden hat, um eigenmächtig und aktiv die eigenen Bedürfnisse durchzusetzen.

Anders als bei Scott weichen sie nicht der Macht aus, sondern dringen in Räume vor, die ihnen nicht zugedacht waren.

Sie stellen so das Herrschaftsmonopol des Staates infrage – die Verbesserung des eigenen Lebens gelingt nicht auf Kosten der anderen Unterdrückten, sondern auf Kosten der Herrschenden.

Das alles gelingt ihnen durch ihr massenhaftes Auftreten.

Dabei verfolgen die Menschen oft eine Strategie der Abnutzung – der rechtliche Rahmen mag sich zwar nicht verändern, aber durch das kollektive Verletzen der Regeln wird die Macht gezwungen, die Eroberung des Raumes durch die Subalternen zu akzeptieren.

Sollte der Staat aber doch mit Repression reagieren, weichen die Schwachen zurück – nur um später zurückzukehren.

Polizeirazzien werden so langfristig ihrer Wirkungsmacht beraubt.

Oder aber die Schwachen verbünden sich mit organisierten Gruppen und eine tatsächliche Erhebung kann beginnen.

Im Gegensatz zu diesen institutionalisierten Gruppen ist die Wirkung der subalternen Menschen zwar begrenzt, aber letztere besitzen im Gegenzug einen flexibleren Charakter.

Als Beispiele führt Bayat hier unter anderem

  • die Stadtmigrant_innen an, die illegal Siedlungen errichten,
  • Straßenhändler_innen, die unautorisiert Straßen besetzen und bei staatlichen Übergriffen in Seitengassen zurückweichen, oder
  • Jugendliche, die versuchen ihre Individualität gegen eine bevormundende Moralpolitik des Staates durchzusetzen.

Geographien des Dissens

Eine besondere Aufmerksamkeit schenkt Bayat der Örtlichkeit von gesellschaftlichen Erhebungen. Für eine effektive Analyse fordert er:

Man sollte daher nicht nur über

  • die Gründe für Revolutionen nachdenken,
  • darüber, wer an ihnen teilnimmt und
  • wie die Ereignisse sich entwickeln,

sondern auch darüber, wo sie stattfinden.

Man muss genauer fragen, warum manche Räume/ Orte, wie etwa die Straßen der Stadt, mehr als andere zur Bühne für Handlungen und Äußerungen öffentlicher Unzufriedenheit werden.“ (S.197)

Nicht umsonst kreist Bayat seine Analyse auf den städtischen Raum ein.

Die Erhebungen im arabischen Raum oder auch die iranische grüne Bewegung waren allesamt urbane Phänomene.

Hier ist die Staatsmacht besonders präsent, hier sind aber auch gesellschaftliche Konflikte offenkundig.

Immer mehr Menschen zieht es in die Städte und sie alle suchen ihr „Recht auf Stadt“ zu verwirklichen.

Auch die Nicht-Bewegungen sind städtische Erscheinungen, da nur in ihr Vielfältigkeit und Individualität möglich ist.

Wie bereits angeklungen, wählt Bayat als ganz konkreten Ort von Aushandlungsprozessen „die Straße“

  • alle Bewohner_innen haben ohne weiteres einen Zugang zu ihr,
  • fremde Individuen können hier Solidaritäten bilden, und
  • politische (Nicht-)Bewegungen können hier die Machthaber herausfordern.

Mit den Worten Bayats: Sie praktizieren Straßenpolitik.

Straßenpolitik fordert die Staatsmacht heraus, da das Private und Suspekte öffentlich gemacht wird.

Oppositionelles Gedankengut mag auch im Privaten diskutiert werden – wird es aber in der Öffentlichkeit artikuliert, werden Menschen jenseits der eigenen Gruppe erreicht.

Postislamisch

Gegen die Angst des Westens vor einem islamistischen Erstarken versucht Bayat ein Bild zu zeichnen, nach dem der Islam nicht nur mobilisierender Faktor ist, sondern auch das Objekt von Aushandlungen.

Für Bayat sind die Mehrzahl der Aktivist_innen in (Nicht-)Bewegungen Anhänger_innen des Islams.

Dieser ist für sie Teil einer Alltagskultur und somit auch der Gesellschaft.

Aus den Erfahrungen des institutionalisierten Islamismus wollen diese Aktivist_innen Moderne und Islam miteinander versöhnen – Freiheit und Menschenrechte auch in einer islamisch geprägten Gesellschaft verwirklichen. Bayat belegt dies glaubhaft; gleichzeitig verschweigt er aber die erstarkende Macht undemokratisch-religiöser Gruppierungen in einigen postrevolutionären Gesellschaften.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Asef Bayats Buch einen wertvollen Beitrag für das Verständnis des sogenannten Arabischen Frühling und sozialen Aktivismus im Allgemeinen darstellt.

Es durchbricht Grenzen des Denkens, indem es bereits existierende Theorieansätze fortführt und gegen ein existentialistisches Bild der Erhebungen im Nahen Osten antritt.

Schade ist dabei aber, dass die deutsche Übersetzung nicht identisch mit dem englischen Original ist und Teile dessen nicht übersetzt wurden.

Durch die Konzeption des Buches als Zusammenführung einiger früherer Essays des Autors wiederholen sich zudem die wichtigsten Argumente: Das ist gut gemeint und hilft einerseits Bayats Thesen begreiflich zu machen. Andererseits verliert das Buch so nach einigem Lesen an Spannung.

