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Rabe – Greifvogel und Wiedergeburt bei den Kelten

alle Bilder und Originalartikel hier

ein wunderbarer Fund von Die Goldene Landschaft https://projekt2a.wordpress.com/2018/10/14/catubodua-metempsychosis-and-the-queen-of-death-balkan-celts/

In dama huair ann ba rigan roisclethan ro alainn; Ocus in uair aill… na baidb biraigh banghalis‘.
In einem Moment war sie eine großäugige, wunderschöne Dame, und ein anderes Mal ein weiß-graues vogelartiges Wesen mit Schnabel. (Harlekinisches Manuskript 4.22)
Der zentrale Grundsatz der keltischen Religion war die Metempsychose – die Wanderung der Seele und ihre Reinkarnation nach dem Tod (Caesar J. De Bello Gallica, Buch VI, XIV). Diesen Glauben beschreibt der römische Dichter Lucanus (1. Jh. n. Chr.):

While you, ye Druids, when the war was done,
To mysteries strange and hateful rites returned:
To you alone ’tis given the heavenly gods
To know or not to know; secluded groves
Your dwelling-place, and forests far remote.
If  what ye sing be true, the shades of men
Seek not the dismal homes of Erebus
Or death’s pale kingdoms; but the breath of life
Still rules these bodies in another age-
Life on this hand and that, and death between.
Happy the peoples ‘neath the Northern Star
In this their false belief; for them no fear
Of that which frights all others: they with hands
And hearts undaunted rush upon the foe
And scorn to spare the life that shall return.

(Pharsalia Book 1:453-456)

Während ihr Druiden, als der Krieg vorbei war,
Zu den seltsamen Geheimnissen und abscheulichen Riten zurückkehrtet:
Nur euch allein ist es von den himmlischen Göttern gegeben
Zu wissen oder nicht zu wissen; abgelegene Haine und einsame Wälder
sind euere Wohnstätten.
Wenn das, was ihr singt, wahr ist, dann suchen die Schatten der Menschen nicht die trostlosen Häuser von Erebus.
Oder die blassen Königreiche des Todes, sondern der Atem des Lebens regiert die Leiber in einer anderen Zeit.
Das Leben auf der einen und der anderen Seite und der Tod dazwischen
Glücklich die Menschen unter dem Nordstern.
in ihrem falschen Glauben hegen sie keine Angst vor dem, was alle anderen schreckt.
mit Händen und unerschrockene Herzen stürmen sie auf den Feind zu.
Und zeigen Verachtung gegen ihr Leben, das ihnen nach dem Tod wiedergegeben wird.

(Pharsalia Buch 1:453-456)

Eine ähnliche Darstellung des keltischen Glaubenssystems liefert der griechische Historiker Diodorus Siculus (V.28:5-6; 1. Jahrhundert v. Chr.):

„…denn unter ihnen herrscht der Glaube des Pythagoras, dass die Seelen der Menschen unsterblich sind und dass sie nach einer vorgeschriebenen Anzahl von Jahren mit einem neuen Leben beginnen, wobei die Seele in einen anderen Körper eintritt“.

Bei der Wanderung der Seele von einer Welt zur nächsten spielten Raubvögel eine zentrale Rolle:

Für diese Männer ist der Tod im Kampf herrlich;
Und sie halten es für ein Verbrechen, die Leiche eines solchen Kriegers zu begraben;
Denn sie glauben, dass die Seele zu den Göttern im Himmel hinaufgeht,
Wenn der Körper auf dem Feld von den Greifvögeln verschlungen wird“.

(Silius Italicus (2. Jh. n. Chr.) Punica 3 340-343)

Diejenigen, die im Krieg ihr Leben gelassen haben, halten sie für edel, heroisch und voller Tapferkeit, Und sie verehrten die Geier, weil sie glaubten, dass dieser Vogel heilig sei‘.

(Claudius Aelianus. De Natur. Anim. X. 22)

Abb. 1 Boii siehe https://balkancelts.wordpress.com/2013/12/10/catubodua-queen-of-death/

Die in der keltischen Welt gut dokumentierte Praxis der Entfernung des Fleisches von Toten hatte eine Bedeutung für den Totenkult, die sich stark von den griechisch-römischen Praktiken unterschied (Soprena Genzor 1995: 198 ff.).

Die letzten 25 Jahre der Forschung haben gezeigt, daß Bestattungen der Höhepunkt früherer sehr komplexer Rituale waren. Die rituelle Entfernung von Fleisch vor der Beisetzung ist in keltischen Heiligtümern wie Ribemont eindeutig belegt (Brunaux 2004: 103-24), aber es gibt nur wenige Bestattungsfunde diesbezüglich,  besonders in der späten La-Têne-Periode,was sich teilweise durch die Praxis der Exposition von Leichen gegenüber Raubvögeln und Naturelementen mit der daraus resultierenden Zerstörung des größten Teils des Skeletts erklären läßt. Dieses Aussetzungsritual war eine echte Selbstaufopferung, denn der Feind, der dem Krieger das Leben genommen hatte, war ebenso wie der Raubvogel, der ihn verschlang, nur die Hand des Gottes (Soprena 1995; Brunaux 2004: 118-24).

Jüngste Ausgrabungen, wie die in Ham Hill in Somerset (England), haben einen weiteren Beweis für die keltische Praxis der Entfleischung – der rituelle Exposition von Leichen gegenüber den Elementen und Aasfressern – geliefert.

Ham Hill = der Schinkenhügel? Fleischhügel?

Zu den Funden am Ham Hill gehören rituelle Bestattungen – Arrangements von menschlichen Schädeln sowie Körper, die in eine Grube geworfen, und freiliegend von Tieren und Greifvögeln angenagt wurden. An der Stelle wurden „Hunderte, wenn nicht Tausende von Leichen“ aus dem 1. oder 2. Jahrhundert n. Chr. gefunden, die auf diese Weise „bestattet“ wurden. (Siehe: https://balkancelts.wordpress.com/2013/09/05/excarnation/)

Der Ribemont-Sur-Ancre’Turm der Stille‘.

Dieser Schrein/Sanktuarium wurde auf dem Gelände der Schlacht bei Ribemont (Nordfrankreich) errichtet, wo rund 1.000 keltische Krieger gestorben sind. Der siegreiche Belgae errichtete diesen Schrein, um die große Schlacht zu feiern, enthauptete die Körper der besiegten Krieger und nahm die Köpfe als Trophäen mit nach Hause. Die kopflosen Leichen und Tausende von Waffen, die vom Schlachtfeld gesammelt wurden, hingen an einer großen Holzplattform („Turm der Stille“).

Der Nachweis der Verwitterung und Zerstückelung der Toten an diesem und anderen Orten, wie z.B. Ham Hill, steht im Einklang mit der gut dokumentierten keltischen religiösen Praxis, Leichen nach dem Tod  von Greifvögeln und Fleischfressern entfleischen zu lassen (Soprena Genzor 1995: 198 ff.).

Eine faszinierende Szene auf einem goldenen Diadem aus Ribadeo, in Galizien, Spanien (auf dem Gebiet der keltischen Castro-Kultur) erzählt von Wiedergeburt und die Verwandlung des Menschen in Vögel – ein allen gemeinsames Motiv in der keltischen Kunst. (4/3 c. BC)
Bild: Vogelgöttin auf der Vorderseite eines Stammes der Eburovices. (Normandie/2/1/1 c. BC); Detail der Gottheit mit Greifvogel „Krone“ auf einem goldenen Torc aus dem Grab einer keltischen Prinzessin in Reinheim (Saarland), Deutschland (ca. 400 v. Chr.)

