Wissenschaft ist keine Einheitsmeinung

nur die Diskreditierung der sogenannten Verschwörungstheoretiker hätte nun wirklich nicht sein müssen. Wir warten auf eine Dissertation darüber, welche Verschwörungstheorien a) auf Fakten beruhen und b) sich im Laufe der Zeit bewahrheitet haben. Dass es in allen Bereichen Spinner gibt – von den Autofahrern bis zu Zugbegleitern, von Ärzten bis Staatsführern ist hinlänglich bekannte Realität, aber das Framing der politischen Gegner zu benutzen ist bestenfalls dumm, schlimmstenfalls ein weiterer Beleg für gesteuerte Opposition.

pboehringer[Peter Boehringer, MdB], [01.08.20 11:20]
Der Antifa Mob regiert mit staatlicher Unterstützung in D. Hier ein weiteres Beispiel. So wie Dieter Nuhr geht es zunehmend mehr kritisch-rationalen Denkern:
***
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=3299067643481838&id=113781618677139
Ich wurde im Juli gebeten für die Kampagne #DFG2020 der Deutschen Forschungsgesellschaft eine 30sekündige Sprachnachricht einzusenden zum Thema Wissenschaft. Folgendes Statement habe ich abgegeben:

Wissen bedeutet nicht, dass man sich zu 100% sicher ist, sondern dass man über genügend Fakten verfügt, um eine begründete Meinung zu haben. Weil viele Menschen beleidigt sind, wenn Wissenschaftler ihre Meinung ändern: Nein, nein! Das ist normal! Wissenschaft ist gerade, DASS sich die Meinung ändert, wenn sich die Faktenlage ändert. Wissenschaft ist nämlich keine Heilslehre, keine Religion, die absolute Wahrheiten verkündet. Und wer ständig ruft „Folgt der Wissenschaft!“ hat das offensichtlich nicht begriffen. Wissenschaft weiß nicht alles, ist aber die einzige vernünftige Wissensbasis, die wir haben. Deshalb ist sie so wichtig.

Die DFG hat sich für den Beitrag zunächst bedankt. Sie schrieb mir: „Wir danken ganz herzlich für Ihr wunderbares Statement – Ihren pointierten Kommentar über die Relevanz und die Erklärung von Wissenschaft.“

Der Beitrag wurde dann von der DFG veröffentlicht und am 30.7. aufgrund der „starken und sehr kritischen Resonanz“ wieder aus dem Netz genommen, um „die DFG zu schützen“ (Zitate wörtlich).

Ich halte dies für mehr als alarmierend. Dass Kritik aufkommt, wenn ich mich äußere, erstaunt mich nicht weiter. Egal, was ich sage, sobald es im Netz öffentlich wird, gibt es organisierten Hass. Das ist offensichtlich eine im Netzwerk organisierte Kampagne, die mich als an der Meinungsbildung Beteiligten diskreditieren soll. Es ist offensichtlich, dass dies ideologisch begründet ist, da ich mich politisch kritisch gegenüber Linken UND Rechten äußere und mich immer wieder gegen jeden politischen Extremismus wende. Das empört linke wie rechte Fanatiker, und da ich immer wieder auch Religionskritik äußere, wird auch von religiöser Seite aus Kritik an mir geübt. Damit muss man leben als Satiriker.

Neu ist, dass nun eine Organisation wie die Deutsche Forschungsgesellschaft, die eigentlich wie keine andere für freies Denken stehen sollte, den Ideologen im Netz nachgibt. Das ist nicht nur erstaunlich, sondern ängstigt mich, da ich inzwischen eine McCarthyartige Stimmung im Land wahrnehme und im Zuge der Cancel culture auch die Freiheit des Denkens und der Forschung im Allgemeinen in Gefahr sehe.

Von seiten der DFG wurde mir mitgeteilt, man müsse „der Kritik nachgeben“, um „Schaden von der DFG abzuwenden“. Ich fürchte, der größere Schaden ist, wenn die Deutsche Forschungsgesellschaft sich daran beteiligt, kritische und keineswegs extremistische oder verschwörungstheoretische Stimmen mundtot zu machen.

Ich habe noch nie (!!!) wissenschaftsfeindlich argumentiert, bin im Gegenteil immer gegen den Missbrauch der Wissenschaft eingetreten. Ein Beispiel: Ich habe IMMER gesagt, dass ich die Friday-For-Future-Bewegung im Grunde für sympathisch halte, den Satz „Folgt der Wissenschaft“ aber für bedenklich halte, weil er suggeriert, es gäbe die eine, unantastbare Meinung und Lösungsstrategie für den Klimawandel, weil so die Wissenschaft zum Erlösungsnarrativ erklärt wird. Das ist das Gegenteil von Wissenschaft.

Es gibt nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch unter Klimawissenschaftlern unterschiedliche Szenarien und verschiedenste Lösungsstrategien. Es ist sogar Grundbedingung von freier Forschung, dass unterschiedliche Thesen zugelassen sind und diskutiert werden. Das passiert ja auch in der Wissenschaft. In der Öffentlichkeit aber wird Meinungsvielfalt zunehmend aktiv durch Denunziation unterdrückt. Einzelne Gruppen proklamieren unantastbare Wahrheiten, behaupten, die Wissenschaft sei auf ihrer Seite und behandeln dementsprechend kritische Denker als Ketzer, werfen sie in der Folge mit Wahnsinnigen und Verschwörungstheoretikern in einen Topf und versuchen sie so zu diskreditieren

Nutzlose Impfung, aber  massenhaft Impfstoffe bestellt

pboehringer [Peter Boehringer, MdB], [15.08.20 19:12]
Ein Vierteljahr, nachdem durch Versuche mit Affen evident nachgewiesen wurde, dass dieser Impfstoff keinerlei Auswirkungen auf die Viruslast hat und damit höchstwahrscheinlich außer Nebenwirkungen wirkungslos ist, bestellt die EU-Kommission nun verbindlich den AstraZeneca- Impfstoff und UvL lässt sich dafür feiern. Gratulation! Das ist unter den Hauptkandidaten zielsicher der einzige Impfstoff, der bereits in den vorklinischen Tests KEINE Wirkung gezeigt hat. Volltreffer! Da sind in Brüssel möglicherweise wieder einige Leute sehr reich geworden und es gibt einen Vorgeschmack darauf, mit welchem „Ethos“ in Zukunft die von Merkel mitinitiierten 750 Mrd. Euro des Corona-Hilfsfonds ausgegeben werden. Ein großer Teil davon wird bei der Mafia landen, die Bürokratie in Brüssel noch weiter vergrößern, weitgehend treuwidrig verschwendet werden und den Reformdruck in den supraafrikanischen Staaten, die nur durch das Mittelmeer von Afrika getrennt sind, weiter aufschieben.
@pboehringer 👈

https://www.faz.net/-gqe-a2c2s?GEPC=s1

In diesen Zeiten ersetzt immer häufiger der Shitstorm das Argument. DIE ZUSTÄNDIGEN BEI DER DFG KÖNNEN UNMÖGLICH SELBST ETWAS „WISSENSCHAFTSFEINDLICHES“ BEI MIR GEFUNDEN HABEN, SCHON WEIL ES DAS NICHT GIBT. Sie „reagieren auf Kritik“. Mit anderen Worten: Die DFG unterwirft sich den Krawallmachern, die im Internet systematisch an der Unterdrückung kritischer Stimmen arbeiten, die in der Mitte des politischen Spektrums stehen. Niemand kann mich ernsthaft politisch irgendwo an den Rändern verorten.

Die DFG beteiligt sich somit aktiv daran, Kritik als Ketzerei zu verfolgen und Andersdenkende mundtot zu machen. Ich halte das indessen für ein Phänomen, das die demokratische Diskussion ernsthaft gefährdet, schon weil sie indessen den Wissenschaftsbetrieb weltweit erreicht hat. An Universitäten wird indessen überall massiv darauf hingearbeitet, dass Andersdenkende gar nicht mehr hineingelassen werden. Das ist nicht nur empörend, sondern beängstigend. In was für einem Land wollen wir leben? In einem Land, in dem öffentliches Nachdenken zunehmend durch Denunziation und soziale Ausgrenzung bestraft wird? Mir gruselt es.

https://t.me/pboehringer/183

Virologen rätseln über niedrige Todeszahlen: Mutiert Coronavirus zum Schnupfen?

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2020/08/20/virologen-raetseln-ueber-niedrige-todeszahlen-mutiert-coronavirus-zum-schnupfen/

zum Totlachen! Das Virus muß nicht mutieren, das war schon immer so…

Aber vielleicht sollte sich einmal jemand damit beschäftigen, ob man uns etwas völlig anderes untergejubelt hat, was die Leute umgebracht hat. Wie wäre es mit einem speziellen Influenza Virus? Was man nicht sucht, das findet man nicht. Alte Weisheit aus der Physik und Medizin. Wer immer nur nach Corona sucht, der sieht den Elefanten im Raum nicht:

Zählt, wie oft die weisse Gruppe den Ball spielt:

Training des peripheren = Rand-Sehens! Gegen den Tunnelblick!

Dr. Püschel’s Wendemanöver in punkto Maskenszenario….. — Leuchtturm Netz

Dr. Püschel’s Wendemanöver in punkto Maskenszenario….. — Leuchtturm Netz

Ich habe den Dr. Püschel für einen sehr weitsichtigen Mediziner gehalten und war froh als er seine Aussagen getätigt hat zur Pressekonferenz in Hamburg.

Jetzt sein Geseier zu hören über die Masken und seine Nützlichkeit, hat mich schier erstaunt……ehrlich gesagt bin ich von diesem Menschen mehr als enttäuscht. Warum Dr. Püschel, warum kriechen Sie […]

über Dr. Püschel’s Wendemanöver in punkto Maskenszenario….. — Leuchtturm Netz

vielleicht ein Anruf von der Ärztekammer? Approbation und so?

Die Firma die einen Corona Impfstoff testet … BERICHT von 2017!

The biotech Moderna delivers messenger RNA (blue) into cells to be translated into proteins by ribosomes.

V. Altounian/Science

Meet the company that has just begun testing a coronavirus vaccine in the United States

*Aktualisierung vom 25. März: Unter Dutzenden von Impfstoffkandidaten, die derzeit zur Bekämpfung des neuen Coronavirus entwickelt werden, war die mRNA-1273 von Moderna Therapeutics der erste, der auftauchte. Das Unternehmen beschleunigt den Impfstoff durch eine erste Sicherheitsstudie in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für Allergien und Infektionskrankheiten und gab heute seinen Plan bekannt, den Impfstoff bereits im Herbst dieses Jahres an Mitarbeiter des Gesundheitswesens zu verteilen. Im Jahr 2017 besuchte Science Moderna, um einen Blick auf seine Kerntechnologie und seine weitreichenden Ambitionen zu werfen.

