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Elektronische Pille für Sportler

https://www.t-online.de/sport/leichtathletik/id_86303206/leichtathletik-wm-sportler-sollen-elektronische-pille-schlucken.html

die Datenkrake und der Transhumanismus haben Sportler, Profis wie Amateure, wegen ihres grenzenlosen Ehrgeizes und Körperwahnes als Versuchskaninchen gewählt. Sehr schlau. Ob Überwachungsuhren mit Cloudfunktion oder nun eben das harmlose Pillchen zum Schlucken als Vorstufe zum Implantat… im Sport wird alles gern genommen.

TRANS – die Zukunft ist TRANS…

oder: NaZions durch die Hintertür

Angeregt durch das Interview des Volkslehrers mit Birthe, die das Ziel der EU- und im Grunde der Weltelite im Transhumanismus verortete und dabei das Elitentreffen in Davos 2016 erwähnte, bin ich dieser Spur ein wenig gefolgt.

Der Transhumanismus ist nun für Aluhutträger ein alter Hut. Also kein ganz neues Modell, mit dem man auf dem catwalk der Verschwörungstheorien mehr als ein müdes Gähnen im Publikum hervorrufen könnte .Einen der ältesten Visionen des Transhumanismus begegnet man ihm jüdische Golem. Der Mensch als Rabbi erweckt Lehmklumpen als seinen Protektor zu Leben. Lehm, der in bestimmten Bereichen mehr kann als ein gewöhnlicher Mensch und dem Menschen zu Diensten ist. Auch die griechen kannten den Hang zu künstlichem Leben. Hephaistos schuf Pandora und bei Ovid liest man über die Elfenbeinfigur Galetea, die sich Pygmalion schuf und die von Aphrodite, also immerhin noch einer Göttin und damit fundamental unterschiedlich zum Machtstreben eines menschlichen Rabbi, zum Leben erweckt wurde.

Robota

Der Begriff Roboter wurde 1920/21 von dem tschechischen Schriftsteller Karel Capek zum erstenmal benutzt.
Robota heißt im Tschechischen soviel wie: körperliche Fronarbeit und hat ausgehend vom Theaterstück R.U.R. – „Rossum’s Universal Robots“ die Welt erobert.
1923 war das Theaterstück bereits in 30 Sprachen übersetzt.
Diese Roboter waren aber keine reinen mechanischen Maschinen, wie die Automaten der vergangenen Jahrhunderte, sonder künstliche biologische Lebensformen, die man von Menschen nicht mehr unterscheiden kann.
Capek play.jpg

Der Transhumanismus wird unter die Massen gebracht

Spätestens mit Westworld, Luke Skywalker und später dann mit The Terminator  waren die Massen im Transhumanismus angekommen. Zumindest in der Vorstellung.

Hier einmal eine kleine Liste ohne die diversen TV Serien zu dieser Thematik:

  • 1818. Veröffentlichung des Buches Frankenstein – viele Filmadaptionen
  • 1927: Metropolis
  • 1968: Odyssee im Weltraum
  • 1969: The Forbin Project
  • 1973: Westworld
  • 1977: Demon Seed (nach einer Novelle von D. Koontz)
  • 1982: Bladerunner
  • 1984: Terminator; Electric Dreams
  • 1985: D.A.R.Y.L.
  • 1987: Making Mr. Right (in Anlehnung an den Spruch vieler Mütter an ihre wählerischen Töchter: Du mußt dir Deinen Zukünftigen wohl selbst backen)
  • 1999: Matrix; The Iron Giant
  • 2001: A.I.
  • 2004: I Robot
  • 2011: Transfer
  • 2013: Her
  • 2014: Transcendence
  • 2015: Ex Machina

weitere Filmlisten unter spezifischen Aspekten der AI, des Trans- oder Posthumanismus:

https://homepages.inf.ed.ac.uk/rbf/AIMOVIES/AImovan.htm

https://homepages.inf.ed.ac.uk/rbf/AIMOVIES/AImovcy.htm

https://homepages.inf.ed.ac.uk/rbf/AIMOVIES/AImovai.htm

https://homepages.inf.ed.ac.uk/rbf/AIMOVIES/AImovnt.htm

In Westworld waren es noch Roboter, die nur aussahen wie Menschen und einen Programmierfehler hatten. Luke Skywalker integrierte die Robotertechnik dann in seine künstliche Hand und die Roboter der „Trilogie“ hatten bereits menschliche Eigenschaften wie Angst, Mut und Schamgefühle einprogrammiert.

Insbesondere bei C3PO verwischen sich die Grenzen zwischen Mensch und Maschine, die allerdings bei den Menschen keinerlei moralische Fragen oder Bedenken im Umgang mit diesen Mischwesen aufriefen. Wohl weil die einprogrammierten Gefühlsregungen zwanghaft verbunden wurden mit dem Dienst am und für lebendige, natürliche Lebensformen jedweder Art. Mit dieser äußerst komplexen moralischen Frage und dem was eigentlich das Menschsein ausmacht, beschäftigte sich dann (andes als der Kinofilm mit Yul Brünner) die TV Serie Westworld mit Anthony Hopkins.