Auf dem Balkan wird das gleiche Ritual von Pausanias (X, 21, 3) im Zusammenhang mit der keltischen Migration in den Balkan zu Beginn des 3. Jahrhunderts v. Chr. beschrieben. Keltische Krieger, die während der Invasion Griechenlands im Kampf gefallen sind, wurden ebenfalls von Greifvögeln verschlungen, im Einklang mit der oben beschriebenen religiösen Praxis (Churchin 1995; Mac Congail 2010: 57).

Angesichts der Bedeutung, die den Greifvögeln in der keltischen Kultur beigemessen wird, ist es interessant, den „Namen“ des Führers der keltischen Offensive gegen Griechenland zu Beginn des 3. Jahrhunderts v. Chr. zu erwähnen, ebenso wie den des Häuptlings, der die keltischen Stämme führte, die Rom ein Jahrhundert zuvor geplündert haben – Brennos.

Es ist unwahrscheinlich, dass dies Zufall ist, und es scheint, dass Brennos kein persönlicher Name war, sondern ein militärischer Titel, der dem Gesamtkommandanten einer keltischen Armee aus verschiedenen Stämmen verliehen wurde. Der Begriff kommt aus dem Proto-Keltischen *brano– (Matasović R. 2009; Mac Congail 2010: 54-59) und bedeutet wörtlich Der Rabe.

Bild: Porträt der Vogelgöttin/Catubodua auf der Vorderseite eines keltisch-scythischen Goldstaters (1. Jh. v. Chr.) https://balkancelts.wordpress.com/2014/01/01/metamorphosis-in-gold/
Die Bedeutung des Raben und der Greifvögel im Allgemeinen für die keltische Kultur und Religion wird archäologisch durch ihr häufiges Auftreten auf keltischen Artefakten und Münzen bestätigt.

So zeigen beispielsweise von den heute bekannten mehr als 500 keltischen Broschen mit gegenständlicher Dekoration, von Bulgarien im Osten bis Spanien im Westen, mehr als die Hälfte Vögel (Megaw 2001: 87).

Auf dem Balkan tauchen Greifvögel auch auf Artefakten wie dem keltischen Helm aus Ciumesti (Rumänien) auf, von denen ähnliche Exemplare auf dem Gundestrup-Kessel abgebildet sind, der von den Scordisci im Nordwesten Bulgariens produziert wird. Darstellungen von Greifvögeln finden sich auch auf den keltischen Wagenarmaturen aus Mezek im Süden Bulgariens und den balkanischen keltischen Opferdolchen.

Bild: Bronzene keltische Wadenbein aus Ingelfingen-Criesbach in Süddeutschland mit einem menschlichen Kopf, der von einem Greifvogel gekrönt wird. (5-4 c. BC)

bild: Detail aus dem Gundestrup-Kessel

Keltischer Häuptlingshelm von Ciumeşti (Rumänien) mit Greifvogelbefestigung (siehe: https://balkancelts.wordpress.com/2013/05/01/prince-of-transylvania/)

BADHBH CHATHA

Die keltische Muttergöttin – die Morrígan / Morrígu, war eine dreifache Göttin, die als Dreieinigkeit aus Macha, Anann und der Badb erschien.

Die Kelten glaubten, dass die Badb-/Kriegsgöttin, genauer gesagt die Muttergöttin in ihrer Kriegsmiene, den im Kampf getöteten Kriegern in Form eines Raubvogels, meist einer Krähe oder eines Raben, erschien (O h’Ogain 2002: 22; Mackillop 2004:30; Mac Congail 2010: 72-76). Ihre Anwesenheit war nicht nur ein Symbol für den bevorstehenden Tod, sondern auch, um den Ausgang des Kampfes zu beeinflussen. Meistens tat sie dies, indem sie als Krähe/Rabenvogel auftrat und entweder Angst oder Mut in den Herzen der Krieger weckte oder in seltenen Fällen selbst in den Kampf eingriff.

Dieser Aspekt der Göttin war als Catubodua (Kampfrausch) bekannt, der in späterer keltischer Tradition als Cathbhadhbh oder Badhbh Chatha (loc cit) überlebte.

Aus Bulgarien, Serbien und Ungarn stammen keltische Münzen (sowohl des Philip II. (Abb. 4/5) als auch des Paeonia-Modells (Abb. 6/7), auf denen ein Greifvogel hinter der linken Schulter des Reiters dargestellt ist, der ihn in die Schlacht begleitet.

Insbesondere das Vorhandensein des Triskells auf den Paeonia-Münzen bestätigt den religiösen Charakter der Bilder. Auf dem Vogelreitertyp (Abb. 7), vom 3. bis 2. Jh. v. Chr., wird der Reiter selbst als Skelett dargestellt, der „Deathrider“ wiederum in Begleitung eines Greifvogels.

Scoremünze 1

Scoremünze 2

Keltisch vergoldete Silberphalera aus Surcea (Kreis Covasna), Rumänien. Beachten Sie den Greifvogel hinter der linken Schulter des Kriegers (Ende 2. / Anfang 1. Jh. v. Chr.).

Darstellung der Muttergöttin mit Torchen und Greifvögeln auf einer keltisch-thrakischen Geschirr-Applikation aus Galiche (Vratza reg.) im Nordosten Bulgariens. (2-1 c. BC)

Dieses Thema ist auch auf anderen keltischen Münzen aus dem Balkan vertreten, mit Darstellungen der Muttergöttin – der Morrígan (Großen Königin) in ihrer Personifizierung als Badhbh Chatha / Kampfrabe. Dies ist beispielsweise bei ihrer Darstellung keltischer „Thasos-Modell“-Münzen aus Bulgarien (Abb. 8) sowie einiger der paeonischen „Nachahmungen“ (Abb. 9) der Fall.

Abb. 8 – Darstellung der Göttin auf der Rückseite eines keltischen Thasos-Typs aus Bulgarien (nach Mac Congail/Krusseva 2010)
In Abb. 9 stellt die Vorderseite das zentrale Thema der Transformation der Göttin dar, während die Rückseite voller religiöser Symbolik ist, einschließlich des Triskele-Symbols und einer keltischen Inschrift. Das zentrale Bild zeigt die Muttergöttin in ihrer Personifizierung als Kriegsrabe – Badhbh Chatha. (Gobl 436; BMC 131)

THE THREE REALMS – Umkehrung einer keltischen Tetradrachme aus Südungarn (2. Jh. v. Chr.), die einen Reiter, ein Kind und einen Greifvogel darstellt; sie repräsentiert die 3 Lebensphasen im keltischen Glauben – Kindheit, Erwachsensein und Tod/Übergang.

wer steht im Grundbuch als Eigentümer des deutschen Reichstaggebäudes?

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/10/05/wer-steht-als-eigentumer-des-reichstags-im-grundbuch/

Wir lesen in DasGelbeForum

Der Quiz „Wem gehört die Welt“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 19. September 2010 (Seite 51) stellte als Frage 2:

„Wem gehört eigentlich der Reichstag?“

Zur Auswahl stehen die Antworten

a) niemandem
b) dem Deutschen Reich
c) dem deutschen Volke
d) der Bundesrepublik Deutschland

Auflösung:
Bis zum heutigen Tag ist als Eigentümer das Deutsche Reich im Grundbuch eingetragen
, doch das Gebäude gehört zum Vermögen der Bundesrepublik Deutschland.