Unsere Geschichte vom 1. Februar 2017 ist unten aufgeführt: https://www.sciencemag.org/news/2017/02/mysterious-2-billion-biotech-revealing-secrets-behind-its-new-drugs-and-vaccines

Diese mysteriöse Biotechnologie im Wert von 2 Milliarden Dollar…

die Geheimnisse hinter neuen Medikamenten und Impfstoffen.

 

Moderna’s President Stephen Hoge (left), RNA research director Melissa Moore, and CEO Stéphane Bancel aim to transform messenger RNA into drugs and vaccines.         © Ken Richardson

 

CAMBRIDGE, MASSACHUSETTS  Bei einem Treffen der wissenschaftlichen Leiter von Moderna Therapeutics vor kurzem schwenkte das Gespräch in Richtung des Philosophischen. Die Biochemikerin Melissa Moore, die kürzlich als Leiterin der RNA-Forschung bei der Bostoner Biotech-Firma eingestellt wurde, hatte etwas im Sinn: Hype.

hier der link und was sie so treiben:

https://www.modernatx.com/

https://www.modernatx.com/sites/default/files/content_images/modalities_2.jpg

Konkret dachte sie an den Hype-Zyklus von Gartner, ein von einem IT-Forschungsunternehmen ausgeklügeltes Modell, in dem

  • jede neue Technologie einen „Gipfel überhöhter Erwartungen“ erklimmt,
  • in einem „Tal der Desillusionierung“ versinkt und dann
  • den „Hang der Erleuchtung“ erklimmt,
  • um ein „Plateau der Produktivität“ zu erreichen.

Wo auf dieser Kurve, fragte sie sich beim Präsidenten der Moderna, Stephen Hoge, war ihre Technologie gerade zu verorten?

Die Frage ist treffend. Moderna ging von der Idee aus, dass die Boten-RNA (mRNA), das Molekül, das genetische Anweisungen von der DNA an die Proteinherstellungsmaschinerie der Zelle weiterleitet, zu einem vielseitigen Hersteller von Medikamenten und Impfstoffen umgestaltet werden könnte.

Diese Instruktionsstränge könnten unseren Zellen beibringen, alles herzustellen, was wir brauchen

  • zur Behandlung oder Verhinderung von Erkrankungen,
  • Produktion von Antikörpern, die Krankheitsviren töten,
  • Enzymen und
  • Wachstumsfaktoren für das Herz

Die Bereitschaft von Pharmariesen und Investoren, Vorabinvestitionen in Höhe von fast 2 Milliarden Dollar  darauf zu setzen, hat Wellen von Hype und Skepsis ausgelöst.

Moderna hat in veröffentlichten Papieren wenig Einzelheiten über die Technologie, die sie entwickelt, mitgeteilt, obwohl es in ihren zahlreichen Patentanmeldungen Hinweise darauf gibt.

Bis vor kurzem wurden nicht einmal die Targets, die Ziele von den Medikamenten, die sich bereits in klinischen Studien befinden, veröffentlicht.

Doch mit dem Beginn weiterer Studien öffnet sich Moderna behutsam. …

Moderna entwickelt Verabreichungssysteme, die die Toxizität begrenzen können.

Firmeneigene Nanopartikel

Zu den firmeneigenen Nanopartikeln gehört eine Familie von technisch hergestellten Lipiden (=Fette), von denen die Wissenschaftler festgestellt haben, dass sie biologisch besser abbaubar – und daher bei höheren Dosen besser verträglich sind als die bestehenden Formulierungen.

Ein separates „Delivery Innovation“-Team entwickelt Nicht-Lipid-Formulierungen, wie z.B. Polymere, die feste, poröse, mit mRNA durchsetzte Strukturen bilden.

Astra Zeneca

Pangalos von AstraZeneca (die kennen wir doch auch!?) sagt, seine Gruppe habe mRNA-Medikamente für den chronischen Gebrauch fest im Visier und erwartet, dass ein Medikament, das für eine wiederholte Verabreichung vorgesehen ist, in den nächsten 18 Monaten in die Erprobung geht.

Crigler-Najjar-Syndrom

Moderna musste sich jedoch von optimistischen Vorhersagen über eine Partnerschaft mit Alexion zur Behandlung einer seltenen Krankheit namens Crigler-Najjar-Syndrom zurückziehen.

Die mRNA-Behandlung würde für ein Enzym kodieren, das Bilirubin abbaut, eine giftige Substanz, die sich im Blut der Patienten ansammelt.

Bevor es am Menschen getestet werden kann, müssen die Unternehmen sicher sein, dass die Dosis, die zur Beeinflussung der Krankheit benötigt wird, um ein Vielfaches niedriger ist als die Dosis, die die Toxizität verursacht.

Moderna und Alexion sagten für 2015 voraus, dass das Medikament 2016 in die klinische Erprobung gehen würde, aber Ende letzten Jahres informierten sie Investoren, dass sich die Studien verzögern würden, so dass die Formulierung optimiert werden könnte.

„Aufwändig finanzierte Moderna trifft auf Sicherheitsprobleme“, kündigte ein Artikel an, der von STAT veröffentlicht wurde, nachdem Bancel das Medikament im vergangenen Monat aus der Präsentation herausgelassen hatte.

alles lesen unter: https://www.sciencemag.org/news/2017/02/mysterious-2-billion-biotech-revealing-secrets-behind-its-new-drugs-and-vaccines

Von den Basics bis zur Wissenschaft der Erbgutmanipulation

Vielleicht findet werte Leserschaft hier etwas Klarheit über die biochemische Medizin, die in den nächsten Jahren gegen und zum  Teil auch für uns verwendet werden kann. Soviele unverständliche Fachbegriffe brauchen immer wieder einmal vereinfachte Darstellung, damit man als Laie nicht kapituliert und das Ehrwürdigste, das wir NOCH unser Eigen nennen an korrupte Politiker, überforderte Richter und die skrupellose Pharmaindustrie verlieren: unser Erb-GUT.

Hier also ein diesbezüglicher Versuch auf Grundlage einer sehr interessanten englischen Veröffentlichung. Für Übersetzungen des Artikels: Deepl ist Dein Freund (deepl.com).

Thorsten Staffors und sein Laborteam entdeckten 2012 an der Uni Tübingen, wie sie Teile von Boten RNA Molekülen in Zellen verändern können.

Was ist die Boten-RNA?

Diese Boten RNA (messenger RNA) ist das „Ding“, das aus dem Erbgut, der DNA, einer Zelle Informationen abliest, kopiert und mit dieser Kopie dann an die Stellen in der Zelle wandert, die Eiweisse herstellen können. Dort übergibt die Boten RNA dann die von der DNA kopierte Blaupause, damit die Zelle weiß, was sie produzieren muß und wie. Boten RNA überbringt die Information der DNA und besteht daher aus so ziemlich den gleichen Bestandteilen wie die DNA. Sie ist nur etwas anders aufgebaut, sie ist kürzer, nicht so verwickelt …, denn sonst könnte sie nicht als Botschafter arbeiten. Die RNA besteht also wie die DNA aus sogenannten Nuklein = Kern-Säuren.

D-NA = Desoxy-riboNukleinAcid (acid = Säure) – die Wissenschaft hätte die DNA auch D-RNA nennen können, aber das war zu unpraktisch.

RNA = Ribo Nuklein Acid (Säure)

und so stellt man sich das vor: Quelle

DNA Fact Sheet

1: die bunten Striche sind Moleküle, Säuren, aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff….Ringen. Das Gelbe ist das eine Ende eines jeden bunten Moleküls die sich an dieser Stelle zusammenkoppeln können und so eine Art Band bilden.

Hat man zwei solche Bänder, können die sich wiederum an ihrem noch freien bunten Ende zusammenkoppeln. Es entsteht das Bild einer in sich verdrehten Strickleiter, der sogenannten Doppelhelix. Als Helix wird die Schraubenform bezeichnet.

Quelle

Quelle

Diese ewig lange Strickleiter-Helix wird nun in mehrereb Schritten verknäult, gerollt … dann werden 2 dieser zusammengerollten „Fäden“ verknüpfte und nocheinmal kräftig zusammengezwirnt und wir bekommen das, was wir unter dem Mikroskop als „Chromosom“ sehen können. Die berühmtesten 2 Chromosome: XY, die die Information über unser Geschlecht beinhalten.bunten

Alles, was die pharmazeutische Industrie so macht, spielt sich angeblich in der Ebene 1 der Bilderreihe ab.

Die doppelsträngige DNA ist im Zellkern eingeschlossen und geht nicht vor die Tür. Dafür hat sie die Boten RNA, gibt es als zwei- und einsträngige Form und sie ist  viel kürzer als DNA. Sie soll ja immer nur bestimmtes Wissen, bestimmte Informationen und Befehle aus dem Palast an die Untertanen weitergeben. Kurz und weniger komplex kann sie durch den Zellkern in die Zelle hinaus wandern…

Das wäre geklärt.

Was haben die Tübinger Forscher entdeckt?

Die Wissenschaft hat nun herausgefunden, wie sie die Sequenzen von Boten-RNA-Molekülen in Zellen verändern können, indem sie Enzyme an manipulierte RNA-Stränge koppeln.

Sequenzen, das sind die Reihenfolgen von den bunten Molekülen. Wie in unserem ABC … so wie die Buchstaben, aus denen wir Worte mit Bedeutung bilden, so entsteht auch aus der Aneinanderreihung der Moleküle auf dem RNA Einfach- oder Doppelstrang eine Art Wort mit Bedeutung für die Zelle und ihre Organe.

Die Entdeckung war nun, daß man diese Moleküle in der RNA verändern kann und dadurch die Botschaft, die die RNA überbringt, ebenfalls verändert. Das hat man mit bestimmten anderen Molekülen erreicht, sogenannten Enzymen, die man an RNA Moleküle andocken ließ.

Enzyme sind kompliziert aussehende Moleküle, die wie 3dimensionale Schlüssel wirken. Diese Schlüssel liefern zum Beispiel die Energie, um eine Reaktion anzustossen, oder sie verhindern eine Reaktion, oder beides zugleich… und steuern damit die Richtung, in die eine der unzähligen Reaktionsketten in der Zelle abläuft und auch wielange eine Reaktion ablaufen soll.

Die Wissenschaftler haben also entdeckt, wie sie dem Botschafter gewisse Schlüssel mitgeben können, die er im Grunde gar nicht mitüberbringen sollte.

Was überbringt die Boten RNA?

Überbracht wird die Anweisung aus dem Erbgut unseres Zellkerns an die Zelle, dass und welche Eiweisse hergestellt werden sollen. Auch Enzyme sind Eiweisse. Im Grunde ist alles, was lebt, Eiweiß, also Protein. Jede infomation ist an Protein gekoppelt und somit beinahe jede Reaktion, jeder Aufbau, jeder Abbau.