Fakt bleibt aber, wie eingangs erläutert, dass das Buch ein Gewinn für die Analyse des sogenannten Arabischen Frühlings darstellt.

Mit dem Fokus auf Nicht-Bewegungen und dem stillen Vordringen wird den urbanen Subalternen Handlungsmacht in einem begrenzten Rahmen zugestanden. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ohne Bayats genauen Beobachtungen bliebe dies verschwiegen.

Zusätzlich verwendete Literatur

Hardt, Michael/ Negri, Antonio 2004: Multitude. Krieg und Demokratie im Empire. Campus Verlag, München

Scott, James C. 1985: Weapons of the Weak. Everyday Forms of Peasant Resistance. Yale UP, New Haven und London

Literatur zur Widerstandsforschung_3

Widerstand und Abwehr: Kompakt und praxistauglich

Die Autorin Inge Seiffge-Krenke legt im Rahmen der von ihr als Mitherausgeberin verantworteten Reihe „Psychodynamik kompakt“ eine interessant und kurzweilig zu lesende Ausarbeitung über den psychischen Nutzen von Abwehr und Widerstand vor.

Wie es in dieser Reihe üblich ist, stellt sie sich dem Anspruch, ein grundlegendes Thema der Psychodynamischen Psychotherapie für den Praktiker theoretisch fundiert aufzuarbeiten.

Sie beginnt mit mehreren alltäglichen Beispielen über das Auftreten von Widerstand und Abwehr.

Zentral ist dabei der Gedanke, dass diese Prozesse nicht als defizitär, sondern als Bewältigungsversuch verstanden werden sollten.

Auch im folgenden theoretischen Teil wird der Ressourcen-Aspekt herausgearbeitet.

Es werden verschiedene theoretische Ansichten dargestellt, differenziert und teilweise auch mit Fallbeispielen angereichert.

Dadurch wird die Komplexität des Themas ebenso deutlich wie die verschiedenen Wege des Verstehens. Angelehnte Konzepte, wie die Schematherapie, finden ebenfalls Beachtung.

Ein kleines Manko ist der wiederholte Beleg mit Studien, auf deren Qualität nicht eingegangen wird.

Es ist fraglich, inwieweit die Konzepte überzeugend empirisch belegt sind, oder ob sie überhaupt belegbar sind.

Den Schwerpunkt des Buches bildet die klinische Arbeit. Das Konzept des Widerstandes wird mit verschiedenen Fallvignetten aus der therapeutischen Arbeit unterlegt und damit leichter verstehbar.

Ein Unterkapitel beschäftigt sich auch mit dem Widerstand in Supervisionen während der psychotherapeutischen Ausbildung. Dieses an sich interessante Thema wird jedoch nur kurz gestreift und wirkt insgesamt recht unverbunden mit den restlichen Ausführungen.

Das Kapitel zur klinischen Arbeit an der Abwehr betont intensiv den schützenden Charakter und fordert eine Ressourcenorientierung des Therapeuten. Für den Kliniker bleiben die Darstellungen allerdings oberflächlich und lassen viele Fragen offen.

Zusammenfassend lässt sich feststellen: Kompakt bedeutet auch kompakt. Der formulierte Anspruch ist eine theoretisch fundierte, kurze, bündige und praxistaugliche Vorstellung im Umgang mit Widerstand und Abwehr. Dieser Anspruch kann zu großen Teilen erfüllt werden. Für bislang psychodynamisch wenig ausgebildete Menschen ist es ein toller Überblick. Für den praktizierenden Psychodynamiker ist es allenfalls eine Auffrischung. Für Ausbildungskandidaten ist das Buch indes sehr geeignet.

Quelle

Rainer Eckert: Opposition, Widerstand und Revolution – eine Abhandlung zum politisch abweichenden Verhalten in der zweitgrößten Stadt der DDR

Nicht ohne Grund forderte Karl-Wilhelm Fricke 1999, dass vor der „theoretischen Durchdringung“ der Widerstandsgeschichte die „Aufarbeitung der Fakten stehen“ müsse.

Sonst ließen sich die „Ziele und Motivationen und kausalen Zusammenhänge sowie die inneren und äußeren Bedingungen von Opposition und Widerstand in der SBZ/DDR nicht definieren.„[1]

Beides ist nach wie vor geboten, die Theoriebildung und die empirische Erhebung müssen Hand in Hand gehen.

Auch Rainer Eckert hat sich in den 1990er Jahren an der Theoriebildung beteiligt.

Mit seinem Buch Opposition, Widerstand und Revolution. Widerständiges Verhalten in Leipzig im 19. und 20. Jahrhundert legt er nun eine Abhandlung zum politisch abweichenden Verhalten in der zweitgrößten Stadt der DDR vor.

Eckerts Sympathie für Leipzig ist offensichtlich: In Leipzig nahm für ihn „der Sturz der SED-Diktatur seinen Anfang, hier wurde der Weg zur deutschen und europäischen Vereinigung […] geebnet.“ (16)

Die Leipziger erscheinen in dieser Darstellung als zum Widerspruch prädestiniert;

die Frage, warum sich aus der zweitgrößten Stadt der DDR in einigen Jahren weniger als aus kleineren Orten wie Jena vernehmen ließ, wird leider nicht gestellt.

Auch die Tatsache, dass sich die, die aufbegehrten, an allen Orten der DDR in einer erdrückenden Minderheit befanden und von der angepassten Mehrheit gemieden wurden, kommt nicht zu Sprache.

