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Der Bien und die Bienen

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Weihnachten naht und man könnte aus Solidartät mit den Katalanen sich einen Caganer unter dem Weihnachtsbaum zulegen

Caganer ist genau das, wonach es sich in deutscher Aussprache anhört. Ein „Kacker“ oder etwas dezenter – ein Scheißerchen: https://www.derwesten.de/panorama/das-scheisserchen-in-der-spanischen-krippe-id7420962.html
 Es ist eine Figur, die am Rande von Christi Geburt die Notdurft verrichtet. Eine Figur, die in Katalonien, der Region rund um Barcelona, ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtskrippe ist. Und immer häufiger prominente Gesichter trägt – wie etwa das der Queen oder der Bundeskanzlerin hier
https://www.caganer.com/1503-pos_thickbox/sant-narcis-i-les-mosques-de-girona.jpg https://www.caganer.com/906-pos_thickbox/dansa-de-la-mort.jpg  oder zur Unabhängigkeit: https://www.caganer.com/1393-pos_thickbox/caganer-unabhangigkeit.jpg

 Josef und Maria mit dem Jesuskind, Hirten und Schafe, der Engel und die Drei Heiligen Könige – die Figuren der Weihnachtskrippe sind in der christlichen Welt mehr oder weniger identisch.

Aber ein Mann, der mit heruntergelassener Hose am Rande von Christi Geburt seine Notdurft verrichtet, passt nicht gerade ins traditionelle Bild. Doch genau diese Figur ist in Katalonien, der Region rund um Barcelona, ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtskrippe.

Caganer heißt diese Figur auf Katalanisch, übersetzt bedeutet das so viel wie „Scheißerchen“. Seit mehreren hundert Jahren ist die Krippenfigur Tradition im spanischen Nordosten. Und ist nun in ganz Spanien verbreitet.

Über den Ursprung des Caganers gibt es viele Theorien. Die schlüssigste ist eine Verbindung aus folgenden zwei Erklärungen: Historiker konnten belegen, dass die Figur im 17. oder 18. Jahrhundert zum ersten Mal in den Krippen der Katalanen auftauchte. Bis dahin waren lediglich Könige oder Mitglieder der oberen Gesellschaft als Personen in der Geburtsszene Christi vertreten.

Es gibt Versionen von fast allen Politikern, Sportlern und Prominenten

Mit dem aufkommenden Realismus, sowie der Abbildung der Alltagswelt in Kunst und Kultur, tauchte auch der Caganer auf: ein traditionell gekleideter Bauer, der – mehr Alltagswelt geht nicht – mit heruntergelassener Hose in eine Ecke der Weihnachtskrippe kotet. Die zweite Erklärung verweist auf den Caganer als Symbol für den Kreislauf des Lebens und die bodenständige Verbundenheit mit der Natur. Er düngt mit seiner Notdurft die Erde – das soll ein erfolgreiches Jahr versprechen.

In Katalonien ist die Figur aber so tief in der Weihnachtstradition verankert, dass selbst die katholische Kirche Spaniens den Glücksbringer in der Krippe akzeptiert. Er sticht sowieso nicht direkt ins Auge: Der Caganer steht nicht im Vordergrund der Geburtsszene, sondern wird traditionell in einer Ecke der Krippenlandschaft versteckt.

Er ist aber längst nicht mehr nur in katalanischer Bauerntracht gekleidet und an seiner roten Mütze, der Barretina, erkennbar. Es gibt ihn als Frau, als Arzt, als Astronauten – und als König Juan Carlos. Außerdem gibt es Versionen von fast allen Politikern, Sportlern und Prominenten. Barack Obama, Angela Merkel und Wladimir Putin stehen schon seit Jahren in den Krippen.

Auch Víctor Valdes, Torhüter des FC Barcelona, ist ein Caganer gewidmet

Personen des öffentlichen Lebens, denen ein eigener Caganer gewidmet wird, kommentieren ihre Abbilder entweder gar nicht oder zeigen sich erfreut. Víctor Valdes, Torhüter des FC Barcelona, postete sogar auf seinem Facebook-Profil vor wenigen Wochen stolz ein Foto von sich mit seinem eigenen Caganer.

Beschert wird in ganz Spanien übrigens erst am 6. Januar, wenn die Heiligen Drei Könige kommen.

Vorbild und Hoffnung: der Förster und Waldmensch Peter Wohlleben – es geht auch ohne Staat

oder besser gesagt: es geht nur noch „ohne“ in eine gesunde Zukunft ….

Peter Wohlleben ist Baumfreunden sicher als Buchautor bekannt, aber daß er nicht nur ein Naturmensch ist, sondern durch sein Tun auch hochpolitisch ist kann man in seiner Kurzvorstellung sofort erkennen. Sein Beispiel zeigt, was möglich ist, wenn Gemeinden zurückfinden zu ihren Ursprüngen und sich Menschen aus ihrem Staatskorsett befreien. Macht es ihnen gleich!