Was bringt es der Medizin, die Proteinherstellung im Körper steuern zu können?

Es könnte theoretisch dazu dienen, zahlreiche Krankheiten zu behandeln, sowohl solche, die

  • genetisch untermauert sind,
  • als auch solche, die von einer Änderung der Menge oder
  • Art eines produzierten Proteins

profitieren würden.

Die wissenschaftliche Forschung an CRISPR

Doch Stafforst und sein Tübinger Team hatten große Schwierigkeiten, die Entdeckung zu veröffentlichen – sie war einfach nicht mehr interessant.

Seine Entdeckung wurde überschattet durch eine andere Entdeckung einige Monate zuvor:

das DNA-Bearbeitungswerkzeug CRISPR-Cas9.

Damit konnte man das Genom, das Erbgut, dauerhaft verändern.

Seitdem ist CRISPR zu einem festen Bestandteil des Labors geworden und hat eine Reihe von Unternehmen hervorgebracht, die diese Technologie zur Entwicklung von Medikamenten und Behandlungen einsetzen wollen.

Da CRISPR die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zog, reagierte die Wissenschaftsgemeinde auf seine Veröffentlichungen mit Gleichgültigkeit. Sie fragten: „Warum brauchen wir das, wenn es nun doch eine DNA-Editierung gibt?

Aber das Editieren von CRISPR – zumindest als therapeutische Technik bei Menschen – hat sich als schwieriger erwiesen, als zunächst angenommen.

Und so Überraschung! Überraschung ! haben die gottspielenden Wissenschaftler irgendwann bemerkt, was jedem Laien sofort in den Sinn kommt, wenn er hört, daß da Weißkittel an göttlichem Erbgut herummanipulieren: das kann schief gehen.

Zum Beispiel löste Cas9, eines der beim CRISPR-Editieren von Genen verwendeten Enzyme, sehr unschöne Immunreaktionen aus oder man bewirkte unbeabsichtigte Veränderungen des Genoms und zwar dauerhaft. Aufgrund dieser Gefahren hat man versucht, einen sogenannten „kill-switch“ einzubauen.

Die Vorteile des tübinger RNA Editing gegenüber CRISPR

Das RNA-Editing, also die künstliche Veränderung der RNA, könnte es Klinikern ermöglichen,

  • vorübergehende Korrekturen vorzunehmen,
  • Mutationen in Proteinen zu eliminieren
  • Protein-Produktion  zu stoppen oder
  • ihre Funktionsweise in bestimmten Organen und Geweben zu verändern.
  • Da Zellen unbenutzte RNAs schnell abbauen, würden alle durch eine Therapie eingeführten Fehler ausgewaschen werden, anstatt für immer bei einer Person zu bleiben.

Seit 2019 erlebt das RNA Erzeugen einen boost. 400 Veröffentlichungen gab es laut Scopus allein im Jahr 2019. Scopus ist eine Datenbank, auf der man Auszüge, sogenannte Abstracts wissenschaftlicher Arbeiten und Veröffentlichungen findet.

Link hier: https://www.scopus.com

Immer mehr unternehmensorientierte start-ups, zumeist Ableger universitärer und anderer wissenschaftlicher Institute, werden gegründet und forschen nach allem, was irgendwie einer Krankheit den Garaus machen könnte. RNA Erzeugung gegen Erbkrankheiten wie Muskelschwund bis hin zu kleineren Unannehmlichkeiten wie akuten Schmerzen. Gegen irgendetwas wird die neue Entdeckung doch einzusetzen sein!?

Inzwischen gibt es ein paar RNA basierte Medikamente, aber sie erreichen kaum den Markt aus Gründen der Bereitstellung (zum Beispiel nur kleine Mengen verfügbar) und Tolerierung. Was immer damit gemeint sein mag. Gesundheitliche Tolerierung? Also sind die Risiken zu groß? Medikament wirkt, Patient tot…

Weitere Hürden sind, daß es bisher nur begrenzte Wege gibt, wie man RNA und damit Proteine verändern, erzeugen oder abbauen kann und daß das veränderte RNA-System sich dann auch so im menschlichen Körper verhält, wie man sich das in der Theorie ausgedacht hat, stht auf einem ganz anderen Blatt, denn niemand weiß, was tatsächlich wann wie und wo wirkt. So findet man in Tierversuchen immer wieder das Resultat, daß die Zielerkrankung zwar beeinflußt wird durch RNA Medikamente, aber die Versuchstiere statdessen Leber- oder sonstige Schäden entwickeln und keiner weiß, warum. Also, man weiß schon warum, aber nicht wie.

Des weiteren forscht man daran wie man die veränderte RNA in die Zellen bringt, denn Zellen sind nicht gänzlich dumm und lassen nicht alles ein, was sich als Bote ausgibt und anklopft. Manche zellen, die man aber nicht erreichn will könnten Tür und Tor öffnen und wer weiß was anstellen mit dem ihnen zur Verfügung gestellten Eiweiß-Schlüssel. Die Immunabwehr könnte körperfremde, mutierte Eiweisse erkennen und vernichten, es gibt Schranken all überall… und alle diese Schutzmechanismen will man hintergehen. Heimtücke … zum Wohl? Wie groß ist das Risiko zum Mißbrauch? Man erinnere sich an die Anekdoten aus der Zeit der Eisenbahnenerfindungen. Als die Ärzte davor warnten, dass die Menschen nicht für Geschwindigkeiten gemacht wären, dass Übelkeit und Schwindel nur die kleinsten aller daraus entstehenden Krankheitsübel seien. Niemals dürfe man diese Monstermaschinen zulassen! Tumulte ärztlicher Eisenbahngegner waren keine Seltenheit. Und heute? Züge mit 300kmh…S- und U-Bahnen überall.

Trotz vieler Bedenken erhalten die neuen Methoden Ünterstützung der regulierenden und zulassenden Behörden: regulatory approvals in the past few years

Der Tübinger Forscher sagt über sein RNA Editing: Es eröffnet uns ganz neue Welten! Hat wohl zuviel Raumschiff Enterprise gesehen.

Wenn man allerdings bedenkt, wie teuer und langwierig Forschung und Entwicklung sind, gehört das kräftige Rühren der Werbetrommel dazu, denn ohne Sponsoren-Moos ist im Labor nichts los.

Und auch Wissenschaftler wollen nicht in Altersarmut sterben. Das Schicksal droht real, denn es gibt gar nicht soviele Universitätsarbeitsplätze um den wissenschaftlichen Nachwuchs aufnehmen zu können, wie nötig.

Also müssen sie nach ein paar Jahren an der Uni ihren Platz räumen. Und wohin? Alle Industriearbeitsplätze sind belegt … na dann gründet man ein start-up. Diese Überlegung macht man natürlich nicht erst, wenn man die Universität verläßt, sondern schon wenn man als Doktorrand beginnt.

Man arbeitet unter einem Doktor und wird Teil seines Forschungsteams. Geht dieser Doktor in die Selbständigkeit, wird man vielleicht gefragt, ob man mit will, oder man muß sich ein neues Team suchen oder eine eigene Gruppe von seinem Professor genehmigt und finanziert bekommen und das System geht in die nächste Runde.

Was sind ADARs?

Bis in die 80er Jahre glaubte man, dass die Boten RNA einfach nur eine reisefähige Kopie der Befehle aus der DNA seien. Und damit auch nur Information zur Herstellung von Eiweissen übertragen, die aus der DNA stammen. Bis man eines Besseren belehrt wurde und man die ADARs entdeckte, die dieses Dogma stürzten. Wiedereinmal …

Man entdeckte also sozusagen weitere Buchstaben, die nicht aus dem ABC des Erbgutes stammten. Dafür verantwortlich waren Enzyme (diese tragen in der Bezeichnung immer die Endung „ASEN“) , die die Sequenz, also die Abfolge der Moleküle auf der BotenRNA verändern konnten.

Da sie alle das DNA/RNA Molekül ADENOSIN betrafen, nannte man sie adenosine deaminases acting on RNA (ADARs) oder auf deutsch: Adenosindeaminasen, die auf die RNA wirken.

Ein großer Unterschied zwischen CRISPR und ADAR ist, daß CRISPR Enzyme dwie eine Scheere fungieren, mit der man Teile aus einer DNA oder RNA herausschneiden kann. Diese herausgeschnittenen Informationenen, zum Beispiel ein STOP Befehl für den Produzenten eines Eiweisses, kann man dann auf einen sogenannten „Vektor“ zum Beispiel das einfache Erbgut eines Bakteriums übertragen. Will dann das Bakterium ein gewisses Eiweiss erzeugen und überbringt es den entsprechenden Befehl, enthält dieser Befehl nun aber einen STOP code und es können völlig andere Vorgänge oder gar keine Vorgänge ablaufen. Das Bakterium kann man nun unschädlich machen, zur Insulinproduktion anregen usw.usw.

Ein ADAR wie auch eine andere Enzymfamilie namens APOBC funktionieren hingegen nicht als Scheere, machen also die DNA nicht kaputt, (kaputtes Erbgut ist immer gefährlich!) sondern überschreibt genetische Befehl chemisch. Aber es gibt bisher nur zwei Buchstaben, die man tauschen kann, was die Einsatzfähigkeit dieser Überschreiber sehr begrenzt. Für denjenigen, den es interessierz: ADAR kann Adenosin zu Inosine umschreiben und APOBEC  Cytosine zu Uridine.

So wird die Information: ich habe ein HAUS! zu: ich habe eine LAUS! Letzteres wird die Immunabwehr triggern … Oder gib MIR eine Ohrfeige! zu: gib DIR eine Ohrfeige! und schwupps haben wir eine Autoagression, eine Autoimmunkrankheit.

Mit diesem Grundlagewissen kann sich werte Leserschaft an den restlichen Artikel wagen. Deeple ist Dein Freund…

 

Auszug: …

Scientists have struggled over the past three decades to understand what exactly RNA editing accomplishes.

The editors work only on double-stranded RNAs, which sometimes show up in the cell as regulatory elements — or as viruses. Some have speculated that the ADAR proteins evolved as a defence against viruses, but many viruses with double-stranded RNA are unaffected by the enzymes. The editing might serve a regulatory function, but most adult tissues don’t produce the high levels of the proteins required for the editing to occur.

Brenda Bass, a biochemist at the University of Utah in Salt Lake City, was among the first to identify ADARs in frog embryos2.

She says that no one has found a specific role for the changes made to non-protein-coding RNAs, which account for the majority of edited molecules. The editing could serve to protect double-stranded RNAs from immune attack. Bass suspects that ADARs edit the double-stranded transcripts, adding inosines as a way of telling the body to leave them alone. The enzymes also seem to have a role in embryonic development: mice that lack ADAR genes die before birth or don’t live long after. The editors also seem to have some function in select tissues of adult organisms — such as the nervous system of cephalopods.