Das Buch ist vor allem eine Geschichte das Mutes und des Aufbegehrens, und die Helden, um die es hier geht, wohnten in dem postum zur Heldenstadt erklärten Leipzig.

Eckert widmet der Geschichte vor 1945 nur wenig Raum.

Es folgt eine methodische Einführung zum Thema „politische Repression“ (34) und „Opposition und Widerstand“ (45) unter den Bedingungen der kommunistischen Diktatur, bevor das Buch sich seiner eigentlichen Mission zuwendet, die Geschichte des politisch abweichende Verhalten von 1945 bis 1989 zu erzählen.

Eckert geht auf die Bereiche ein, in denen es zu Widerspruch und Widerstand kam – so auf

  • die Vertreter der an den Rand gedrängten bürgerlichen Parteien,
  • auf die unterdrückten Sozialdemokraten,
  • die Kirchen und
  • Universitäten. Z

ugleich behandelt der Autor einzelne Ereignisse, die für Leipzig wichtig wurden, so den

  • Volksaufstand 1953,
  • die „Beatdemonstration“ 1965,
  • die Sprengung der Universitätskirche 1968
  • und fragt, welche Proteste es anlässlich der Volksabstimmung und dem Einmarsch der Warschauer Pakt-Truppen 1968 in die Tschechoslowakei gab.

Die Darstellung liest sich informativ, weist jedoch Lücken auf.

So wird zwar die Inhaftierung des Studenten Willi Lange erwähnt. Die von Willi Lange verfasste, eindrucksvolle Autobiographie, in der er auf seine Inhaftierung und Haft eingeht, findet keine Berücksichtigung und wird auch nicht im Literaturverzeichnis genannt. [2]

Bei der Darstellung der 1970er und 1980er Jahre orientiert sich der Autor stark am Narrativ derer, die ab Mitte der 1980er Jahren zur Bürgerrechtsszene der Messestadt dazu stießen und nach 1989 die Erinnerung vorantrieben.

Positiv hervorzuheben ist, dass all das, was im Einzelnen in den 1980ern geschah, nun in einem kompakten Lesebuch zusammengefasst wurde.

Doch bleiben die Gruppenfindungsprozesse wie die frühen Aktionen der Leipziger Gruppen oft nur schemenhaft oder finden keine Erwähnung.

Auch die Vernetzung zu den Gruppen in der DDR und der daraus resultierende Findungsprozess lassen sich, aufgrund der Leipzig-Fokussierung, nur bedingt nachvollziehen.

Das Entstehen der Umweltgruppen wird so auf die wirtschaftliche Wachstumspolitik der SED und die Geheimhaltung der Umweltdaten reduziert.

Der subkulturelle Aufbruch von rebellierenden Jugendlichen, die sich gegen die angepasste Mehrheitsgesellschaft wandten, am Westen und den Umweltprotesten dort orientierten, bleibt als Ursache unerwähnt.

Die erste Protestfahrt Leipziger Umweltschützer 1981 nach Liemehna sowie das frühe Engagement der AG Umweltschutz am Konvikt in der Paul-List-Straße, aus dem erst die AG Umwelt beim Stadtjugendpfarramt hervorging, finden keinen Niederschlag.

Doch sind es nicht die Ungenauigkeiten, die zu beanstanden sind, sondern es ist die Summe, die die Darstellung im Ergebnis beeinträchtigt.

Der Leser erfährt zwar so, wer die Aktion „Eine Mark für Espenhain“ in Leipzig mitgetragen hat, aber nicht, dass die Initiative aus Dresden kam.

Auch die Treffen im Wittenberger Forschungsheim fanden nicht ab 1984, sondern schon ab 1983 statt. Mehrere Namen aus Leipzig, die für die Genese der Alternativszene der DDR bedeutsam waren, bleiben unerwähnt, wohl deshalb, weil sie Ende der 1980er Jahre woanders oder nicht mehr aktiv waren und denen, die die Erzählung in Leipzig nach 1989 geprägt haben, nicht geläufig sind.

Spätestens ab Seite 152 wird das Buch zu einem Buch über die Revolution von 1989.

Unterbrochen wird die Erzählung durch das knapp gehaltene Kapitel „Gegenkultur“: konkret geht es um unangepasste Künstler, Untergrundzeitschriften, Tramper, Punks, „Heavy Metals“, „Gruftis“ und „Hausbesetzer“.

Die „Hausbesetzer“ sind mit drei Sätzen abgehandelt.

Das informative Buch „Schwarzwohnen“ von Udo Grashoff bleibt gänzlich unberücksichtigt. [3]

Dies trifft auch zu auf Grashoffs Ausführungen zu den Punk Gruppen „Wutanfall“ und „L’Attentat“, die in der Besetzerszene fest verankert waren.

Hier zeigt sich das Problem der oft allzu summarischen Aufzählung, die weder die Leipziger Quergeister untereinander noch die Leipziger Szene mit den Rebellierenden in anderen Orten der DDR in Beziehung zueinander zu setzen versteht.

Der faktenreichen Darstellung des politisch abweichenden Verhaltens fehlt die Geschichte der Gegen-Gesellschaft in Leipzig und dem Rest der DDR. Trotz alledem ist das vorliegende Buch eine informative und interessant zu lesende Übersicht zum Geschehen in der zweitgrößten Stadt der DDR.
Anmerkungen:

[1] Karl-Wilhelm Fricke: Dimensionen von Opposition und Widerstand in der DDR. In: Klaus-Dietmar Henke / Peter Steinbach / Johannes Tuchel: Widerstand und Opposition in der DDR (= Schriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung; 9), Köln / Weimar / Wien 1999, 20-43, hier 21.