Die geheim gehaltene Geschichte Deutschlands

Auszug: warum verschweigt man Hintergründe? Weil die gesamte deutsche Geschichte von christlichen Machthabern geschrieben wurden. Deutschland als Spielball von Geheimdiensten wurde… Christentum, Kreuzzüge, Papsttum, Luther, Friedrich der Große, Napoleon, Bismarck, Weltkriege und Hitler, kometenhafter Aufstieg Deutschlands, Wiedervereinigung.

Wer aus der werten Leserschaft das Buch bereits gelesen hat, darf gerne eine Rezension im Kommentarbereich hinterlassen.

Das Buntland A-Z im Hier & Jetzt

disclaimer: die Meinung des Verfassers der verlinkten website entspricht nicht unbedingt und in allen Punkten der Meinung und Überzeugung der Heimdallwarda. Möge sich jeder selbst eine Haltung zu den einzelnen Punkten ausbilden und prüfe insbesondere genau, bei welchen Punkten die unreflektierte Ablehnung als Pawlowscher Reflex anspringt.
Hier lohnt ein genaueres Hinsehen besonders.
Hier springt man auf Trigger an, die man unter Kontrolle haben oder bekommen muß!
Viel Spaß bei der Selbstbeobachtung.
AfD´ler:
Unterart des frisch gebackenen „Aufgewachter“, immerwährender Lemming & Mitläufer; 0% Ahnung, dass mit einer sog. Wahl (hier: Entlastung des Vorstandes der NGO „Germany“, nichts erreicht wird. Damit legitimiert er weiterhin, größtenteils widerrechtlich, – siehe hierzu dn § 12 BWahlG i.V.m. GG Art. 116 Abs. (1) – dieses System des Unrechts. Und ist somit auch ein Mittäter!
Ein Souverän wählt nicht, sondern nur die Bürger einer Stadt wählen ihre Verwaltung, die dem Gesetz unterworfen bleibt.
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https://i2.wp.com/www.agmiw.org/wp-content/uploads/2018/08/38673959_1855895744491278_1923589472465715200_n.jpg

Du bist genau das, was Du [als kreativer Schöpfer] denkst…

Das, was Du denkst, das strahlst [Energie] Du auch aus…

Das, was Du somit permanent ausstrahlst, das ziehst Du in dein Leben heran/herein…

Das, was Du nun anziehst, bestimmt sodann dein Leben im Hier & Jetzt…

Entscheide daher weise…

~ ICH BIN


aktualisiert am 28.08.2018 (fehlt was? Schreibt mir eine Email… ^_°)


Aufgewachter:
Hat sich in vielen Foren eingelesen und weiß daher voll gut Bescheid; ist spirituell erleuchtet (sich in seiner eigenen spirituellen Blase befindend); kann zu jedem Beitrag in den sog. Sozialen Netzwerken ( = Ablenkung pur) seine geistreichen, anekdotischen Kommentare ablassen.

Apokalypse (griech.)
Enthüllung / Entschleierung / Offenbarung (Wahrheit, Wissen…) – da sind wir nun mittendrin… – Ich harre der Katharisis!

Berufung:
Die höchste Berufung einer Frau ist es, den Mann zu seiner Seele zu führen, damit er sich mit seiner Quelle verbinden kann. Die höchste Berufung des Mannes ist es, die Frau zu beschützen, damit sie frei und unverletzt auf der Erde wandeln kann. ~ Cherokee-Sprichwort

Bewusstsein:
„Bewusstsein sitzt nicht im Gehirn, sondern scheint ein Informationsfeld zu sein, das alles verbindet.“ ~ Roger D. Nelson

Blut:
Das Lebenselixier; der Boten-/Trägerstoff unseres Seins und des Stammeswissens. Blut spenden ist ein „No-Go“! Gilt ebenso für Organspenden (geht eh nur bei Lebenden).

Demokratie:
Hat noch nie so richtig funktioniert. Wenn, dann ist dies – ohne Politiker – nur innerhalb von subsidiären Strukturen umsetzbar.
„Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf abstimmen, was es denn heute zu essen gibt“.

DEUTSCH, das:
Apolide IM System (Int. Kollisionsrecht) ohne festgestellte Staatsangehörigkeit; als Bundespersonal-Ausweisträger registriert in den Vw.-Meldestellen; größtenteils Gutmensch & bekennender Nationalsozialist (z.B.: „wir bedienen keine AfD-ler“ aka „kauft nicht bei Juden“).

weiterlesen unter obigem link

Das Kalenderblatt für morgen

Morgen, Dienstag der 9. Oktober ist einer jener unscheinbaren Tage… ein Arbeitstag wie jeder andere, vielleicht ein Geburtstag, ein Todestag… aber jedenfalls kein Feiertag, kein Sonnwendtag, kein Gedenktag.

Doch auch unscheinbare Tage haben ihre Größe und ein nicht ausgeschöpftes Potential dazu beizutragen, daß wir wieder ein bißchen freier werden können. Freier durch Wissen und Erkennen, daß wir in ein großes Weltgeschehen eingebettet sind. Geschehnisse und Entscheidungen unserer Mitmenschen, die uns ganz direkt betreffen in unserem Leben im vielgerühmten Hier und Jetzt.

Das Beste für die ADHS ler als Auszug vorangestellt:
  • Bauernbefreiung: … Die Bauernbefreiung war nicht das Werk wirklichkeitsfremder Theoretiker oder idealistischer Weltverbesserer. Man erkannte, dass „Zwangsarbeit die teuerste von allen“ sei und dass erst die Übertragung freien Eigentums die Kräfte der Bauern wirklich anspornen werde. 

Betrachtet man sich die Tatsache, dass in den Gebieten östlich der Elbe die Feudalquote bei 26 % des Rohertrages lag, so wird man unschwer erkennen, dass einer Landbevölkerung, die fremden Flächen bewirtschaften muss und dann 26 % des Ertrages an den Gutsherren abliefern muss und noch Zwangsgesindedienste leisten mussten, wohl die rechte Motivation fehlt effektiv zu arbeiten.

und wieviel wird uns heute abgeknöpft? sind wir nicht wieder bei 26% STEUERN? Ja sogar darüber? Wo sind heute die aufgeklärten Eliten, die die Bauernbefreiung 2.0 organisieren? Wir sind heute schlimmer geknechtet als damals die Bauern unter der Feudalherrschaft.

  • Verfassung von Aragon: …wenn der König sich der Gewaltherrschaft schuldig mache, alle Bewohner Spaniens vom 14. bis zum 60. Jahr gemeinsam zum Sturz des Königs die Waffen ergreifen sollten. ja, wer die Geschichte nicht kennt… der weiß auch nicht um die copy paste Mentalität der heutigen Politik und Weltenlenker. Denn das Widerstandsrecht und der Rechtsstaat ist keineswegs ein Privileg, der Demokratie.
9. Oktober 1941:

Aufgrund des Gerüchtes, daß Deutschland eine Uranbombe baue, empfiehlt US-Präsident Roosevelt die Planung und den Bau einer Atombombe voranzutreiben. Das geheime Manhattan Project wurde beschlossen: Dies war ein militärisches Forschungsprojekt, in dem ab 1942 alle Tätigkeiten der Vereinigten Staaten während des Zweiten Weltkrieges zur Entwicklung und zum Bau einer Atombombe unter der militärischen Leitung von General Leslie R. Groves ausgeführt wurden. Die Forschungsarbeiten im Rahmen des Manhattan-Projekts wurden von dem Physiker J. Robert Oppenheimer geleitet. Mehr als 150.000 Menschen arbeiteten unter höchster Geheimhaltung, direkt oder indirekt für das Projekt. Das „need to know“ Prinzip fand hierbei Verwendung, was heißt, daß nur sehr wenige Menschen alles über das Projekt wußte, die übergroße Mehrheit nur soviel, wie es zur Erledigung ihrer jeweiligen Aufgabe wissen mußte. Das erklärt, wie ein so riesiges Projekt über lange Zeit geheim bleiben konnte. Bis Ende 1945 beliefen sich die Kosten auf 1,9 Mrd. US-Dollar. Britische und kanadische Wissenschaftler, die unter dem Codenamen Tube Alloys ein eigenes Kernwaffenprojekt verfolgten, kooperierten ab 1943 (Vereinbarung von Quebec) mit den US-Forschern. Auf dieser sogenannten Quadrant-Konferenz am 24.8.1943 verhandelten Roosevelt und der Mörder Churchill auch über die bedingungslose Kapitulation Italiens.