It was this activity that drew marine biologist Joshua Rosenthal to RNA editing in the early 2000s. It seems that highly intelligent cephalopods, such as squid, cuttlefish and octopuses, use RNA editing extensively to adjust genes involved in nerve-cell development and signal transmission. No other animals are known to use RNA editing in this way. Inspired by these observations, Rosenthal wondered whether it was possible to use the system to correct the messages produced by dysfunctional genes in a therapeutic setting. In 2013, his group at the University of Puerto Rico in San Juan re-engineered ADAR enzymes and attached them to guide RNAs that would bind to a specific point in an mRNA — creating a double strand. With these, they were able to edit transcripts in frog embryos, and even in human cells in culture3.

Similar to Stafforst, Rosenthal, now at the Marine Biological Laboratory in Woods Hole, Massachusetts, saw his publication mostly ignored. A similar fate, he learnt, had befallen the work of researchers at a company called Ribozyme, who in 1995 proposed ‘therapeutic editing’ of mutated RNA sequences by inserting complementary sequences into frog embryos and allowing ADARs to edit the resulting double-stranded molecule and correct the mutation4.

But in the past several years, multiple factors have converged to bring Rosenthal’s and Stafforst’s findings to the fore.

Peter Beal, a chemist at the University of California, Davis, says that the 2016 publication5 of the molecular structure of ADAR bound to double-stranded RNA made the system more understandable and enabled scientists to better engineer the enzyme to enhance its delivery or make it more efficient.

And in 2018, the US Food and Drug Administration (FDA) approved the first therapy using RNA interference (RNAi): a technique in which a small piece of RNA is inserted into a cell in which it binds to native mRNAs and hastens their degradation.

The approval has opened the door for other therapies that involve mRNA interactions, says Gerard Platenburg, chief innovation officer of ProQR Therapeutics in Leiden, the Netherlands, which is pursuing various RNA-based therapies. “Learning from the past, and with the number of approvals picking up, the field has matured a lot,” says Platenburg.

Many see RNA editing as an important alternative to DNA editing using techniques such as CRISPR. CRISPR technology is improving, but DNA editing can cause unwanted mutations in other parts of the genome — ‘off-target effects’ — which might create new problems.

Rosenthal expects, moreover, that RNA editing will prove useful for diseases without a genetic origin. He is currently using ADARs to edit the mRNA for a gene encoding the sodium channel Nav1.7, which controls how pain signals are transmitted to the brain. Permanently changing the Nav1.7 gene through DNA editing could eliminate the ability to feel pain and disrupt other necessary functions of the protein in the nervous system, but tuning it down through RNA editing in select tissues for a limited amount of time could help to alleviate pain without the risk of dependency or addiction associated with conventional painkillers.

Similarly, RNA editing could allow researchers to mimic genetic variants that provide a health advantage. For example, people with certain mutations in the gene PCSK9, which regulates cholesterol in the bloodstream, tend to have lower cholesterol levels, and modifying PCSK9 mRNA could confer a similar advantage without permanently disrupting the protein’s other functions. Immunologist Nina Papavasiliou of the German Cancer Research Center in Heidelberg says that RNA editing could be used to fight tumours. Some cancers hijack important cell-signalling pathways, such as those involved in cell death or proliferation. If RNA editors could be conscripted to turn off key signalling molecules temporarily, she says, “we could see the tumour die”. Then, the patient could stop the therapy, allowing the pathway to resume its normal functions.

As a treatment, RNA editing might be less likely to cause a potentially dangerous immune reaction than are CRISPR-based approaches. Unlike the DNA-editing enzyme Cas9, which comes from bacteria, ADARs are human proteins that don’t trigger an attack from the immune system. “You really don’t need heavy machinery to target RNA,” says Prashant Mali, a bioengineer at the University of California, San Diego.

In a paper published last year6, Mali and his colleagues injected guide RNAs into mice born with a genetic mutation that causes muscular dystrophy. The guide RNAs were designed to trigger production of a missing protein called dystrophin. Although the system edited only a small amount of the RNA encoding dystrophin, it restored the protein to about 5% of its normal level in the animals’ muscle tissue, an amount that has shown therapeutic potential.

In other diseases that result from a missing or dysfunctional protein, such as some types of haemophilia, “it makes a huge difference to go from nothing to something”, Stafforst says, and it might not be necessary to edit RNA in every cell in the body. RNA editing might perform better than forms of gene therapy that would involve injecting a new gene. Mali and others say that directing native ADARs to operate on the cell’s own mRNA might provide a more natural response than introducing an external, engineered gene.

RNA-editing technology is far from perfect, however, even when it comes to laboratory applications. “It is early days,” Bass says. “There’s lots of questions.” Because ADARs are much less efficient than CRISPR, they could be less useful for making genetically modified plants and animals. “As a research tool, it’s very limiting,” says Jin Billy Li, a geneticist at Stanford University in California.

Another major disadvantage is that ADARs can make only a few kinds of change to RNA.

CRISPR systems act as scissors by cutting DNA at a designated spot and removing or inserting a new sequence;

ADARs are more like an overwrite function that changes letters chemically, without breaking the RNA molecule’s ‘backbone’.

Although this process is less likely to cause unintended mutations, it limits the enzymes to making specific changes — adenosine to inosine in the case of ADARs, and cytosine to uridine by a set of enzymes called APOBECs (see ‘The RNA corrections’).

There are a few other possibilities. Grape plants, for instance, can change cytidines to uridines, and some tumours can change guanosines to adenosines.

“Biodiversity is giving us tons of answers to these things,” Rosenthal says. “I think down the line, things like the squid are going to teach us a lot.” But he says the field is understudied — researchers don’t understand the process that drives this editing. And it remains to be seen whether a plant enzyme, for instance, could function in human cells.

Scientists are already looking for ways to engineer new enzymes that could expand RNA-editing capabilities. “It’s quite a process where you don’t know what you’ll find,” says Omar Abudayyeh, a biological engineer at the Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge. Working with Feng Zhang, a CRISPR pioneer at MIT, Abudayyeh and his colleagues linked an ADAR enzyme to Cas137. A bacterial enzyme similar to the CRISPR-associated protein Cas9, Cas13 cuts RNA instead of DNA.

The researchers altered the sequence of the ADAR until it could convert cytidines to uridines. They then used the new system in human cells to change bases in mRNAs encoded by several genes, including APOE. One naturally occurring genetic variant of this gene is associated with Alzheimer’s disease, and editing it could switch the variant to the harmless form.

Abudayyeh and his MIT collaborator, biological engineer Jonathan Gootenberg, admit it is possible that changing the ADAR protein could cause the immune system to stop recognizing it as a natural human protein and attack cells that contain it. But they say that because these edits are small, this risk pales next to known concerns about the immune system attacking Cas13 or the virus used to deliver the editing tools into cells.

Researchers see promise in a natural process called pseudouridylation, in which a set of protein and RNA enzymes chemically modify the structure of uridines in mRNA.

Unlike ADAR modifications, pseudouridylation doesn’t change the sequence of the mRNA or protein. Instead, for reasons that are not entirely clear, the process stabilizes the RNA molecule and causes the translation machinery to ignore signals instructing it to stop making protein.

The ability to turn these molecular red lights into green lights could be powerful.

Yi-Tao Yu, a biochemist at the University of Rochester in New York, says that hundreds of genetic diseases are caused by DNA mutations that create incorrect stop signals in mRNAs, resulting in a shortened protein that doesn’t function normally in the body.

“The list is very long,” Yu says, and includes cystic fibrosis, the eye disease Hurler’s syndrome and numerous cancers.

Despite its early stage, researchers — and biotech investors — are excited about the wide potential of RNA editing. “I got into it way before it became cool,” says Papavasiliou, who is trying to map where natural ADARs work in the body. “For many years this was a backwater, and all of a sudden there’s a company popping up every two weeks.”

Numerous start-ups and established DNA-editing firms have announced their intention to move into RNA. They include Beam Therapeutics in Boston, Massachusetts, which was co-founded by Zhang and Liu and has been developing CRISPR DNA editing as a therapy for several blood diseases. Locana, based in San Diego, is also pursuing CRISPR-based RNA editing that it hopes could treat conditions including motor-neuron disease and Huntington’s disease.

The challenge for industry is to work out the best way to get the guide RNAs into the cell without triggering an immune reaction or causing the cell to degrade them. Beal says that this could include making strategic chemical modifications to the engineered RNAs that stabilize them, or embedding them in a nanoparticle or virus that can sneak into cells.

And although ADARs are already in human cells, the human body makes only small amounts of them in most tissues, meaning that any therapy might need to add ADARs or other enzymes to boost cells’ editing capabilities. Packing viruses with the genes that encode all the machinery needed for RNA editing might not be efficient. Many hope that it won’t be necessary.

Platenburg hopes to add RNAs and rely on the naturally occurring ADARs to help to correct the lettering of mRNAs that contribute to retinal disorders. “We use the system given to us by nature and harness it,” he says.

Researchers including Stafforst are engineering guide RNAs with chemical modifications that attract ADARs in the cell to the editing site.

But some researchers worry that conscripting the natural ADARs into editing specific mRNAs could pull them away from their normal tasks and cause other health problems.

Altering gene expression in one part of the body could affect other parts in unforeseen ways.

In Mali’s muscular-dystrophy study, for instance, mice developed liver problems for unknown reasons. “It’s a tool in development still,” he says.

“ADAR evolved to allow the body to modify bases in a very targeted fashion,” says Nessan Bermingham, chief executive and a co-founder with Rosenthal and others of biotechnology company Korro Bio in Cambridge, Massachusetts.

Bermingham is optimistic about the prospects of RNA editing, but cautious not to get ahead of the biology. “We have a lot of work to do as we start to mature these techniques,” he says. “We’re not leaving anything off the table, but we have to recognize certain limitations.”

Nature 578, 24-27 (2020)

doi: 10.1038/d41586-020-00272-5

References

  1. 1.

    Stafforst, T. & Schneider, M. F. Angew. Chem. Int. Ed. Engl. 51, 11166–11169 (2012).

  2. 2.

    Bass, B. L. & Weintraub, H. Cell 55, 1089–1098 (1988).

  3. 3.

    Montiel-Gonzalez, M. F., Vallecillo-Viejo, I., Yudowski, G. A. & Rosenthal, J. J. C. Proc. Natl Acad. Sci. USA 110, 18285–18290 (2013).

  4. 4.

    Woolf, T. M., Chase, J. M. & Stinchcomb, D. T. Proc. Natl Acad. Sci. USA 92, 8298–8302 (1995).

  5. 5.

    Matthews, M. M. et al. Nature Struct. Mol. Biol. 23, 426–433 (2016).

  6. 6.