[2] Willi Lange: Such dir einen zweiten Mann. Von Stasihaft in Leipzig und mecklenburgischem Landpastorenleben, Schwerin 2010.

[3] Udo Grashoff: Schwarzwohnen. Die Unterwanderung der staatlichen Wohnraumlenkung in der DDR, Göttingen 2011.

http://www.sehepunkte.de/2015/07/26747.html

2.5 Formen des Widerstands

Exilierte beteiligten sich auf vielfältige Weise am Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Politischen Widerstand übten nicht nur Anhängerinnen und Anhänger verschiedener Parteien, sondern auch Kulturschaffende aus. Sie wollten sowohl innerhalb des nationalsozialistischen Machtbereichs als auch in dem Land, das ihnen Zuflucht bot, über das NS-Regime aufklären.

Ein wichtiges Instrument dabei waren die über 400 deutschsprachigen Exil-Zeitungen, die rund um die Welt erschienen. Manche wurden, in verkleinerter oder getarnter Form, auch nach Deutschland geschmuggelt.

Militärischen Widerstand leisteten Exilierte zunächst während des Spanischen Bürgerkriegs. Während des Zweiten Weltkriegs traten viele auch in die alliierten Streitkräfte ein und wirkten an der Befreiung Europas mit.

https://exilarchiv.dnb.de/DEA/Web/DE/Navigation/FluchtExilRueckkehr/ImExil/FormenDesWiderstands/formen-des-widerstands.html

Was haben brennende Autos mit der Revolution zu tun?

Andreas Blechschmidt

Gewalt. Macht. Widerstand.

G20 – Streitschrift um die Mittel zum Zweck

ISBN 978-3-89771-829-6

Erscheinungsdatum: Mai 2019
Seiten: 160
Reihe: reihe antifaschistische texte Band: 31

Beschreibung

Das Projekt einer emanzipatorischen linken Alternative zum kapitalistischen System ist auch mit der Frage der Mittel zu dessen Überwindung verbunden.

Beim G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg waren es die Bilder des Protestes, die die öffentliche Wirkung des Treffens bestimmt haben.

Militante Aktionsformen spielten dabei eine wichtige Rolle.

Waren diese Ereignisse Vorboten eines kommenden Aufstandes oder Strohfeuer einer Revolte, die sich in der bloßen Konfrontation mit der Polizei erschöpft hat?

Brennende Barrikaden und Autos, geplünderte Geschäfte sowie eine vorübergehende polizeifreie Zone haben zu unterschiedlichen politischen Bewertungen in der radikalen Linken geführt.

Das vorliegende Buch unternimmt den Versuch, die Hamburger Ereignisse des Juli 2017 mit Blick auf die militanten Aktionsformen zu analysieren.

Ein Augenmerk liegt auf der Frage, inwieweit die radikale Linke heute in der Wahl ihrer Mittel an politische Überlegungen linker Theoretiker*innen anknüpft.

Mit der Bezugnahme auf Arbeiten von u.a. Hannah Arendt und Herbert Marcuse werden die aktuellen Möglichkeiten und Perspektiven einer revolutionären Veränderung untersucht.

Dabei sollen unterschiedliche Vorstellungen über militante linke Politikkonzepte nicht als sich widersprechende Positionen begriffen werden, sondern als produktiver Streit um die richtige Strategie.

»Er verliert sich dabei nicht in einer langatmigen Chronik, sondern gibt einen guten, kompakten Überblick, den er mit wenigen aussagekräftigen Details unterfüttert.« – Gaston Kirsche, graswurzelrevolution

Autor_in

Andreas Blechschmidt
Andreas Blechschmidt hat Neue Deutsche Literatur, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und Sozialpsychologie studiert. Langjährige Tätigkeit als examinierter Altenpfleger und Engagement als Betriebsrat bzw. Betriebsratsvorsitzender.

Seit 1989 in der besetzten Roten Flora in Hamburg aktiv.

Schreibt als freier Autor in der Berliner Wochenzeitung jungle world. Veröffentlichungen u.a. zu Gentrifizierung, Stadtentwicklung und rechtspolitischen Themen. Mitherausgeber des Buches Free Oz. Streetart zwischen Revolte, Repression und Kommerz.

https://unrast-verlag.de/neuerscheinungen/gewalt-macht-widerstand-detail

Literatur zur Widerstandsforschung_2

ein Paradebeispiel für gesplittertes Denken. Sehr lehrreich Wahres falsch, linx angewendet:

Heribert Prantl: Vom kleinen und großen Widerstand

Cover Heribert Prantl: Vom kleinen und großen Widerstand. Gedanken zu Zeit und Unzeit. Süddeutsche Zeitung Edition (München) 2018. 361 Seiten. ISBN 978-3-86497-487-8. D: 24,90 EUR,

Quelle

Ein Aufruf gegen die Gleichgültigkeit

„Unzeit“ – das ist eine Bezeichnung für Kakophonie! Eine Benennung für Gegebenheiten, Situationen, Ereignissen und Entwicklungen, die den menschlichen Verstand widersprechen – und sich doch vollziehen; von Menschen, Mächten, Ideologien und Alltäglichkeiten.

Die den „Rechtschaffenden“ zum Kopfschütteln und zur Verzweiflung bringen können, ihn auf die Palme oder in die Ecke treiben.