9. Oktober 1934

Der jugoslawische König Alexander I. wird in Paris von einem kroatischen Nationalisten ermordet.

Originalaufnahmen mit Überführung der US amerikanischen fake news:

9.Oktober 1874

Die Berner Konvention wird von zunächst 21 Staaten unterzeichnet. Dabei handelt es sich um eine Basis für die weltweite Vereinheitlichung des Postwesens. http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/02/005/0200585.pdf

Aber jeder weiß, daß dieser Weltpostverein alles andere ist als ein harmloser Verein zur Briefbeförderung. Darüber aber ein andermal mehr.

Am 9. Oktober 1874 wurde im Rathaus zum Äusseren Stand von Bern (Schweiz) (nach Dr. Hross Sitz der ägyptischen Herrscher der Welt) auf Vorschlag des deutschen Generalpostdirektors Heinrich von Stephan ein Allgemeiner Postverein von 22 Staaten gegründet. Dieser zählt zu den ältesten Internationalen Organisationen. Der Weltpostvertrag wurde von 20 Gründungsstaaten ratifiziert und trat am 1. Juli 1875 in Kraft. http://de.verschwoerungstheorien.wikia.com/wiki/Vereinte_Nationen

Diese waren: Ägypten, Belgien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich-Ungarn, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, die Schweiz, Serbien, Spanien, die Türkei, das UK und dieUSA. Zum 1. Januar 1876 traten auch Frankreich und im Juli 1879 Japan dem Weltpostverein bei: https://de.wikipedia.org/wiki/Weltpostverein

Sonderorganisation der Vereinten Nationen
Bishar A. Hussein, Director General of the Universal Postal Union (UPU), delivers his speech during the Universal Postal Union UPU major conference at the International Conference Centre Geneva (CICG) in Geneva, Switzerland, Thursday, October 24, 2013. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

«I will cut your head off!» soll der oberste Weltpöstler Bishar A. Hussein einem Delegierten der britischen Post gedroht haben. Bild: KEYSTONE

Kopfabschneiden in Bern: Der verrückte oberste Pöstler der Welt und seine Todesdrohung

20.04.17: Die Bundesstadt Bern ist auch die Welthaupstadt der Post: 1874 wurde hier die UPU, die Union postale universelle (zu Deutsch: Weltpostverein) gegründet. Der Verein zählt somit zu den ältesten internationalen Organisationen der Welt und ist seit 1947 eine Sonderorganisation der UNO. Er regelt die internationale Zusammenarbeit der Postbehörden auf der ganzen Welt.

Generaldirektor des Weltpostvereins ist seit 2012 der Kenianer Bishar Abdirahman Hussein. Der frühere Botschafter Kenias in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist der erste Schwarzafrikaner an der Spitze der UPU. Doch trotz seiner Vergangenheit als Diplomat neigt Hussein offenbar zu Wutausbrüchen – die manchmal beängstigende Ausmasse annehmen.

Weltpostdenkmal an der Kleinen Schanze in Bern. Bildhauer: René de Saint-Marceaux

Weltpostdenkmal in Bern: Das Werk des Bildhauers René de Saint-Marceaux wurde 1909 auf der Kleinen Schanze eingeweiht. Bild: wikimedia

 

Bei einem Meeting in Bern Ende März drohte Hussein gemäss mehreren Zeugenaussagen Chris Powell, einem Delegierten der Royal Mail – der Post des Vereinigten Königreichs –  damit, ihm den Kopf abzuschneiden. «I will cut your head off!» habe Hussein ausserhalb des Konferenzraums zu Powell gesagt. Die Aussage habe er mit entsprechenden Handbewegungen unterlegt, wie die «Basler Zeitung» berichtet.

Gerichtsverfahren, Günstlingswirtschaft

Der Brite Powell habe sich den Zorn Husseins zugezogen, weil er sich zuvor mit seiner Delegation gegen die Reformpläne des Generaldirektors gestellt hatte. Die schockierte britische Delegation informierte umgehend ihre oberste Chefin, Royal-Mail-CEO Moy Greene, in London über den Vorfall. Sie befahl die Abreise der Delegation aus Bern. Der Ausraster von Ex-Botschafter Hussein hatte ein diplomatisches Nachspiel. Royal-Mail-Chefin Greene setzte den britischen Botschafter in Bern über die Drohung Husseins in Kenntnis. Der Botschafter intervenierte daraufhin beim obersten Pöstler der Welt. Bishar A. Hussein sorgt nicht das erste Mal für Schlagzeilen. Die «Basler Zeitung» schreibt von vier laufenden Gerichtsverfahren, die ehemalige Angestellte des Weltpostvereins gegen ihn angestrengt haben.

Er soll bei Kündigungen gegen geltendes Rechts verstossen, die dafür zuständigen Gremien hintergangen sowie Fristen nicht eingehalten haben. Ausserdem wird ihm Günstlingswirtschaft vorgeworfen.

9. Oktober 1807

Durch königliches Edikt wird in Preußen die Erbuntertänigkeit der Bauern aufgehoben.

Erbuntertänigkeit:  Eine Form der wirtschaftlichen und persönlichen Abhängigkeit des Bauern vom Gutsherrn, die der Leibeigenschaft ähnelt, obwohl sie keine privatrechtliche Eigentumsmacht am Menschen beinhaltet; in Ostdeutschland insbesondere in Mecklenburg und Pommern jedoch seit dem 18. Jh. so stark ausgeprägt war, daß dort die Erbuntertänigkeit als Leibeigenschaft bezeichnet wurde. Die Erbuntertänigkeit beinhaltet neben den Abgabepflichten vor allem die lebenslange uneingeschränkte Dienstpflicht, den Gesindezwang der Kinder und die Schollenpflichtigkeit. Mit der Bauernbefreiung im 19. Jh. und dem Ende der Gutsherrschaft verschwindet die Erbuntertänigkeit. sicher doch…sie verschwand einfach so ohne Zutun von Menschen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Agrarverfassung:

In einem landwirtschaftlich geprägten Staat, ist die Agrarverfassung praktisch mit der Wirtschafts- und Sozialverfassung überhaupt identisch. Seit dem Aufkommen des Städtewesens im Hohen Mittelalter war die Agrarverfassung allmählichen Wandlungen ausgesetzt, blieb aber dennoch lange durch hergebrachte herrschaftliche und genossenschaftliche Strukturen bestimmt.

Erst seit dem 19. Jahrhundert steht auch die Agrarverfassung unter den gleichen Vorzeichen wie die bürgerliche Gesellschaft und heute die Industriegesellschaft.