    Katrekar, D. et al. Nature Methods 16, 239–242 (2019).

  7. 7.

    Abudayyeh, O. O. et al. Science 365, 382–386 (2019).

Download references

Altenheime werden zu no-go areas

Wer kann, vermeide es, in solche Isolationshaftanstalten zu kommen. Man fragt sich, ob es absicht ist, diese Heime so unattraktiv wie möglich zu machen, damit die Sozialkassen das knapp werdende Geld einsparen können. Häusliche Pflege kostet die Kassen bei weitem weniger.

Kernbotschaften

Die COVID-19-assoziierte Letalität bei Pflegeheimbewohnern ist deutlich höher als bei Personen eines ähnlichen Alterskollektivs. völlig falscher Vergleich! Man darf nicht nur das Alterskollektiv sehen, denn wer ist denn in Pflegehäusern? Sehr Kranke, sozial schlechter Gestellte ohne Familie bzw. Familien, die arbeiten und sich Pflegezeiten nicht leisten können oder in zu kleinen Wohnungen leben und keinen Platz haben für einen zusätzlichen Bewohner oder wo es keinen Aufzug im Haus gibt usw.

Gestorbene COVID-19-Patienten der untersuchten Kohorte waren

  • im Mittel 86 Jahre alt;
  • alle hatten Grunderkrankungen.
  • Todesursache war bei allen Patienten eine Pneumonie.

Hintergrund

Hohes Alter gilt als einer der wichtigsten Risikofaktoren für schwere und auch tödliche Verläufe von COVID-19, wobei zumeist noch alters-assoziierte Risikofaktoren wie etwa Bluthochdruck vorhanden sind.

Besonders gefährdet sind offenbar alte pflegebedürftige Menschen in Pflegewohnheimen, wie Ausbrüche der Infektionskrankheit in solchen Einrichtungen gezeigt haben.

Ein Beispiel ist ein Infektionsausbruch Ende März in einem Pflegewohnheim in Hamburg. Bereits zu diesem Zeitpunkt war nach Angaben von Erstautorin Dr. Anke Klein vom Hamburger Institut für Rechtsmedizin die systematische Evaluation aller SARS- CoV-2-positiven Todesfälle mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) der Freien und Hansestadt Hamburg vereinbart worden.

In der vorliegenden Publikation beschreiben die Rechtsmediziner Ergebnisse der Analyse des ersten „COVID-19-Hotspot“ in einem Hamburger Pflegeheim.

Design

Analyse von Verfahrens-Abläufen in einer von SARS-CoV-2 betroffenen Wohneinheit mit 60 demenzkranken alten Menschen sowie Auswertung der Obduktionsbefunde der gestorbenen COVID-19-Patienten.

Hauptergebnisse

  • 39 von 60 Pflegeheimbewohner infizierten sich mit SARS-CoV-2. Gerade einmal etwas über die Hälfte! und das rechtfertigt die Installierung eines Senioren Knasts?
  • Eine Ausbreitung der Infektionswelle auf andere Wohnbereiche ließ sich verhindern. 17 negativ getesteten Heimbewohner kamen in Wohnbereiche einer anderen Einrichtung. Vier Personen mit negativem Testergebnis mussten in ihren Einzelapartments isoliert werden.
  • Bei acht gestorbenen Heimbewohnern (je vier Frauen und Männer, mittleres Alter 86 Jahre) wurde durch die Obduktion die Diagnose eines COVID-19-bedingten Todes gestellt.
  • Die Autopsien ergaben bei allen gestorbenen Patienten als konkrete Todesursache eine (Broncho-)Pneumonie; Berechnungen zeigten zudem  eine Korrelation mit
  • kardialen (Herz), renalen (Nieren) und pulmonalen (Lungen) Vorerkrankungen.
  • Bei sechs der acht gestorbenen Heimbewohner fanden die Rechtsmediziner frische Unterschenkel-Venenthrombosen,
  • bei vier Personen in Kombination mit peripheren Lungenarterient-Tromboembolien.

Komplikation der Embolien findet häufig statt durch Immobilität, also langes LIEGEN. Und wenn die Studie sagt, sie seien an Covid verstorben, ist das zweifelhaft, wenn sie an Embolien verstorben sind. Diese Embolien werden zwar durch Entzündungen/Infektionen oft getriggert, weil sie das Blut und seine Eigenschaften verändern, aber die Immobilität ist ein großes Risiko.

Da hat also ein kranker Mensch eine Virusinfektion, wird ins Bett gelegt, immobilisiert, hat nur den Frass der Einrichtung, keine ihn ermunternden, Hoffnung gebenden Angehörigen…er liegt da so herum und man wundert sich, daß er eine Embolie bekommt, die selbst eine Todesursache darstellt. Sirbt er an der Embolie, dann war es Covid …

Klinische Bedeutung

Das im deutschsprachigen Raum erstmals systematisch beschriebene Kollektiv von SARS-CoV-2-Infizierten in einer Pflegeeinrichtung ist nach Angaben der Autoren charakteristisch für die bislang bekannten klinischen und epidemiologischen Besonderheiten der Infektion mit dem neuen Corona-Virus.

Der deutlich erhöhten Letalität von ca. 20 % hätten in allen Fällen relevante Komorbiditäten multipler Organsysteme zugeordnet werden können, die laut Klein und ihren Kollegen mit den klinischen Daten im Einklang standen.

„Aufgrund der großen Gefährdung gerade alter Menschen in Pflegeeinrichtungen sei es „eine dringende medizinische und gesellschaftliche Aufgabe, derartige Ausbrüche in Pflegeheimen mit einem präventiven Ansatz und in letzter Konsequenz mit einem klaren Ausbruchsmanagement zu verhindern bzw. einzudämmen“, betonen die Autoren.

Sie meinen dabei  den Snioren KNAST! Neusprech vom Feinsten!!

Klares Ausbruchsmanagement!!! Ja, das sollten sich die Alten auch vornehmen, so ein „klares Ausbruchsmanagement“.

Eine Demenz Erkrankung erschwere dabei die Rückverfolgung der Infektionskette und die Umsetzung von Isolationsmaßnahmen.

Quelle

Warum hält das RKI Corona-Daten unter Verschluss? — AAA

Warum hält das RKI Corona-Daten unter Verschluss? — AAA

Die Unbestechlichen: Warum hält das RKI Corona-Daten unter Verschluss?

Das Robert-Koch-Institut ist die staatliche Sammelstelle für alle Epidemie-Daten aus ganz Deutschland.

Dort werden alle registrierten Corona-Fälle dokumentiert.

Sowohl die Infizierten als auch die Erkrankten und die an Corona Verstorbenen werden in den Statistiken festgehalten.

Einem Bericht des NDR zufolge geht das Robert-Koch-Institut aber sehr geizig […]

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Bill Gates sagt im Sender CBS daß ihm die gewaltigen Nebenwirkungen des Corona-„Impfstoffs“ egal sind — AAA

passend zur heute eingestellen Studie über die Impfstoffnebenwirkungen

Bill Gates sagt im Sender CBS daß ihm die gewaltigen Nebenwirkungen des Corona-„Impfstoffs“ egal sind — AAA

Das Interview ist hier. Siehe auch Zero Hedge: Next Time You’re Called A „Crank“ Or „Flat Earther“ On Concerns About A ‚Rushed‘ Coronavirus Vaccine, Show Them This … Even the mainstream media correspondent giving the interview appeared momentarily exasperated and incredulous that Bill Gates shrugged off credible reports of side effects as ultimately no big deal. When […]

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Ging es bei Doktorarbeit des Drosten mit rechten Dingen zu? Ist er berechtigt sich Dr. zu nennen? — AAA

Ging es bei Doktorarbeit des Drosten mit rechten Dingen zu? Ist er berechtigt sich Dr. zu nennen? — AAA

Corona Docs: Drosten-Dissertation: An welcher Stelle lügt die Goethe-Universität?

Das unten abge­bil­de­te Dokument, das von dem Investigativ-Journalisten Dr. Markus Kühbacher ver­öf­fent­licht wur­de, müß­te schon eine plum­pe Fälschung sein, wenn sich dar­aus nicht not­wen­dig die Frage ablei­te­te, wo und wann die Goethe-Universität in Frankfurt die Wahrheit sagt in Sachen Promotionsverfahren Christian Drosten.

Denn unab­hän­gig von der „Wasserschaden“-Version erge­ben sich gra­vie­ren­de Widerspüche:

Seit eini­gen Tagen sind nach und nach erst ein, dann zwei Exemplare der Dissertation von Christian Drosten im UB-Katalog gelis­tet wor­den, etwas spä­ter wie­der­hol­te sich das mit Einträgen in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB).

Markus Kühbacher auf Twitter:

[…]

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Schwere Nebenwirkungen bei den Impfstoffen? — finger’s blog

Schwere Nebenwirkungen bei den Impfstoffen? — finger’s blog

Erstaunliche Nachrichten zu den Corona-Impfstoffen.

Nach einer Publikation aus England soll es “schwere Nebenwirkungen” geben.

Der Bericht erschien auf dem Portal “New England Journal of Medicine” am 14. Juli.

In den größeren Medien wurde darüber in Deutschland nicht berichtet. Die Studie trägt den Titel

“An mRNA Vaccine against SARS-CoV-2 – Preliminary Report”.

Dabei werden die […]

über Schwere Nebenwirkungen bei den Impfstoffen? — finger’s blog

Covid-Forschung: eine schlechte, in einer guten Nachricht, Chloroquin, alte Menschen und arme Affen

  • Die Beobachtung sinkender Antikörper-Titer (Bei Infektion bildet der Organismus Antikörper gegen den Erreger. Je weniger Erreger, desto weniger Antikörper braucht der Organismus, die Menge an Antikörper kann man im Blut -Titer- „nachweisen“.)
  • schon wenige Wochen nach durchgestandener COVID-19-Erkrankung (Erkrankung bedeuted anders als Infektion, dass Symptome vorhanden sind!)
  • zeige die Risiken des Konzeptes eines ‚Immunitätspasses‘ auf und
  • unterstütze die Aufrechterhaltung der Hygiene- und Distanzregeln für alle Bevölkerungsgruppen,

so Professor Dr. Mascha Binder, Direktorin der Klinik für Hämatologie und Onkologie, Universitätsklinikum Halle (Saale), kürzlich in einer Stellungnahme für das „Science Media Center zum Thema Impfstoff-Entwicklung gegen SARS-CoV-2.

… Sorge einer möglicherweise nur kurzlebigen B-Zell-Immunität nach einer Impfung.B Zellen sind die Zellen der Immunantwort, die sich dauerhaft an einen spezifischen Erreger erinnern können und somit angeblich schneller dem Körper mitteilen können, woher die aktuell größte Gefahr kommt, damit er sich darauf konzentriert in seiner Verteidigung.