Unterstützt diese Menschen, fahret hin, habet eine gute Zeit und lasset Euch bereichern. Nehmet Euere Bürgermeister und Gemeinderäte gleich mit….

http://www.peter-wohlleben.de/Ueber-mich/

Über mich

Geboren 1964 verbrachte ich meine ersten Lebensjahre in der Innenstadt von Bonn. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen hatte ich mir schon als Sechsjähriger vorgenommen, Naturschützer zu werden.

Aufgewachsen in Sinzig am Rhein studierte ich später an der Fachhochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar. Es folgten zwei Jahrzehnte als Beamter in der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz.

Nach wenigen Jahren als Büroleiter eines Forstamtes wurde ich in mein Traumrevier versetzt: Die Wälder der kleinen Eifelgemeinden Hümmel und Wershofen, durch die staatliche Forstverwaltung betreut, wurden mein berufliches Zuhause.

Ökologie und Ökonomie

 Schon bald musste ich feststellen, dass die klassische Forstwirtschaft unsere Wälder nicht schützt, sondern ausbeutet. Das hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Gemeinsam mit den Waldbesitzern begann die Suche nach neuen, sanften Wegen. Auf Exkursionen im In- und Ausland lernte ich, dass es durchaus einige wenige Forstbetriebe gibt, die Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen.

Die Gemeinden Hümmel und Wershofen beschlossen, mit meiner Hilfe diesen Weg einzuschlagen.

Urwaldähnliche Laubwälder

 15 Jahre eines steinigen Weges, gepflastert mit Widerständen der Jagdlobby und Forstverwaltung, führten zum Erfolg: Mein Revier ist heute eines der wenigen, die konsequent den Weg zurück zu urwaldähnlichen Laubwäldern beschreiten. Pferde statt Holzerntemaschinen, Buchen statt Fichten, völliger Verzicht auf Chemieeinsatz, keine Kahlschläge mehr: Die Natur rund um Hümmel und Wershofen atmet auf.

Die Fesseln der Verwaltung

Damit ich weiterhin ohne Kompromisse wirtschaften und auch über die Hintergründe der Mißwirtschaft anderenorts erzählen konnte, kündigte ich am 1. Oktober 2006 meine Beamtenstelle auf Lebenszeit bei der Forstverwaltung. Da zeitgleich auch die Gemeinden Hümmel und Wershofen das staatliche Korsett ablegen wollten, stiegen wir gewissermaßen zusammen aus, wobei ich in ein Angestelltenverhältnis übernommen wurde. 

Mit der Sicherheit des Beamtendaseins legte ich zugleich auch die Fesseln einer großen Verwaltung ab. Neue Ideen konnten von nun an noch mehr Raum greifen. So wurde ein uralter Buchenwald unter Schutz gestellt, indem wir ihn zu einem Urnenfriedhof umwidmeten.

Der friedliche Urwaldnachfahre wird nun von Naturliebhabern als letzte Ruhestätte genutzt, wodurch die Bäume in den nächsten 100 Jahren nicht mehr angetastet werden können.

Neue Wege

Blockhüttenbau sowie Seminare zu den Büchern sind neue Formen von Waldevents, die mir viel Freude machen. Dazu habe ich im Dezember 2016 mit meinen Kolleginnen Lidwina Hamacher und Kerstin Manheller eine Waldakademie gegründet. Mit dieser Akademie sind wir schwerpunktmäßig im Revierteil Wershofen aktiv, weil sich hier besonders gute Möglichkeiten für Outdooraktivitäten ergeben. Und auch das Schreiben von Büchern ist erst durch diesen beruflichen Wandel möglich geworden.

Fahr mal hin: Reise zum Gold – Freizeittipps von gold.de

Wer von den Lesern weiß, warum ausgerechnet das fränkische Schwabach zum „Hauptsitz“ deutscher Goldverarbeiter wurde? Nein, es hat nichts mit Politik zu tun und es gab auch nie wesentliche Goldvorkommen dort.
Stand: 08.11.2017

Wollten Sie schon immer mal einen sagenhaften Wikingerschatz bewundern? Sehen, was ein Goldschläger genau macht? Hautnah erleben, wie ein Goldbergwerk-Stollen früher aussah? Wir haben einige schöne Ausflugstipps zusammengetragen, wo Sie Gold in all seinen Facetten bestaunen können: Museen, Führungen, Ausstellungen, Handwerksschauen.

Gold hat in Deutschland bekanntlich eine lange Tradition. Manches davon existiert nicht mehr, wie etwa der Goldbergbau, der sich heute nicht mehr lohnt. Anderes dagegen hat immer noch Weltgeltung, wie etwa das Handwerk der Goldschläger in der mittelfränkischen Stadt Schwabach, oder die Herstellung von Goldschmuck in Pforzheim. Es lohnt sich, diesen Spuren des Goldes einmal nachzugehen.

https://www.gold.de/artikel/museen-ausstellungen-fuehrungen-ausflugstipps/

Gold: Wie erkenne ich falsche Verkäufer?

https://www.gold.de/blacklist-haendler/

Seit geraumer Zeit schiessen vermehrt Webseiten vermeintlich seriöser Edelmetallhändler wie Pilze aus dem Boden. Dabei waren die Seiten auf den ersten Blick für Laien nur schwer von normalen Händlern zu unterscheiden. Dreist wurden ganze Webseiten kopiert, Kontaktdaten fremder Personen missbraucht und mit gefälschten Bewertungen geworben, um Käufer um Ihr Geld zu bringen. Die Betreiber dieser „Shops“ nutzten dabei den Umstand aus, dass bei Edelmetallhändlern die Zahlungsart „Vorkasse“ üblich ist.