Im Osten schritt in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges die Entwicklung von der Gutswirtschaft zur Gutsherrschaft weiter voran. Die schollenpflichtig gewordenen Bauern wurden mit zunehmenden Dienstpflichten für die Rittergüter belastet, und die Stärkung der obrigkeitlichen Stellung der Gutsherren drückten sie in die Untertänigkeit hinab.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg nahmen sich die Landesherren des Schutzes der Bauern an. Um vor allem ein weiteres Bauernlegen durch die Gutsherren zu verhindern.

Im aufgeklärten Staat, der auch den Bauern unmittelbar als seinen Untertanen in Anspruch nahm, schien es je länger desto mehr eine Forderung der Vernunft zu sein, die Rechte des Grundherren abzulösen und die Bauern durch Übertragung des Eigentums zu leistungsfähigen Gliedern des Staates zu machen. die Veränderung der Rechtslage wurde also NICHT aufgrund von Menschenfreundlichkeit gestaltet, sondern eine neue Machtelite wollte Zukunft neu gestalten, hatte neue Ideen, wie man in Zukunft die Menschen und das Land effektiver nutzbar machen kann. Diese neue Elite strebte zu Blockbildungen, größeren Einheiten und wollte sich lästige örtliche Konkurrenz also die Gutsherren vom Halse schaffen. Je nachdem, was das für Gutsherren waren, brachte das sicherlich vielen Bauern und Familien eine riesige Befreiung.

Die Pläne reiften aber erst in den europäischen Wirren nach der Französischen Revolution zur Tat. Im Zeichen des Wirtschaftsliberalismus begann der entscheidende Prozess der sog. Bauernbefreiung.

In Preußen wurde dieser Prozess 1807 eingeleitet in den meisten deutschen Staaten kam es jedoch erst infolge der politischen Stürme von 1830 und 1848 zum Abschluss.

Immerhin muss aber festgehalten werden, dass es gelang, in wenigen Jahrzehnten jahrtausendealte Strukturen zu überwinden. Der wesentliche Eckpunkt der modernen Agrarverfassung ist vor allem, dass die Bauern seit der sog. Bauernbefreiung Eigentümer ihres Bodens geworden waren.

Dieser Zeitpunkt fiel mit dem Beginn der Industrialisierung zusammen. Diese neue und noch ungewohnte Verfügungsfreiheit mochte manchen riskant erscheinen, vor allem im Blick auf die Kreditaufnahme und die Erbteilung….

Die Triebkräfte der Bauernbefreiung waren nicht immer und überall die gleichen.

  • Während sich Graf Rantzau 1688 auf die Bibel berief,
  • stützte sich einer seiner Nachfahren 1796 in einer Denkschrift für schleswig-holsteinische Gutsbesitzer auf die Grundsätze des Naturrechts, wonach alle Menschen einander an Rechten und Verbindlichkeiten gleich seien und folglich keiner den andern im freien Gebrauch seiner Fähigkeiten und Kräfte einschränken dürfe.

Vielleicht ist die praktische Kontinuität trotz wechselnder weltanschaulicher Begründung daraus zu erklären, dass es stets die gleiche Schicht war, die das Werk der Bauernbefreiung vorantrieb: aufgeklärte Gutsherren und Fürsten, Beamte und Gelehrte, welche die Reform theoretisch begründeten und praktisch durchführten.

Kaum jemals kam der eigentliche Anstoß von den Bauern selbst, die der Bauernbefreiung nicht nur mit Gleichgültigkeit, sondern bisweilen gar mit Abneigung begegneten. ja warum nur… die waren wohl zu dumm, um zu erkennen, daß die Veränderung nur zu ihrem Besten diente!? Ja Bauern sind eben einfach dumm, rückständig, wie Ochs und esel, nicht fähig in die Zukunft zu denken… Ironie, falls ein Leser dies nicht bemerkt haben sollte.

Die Bauernbefreiung war nicht das Werk wirklichkeitsfremder Theoretiker oder idealistischer Weltverbesserer.

Das Bewusstsein, im Sinne der göttlichen Gebote oder der natürlichen Gerechtigkeit zu handeln, verband sich vielmehr von Anfang an mit der Überzeugung, dass sich das theologisch oder philosophisch Richtige auch als das wirtschaftlich Zweckmäßige erweisen werden. also wenn sich Bewußtsein nur mit Überzeugung, also mit Glaube, und nicht mit Erkenntnis verbindet, wird es gefährlich.

Man erkannte, dass „Zwangsarbeit die teuerste von allen“ sei und dass erst die Übertragung freien Eigentums die Kräfte der Bauern wirklich anspornen werde. 

Betrachtet man sich die Tatsache, dass in den Gebieten östlich der Elbe die Feudalquote bei 26 % des Rohertrages lag, so wird man unschwer erkennen, dass einer Landbevölkerung, die fremden Flächen bewirtschaften muss und dann 26 % des Ertrages an den Gutsherren abliefern muss und noch Zwangsgesindedienste leisten mussten, wohl die rechte Motivation fehlt effektiv zu arbeiten.

  • Die wirtschaftstheoretische Begründung der Bauernbefreiung wechselte im Laufe der Zeit. Im 18. Jh. ging die Forderung nach einer Bauernbefreiung und Grundentlastung aus der Wirtschaftslehre der Physiokraten hervor, aus der Überzeugung, dass die Wohlfahrt eines Staates hauptsächlich auf der Beförderung des Feld- und Ackerbaus beruhe.
  • Ihren eigentlichen emanzipatorischen Schwung verdankte die Bauernbefreiung jedoch der von Adam Smith begründeten klassischen Lehre des nationalökonomischen Liberalismus:  Danach war die Arbeit des Menschen sein eigentlicher Reichtum, und es kam darauf an, alle Hindernisse beiseite zu räumen, die ihn daran hinderten seine Kräfte frei zu entfalten. Vor allem die preußischen Agrarreformen waren von diesen Gedanken inspiriert.

Die Aussichten auf wirtschaftliche Vorteile vermochten nicht jeden zu überzeugen. In den Reihen des gleichen grundbesitzenden Adels, dem so viele der Reformer entstammten, regte sich auch der Widerstand. Er gründete auf die Erkenntnis, dass die Bauernbefreiung einen entscheidenden Schritt auf dem Wege von einer ständisch gegliederten zu einer egalitären Gesellschaft darstellte.

Der Wortführer der Adelsfront gegen die Reformen Friedrich August Ludwig von der Marwitz schrieb: „Stein fing die Revolutionierung des Vaterlandes an, den Krieg der Besitzlosen gegen das Eigentum, der Industrie gegen den Ackerbau, des Beweglichen gegen das Stabile“. Für Marwitz richteten sich die Reformen direkt gegen die preußischen Junker, die auch durch Eigentum und Ackerbau stabilisierend wirkten.

Die ostelbischen Junker sahen sich als Träger des Staates und waren es auch. Preußen benötigte Offiziere und Beamte, und wo sollte der Staat sie rekrutieren wenn nicht beim Adel; in einem Land, in dem das Bürgertum durch den Dreißigjährigen Krieg langfristig ruiniert war.

Ludwig Yorck von Wartenburg formulierte seine Bedenken folgendermaßen: „Wird der Gewürzkrämer oder der Schneider, der das Gut erwirbt … auch im Unglück seinem Monarchen zu Dienst sein mit Gut und Blut? … Doch läuft es darauf hinaus, daß ein Grundbesitz sein soll wie ein Taler Geld, … Der Spekulant, der ein Gut erwirbt, denkt nur an die Gegenwart; er wird eilen, die schönen Eichen- und Buchenwälder niederzuhauen, weil sie nicht so viel einbringen wie Weizenfeld. Nach Jahren wird aber der Wind die entfernten Sandhügel über die Weizenfelder wehen, und statt des schönen grünen Waldes, … werden wir Buchweizen, die magerste aller Ackerfrüchte, erblicken“.