Nach Ansicht von Binder bedeutet dies aber nicht, dass dadurch die Hoffnung auf einen Impfstoff generell sinke,

Steve Carell CFB laughing lol haha anchor man GIF

da auch noch der zweite Arm der spezifischen Immunantwort über T-Zellen zu berücksichtigen sei. Dazu sei allerdings noch eher weniger bekannt. T-Zellen sind diejenigen Abwehrzellen, die alles Krankmachende erkennen und bekämpfen können. Sie müssen sich nicht an spezielle Erreger erinnern, sind aber trotzdem Teil der spezifischen Immunantwort, an der sich die B-Zellen beteiligen.

An einem guten T-Zell Immunsystem liegt es zum Beispiel, wenn man sich mit Röteln angesteckt hat, aber niemals Symptome hatte, also nicht daran erkrankt. Die Infizierung kann über das Blut nachgewiesen werden.

Die T-Zellen wurden wegen der HIV Sache massivst beforscht, da HIV die T-Zellen befällt. dh. die Wissenschaft müht sich an diesen T-Zellen seit 30 Jahren ab… und nun soll innerhalb der nächsten 12 Monate irgendein Durchbruch stattfinden? Mit einem Heil-oder Impfmittel, das ein geringeres Risiko als Covid aufweist? Die AIDS Mittel sind mit großen Risiken behaftet, die aber wegen der Schwere der HIV Infektion in Kauf genommen werden. Bei einer Covid Infektion mit so geringer Schwererkrankungsrate mit solchen Kanonen zu schießen , das machen die Ärzte nicht mit.

COVID-19: Neues zu Chloroquin, dauerhafter Immunität und zur Resilienz alter Menschen

  • Dr. med. Thomas Kron
  • Aktuelles im Fokus

 

 

Kernbotschaften

Chloroquin verhindert nicht, dass SARS-CoV-2 humane Lungenzellen infiziert. Rasch sinkende Antikörper-Titel bei genesenen COVID-19-Patienten bedeuten nicht automatisch einen Verlust an Immunität. Ältere Menschen in Deutschland haben sich in der Lockdown-Phase als psychisch unerwartet stabil erwiesen

Malaria-Mittel nur zell-spezifisch wirksam

Chloroquin, das nachweislich die SARS-CoV-2-Infektion von Nierenzellen von Grünen Meerkatzen hemmt, ist nicht in der Lage ist, eine Infektion von menschlichen Lungenzellen mit dem neuen Corona-Virus zu verhindern. Chloroquin werde daher die Ausbreitung des Virus in der Lunge wahrscheinlich nicht hemmen und sollte nicht für die Behandlung von COVID-19-Patienten eingesetzt werden, berichten Wissenschaftler der Abteilung Infektionsbiologie des Deutschen Primatenzentrums in Göttingen (DPZ), der Charité und der Universität Bonn im Fachmagazin „Nature“

Einer Mitteilung des DPZ zufolge ist bekannt, dass SARS-CoV-2 in der Lage ist, verschiedene Eintrittswege in die Wirtzellen zu nutzen. Einerseits kann das Virus nach Anlagerung an die Zellen direkt mit der Membran verschmelzen und sein Erbgut in die Wirtszelle einschleusen, andererseits kann es durch Einstülpung der Wirtszellmembran und Abschnürung von Transportstrukturen, sogenannte Endosomen, ins Innere der Zellen gelangen. In beiden Fällen wird die Anheftung des Virus an die Zellen und der nachfolgende Eintritt durch das Spike-Protein des Virus vermittelt. Dazu muss das Spike-Protein entweder durch das Enzym Cathepsin L (in Endosomen) oder durch das Enzym TMPRSS2 (an der Zelloberfläche) aktiviert werden. Je nach Zelltyp können beide Enzyme oder nur eines von ihnen zur Aktivierung zur Verfügung stehen.

Da Chloroquin die Infektion von Affen-Nierenzellen mit SARS-CoV-2 hemmt, wurde Chloroquin als möglicher Kandidat für die Behandlung von COVID-19-Patienten in klinischen Studien getestet. Wie Chloroquin die Infektion der Affen-Nierenzellen hemmt, war jedoch unklar. Die aktuelle Studie zeigt, dass Chloroquin den Virus-Eintritt in diese Zellen wahrscheinlich durch die Hemmung von Cathepsin L verhindert. Dies warf die Frage auf, ob Chloroquin auch die Infektion von Lungenzellen hemmt, von denen bekannt ist, dass sie zwar TMPRSS2, aber nur wenig Cathepsin L produzieren.

„Wir konnten in dieser Studie zeigen, dass Chloroquin nur Zelltyp-spezifisch wirkt und die Infektion von Lungenzellen nicht blockiert. Das bedeutet, dass bei künftigen Testungen von potentiellen COVID-19-Medikamenten von Anfang an darauf geachtet werden sollte, dass relevante Zelllinien für die Untersuchungen eingesetzt werden, um nicht unnötig Zeit zu verlieren und möglichst schnell wirksame Therapeutika zu identifizieren“, sagt Professor Stefan Pöhlmann, Leiter der Abteilung Infektionsbiologie am DPZ.

Rasch sinkende Antikörper nur ein Teil der „Wirklichkeit“

In mehreren Studien mit genesenen COVID-19-Patienten sind schnell abnehmende Antikörper-Konzentrationen im Blut gemessen worden. Ein aktuelles Beispiel ist eine Studie von US-Forschern, über die sie am Dienstag dieser Woche im „New England Journal of Medicine berichtet haben. An der Studie nahmen 31 Patienten teil, die von einer milden Erkrankung genesen waren (Alter im Mittel 43 Jahre, Spanne von 21 bis 68). Die erste IgG-Bestimmung erfolgte im Mittel 37 Tage nach Beginn der Symptome (Spanne 18 bis 65 Tage), die letzte Messung im Mittel 86 Tage danach (44 bis 119 Tage).

Der erste IgG-Wert betrug durchschnittlich 3,48 log10 ng/milliliter (2,52 – 4,41). Die Berechnungen ergaben eine tägliche Abnahme um 0,0083 log10 ng/ml (95% CI: −0,0115 bis −0,0050 log10 ng/ml). Dies entspreche einer Halbwertszeit von rund 73 Tagen (52 bis 120 Tage), so die US-Forscher.

Die Beobachtung sinkender Antikörper-Titer schon wenige Wochen nach durchgestandener COVID-19-Erkrankung zeige die Risiken des Konzeptes eines ‚Immunitätspasses‘ auf und unterstütze die Aufrechterhaltung der Hygiene- und Distanzregeln für alle Bevölkerungsgruppen, so Professor Dr. Mascha Binder, Direktorin der Klinik für Hämatologie und Onkologie, Universitätsklinikum Halle (Saale), kürzlich in einer Stellungnahme für das „Science Media Center zum Thema Impfstoff-Entwicklung gegen SARS-CoV-2.

Und obwohl erste Impfstudien über erfolgreiche Antikörperinduktion berichtet hätten, bleibe darüber hinaus die Sorge einer möglicherweise nur kurzlebigen B-Zell-Immunität nach einer Impfung. Nach Ansicht von Binder bedeutet dies aber nicht, dass dadurch die Hoffnung auf einen Impfstoff generell sinke, da auch noch der zweite Arm der spezifischen Immunantwort über T-Zellen zu berücksichtigen sei. Dazu sei allerdings noch eher weniger bekannt.

„Auch wenn erste Ergebnisse auf einen teilweisen Verlust von neutralisierenden Antikörpern bei COVID-19-Patienten hinweisen, heißt dies noch lange nicht, dass dies mit einem Verlust der Immunität gegenüber dem Virus einhergeht“, betont zudem der Infektiologe Prof. Dr. Clemens Wendtner (München Klinik Schwabing).  So sei bislang noch über keine eindeutige Re-Infektion von genesenen COVID-19 Patienten mit SARS-CoV-2 berichtet worden

Ältere Menschen ertragen Lockdown besser als vermutet

Ältere Menschen bilden eine besondere Risikogruppe für schwere Verläufe von Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus. Eine repräsentative Studie der Universität Leipzig mit über 1000 Studienteilnehmern zwischen 65 und 94 Jahren zeigt nun, dass alte Menschen in Deutschland die Maßnahmen des Gesundheitsschutzes in hohem Maße unterstützen. Anders als vermutet, erwiesen sie sich im Corona-Lockdown auch als mehrheitlich psychisch stabil.

Bereits veröffentlichte internationale Studien über SARS-Virus-Ausbrüche schließen vielfach jüngere Menschen mit ein. Diese Studien zeigen klare negative psychosoziale Folgen von Isolations- und Quarantänemaßnahmen. Über die Reaktion älterer Menschen ist dagegen bisher wenig bekannt. Das veranlasste die Wissenschaftlerinnen vom Leipziger Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) eine Momentaufnahme der psychischen Gesundheit alter Menschen direkt im Lockdown zu untersuchen. Die Wissenschaftlerinnen befragten im April dieses Jahres insgesamt 1005 Personen im Alter von 65 bis 94 Jahren zu ihren persönlichen Einstellungen zur Pandemie und zu den Maßnahmen des Gesundheitsschutzes sowie zu ihrer psychosozialen Gesundheit.

Die bislang auf einem Preprint-Server publizierten Ergebnisse dieser repräsentativen Stichprobe unterschieden sich den Autorinnen zufolge nicht von den Resultaten, die man für die deutsche Allgemeinbevölkerung aus Vor-Pandemie-Zeiten kennt. Die soziale Unterstützung hingegen wurde insgesamt als besser empfunden. Dabei fühlten sich ältere Menschen, die zum Beispiel telefonisch oder virtuell in engem Austausch mit anderen Personen jenseits des eigenen Haushalts standen, besonders sozial unterstützt. Diejenigen, wo dies nur partiell der Fall war, wiesen mehr Stresssymptome auf.

Mehrheitlich psychisch stabil

Prof. Dr. Steffi G. Riedel-Heller, Direktorin des ISAP der Medizinischen Fakultät, resümiert: „Die psychosoziale Gesundheit älterer Menschen in Deutschland erwies sich während des COVID-19-Lockdowns insgesamt überraschenderweise als wenig verändert. Es wurde eine große Akzeptanz und auch Resilienz gegenüber der herausfordernden pandemischen Situation deutlich.“ Studienkoordinatorin Dr. Susanne Röhr ergänzt: „Die älteren Menschen nahmen es dabei keineswegs auf die leichte Schulter, die Mehrheit war besorgt. 90 Prozent der Senioren waren allerdings mit den von der Regierung getroffenen Maßnahmen des Gesundheitsschutzes einverstanden und unterstützten diese. Gleichwohl erwiesen sich ältere Menschen in Deutschland im Corona-Lockdown als mehrheitlich psychisch stabil.“

ein lesenswerter Buchauszug zur „Aufklärung“

http://archive.is/wip/gEdqY

der Artikel bzw. Buchauszug „Zukunft der Aufklärung“ stammt aus dem Jahr 2004 und setzt sich historisch und Aktuell mit dem Begriff und den Inhalten der „Aufklärung“ auseinander.