Es sind traditionalistische Einstellungen wie:

„Als Einzelner kann ich ja sowieso nichts dagegen machen!“, oder: „Das haben wir noch nie so gemacht!“, „Das haben wir schon immer so gemacht!“, und: „Da könnt‘ ja jeder kommen!“.

Es ist das Problem, dass sich im menschlichen, individuellen und kollektiven Dasein schon immer stellt mit der Diskrepanz: „Anpassung und Widerstand!“;

gleichzeitig aber wird deutlich, dass die beiden Entscheidungen niemals ein „Entweder – Oder“, sondern ein „Sowohl-als-auch!“ bedeuten.

Es ist der Mut und das Dilemma zu entscheiden, etwas zu tun oder zu unterlassen (Dieter Birnbacher, Tun und Unterlassen, 2014, www.socialnet.de/rezensionen/18946.php).

Es stellt sich mit der Frage: „Was tue ich hier eigentlich?“ (Nicolas Dierks, 2014, www.socialnet.de/rezensionen/17465.php).

Und es zeigt sich in der resignativen wie gleichzeitig herausfordernden Feststellung: „Widerstand ist zwecklos. Aber sinnvoll“ (Helmut Ortner, 2014, www.socialnet.de/rezensionen/16349.php).

Dabei kommt zum Vorschein, dass Kritik, Widerstand, Selbst denken, Entscheiden… Eigenschaften sind, die weder vom Himmel fallen, oder in den Genen liegen, sondern nicht selten mühsam, anstrengend, erfahrend und widerständig erworben werden müssen.

Widersprüche zeigen sich oftmals beim gesellschaftlichen und politischen Zusammenleben der Menschen.

Sie sollen nicht mit Macht, Gewalt oder List, sondern mit Ehrlichkeit, Überzeugungskraft und Menschlichkeit ausgetragen werden (vgl. z.B. dazu: Tali Sharot, Die Meinung der Anderen. Wie sie unser Denken und Handeln bestimmt – und wie wir sie beeinflussen, 2017, www.socialnet.de/rezensionen/22651.php).

Was dabei herauskommen muss ist die „Wahrheit und nichts als die Wahrheit“.

Autor

Das langjährige Mitglied der Chefredaktion der „Süddeutschen Zeitung“, der gelernte Richter, Staatsanwalt und Wissenschaftler Heribert Prantl ist bekannt als jemand, dem es um die Wahrheit geht.

In Artikeln, Vorträgen und Büchern meldet er sich zu Wort, wenn Ideologen und Populisten mit Fake News die Wahrheit verdrehen (z.B.: Was ein Einzelner vermag. Politische Zeitgeschichten, 2016, www.socialnet.de/rezensionen/22422.php;

und: Die Kraft der Hoffnung. Denkanstöße in schwierigen Zeiten, 2018, www.socialnet.de/rezensionen/24119.php;

soeben auch beim 100. Niedersachsentag des Niedersächsischen Heimatbundes in Hildesheim mit dem Festvortrag: „Heimat ist Vielfalt“).

2019 legt er das Buch „Vom großen und kleinen Widerstand“ vor.

Mit zahlreichen geschichtlichen und aktuellen Beispielen argumentiert er gegen die zunehmende (politische und gesellschaftliche) Gleichgültigkeit, Trägheit, Apathie, Resignation und Feigheit von Menschen und warnt vor Ego-, Ethnozentrismus, Nationalismus, Rassismus und Populismus.

Er versteht die Berichte und Schilderungen über Widerstand als „Laudatio auf Widerständler und Whistleblower, (als) Lobpreis für die Unangepassten, auf die Demokraten des Alltags (und) auf die Verteidiger der Grundrechte“.

Aufbau und Inhalt

Prantl gliedert das Buch in zwei Kapitel.