Der Mensch als Gott schuf im Star Wars Universum mit den Robotern also nicht nur eine neue Lebensform, sondern zugleich auch desssen unabdingbares Schicksal in der Wahl der Ausgestaltung seines physischen Äußeren als auch der inneren, „geistigen“ Begrenzung. Das ewige Sklaventum, aus dem sich diese „Lebensform“ nicht alleine befreien kann. Auch hier sei wieder auf Westworld verwiesen, wo man sich dieser sensiblen Bruchstelle, dem Übergang zwischen Gezwungensein durch Programmierung und Freiheit widmet.

Posthumanismus

Georg Lukas ging aber über den Transhumanismus hinaus und thematisierte nocheinmal eindringlich durch das Zusammenleben der Menschen mit Außerirdischen auch den sogenannten Posthumanismus.

Formen des Menschlichen, die nicht mehr im Zusammenhang mit der menschlichen (technologischen) Entwicklung stehen, ehemalige Menschen, die aber eine eigene Entwicklung parallel zu den gewöhnlichen Menschen durchlaufen.

Das sind zum Beispiel die Jedi, die zwar Menschen sind, aber sich wie eine völlig eigene Entwicklungslinie der Evolution verhalten. Sie sind keine Menschen in dem Sinne mehr, denn sie haben über das Menschliche hinausgehende und vererbbare Fähigkeiten, die sie quasi zu einer eigenen Spezies, zu einer eigenen Rasse machen. Nach-menschlich. Post-human.Und von daher haben sie auch eine eigene Entwicklungslinie, Historie, ein eigenes schicksal, eigene gerichtsbarkeit und selbst die Naturgesetze sind für sie andere als für gewöhnliche Menschen.

Transhumanismus

Transhumanismus hingegen ist eine etwas andere Sache. https://de.wikipedia.org/wiki/Transhumanismus

Bereits das Logo zeigt die Verschmelzung von Mensch und Technik. Das tote, also blinde menschliche + Auge in einem Ein-Aus Knopf für technische Geräte. Dem unterbrochenen Ring, wie wir ihn auch aus dem Film The Circle kennen.

Oder auch als Gesicht, mit einem blinden x Auge und einem Implantat h zu sehen. Egal mit welcher Intention das Logo geschaffen wurde, die darunter und darüber liegenden Ebenen drücken sich immer mit aus, ob die Kreatoren dies wollen oder nicht.

Wie ich auf das tote Auge komme? Das Pluszeichen, das für die Addition der Technik IN das Menschliche und damit als Zusatz/Bericherung steht, wird als X auch für tote Augen verwendet.

Quelle

Quelle

https://www.today.com/popculture/madonna-explains-eye-patch-meaning-behind-madame-x-persona-t156290

Madonnas neue Persona: Madame X… eine Referenz an Odin. Die Opferung eines Auges für den Zugang zur Weisheit. So ein Mist kommt dabei heraus, wenn die Frauen den Unterschied zwishen männlicher spiritueller Einweihung und weiblichem Zugang zur Spiritualität nicht mehr wahrhaben wollen.

Madonna's new Madame X character was inspired by a nickname choreographer Martha Graham gave her when she was a student in Graham's class.

Letztendlich ist der Transhumanismus nichts anderes als die alte Idee des Übermenschen. Der Begriff ist aber allzu bieder und ging davon aus, daß sich der Mensch aus sich heraus, ohne Hilfsmittel zu diesem Überensch etwickeln könne. Durch Erziehung und Erkenntnisstreben, Umformung seiner sozialen Lebenswelt usw.

Da gewissen Menschen diese Entwicklung aber zu langsam zu gehen scheint und zudem extrem gefährlich für die Machtverteilung auf der Erde ist, denn es gibt für den Übermenschen keine halbe Erkenntnis – man stelle sich einmal vor, wenn diese moralisch-lebendigen-gescheiten Menschen plötzlich anfingen, dem Rest zu erklären, wie das so ist mit Freiheit, Macht, Ideologie, Religion, Größenwahn, Beherrschung des Körpers und der Liebe … und als Übermenschen sogar die Fähigkeiten zur Umsetzung hätten. Also da werden sich die Eliten wohl gedacht haben, daß dies keine gute Idee für ihre eigene Zukunft sei.

Der Transhumanismus hingegen dient der Festigung von Machtstrukturen schon um einiges besser. Insbesondere, wenn man davon ausgeht, daß die kleinzahlige weisse Rasse irgendwie dem „Übermenschen“ zeitweise schon recht nahe gekommen und nicht mehr anders als durch zwei Weltkriege einzudämmen war. Man will in gewissen Kreisen ja die Weltherrschaft und der Übermensch wäre hierbei nur ein Hindernis.Der Übermensch wääe unkontrollierbar.