Wartenberg zeigte in seine Bedenken, dass Langfristigkeit und Nachhaltigkeit besser sind als kurzfristiger Gewinn. Aber: Marwitz und Wartenberg waren Feldherren ohne Armee. Marwitz forderte, dass der Adel nicht bloß mit Proklamationen, sondern in der Krise im Ernst die Verantwortung übernehmen solle, was vielen seiner Standesgenossen als höchst unbequem erschien. Trotz der zumeist proklamatorischen Polemik wurden die Reformen aber ausgeführt. Die Bedenken des Adels trugen aber immerhin dazu bei, dass sich die Ideen des kapitalistischen Agrarliberalismus in Preußen längst nicht so ungehemmt durchsetzen konnte wie zuvor in England.

9. Oktober 1238
König Jakob I. (Jaume I.) von Aragon erobert während der Reconquista in Spanien Valencia von den Mauren zurück. http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/93601

Die Krone Aragon (span. Corona de Aragón, katalan. Corona d’Aragó) war ein historisches Staatsgebilde, das von 1137 bis zum Ende des Mittelalters bestand und sich im Laufe der Zeit von den ursprünglichen Kerngebieten Aragón im engeren Sinne und Katalonien auf einen großen Teil des Mittelmeerraumes ausdehnte.

Wappenschild der Krone Aragon

Zunächst befand sich der junge König unter der Aufsicht von Simon IV. de Montfort. Dieser musste ihn aber auf Druck von Papst Innozenz III. in die Erziehung des Hochmeisters des Templerordens geben.

Nach seiner Volljährigkeit musste Jakob sich gegen eine starke Adelsopposition durchsetzen und eroberte von 1229 bis 1235 die Balearen und 1238 Valencia. Nach weiteren Kämpfen gegen die Mauren kann die Reconquista Aragóns für die Mitte der 1240er Jahren als abgeschlossen betrachtet werden.

Von besonderem Interesse ist die Verfassungsgeschichte Aragons, wo sich das freie Bürgertum in Spanien zuerst ausgebildet hat.

Schon 1118 bekamen die Bürger Saragossas alle Rechte geborener Hidalgos, und 1136 ratschlagten Abgeordnete der aragonischen Gemeinden auf der Ständeversammlung der Cortes mit geistlichen und weltlichen Lehnsherren über Steuern und Landesordnungen.

Fortan waren die Städte Aragons und Kataloniens besonders auf Erhaltung der ständischen Privilegien und Freiheiten bedacht.

Die Cortes von Aragon, gleichzeitig besucht von den Vertretern des in eine höhere (ricos hombres) und niedere (infanzones, caballeros, hidalgos) Klasse gesonderten Adels und des Klerus, verfügten über Krieg und Frieden, Bündnisse und Verträge, Steuern, Münzen, alte und neue Gesetze und Urteilssprüche der unteren Gerichtshöfe.

König Alfons III. musste die jährliche Berufung der Cortes nach Saragossa im Jahre 1287 als Grundgesetz anerkennen und denselben das Recht des pflicht- und verfassungsmäßigen Widerstands gegen willkürliche Verletzung der ständischen Mitglieder einräumen.

Er war sogar gezwungen anzuerkennen, dass, wenn der König sich der Gewaltherrschaft schuldig mache, alle Bewohner Spaniens vom 14. bis zum 60. Jahr gemeinsam zum Sturz des Königs die Waffen ergreifen sollten.

Peter IV. erzwang 1348 die Aufhebung dieser Satzungen, bewilligte aber die Einsetzung einer Behörde, die, zwischen Monarch und Volk stehend, die Rechte des letzteren gegen Übergriffe der ersteren schützen und in Streitigkeiten zwischen der Krone und den Ständen entscheiden sollte. An ihrer Spitze stand der vom König aus der Ritterschaft auf Lebenszeit gewählte, aber lediglich den Cortes gegenüber zur Rechenschaft verpflichtete Justicia.

Die allgemeinen Reichsstände der Krone Aragon, die anfangs jährlich, seit 1307 alle zwei Jahre von den Abgeordneten Aragons, Kataloniens und Valencias gebildet wurden, bestanden aus den vier Abteilungen (brazos = Arme bzw. estamentes = Bänke) der Geistlichkeit, des hohen (brazo de nobles) und niederen Adels (brazo de caballeros e hidalgos) und der Stadtgemeinden (brazo de universidades). Für die Gültigkeit eines Beschlusses der Cortes war Einstimmigkeit der Krone und aller Mitglieder notwendig. Ein ständischer Ausschuss von acht Mitgliedern blieb zur Wahrung der Volksrechte stets zusammen.

Auch nach der Vereinigung mit Kastilien (1516) behielt Aragon seine alten Freiheiten und verlor diese erst nach der standhaften Parteinahme für die österreichischen Habsburger im spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714).

H.Grell: der Feind im Inneren

gut, daß es langsam ankommt! suchet Euere Freunde sorgsam. Die Feinde in den eigenen Reihen sind sehr gefährlich, die angeblichen Freunde und Mitstreiter…auch du, mein Sohn Brutus….

Haltung zeigen, die Realität nicht zu lange verleugnen, aber auch „dankbar sein“, denn man lernt von Feinden extrem viel. H.Grell hat schon viele interessante Erkenntnisse gewonnen und seinen Charakter gestärkt! Wir brauchen diese Stärke in der Zukunft, daher muß jeder JETZT trainieren und lernen. Im Kleinen, sich langsam vorwärts robben hin zu größeren Herausforderungen. Keine Angst! Für jede Türe, die zu geht, gehen zwei andere auf. Übt Euch in Haltung und Erkenntnis, wer sich jetzt von Euch trennt, um den ist es nicht schade. Der könnte euch künftig zum Schaden gereichen und eine rechtzeitige Trennung könnte „gesund“ sein.

über die BRiD, seine Planung und das Handelsrecht

Umweltgefährdung durch niederländischen Salzabbau

https://www.dutchnews.nl/news/2018/09/earthquakes-leaks-salt-mining-under-scrutiny-as-problems-mount/

Der Salzbergbau in den Niederlanden verursacht Senkungen und Erdbeben, die Häuser beschädigen und Undichtigkeiten gefährden das Grundwasser durch Sole und Diesel. Das haben Experten den Abgeordneten bei einer Anhörung mitgeteilt, berichtet der NRC.

Die Hauptgebiete für den Salzabbau liegen in Twente und Friesland, wo die Unternehmen AkzoNobel, NedMag und Frisia tätig sind. Insgesamt förderten die drei Unternehmen 2017 rund 7 Millionen Tonnen Salz. und in den aufgelassenen Stollen werden strategische Dieselvorräte gelagert! In der BRiD auch Atommüll….

Proteste der lokalen Bevölkerung und der lokalen Behörden haben den Salzbergbau mit der jüngsten Anhörung am 12. September auf die politische Agenda gesetzt.

Die Probleme, die durch den Salzabbau verursacht werden, ähneln denen, die durch die Gasförderung verursacht werden, einschließlich des mangelnden Vertrauens in die Regierung und einer schleppenden Kompensationspolitik der Unternehmen, so das Papier.