  1. Im ersten stellt er mit „Stehen und Widerstehen“ die Haltungen vor, die in einem anderen Zusammenhang als „aufrechter Gang“ (Kurt Bayertz / Oskar Negt) bezeichnet werden.
  2. Das zweite Kapitel titelt er „Zeit und Unzeit“. Es sind bekannte, vielfach dokumentierte und analysierte historische Ereignisse und in die heutige Zeit hineinwirkende Entwicklungen die, zusammengebracht unter der Herausforderung zum Widerstand, neue, aktuelle Notwendigkeiten verdeutlichen:
  • Vom heiligen Umsturz.
  • Fritz Gerlich – ein journalistischer Märtyrer.
  • Die Weiße Rose.
  • Widerstand gegen den Zeitgeist.
  • Der Schoß, fruchtbar noch?
  • Vom Judas in uns allen.
  • 1968.
  • Wie 1968 der Aufruhr in die Provinz kam.
  • Whistleblower.
  • Der Widerstand – heimatlos in Deutschland?
  • Fragen, klagen, bitten, beten.
  • 27. Januar: Holocaust-Gedenktag – Das Vermächtnis des Fritz Bauer.
  • 8. März: Internationaler Frauentag – Frauenquoten.
  • 2. April: Tag des Kinderbuchs – Hänsel und Gretel heute.
  • 4. April: Erzähl-eine-Lüge-Tag – Trug und Trump.
  • 8. April: Internationaler Tag der Roma – Europas vergessenes Volk.
  • 1. Mai: Tag der Arbeit – Solidarität, was ist das?
  • 9. Mai: Europa-Tag – Europa oder der Untergang.
  • 15. Mai: Welttag der Informationsgesellschaft – Die digitale Inquisition hat begonnen.
  • 23. Mai: Tag des Grundgesetzes – Die Kirschen der Freiheit.
  • 20. Juni: Weltflüchtlingstag – Diese verdammten Zahlen.
  • 17. Juli: Internationaler Tag der Gerechtigkeit – Irrung, Wirrung, Wahrheit.
  • 6. August: Frauen-Gleichstellungstag – Aufbruch in eine neue Zeit.
  • 1. Sonntag im September: Tag der Heimat – Das deutscheste aller deutschen Wörter.
  • 2. Sonntag im September: Tag des Denkmals – Oh Schilda, mein Vaterland.
  • 11. September: Gedenktag zu Ehren der Opfer von Terroranschlägen – Wie aus dem Verfolger ein Opfer wurde.
  • 15. September: Internationaler Tag der Demokratie – Das Duell der Demokratie.
  • 21. September: Weltfriedenstag – Entspannungspolitik ist nie zu Ende.
  • 1. Sonntag im Oktober: Erntedank – Fällt in diesem Jahr aus.
  • 3. Oktober: Tag de4 Deutschen Einheit – Vom letzten Tag der DDR.
  • 10. Oktober: Tag der Obdachlosen – Die Welt wird obdachlos.
  • 24. Oktober: Tag der Bibliotheken – Widerstand gegen das Vergessen.
  • 6. November: Tag der Gefangenen – Häftling Nr. 103.
  • 11. November: Sankt-Martins-Tag – Rabimmel, Rabammel.
  • 20. November: Tag der Kinderrechte – Wie man ein Kind lieben soll.
  • November, elf Tage vor dem 1. Advent: Buß- und Bettag – Feiertage als Erinnerungs- und Widerstandstage.
  • 10. Dezember: Tag der Menschenrechte – Mahnung und Auftrag.
  • 18. Dezember: Internationaler Tag der Migranten – Wie viele Flüchtlinge haben wir schon aufgenommen?
  • 28. Dezember: Tag der unschuldigen Kinder – Im Gefängnis.
  • Jeder Sonntag: Ein Widerstandstag.

Fazit

Es ist kein Kalendarium; auch keine Auflistung von Ereignissen. Vielmehr drückt der Autor mit den Datierungen und Erinnerungen mit eigenen Worten und der ihm eigenen Art aus, wie Mut und Aufforderung zum Widerstand angeregt werden kann. Dabei entstehen faszinierende Bilder, die „dem Widerstand Gesichter geben“, die „Befreiung von Zwängen“ bewirken, die Aufmerksamkeiten schaffen, „wo die Gefahren lauern“, die „Haltestellen im Alltag“ anbieten, die „Verfassung, Vernunft und Moral“ zusammenbringen, die auf „die Verfallszeiten der Lüge“ aufmerksam machen… Es sind Ordnungsweiser und Mutmacher zum humanen Denken und Handeln. Es ist ein Prantl-Buch!

Literatur zur Widerstandsforschung_1

zur Erinnerung: die allermeiste Widerstandsliteratur stammt aus dem linken Spektrum. Dies sollte aber niemanden davon anhalten, diese aufschlußreichen Analysen zu verschmähen. Und sei es unter Umständen nur, um den Gegner besser zu verstehen.  Oftmals GLAUBT man nur, den Gegner , seine Ziele, seine Taktiken zu kennen. Das kann fatal sein. Insbesondere, wenn man glaubt, es gäbe nur EINEN Gegner, wenn es viele sind, wenn es sich um Zweckbündnisse handelt, in denen starke Eigeninteressen verfolgt werden.

Die Möglichkeiten des Widerstands

In dem Beitrag über Sebastian Haffner hatte ich sein brillantes englisches Buch von 1940 erwähnt, in dem er die deutsche Gesellschaft unter dem Nationalsozialismus beschrieb.Jekyll&Hyde

Letzte Woche wurde nun intensiv der Widerstandsgruppe ‚Weiße Rose‘ gedacht, weil einige ihrer Mitglieder am 22. Februar 1943, also vor 75 Jahren, hingerichtet wurden.

Das hat mich auf die Frage gebracht, wie ihr Widerstand nach Haffners Buch einzuordnen wäre. Das Buch hat ja die ungewöhnliche Eigenschaft, dass es seinen Kenntnisstand von 1938 wiedergibt, als er aus Deutschland floh, dass man so den dt. Widerstand also gewissermaßen mit dem Vorwissen eines hellsichtigen Zeitgenossen abgleichen und bewerten kann. Das Ergebnis fällt überraschend und klar aus.

Die Möglichkeiten des Widerstands nach Haffner

Fundamental ist Haffners Einteilung der Gesellschaft in 4 Gruppen:
Deutschland1939

Es ist durchaus möglich, jahrelang dort (in Deutschland) zu leben, ohne auch nur im Geringsten die Existenz der im Untergrund wirkenden Kommunisten und Sozialdemokraten, der Deutschen Freiheitspartei, der Schwarzen Front und all der anderen noch kleineren politischen Organisationen zu bemerken.

Alles, was außerhalb Deutschlands gelegentlich über geheime Flugblattaktionen dieser Organisationen, über lokale Streiks und über Sabotageakte berichtet wird, ist stark übertrieben.

Solche Dinge geschehen zwar, aber ihr Wirkungsradius ist so klein, dass sie statistisch betrachtet fast ignoriert werden können….