War ein Haupthindernis der breiten „Aufklärung und Vernunft“ zu Zeiten Kants in der Bildung und Information zu suchen, die nur einem kleinen Teil der Bevölkerung offen stand, so sei es heute die Nicht- oder Desinformation durch die Massenmedien.

Es handelt sich bei dem Artikel also durchaus um ein Werk mit Gegenwartsbezug. Wie immer bei den Linken.

Bevor wir nun aber fortfahren mit der dem Buch und der Theorie, und bevor werte „räächte“ Leserschaft gelangweilt von Theorie nicht weiter liest und sich lieber Pizzagate und der neuesten Facharbeiterbereicherung zuwendet noch ein paar Worte:

Liest werte Leserschaft Heimdallwardas Beitrag weiter, wird vielleicht deutlich WARUM die Linke die Rechte so bekämpft.

Sehr wahrscheinlich liegt es daran, dass sie nicht versteht WARUM sich die Rechten dem Links-liberalen Weg so versperren wie der Esel, der über eine Brücke ins gelobte Land soll.

In den linksliberal dominierten Wissenschaften und ihrer Literatur (ich meine jetzt nicht Gender und Co., sondern die Philosophie und Qualitätswissenschaft) geht es um Gerechtigkeit, Freiheit, friedliches Zusammenleben, glückliches Menschsein  …wollen wir das nicht alle?

Und die Wege dorthin wurden doch schon so wunderbar von klugen (linken) Köpfen vorgezeichnet, analytisch haarklein betrachtet! Lesen die Rechten soetwas denn nicht? Kein Interesse? Dann müssen sie stumpfsinnige Neandertaler sein … die bedrohen alles mit ihrem Knüppel! Wer nicht für Gerechtigkeit und Vernunft ist, der ist doch wirklich ein Feind des Guten …

So geht der (linke) Gedankenweg dahin. (nein, hier sind nicht die unbelesenen Gefühls-Schneeflocken gemeint oder die trainierten Antifanten, sondern die linksliberale Bildungsschicht mit Einfluß). Und ist das nicht auch verständlich?

Also werte Leserschaft. waget zumindest IHR Euch auf dieses Terrain der Theorie. Und dann werdet ihr feststellen, daß sich Links und Rechts tatsächlich treffen und der Feind woanders zu suchen und zu finden ist. Dass im Linken noch andere Einflüsse wirken … andere, wirklich schädliche Einflüsse …, die sich hinter LINKS verstecken und das Streben nach dem Guten völlig verzerren und mißbrauchen.

Der Buchauszug „Zukunft der Aufklärung“ ist solch eine linksliberale und theoretische Auseinandersetzung mit einem wirklich wichtigen Thema.

Ein Artikel, der langsam und gründlich gelesen werden sollte. Wo, so fragt man sich, sind ähnlich tiefgründige Auseinandersetzungen mit solchen Themen aus konservativen, bürgerlichen, rääächten Wissenschaftskreisen?

Gibt es die überhaupt (noch)??? Ja, doch sie sind ins Abseits katapultiert. Vielleicht, weil sie sich auf „haarige“ Spezialgebiete konzentriert haben und es dadurch leicht war, Triggerworte gegen sie zu kreieren. Die „Rechten“ sind allerdings zu wenig in der Theorie unterwegs. Sie sind eher die Realisten, die Praktiker.

Im Gegensatz zu den Linken.

Die Rechten hoffen, daß jeder bei gesundem Verstand doch an der REALITÄT erkennen müsse, was gut ist und was nicht, was funktioniert und was nicht. Warum sehen das die Linken nur nicht? Diese Spinner und Träumer? Die verdrehen mit ihren Begriffen alles, was real ist…

Hat werte Leserschaft jetzt eine Ahnung, wo der Hund zwischen den „theoretisierenden“ Linken und den „praktischen“ Rechten begraben liegt?

Die Linken haben durch ihren theoretischen Unterbau aber nun einige Vorteile. Sie stehen nämlich ganz am Anfang der Schöpfungskette von Realitäten, sie bilden und definieren Begriffe und Ideen.

Wie wollen nun aber die Nicht-Links-Liberalen überhaupt einen Fuß auf den Schöpfungs-Boden bekommen, wenn sie nicht das Übel schon an der analytisch-theoretischen Wurzel packen?

Wissenschaft betreiben?

Ich meine nun explizit das Thema THEORIENBILDUNG, denn es gibt selbstverständlich sehr gute Analytiker und Wissenschaftler in konservativen Kreisen. Aber wo sind sie zu finden? Ganz ihrer praktischen Neigung entsprechend wählen sie auch reaitätsbezogene Wissenschaftszweige. Wie die Geschichte des Weltkrieges…

Es kann doch aber nicht sein, daß das einzige Interesse des Widerstands im militärischen Weltkrieg liegt?

Ja, der ist wichtig, aber die Front, die bis heute aktiv ist, das ist die der soziologischen und politischen „Linken“ (also ihren okkulten Meister, von denen sie gesteuert werden. WAS oder WER auch immer so ein Meister ist. Eine Kraft, eine Charaktereigenschaft, eine Krankheit, ein Individuum, eine Gruppe …).

Wenn diese „Linken“ als maßgeblich einflußnehmende Gruppe in der Wissenschaft ein Thema analysiert, Bücher dazu schreibt und verbreitet, forscht … dann bilden sich Realitäten aus.

Wenn die Linke Begriffe bildet oder historische Begrifflichkiten in ihrem Sinneformt, definiert, gebraucht …, dann wird es in den Köpfen zur Realität und weil Wissenschaft die Politik berät – auf was sonst sollte sich Politik verlassen in iher Entscheidung? – kommt das Linke in die Politik und die Gesetzgebung und in die Gesellschaft.

Dies ist also ein Schöpfungsakt. Einmal Ideen und Worte kreiert, Begriffe sich angeeignet, kann man das nicht mehr ohne weiteres als inexistent erklären. Es wirkt und wirkt und wirkt …

Das Konservative muß in die Wissenschaft zurück. Da konservativ aber konservieren bedeuted, haben wir ein Problem, denn Wissenschaft ist so ziemlich das Gegenteil von Konserve, nicht wahr? Konservative müssen sich klar machen, WAS sie konservieren möchten, dann können sie wieder in die Wissenschaft und Einfluß an der Wurzel nehmen. Vielleicht hat das dann auch endlich ein Ende mit den vielen NEU Begriffen. Neue Aufklärung, Neue Normalität, Neue Realität, Neues Europa, Neue Rechte, Neues Deutschland, Neue blablablubb.

nun aber endlich zur neuen Aufklärung.

im Jahre 1987 fand in Frankfurt am Main ein vielbeachteter Kongreß zum Thema „Zukunft der Aufklärung“ statt, der von Peter Glotz angeregt worden war, und an dem sich zahlreiche Wissenschaftler verschiedener Disziplinen beteiligten .


Wiki Auszug Peter Glotz (* 6. März 1939 in Eger, Sudetenland; † 25. August 2005 in Zürich, Schweiz) war ein deutscher Politiker (SPD), Publizist und Kommunikationswissenschaftler. …von 1974 bis 1977 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, von 1977 bis 1981 Senator für Wissenschaft und Forschung von West-Berlin und von 1981 bis 1987 Bundesgeschäftsführer der SPD. Von 1996 bis 1999 war er Gründungsrektor der Universität Erfurt und von 2000 bis 2004 Professor an der Universität St. Gallen. Von 2004 bis zu seinem Tod gehörte Peter Glotz dem Präsidium der Deutsch-Arabischen Gesellschaft an….

Als Vertreter des Bundeskanzlers war Glotz von 2001 bis 2002 Mitglied des Europäischen Verfassungskonvents zur Ausarbeitung einer Europäischen Verfassung

EUROPÄISCHE VERFASSUNG!! Da haben wir Deutsche noch keine eigene Verfassung, nur ein Grundgesetz…und der will eine Europäische … sehr deutsch-volksfreundlich. Ob er, wie so manch andere Vertriebene hoffte, durch ein ausgeweitetes Europa eine Lösung für die deutschen Ostgebiete zu finden? Immerhin war er trotz seiner linken Verortung ein Vertriebener. 

Seit 2000 war er gemeinsam mit Erika Steinbach Vorsitzender der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen. Er war Kurator der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und wirkte zuletzt als freier Publizist, Autor und Herausgeber, beispielsweise der Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte. Zusammen mit Heinz Klaus Mertes moderierte er auf RTL von 1996 bis 1997 die Polit-Talkshow Im Kreuzfeuer und 2005 gemeinsam mit Heiner Geißler die monatliche Politsendung Glotz & Geißler auf n-tv. …

Wiki Auszug Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte (NG|FH) ist eine deutsche Zeitschrift für Politik und Kultur mit linksliberaler Linie. … zehn Ausgaben pro Jahr…. In ihrer heutigen Form besteht sie seit 1985, als die 1954 gegründete SPD-nahe Zeitschrift Neue Gesellschaft die seit 1946 erscheinenden, ursprünglich im linkskatholischen Milieu entstandenen Frankfurter Hefte übernahm. Die im Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Bonn erscheinende NG/FH versteht sich heute als politische Kulturzeitschrift, die sowohl Zeitdiagnosen als auch Zukunftsperspektiven vermitteln möchte. …Themen seit den 1990er Jahren

Chefredakteur der NG/FH ist nach dem Tod seines Vorgängers Peter Glotz der Politikwissenschaftler und Mitherausgeber Thomas Meyer. Neben Meyer fungieren als Herausgeber im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung derzeit (Stand Dezember 2018): Kurt Beck, Jürgen Kocka, Thomas Meyer, Bascha Mika, Andrea Nahles, Angelica Schwall-Düren und Wolfgang Thierse. Seit 2012 erscheint vierteljährlich eine englischsprachige Ausgabe mit dem Untertitel Journal of Social Democracy. Sie enthält Übersetzungen ausgewählter Artikel der deutschen Version und wird redigiert von dem Politikwissenschaftler Lew Hinchman, einem emeritierten Professor der Clarkson University in Potsdam (New York).

Und noch ein Auszug, weil er interessant ist: Unter Kommunitarismus (lateinisch communitas ‚Gemeinschaft‘) versteht man eine politische Philosophie, die die Verantwortung des Individuums/Einzelnen gegenüber seiner Umgebung und die soziale Rolle der Familie betont. Kommunitarismus entwickelte sich um 1980 als kritische Reaktion auf die Philosophie von John Rawls in den USA. Sein Hauptwerk A Theory of Justice (1971) gilt als eines der einflussreichsten Werke der politischen Philosophie des 20. Jahrhunderts. Den gesamten Wikieintrag zu lesen wäre vorteilhaft, denn er handelt von Verfahrensgerechtigkeit, Chancengleichheit und ähnlichem als Grundlage einer Gesellschaft.