Dabei sollte man allerdings eines nicht vergessen: Gold und Silber online kaufen ist keinesfalls per se unsicher, wie einem gelegentlich einige Vertreter der Medien Glauben machen wollen. Mit den nachfolgenden Informationen möchten wir unseren Besuchern einige Tipps und Erkennungsmerkmale mit an die Hand geben, um seriöse Händler von schwarzen Schafen einfach und sicher unterscheiden zu können.

Wo kann man online sicher Edelmetalle kaufen?

Die gute Nachricht zuerst: Alle Händler, die im Preisvergleich bei Gold.de gelistet sind, erfüllen alle Standards für den sicheren Kauf von Edelmetallen. Sie finden eine Übersicht auf unserer Händler-Seite.

Gold.de listet ausschließlich Anbieter, die nachweislich vertrauenswürdig sind. Die Vertrauenswürdigkeit wird durch verschiedene Maßnahmen wie Gewerbe- nachweise, Fragebögen, Testbestellungen und Erfahrungen, häufig aus jahrelangen persönlichen Kontakten, verifiziert. Neue Händler am Markt werden von der Gold.de Redaktion besonders aufmerksam beobachtet.

Selbstverständlich kann es bei turbulenten Marktbewegungen vorkommen, dass es auch bei etablierten Händlern zu Verzögerungen bei den Lieferzeiten kommen kann, aber wichtig ist letztlich, dass die Ware zu dem vereinbarten und vorausbezahlten Preis geliefert wird.

Täuschung wird immer raffinierter

Waren Fake-Shops (vorgetäuschte Onlineshops, die den Anschein eines seriösen Händlers vortäuschen sollen) anfänglich meist nur stümperhaft zusammengebaute Seiten, welche man leicht z. B. am fehlerhaften Impressum und unrealistisch günstigen Preisen erkennen konnte, so hat sich dieses Bild inzwischen gewandelt.

Auf immer perfidere Weise wird versucht, arglose Kunden zu täuschen und an deren Geld zu gelangen, ohne entsprechende Ware zu liefern. Die miesen Tricks sind vielfältig: Dreist werden Bilder, Inhalte, die kompletten Allgemeinen Geschäftsbedingungen renommierter Händler kopiert und komplette Designs übernommen. Teilweise schalten diese „Shops“ sogar bei Google Werbeanzeigen und stehen so oftmals auf den ersten Plätzen in den Anzeigen.

Mittels gefälschter Kundenmeinungen und diverser geklauter Siegel, unter anderem das von Trusted Shops, einem vertrauenswürdigen Shop-Bewertungssystem, soll der Eindruck vermittelt werden, dass es sich um einen ebenso vertrauenswürdigen Anbieter handelt. Klickt man auf die Bewertung, gelangt man entweder auf eine eigens dafür eingerichtete Shop-Bewertungsseite (meist auch eine .com-Domain) oder der Fake-Shop schmückt sich mit fremden Federn und verweist zwar auf eine echte deutsche Shop-Bewertungsseite, allerdings mit den Kundenmeinungen eines anderen echten Händlers, was leicht übersehen werden kann.

Auch die angegebenen Daten im Impressum wirken auf den ersten Blick in Ordnung. Die angegebenen Adressen gibt es oftmals tatsächlich, nur werden hierfür häufig die Kontaktdaten inklusive Telefonnummern vollkommen fremder Personen missbraucht.

viele weitere hilfreiche Tipps hier weiterlesen: https://www.gold.de/blacklist-haendler/

865 Lobyisten und 2311 Lobbyorganisationen schleichen im Bundestag herum

Der Österreichkorrespondent:

865 Hausausweise für Lobbyisten wurden in diesem Jahr im Bundestag genehmigt – bei 709 Abgeordneten. Weiterhin sind dort 2311 Organisationen gelistet, die darauf hoffen, am Geschehen beteiligt zu werden.

Mit einem Hausausweis können professionelle Interessenvertreter – vor allem aus der Wirtschaft – im Bundestag auch ohne Einladung ein- und aus gehen.

Im Bundestag gibt es neben den Hausausweisen für professionelle Interessenvertreter dort registrierte Verbände und Organisationen. Derzeit sind 2311 Organisationen gelistet, die hoffen, dass sie bei entsprechenden Gesetzgebungsverfahren beteiligt werden.

Allerdings fehlen darin Körperschaften, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie deren Dachorganisationen, „da sie keine Verbände im Sinne der Anlage 2 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) sind“.

Auch „regionale Organisationen, deren Interessen bereits auf überregionaler Basis vertreten werden und Einzelfirmen sind nicht registriert“.

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/der-deutsche-bundestag-865-lobbyisten-mit-hausausweis-und-709-abgeordnete-a2265636.html