Dagegen war der Kampf der Gestapo gegen bereits vorhandene politische Organisationen zweifellos erfolgreich.

Die Überbleibsel der organisierten politischen Kräfte, die es 1933 neben den Nazis gegeben hatte, sind in der Defensive oder sind in den Untergrund gedrängt und unwirksam geworden…

Diese tun nichts und sind nichts als Todesfallen für ihre Mitglieder

Eher verhalten sie sich so, als ob sie sich damit begnügen würden, von ihren kleinen Funkstationen aus Botschaften zu verbreiten, die vielleicht einige hundert Menschen erreichen und zwei oder drei von diesen beeindrucken, dafür aber ihre Position verraten und ihr Schicksal besiegeln.

Kurz gesagt, die Methoden der illegalen Gruppen sind so sinnlos und töricht, dass selbst ihr Mut und ihr Märtyrertum nur Mitleid, aber keine Bewunderung erwecken können.

Eine hohe Meinung hat er jedoch von der illoyalen Bevölkerung

Aus der Nichtexistenz einer Opposition darf nicht das Nichtvorhandensein illoyaler Bevölkerungsschichten gefolgert werden…

alles lesen unter:

https://hintermbusch.wordpress.com/2018/03/04/die-moeglichkeiten-des-widerstands/

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Bibliothek des Widerstands

Sogenannte Mediabooks zur Geschichte der linken Bewegungen weltweit. Diese interessante Reihe wird kontinuierlich fortgesetzt. Die Bücher sind sehr wertig mit Leinen-Umschlag, Fadenheftung und mit einer DVD versehen.

http://www.syndikat-a.de     /index.        php?       article_id=2&cat=3968

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Widerstand – Handbuch für Aktivisten

Huck und Michael Segalov (Autoren), Bianka Kraus (Übersetzerin)

Erscheinungstermin 26. Juli 2018

Widerstand! ist der unentbehrliche Ratgeber für Menschen, die sich für oder gegen etwas einsetzen wollen.
Enthalten sind brauchbare Ratschläge, praktische Tipps und inspirierende Geschichten von denen, die sich bereits erfolgreich aufgelehnt haben und etwas bewegen konnten.

Lernen Sie die Prinzipien des direkten Handelns kennen, entwickeln Sie Strategien für den Umgang mit den sozialen Medien und Ideen zur Motivation anderer.

Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie es schaffen, Ihre Botschaft so zu vermitteln, dass die maßgebenden Persönlichkeiten Ihnen Gehör schenken müssen.

Huck feiert Menschen und Bewegungen, die gegen den Strom schwimmen.

Seit über einem Jahrzehnt dokumentiert das Magazin Aktivisten, Kreative und Künstler, die Bewegungen und Entwicklungen auf der ganzen Welt geprägt haben.

Michael Segalov ist Journalist mit Sitz in London und interessiert sich für Aktivismus, Jugendkultur und aktuelle Themen.

Er ist Nachrichtenredakteur bei Huck und schreibt regelmäßig für Publikationen wie The Guardian, The Independent und VICE.

https://www.laurencekingverlag.de/produkt/widerstand/

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Ästhetik des Widerstands:

Die Ästhetik des Widerstands ist der Titel eines dreibändigen, um die 1000 Seiten umfassenden Romans von Peter Weiss, der in zehnjähriger Arbeit zwischen 1971 und 1981 entstand. Das Werk stellt den Versuch dar, die historischen und gesellschaftlichen Erfahrungen und die ästhetischen und politischen Erkenntnisse der Arbeiterbewegung in den Jahren des Widerstands gegen den Faschismus zum Leben zu erwecken und weiterzugeben. Zentral ist der Gedanke der zu erreichenden Einheit: zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten wie zwischen der künstlerischen Moderne und der Arbeiterbewegung. Die drei Bände sind einzeln in den Jahren 1975, 1978 und 1981 in Westdeutschland im Suhrkamp Verlag erschienen, 1983 wurden sie in einer geschlossenen Ausgabe nach Vorabdrucken in der DDR veröffentlicht. Ein Seitenstück zu dem Roman sind Weiss’ Notizbücher 1971–1980, eine Auswahl, die vom Autor selbst mit der Absicht zusammengestellt wurde, den Entstehungsprozess, die Quellen des Romans und die langdauernde Arbeit an seiner Fertigstellung zu dokumentieren; auch sie sind 1981 bei Suhrkamp erschienen.

Aufgrund seines besonderen formalen Aufbaus ist Die Ästhetik des Widerstands auch als Roman-Essay bezeichnet worden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_%C3%84sthetik_des_Widerstands

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Der totale Widerstand

Der totale Widerstand ist eine siebenbändige, mit Schwarzweiss-Skizzen illustrierte Lehrbroschüre aus dem Jahr 1957 in der Zeit des Kalten Krieges. Sie befasst sich mit einem möglichen Widerstandskampf in der Schweiz im Falle eines sowjetischen Vor- bzw. Einmarsches und wurde von Hans von Dach (1926–2003), zuletzt Major in der Schweizer Armee, nebenberuflich publiziert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_totale_Widerstand

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Leistet Widerstand:  Widerstand leisten, für eine gerechtere Welt

Jean Feyder war Diplomat und ehemaliger Vertreter Luxemburgs bei der WTO und beobachtet die internationale Politik seit Jahren aus nächster Nähe. Seine Bilanz ist erschütternd: Handelskriege, Umweltzerstörung und die systematische Bevormundung von Entwicklungsländern durch den reichen Norden – die Welt ist aus den Fugen geraten. Feyder unterstützt seit vielen Jahren alternative Ideen, Organisationen und Bürgerinitiativen für eine gerechtere und solidarischere Welt. In seinem neuen Buch weist er nach, wie Konzerne und strukturelle Missstände in Europa, den USA und im Nahen und Mittleren Osten eine wirkliche Veränderung blockieren. Er fordert die Regierungen dazu auf, endlich die Kehrtwende einzuleiten. Denn: Eine andere Welt ist möglich.