Zwei der Unternehmen stehen bereits unter strengerer Kontrolle. Der Mining Watchdog SodM hat den zukünftigen Salzabbau durch NedMag in Veendam verboten, wo die Bodensenkung viel schlimmer war als erwartet.

Die Aktivitäten von AkzoNobel haben zu verschiedenen Lecks geführt, die derzeit von der Staatsanwaltschaft untersucht werden, so das Blatt.

Beim Hearing am vergangenen Mittwoch sagte der Bodenexperte Adriaan Houtenbos den Abgeordneten, dass der Salzbergbau in den letzten 10 Jahren

  • 4 Kavernen zum Einsturz gebracht hat,
  • 7 Lecks von Diesel oder Sole und
  • 4 Erdbeben im Zusammenhang mit dem Salzbergbau aufgetreten sind.

Houtenbos, ein ehemaliger Mitarbeiter des Gasförderunternehmens NAM, sagte, dass es wie bei der Gasförderung zu Vorfällen kommt, die unmöglich erschienen. Es gibt viele Vermutungen, es gibt wenig Know-how und die Unternehmen konzentrieren sich mehr auf finanziellen Gewinn als auf Sicherheit“, zitiert das Blatt ihn.

Erschwerend kommt hinzu, dass der Salzabbau oft in Verbindung mit der Gasförderung erfolgt und die Einheimischen in die Pflicht genommen werden, festzustellen, wer von den beiden für die Schäden an ihren Häusern verantwortlich ist. Das ist „eine schwierige Aufgabe, gelinde gesagt„, schreibt der NRC.

Vertreter von Bergbauunternehmen sagten in der Anhörung, dass die Risiken der Bodensenkung durch eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung des Grundwasserspiegels begrenzt werden könnten und dass die Schäden am Wohnraum nicht „so schlimm“ seien. Es gab jedoch Unterstützung für eine unabhängige Stelle, die sich mit den Behauptungen befassen sollte.

Laut Bart Overbeek von der Umweltorganisation Vereniging Behoud Twekkelo stellt sich die Frage, ob Unternehmen langfristig für entstandene Schäden aufkommen werden. Er forderte zudem, dass die Regierung ihre eigene Rolle kritisch hinterfragen sollte.

Wie kann eine Regierung eine unabhängige Sichtweise auf den Salzbergbau haben, wenn sie daran beteiligt ist?

In den leeren Salzkavernen lagert das Land strategische Ölreserven. Sie können sich die Verschwörungstheorien vorstellen, die die Runden in unserer Region machen„, zitiert der NRC ihn mit den Worten.

Frouwe aus ´em Wald: interessantes Interview Heike Werding und der Volkslehrer

keine eigene Regionalwährung ohne Grund- und Bodenrechte!

Heimatrecht, Germanisches Recht, Staatsrecht…,

„Stiftungen bilden unser Preussisches Heimatreich“, auch Bistümer waren Stiftungen.

tum = etwas Stehendes und Heiliges. Eigen – tum… und die Liebe.

Landschaften und ihre Menschen …  die Wenden …

Solange wir im Krieg sind, gilt die HLKO nicht, denn es gilt das Seerecht und die Piraterie.

Germanische Erstbesiedelungsrechte stehen im höchsten Rechtskreis.

Deutsche Schutzgebiete waren keine Kolonien.

Napoleon schuf Stiftungen und Kriegsverwaltungen: „Rheinischer Bund“, Besitzergreifungspatente Preussens und Überschreibung aller Rechte an das Deutsche Reich (Verein Deutsches Reich).

Provinz = Gebiet unter Bischofsverwaltung und Kirchennutzung.

Wie kommen wir da raus?…. UN Charta Kapitel 11 Art. 73… GG Art. 28.  usw. Die Lösung heißt Gebietskörperschaften als Heimatgemeinde.

Gemeindereaktivierungsproblem gegen Aktivierung der Gemeinden und seiner Grundrechte als Menschen. Reaktivierung nicht wirklich möglich, da es keinen richtigen Zeitpunkt gibt, wohin man RE-aktivieren könnte.

1914 Burgfrieden, alle Rechte der Gebietskörperschaften eingefroren.

Bezug immer VOR die Zeit der Entstehung der Parteien, die als juristische Personen ja NICHT Grundrechtsfähig sind! D.h. Deutsches Reich ist auf Parteien entstanden.

Bodenrechte zurückholen über die aktivierten Gemeinden.

Wie sieht das in der Realität aus? Da gibt es wohl keine echten Fortschritte, denn Recht haben oder Faustrecht ausüben können wie der „Staat“  sind zwei paar Stiefel.

Sehr bedenklich die Aussage: wir versuchen, die Richter aufzuklären und übergeben Namen und Adressen ausländischen „Inkasso“ also Sicherungsunternehmen. Man könne dann im gezwungenen Fall das Handling dieser Funktionsträger diesen Sicherungs-Firmen übergeben und dann könne man bzgl. deren Vorgehen keine Verantwortung mehr übernehmen. Das liege dann nicht mehr in der Hand der Auftraggeber. Aber so ist es nun einmal, alles hat seine rechtlichen Konsequenzen.

 

 

Satanisten: Spahn will Organspende zum Normalfall in der BRiD werden lassen

Noch gilt der Grundsatz: wer nicht zustimmt ist automatisch dagegen.

Künftig soll aber ganz nach sozialistischer und materialistischer Manier gelten: wer nicht widerspricht oder nicht widersprechen kann oder gerade niemanden vorort hat, der für einen widersprechen kann, der wird automatisch zum Ersatzteillager und wird nach Belieben ausgeweidet. Drastisch gesprochen, aber so sehe ich das.

Lebendig entweidet, denn den Gehirntot gibt es nur in der Fantasie der Lebensverneiner, der Juristen und Mediziner, die damals dem berühmten Dr. Bernard in einer Nacht und Nebelaktion den Axxxx gerettet haben, als er in Südafrika einen Patienten tötete, um sein Herz zu verpflanzen. Bernard wäre noch am gleichen Tag des Mordes angeklagt und verurteilt worden, hätte die kleine Verschwörergruppe nicht in jener Nacht den Hirntod wieder zum Leben erweckt, den man seit Jahren versucht hatte in der Medizin zu etablieren, aber der sich einfach nicht in der Ärzteschaft durchsetzen lassen wollte. In dieser Nacht aber waren die richtigen Lobbyisten zusammen und waren hochmotiviert, dem Hirntod endlich die gewünschte Stellung zu verschaffen. Man setzte große Hoffnung in das neue Konstrukt und sie wurden nicht enttäuscht.

All denjenigen also, die verneinen, daß das Sterben und der Tod zum Leben gehören und der Mensch eine Art Freiwild ist für alle, die situativ glauben einen Anspruch auf den noch lebenden, atmenden, blutzirkulierenden Leib erheben zu können wird mit der neuen geplanten Gesetzgebung des Jens Spahn in die Hände gespielt. In diesem Fall die Organspendemafia und der Staat.

Daß es hier um Geld, um viel Geld geht zeigt schon die Tatsache, daß Spahn sogar die Vergütung für Transplantationsmediziner erhöhen will. So, als ob die Transplantationsmediziner nicht bereits heute den Kliniken ein Millionengeschäft verschaffen und mit den Kinikverwaltungen ansehnliche Provisionen oder in Abschätzung ihres „Mehrwertes“ ein hohes Einkommen verhandeln könnten.