Als Hauptvertreter gelten unter anderem Alasdair MacIntyre, Michael Walzer, Benjamin R. Barber, Charles Taylor, Michael Sandel und Amitai Etzioni.


Was sie zusammenführte, war die Sorge um die „Tradition der Aufklärung“, d.h. um die „Orientierung an universalen Wertsystemen der Menschenrechte, der sozialen Gerechtigkeit und der Freiheit“, die sie durch die drohende Dominanz „anderer Gesichtspunkte wie

  • nationale Identität,
  • Freund-Feind-Polarisierung und
  • eine modernitätsfeindliche Lebensstimmung“

geschwächt sahen.

aber HALLO! Freiheit und Gerechtigkeit wird also geschwächt durch nationale Identität. Hört hört. Und was verstehen sie wohl unter „modernitätsfeindlicher Lebensstimmung“? Da fällt werter Leserschaft sicher ganz individuell etwas dazu ein.

Im Rückblick waren solche Bedenken nicht unbegründet, denn in der Tat erreichte in den 80er Jahren die neokonservative Gegenströmung gegen eine vermeintliche linke Kulturrevolution seit 1968 ihren Höhepunkt;

ah ja „vermeintlich“ war die linke Kulturrevolution … wer schuf diesen Begriff? doch die Linken selbst. Und was bedeuted das jetzt, wenn eben diese Linken ihren eigenen jBegriff für ein Ereignis, eine Epoche, als „vermeintlich“ bezeichnen? War er damals schon nur ein Kampfbegriff ohne Realität? Oder soll das heißen, daß sie inzwischen diese „Revolution“ als Kinderspiel betrachten, weil sie jetzt eine wirkliche Revolution haben wollen, die diesen Namen auch verdient?

man konnte mit Recht „von einem erneuerten Kulturkampf“ sprechen, „in dem das geistige Profil der Bundesrepublik eine entscheidende Verschiebung der Züge erfahren soll, die es in den letzten 20 Jahren durch die bewußte Wiederaneignung von Aufklärungstraditionen angenommen hatte.“

Mit einfachen Worten: Die linken Wissenschaftler und die Linken allgemein behaupten, sie hätten die Aufklärung für sich gepachtet und sie hätten als 68 er diese Aufklärung GELEBT in der Bundesrepublik. NUR sie.

SIE seien die Träger der Aufklärung. SIE verkörpern die Aufklärung im Zeitalter der Bundesrepublik.

Das zu widerlegen wäre nun Aufgabe der konservativen Rechten, denn Aufklärung ist ja wohl das zentrale Element in Europa und insbesondere in Deutschland, auf das sich immer und alle berufen.

Haben die Konservativen hier etwas vorzuweisen?

Können die konservativen Rechten möglicherweise sich nur auf  die verstaubte Konservierung einer leblosen Aufklärung, einer Bücherwurm-Aufklärung berufen, während die Linken von sich behaupten können, sie hätten Aufklärung GELEBT? Verwirklicht? In die Realität gebracht?

Was bedeuted Aufklärung überhaupt aus konservativ rechter Sicht?

Wenn das nicht geklärt wird, haben die Konservativen ein echtes Problem an der Backe. Und wenn es bereits geklärt ist, dann sollten sie sich beeilen, das auch in die breite Masse zu kommunizieren, zu verbreiten und zu realisieren!

Der Artikel ist schon wieder überlang geworden.

Vielleicht gibt es eine Fortsetzung der Gedanken und Überlegungen dazu.

Aber werte Leserschaft sollte in erster Linie selbst auf Entdeckungsreise gehen und weiterlesen:

Die Zukunft der Aufklärung

http://archive.is/gEdqY

 

 

mRNA Impfungen erklärt

sehr sympathisch Wissen vermittelt, aber man weiß nicht wirklich … man weiß nur, dass eben Immunzellen offensichtlich reagieren. Es ist aber so wie immer in der Forschung: Man findet, was man sucht, nicht mehr. Man will ja auch gar nichts anderes finde, das würde nur stören.

Tübingen soll sich übrigens vor Covid-Impftest Freiwilligen nicht mehr retten können. 4000 Menschen hätten sich gemeldet. Soviel könnten gar nicht in den Test aufgenommen werden können.

Und am gleichen Tag DIESE Meldung:

COVID-19: Nur noch 61 Prozent der Deutschen würden sich impfen lassen

    • Universität Hamburg

Kernbotschaften

Während im April noch 70 Prozent der Menschen in Deutschland bereit waren, sich gegen SARS-CoV-2 impfen zu lassen, sank die Zahl im Juni auf 61 Prozent. Doch nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern hat die Impfbereitschaft in den vergangenen Monaten abgenommen. Viele Menschen befürchten Nebenwirkungen und eine nicht ausreichende Wirksamkeit des Impfstoffes. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die unter Leitung des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit Hochschulen in Portugal, Italien und den Niederlanden durchgeführt wurde.

Die Wissenschaftler befragten jeweils im April und Juni 2020 mehr als 7000 Menschen in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Portugal und dem Vereinigten Königreich. Dabei erfassten sie die Einstellungen, Sorgen und das Vertrauen der Menschen in Bezug auf die COVID-19-Pandemie.

Geringste Zustimmung erhält Impfung in Bayern

Wie die Studienautoren berichten, sank die Impfbereitschaft in den befragten Ländern von 74 Prozent im April auf 68 Prozent nur zwei Monate später. Am deutlichsten war dieser Trend bei den Menschen in Italien (minus 13 Prozent) und Deutschland (minus 9 Prozent) festzustellen.

Zudem verteilt sich die Impfbereitschaft innerhalb Deutschlands unterschiedlich: Besonders gering fiel die Bereitschaft der Untersuchung zufolge in Bayern aus. Hier würden lediglich 52 Prozent der Menschen einen neuen Impfstoff nutzen, im Norden waren es immerhin 67 Prozent. Zwischen alten (60 Prozent) und neuen Bundesländern (65 Prozent) gab es dagegen nur geringe Unterschiede.

Gleichzeitig verdoppelte sich hierzulande die Zahl der Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen. In Deutschland sagt dies inzwischen jeder Fünfte, heißt es in einer Mitteilung der Universiät Hamburg.„Bedenklich ist, dass zunehmend mehr Menschen eine Impfung gegen das Coronavirus ablehnen, und dies sind weit mehr Menschen als die, die grundsätzlich Impfungen ablehnen“, wirdt Prof. Dr. Jonas Schreyögg, wissenschaftlicher Direktor des HCHE zitiert.

Angst vor Nebenwirkungen ist groß

In allen befragten Ländern sorgen sich die Menschen vor allem vor Nebenwirkungen und einer nicht ausreichenden Wirksamkeit eines möglichen Impfstoffes: 45 Prozent der Menschen, die eine Impfung ablehnen, und 61 Prozent derjenigen, die unsicher sind, nennen dies als die wichtigsten Gründe, so die Ergebnisse der Befragung. Hinzu kommt, dass jeder Siebte der Befragten, der gegen eine Impfung ist, nicht glaubt, dass das Virus gefährlich für die eigene Gesundheit sei.

Die Studie zeigt allerdings auch, dass Befragte, die von sich selbst sagen, dass sie Informationen von Regierung, Europäischer Union und der Weltgesundheitsorganisation vertrauen, aufgeschlossener gegenüber einer Impfung sind. „Politik und Wissenschaft sollten daher über mögliche Nebenwirkungen sowie die Wirksamkeit eines Impfstoffes sehr transparent kommunizieren und für das Vertrauen der Bürger werben“, empfiehlt Schreyögg.

Ich, das heilige RKI, mache mir die Zahlen wie es mir gefällt

LNSLNS

In einer großen FS-Dokumentation des NDR konnte man 2014 erfahren, dass in Deutschland jedes Jahr 20 000 Menschen an der Grippe sterben. Diese Tatsachenbehauptung wurde mehrfach wiederholt. Im österreichischen Fernsehen (3sat) erfuhr man gleichzeitig, dass 30 bis 70 Menschen gegen Grippe (alias Influenza) geimpft werden müssen, damit eine (!) einzige (!) Ansteckung verhindert wird. Aber 20 000 Tote?! Wer hat das ermittelt?

Der oben genannte Beitrag verrät uns, dass es tatsächlich nur 5 000 bis 8 000 Tote sind. Und dass nur einmal, nämlich in der Saison 2012/13 so viele, nämlich 20 000 Tote, zu beklagen waren.

Wenn man sich diesen Artikel dann aber genauer ansieht, bemerkt man, dass als Quellenangabe nur Folgendes zu finden ist: „Literatur im Internet: http://www.aerzteblatt.de/lit1115

Geht man dann ins Internet, findet man dort das Robert Koch-Institut. Und als Quellenangabe ein Bulletin und ein Bericht des Robert Koch-Instituts.

Aber im Kleingedruckten auf Seite 38 ff. erfahren wir dann, dass die 20 000 Toten bloß geschätzt (!) worden sind. Dass sich die Herren Experten nämlich die . . . Freiheit genommen haben, die empirische Realität nach eigenem Gutdünken zu interpretieren (!). Angeblich sei in Deutschland in die real existierenden Totenscheine „häufig nicht“ die richtige Todesursache eingetragen worden (!). Das wird einfach behauptet, und zwar ohne jede Begründung. Es wird tatsächlich behauptet, dass in diese realen Totenscheine fälschlich (!) Herz-Kreislauf, Diabetes oder Lungenentzündung (anstatt Grippe) als Todesursache angegeben worden ist . . .

Und wie erhält man dann aber, trotz dieser angeblich betrügerischen (?) oder zumindest unzuverlässigen (?) Totenscheine Einblick in die Realität der realen Todesursache? Ganz einfach, nämlich: „mittels statistischer Verfahren“ (!). Mit diesen „statistischen Verfahren“, werden „Gesamttodesfälle oder Statistiken zu Pneumonie bedingten Todesfällen herangezogen.“ Auf diese Weise erhält man dann die sogenannte „Exzess-Mortalität“ und die liegt eben bei 5 000 bis 20 000 Toten durch Grippe („Influenza“). Freundlicherweise verraten uns die Experten der AG Influenza, beziehungsweise des Robert Koch-Instituts aber auch, wie viele Menschen wirklich empirisch nachweisbar an Influenza gestorben sind. „Laborbestätigte Todesfälle“ durch Influenza in den Jahren 2010 bis 2013: 26 bis 198 pro Saison . . .

Dr. Roman Landau, 22249 Hamburg