Der Autor / Die Autorin

Jean Feyder

Jean Feyder

Jean Feyder war Direktor für Entwicklungszusammenarbeit beim Außenministerium in Luxemburg und ständiger Vertreter Luxemburgs bei den Vereinten Nationen in Genf . Seit dem Ende seiner diplomatischen…mehr erfahren

Leistet Widerstand!

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Dietrich Bonhoeffer: Widerstand und Ergebung

Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft

https://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/Dietrich-Bonhoeffer-Widerstand-und-Ergebung/hnum/8983265

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Albrecht Bald: Widerstand, Verweigerung und Emigration in Oberfranken

Quelle

Es waren nur Wenige, die den Mut hatten, unter Lebensgefahr Widerstand gegen das verbrecherische NS-Regime zu leisten.

Der  Historiker Albrecht Bald erinnert nun an diese mutigen Männer und Frauen der Jahre 1933 bis 1945, von denen viele in Vergessenheit geraten sind. 

In seinem neuen Buch „Widerstand, Verweigerung und Emigration in Oberfranken“ beleuchtet der Historiker aus Selb die gesamte Breite des Widerstands in der Region.

Am stärksten kämpften Sozialdemokraten und Kommunisten gegen die Nazis. I

hre Hochburgen waren die Industrieregionen in Selb, rund um Coburg, in Hof, Kulmbach und Bayreuth mit den großen Textil- und Porzellanfabriken.

Auch einzelne Pfarrer wie Ernst Rohmer aus Creußen oder Wolfgang Niederstraßer aus Warmensteinach sowie liberale, konservative und religiöse Kleingruppen leisteten Widerstand.

Bald erinnert auch an vereinzelte Hilfen von heimischen Bürgern für verfolgte Juden und Zwangsarbeiter. Und er erwähnt den weithin unbekannten Kriegsdienstverweigerer Alfred Andreas Heiß aus Triebenreuth bei Stadtsteinach und an Soldaten, die im längst verloreren Krieg keinen Sinn mehr sahen und noch im Aprl 1945 als Fahnenflüchtige vom Fliegenden Standgericht Helm hingerichtet wurden.

Das Buch beleuchtet auch die Rolle des gebürtigen Bayreuthers Wilhelm Leuschner. Der Gewerkschafter und SPD-Politiker wollte ein regionales Widerstandsnetzwerk aufbauen, er wurde 1944 ermordet.

Der Autor sprach bei der Buchvorstellung beim Evangelischen Bildungswerk in Bayreuth von einem Überblick, keiner Bilanz. Das Problem sei die Quellenlage: „Widerständler haben keine Protokolle geschrieben“. Das wäre lebensgefährlich gewesen, alles musste im Stillen und Geheimen ablaufen.

Nur Einzelne hätten Widerstand geleistet. Sie seien in Konzentrationslagern und Zuchthäusern inhaftiert worden oder hätten mit ihrem Leben dafür bezahlt, sagte Pfarrer Björn Mensing, der Landeskirchliche Beauftragte für Gedenkstättenarbeit. Die Unbeugsamen hätten es verdient, dass Straßen nach ihnen benannt werden. Mensing  sprach sich dafür aus, an Pfarrer Niederstraßer, der im KZ Dachau saß,  in Warmensteinach zu erinnern. Sein Fazit: Das Buch biete einen profunden Überblick in lesbarer Form.

Albrecht Bald: Widerstand, Verweigerung und Emigration in Oberfranken, Bumerang Verlag, Bayreuth, 260 Seiten, 39 Abbildungen, 19,50 Euro, ISBN 978-3-929268-28-5.

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Haltung und Widerstand

Jutta Ditfurth

Eine epische Schlacht um Werte und Weltbilder

http://www.osburg-verlag.de/haltung-und-widerstand.html

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Der Widerstand im Wendland

von Atomkraftgegner bis Virus…

https://wendland-net.de/thema/widerstand

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Ein Leben im Widerstand

In diesem Buch „Ein Leben im Widerstand“ erhält der Leser fundierte und spannende Einblicke in die Erfahrungen eines Mannes, der Zeit seines Lebens trotz Folter und Brandmarkung als „internationaler Terrorist“ ebenso beharrlich wie unbeugsam für soziale und politische Befreiung eintritt. Die Gespräche mit José Maria Sison über Imperialismus, Sozialismus und Befreiung führte Dr. Rainer Werning.

Die Gespräche beleuchten vielfältige Themen der Entwicklung und der Kämpfe in den Philippinen von Marcos bis Duterte vor dem Hintergrund weltweiter Veränderungen. Nicht zuletzt geben sie einen Einblick in die Person Sisons.

José Maria Sisons analytische Betrachtungen regen an, über die Perspektiven der philippinischen Revolution inmitten eines neuen weltweiten Aufschwungs des Sozialismus nachzudenken.

https://neuerweg.de/bucher/ein-leben-im-widerstand-gespraeche-ueber-imperialismus-sozialismus-und-befreiung

 

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