Wenn Spahn nun die Zustimmungsregelung abschaffen will, weil sich immer weniger Menschen zu einer Organspende bereit erklären, und er dadurch hofft durch die Trägheit der Menschen der Industrie mehr Organe verschaffen zu können, ist das ethisch verwerflich.

https://www.organspende-info.de/infothek/statistiken

Falls Spahn und die Lobbyisten sich durchsetzen (das ist nun schon der x-te Anlauf die begehrte Widerspruchslösung durchzusetzen – irgendwann wird es ja einmal klappen, oder?) dürfen wir gespannt sein, wieviele Menschen sich aktiv gegen die Zwangsausweidung durch ihren Widerspruch zur Wehr setzen werden. Wahrscheinlich werden wir das aber ganz im Sinne der Lobbyisten aufgrund der neuen DSGVO niemals erfahren. Vielleicht indirekt im Vergleich der künftig veröffentlichten Transplantationsstatistiken.

Vielleicht haben aber auch diese Gottlosen wie Spahn recht: wer jetzt und in Zukunft nicht aktiv wird, nicht aktiv für seine Rechte eintritt, übereignet sich selbstverschuldet fremden Mächten. Macht sich zu ihren Sklaven im Leben wie im Tod. Nun denn, dann soll es wohl so sein.

Zugpferd in der Transplantationsmedizin sind übrigens die Leber-Lebendspenden und die zugehörige reiche Privat-Kundschaft aus Afrika und dem Nahen Osten. Neben der Kiefer- und Gesichtschirurgie für diese Klientel ein Hauptzweig des Medizintourismus.

Aber in der Frage der Organspende sind Lebendspenden, wie Leber, Niere, Blut oder Knochenmark ja nicht das Thema, sondern es geht um vitale Organe mit prozentual begrenzter Weiterlebenszeit und das auch nur unter lebenslanger Einnahme von Immunsuppressiva und dadurch bedingter steter Gefahr, an Infektionen zu erkranken, die viel schneller tödlich enden als bei Menschen mit ordentlich arbeitendem Immunsystem. Kein Wunder, daß viele Statistiken lieber die Überlebenszeit von Organen angeben und das Versterben während oder unmittelbar nach der Operation auch nicht überall angegeben wird. Man kann sich also nicht sicher sein, ob die Zählung der Überlebensrate nicht erst ein paar Tage nach der Operation beginnt, da der Tod bei Operation nicht ausschließlich mit der Transplantation in Zusammenhang gebracht werden kann, sondern auch z.B. das Narkoserisiko oder Embolien beinhaltet.

Hier Beispiele: Für Operationen zwischen 1990 und 2015 errechnet die Internationale Gesellschaft für Herz- und Lungentransplantation (ISHLT) eine menschliche Überlebensrate von

  • 89 Prozent drei Monate nach der Lungen-Transplantation,
  • 80 Prozent nach einem Jahr,
  • 53 Prozent nach fünf Jahren und
  • 32 Prozent nach zehn Jahren (eine der wenigen Statistiken, die ich gefunden habe, die die Lebenszeit über 5 Jahre angibt)
  • Die Tendenz der Überlebensraten ist nach wie vor steigend.
  • Jugendliche und Kinder haben auch unterdurchschnittliche Ergebnisse.

Bei Herztransplantationen sieht es besser aus, aber aufgepasst, in dieser Studie findet man nicht das Überleben des Patienten, sondern das Überleben des transplantierten Organes (das sogenannte graft). So funktionieren nach 5 Jahren noch fast 75% der Herzen. Bei 25 % stirbt entweder der Empfänger oder ein weiteres Spenderherz muß her.  Von diesen Zweitimplantaten sind nach weiteren 5 Jahren aber nur noch ca 50% funktionsfähig.  Wie man Herztransplantationen ohne große lästige Wartezeiten auf irgendwelchen Spenderlisten auf die Spitze treiben kann, zeigte der alte Rockefeller (Rock-fellow = Bruderschaft des Steines des Weisen):  https://www.contra-magazin.com/2016/09/siebte-herztransplantation-rockefellers-gekauftes-leben/

Bei Bauchspeicheldrüsentransplantationen (Diabetes 1) überleben hingegen nur 50% der Organe die ersten 5 Jahre, in Bochum sind es jedoch mehr. Sage und schreibe 68%. Wer die ersten 5 Jahre überlebt, der hat auch gute Chancen, daß zumindest sein Organ weitere 5 Jahre durchhält, wobei noch lange nicht gesagt ist, daß das selbe für den Empfänger gilt. Der kann zum Beispiel an einer begleitenden Immunschwäche versterben oder an sonstigen Komplikationen oder an einem Unfall. Aber hauptsache das Organ war noch funktionsfähig und verstarb erst mit dem Empfänger.

Und da sind noch die Gebärmuttertransplantationen…. http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/gebaermutter-transplantation-kosten-von-rund-50-000-euro-a-1066607.html ein zukunftsträchtiges Geschäft und noch heftig umstrittenes Geschäft … Kosten der Transplantation selbst ca 50.000 Euro. Daß dies jedoch nicht alle Kosten sind, erfährt man hier:

Die Kosten einer x-beliebigen Transplantation:

Die Vergütung der eigentlichen Organtransplantation erfolgt über DRGs – zum Teil in Größenordnungen von 100.000 Euro. Eine Niere bis 65.000 Euro, eine Leber durchschnittlich 50.000 bis 180.000 Euro.

+ Die Leistungen, die während einer Organspende durch das Spenderkrankenhaus erbracht werden, werden via Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) pauschaliert vergütet. Krankenkassen zahlten im Jahr 2011 rund 44 Mio Euro an die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), die ein Brückenfunktion zwischen dem Spenderkrankenhaus und der Empfängerklinik bildet. Hinzu kamen 5 Mio Euro an die Organisation Eurotransplant (ET), die länderübergreifend für die Zuteilung der Spenderorgane zuständig ist. Dabei handelt es sich um Registrierungs- und Verwaltungskosten. vgl hier.

+ Kosten der Organentnahme sowie Transportkosten werden über die DSO finanziert und pauschaliert von der Krankenkasse des Organempfängers gezahlt.

+ Die Vermittlung des gespendeten Organs an den Organempfänger erfolgt – getrennt von der Organentnahme – durch die niederländische Stiftung Eurotransplant (ET). +Für potenzielle Organempfänger wird bei Aufnahme auf die Warteliste eine Registrierungspauschale fällig.

+ Der Einsatz des Organ Care Systems (OCS™) zum Transport von Herzen erfolgt im Rahmen einer Registerstudie und ist in einem gesonderten Vertrag geregelt.

 

Wie es auch sei, abseits der Nutzendiskussion ist das Allerwichtigste, daß man sich darüber klar wird, wie man zum Leben, zu seinem Leben und Sterben steht. Am besten aus eigener Anschauung. Wer bereits Angehörige oder sogar Kinder im Sterben begleitet hat oder wer einmal selbst an der Schwelle zum Tod gestanden hat, selbst erlebt hat, wie das ist, um sein Leben zu kämpfen, während Ärzte einem nur geringe Chancen eingeräumt haben und man halb bewußt im Dämmerschlaf lag… Wer auf derartige Erfahrungen blicken kann, wird sicher anders urteilen als jemand, der romantisierend oder rein theoretisch distanziert und mechanistisch denkt.

Letztlich: Mit viel Glück bekommen wir dank Spahn nun zumindest eine Datenkrake mehr, d.h.  eine zentrale Datenbank, in die sich einjeder eintragen lassen kann, der „dagegen“ ist als potentielles Esatzteillager betrachtet zu werden. Und er bekommt dies auf seine elektronische Gesundheitskarte gespeichert. Wie praktisch.