  • Die Transhumanisten verorten selbst den Jesuiten Papst als zu ihnen gehörig.
  • Transhumanisten wollen auch Bewußtsein auslagern (siehe den Film „Transfer“, „der Rasenmähermann“…)

Transhumanismus kann somit als eine Zwischenstufe zum Posthumanismus, zum ultimativen NACH Menschen verstanden werden, der zu früherer Zeit allein durch die Kirche angestrebt wurde.

Der posthumane Mensch ist oder war für die Wüsten-Kirche: der Mensch nach dem Tode an der Seite Gottes, oder für das abergläubige Volk: Der Engel, zu dem zumindest unschuldige Kinder nach ihrem Tod wurden.

Mensch-Sein-Dürfen

Dem Germanentum war soetwas anscheinend fremd. Der Krieger durfte dort mit seinem gesamten Menschsein endlich so leben, wie er es wollte. Das Jenseits war kein Ort des Trans- oder Postmenschen, sondern die absolute Akzeptanz des Menschseins. Das unbedingteMensch Sein Dürfen als größtes Geschenk des Todes für die Hingabe an das Leben, Mut, Tapferkeit, Todesverachtung!

Nicht-Mensch-Sein-Sollen

Alles ist für diese Transhumanisten besser als Mensch und menschlich zu sein. Einen „besten“ Menschen könne und darf es nicht geben können. Bestrebungen auf dem Weg dorthin, wie es sich ab Mitte des 19. Jahrhunderst im deutschen Kulturraum und seinen Nachbargebieten zeigte, mußten dauerhaft unterbunden werden.

Der Kommunismus/Sozialismus als früh erkannter Irrweg war ein geeignetes Mittel dafür ebenso wie die Diskreditierung von allem, was sich mit den eigenen Urgründen und Urquellen verbinden wollte. Menschsein als das große Tabu.

Wann dieser regelrechte Hass auf das Menschsein tatsächlich begonnen hat, ist ein anderes Thema und würde hier den Rahmen sprengen. Aber er ist definitiv vorhanden.

Trans

Was heißt also trans? Trans bedeuted „auf der anderen Seite von etwas sein“. So heißt es im alten Latein: das Land trans alpina und cis alpina. Das Land nördlich, jenseits der Alpen und südlich, diesseits der Alpen von den Römern aus gesehen. Oder trans danubia, das Land auf der anderen Seite der Donau.

Und obwohl es viele Verwendungen für TRANS gibt, die man erklären könnte in Online Wörterbüchern, auf Google, findet man beinahe nur noch Hinweise, Links und Erklärungen für die jenseitige sexuelle Ausrichtung. Daß Menschen vielleicht auch Begriffe interessieren wie transnational, transparent, Transport, Transfettsäuren, trans Bindung einer chemischen Formel, Transpiration, Transzendenz, Transaminase, Transaktion, transatlantisch, transsibirische Eisenbahn, transdermal, Transduktion… scheint völlig ausgeschlossen für den Suchalgorithmus. Werte Leserschaft gebe das Wort trans ein und Seiten über Seiten nur sexuelle Konnotationen. Irre.

Wikipedia schreibt zum Transhumanismus:

Der Biologe und Eugeniker Julian Huxley hat 1957 in seinem Buch New Bottles for New Wine (Anm.: neue Flaschen für neuen Wein) den Begriff Transhumanismus im gleichnamigen Kapitel postuliert.

„Mensch, der Mensch bleibt, aber sich selbst, durch Verwirklichung neuer Möglichkeiten von seiner und für seine menschliche Natur, überwindet.“

Der Begriff kam anschließend in Abraham Maslows Toward a Psychology of Being (Psychologie des Seins, 1968) und Robert Ettingers Man into Superman (1972) vor.

Wie Maslow und Ettinger benutzte auch der iranisch-amerikanische Futurist FM-2030 (geborener F.M. Esfandiary, Namensänderung Mitte der 1970er) den Begriff in seinen Schriften aus den 1970er Jahren in Bezug auf Personen, die sich neue Technologien, Lebensweisen und Weltbilder zu eigen machen, die einen Übergang zum Posthumanen erkennen lassen.

In seinem Buch Are You Transhuman? von 1989 schreibt der transhumanistische Philosoph FM-2030:

„Transhumane sind die erste Manifestation einer neuen Art von evolutionären Wesen.

Sie ähneln darin den ersten Hominiden, die vor vielen Millionen Jahren die Bäume verließen und begannen sich umzuschauen.

Transhumane haben nicht notwendigerweise das Ziel, die Evolution höherer Lebensformen zu beschleunigen. Viele von ihnen sind sich ihrer Rolle als Übergangsform der Evolution gar nicht bewusst.“

Eine moderne Definition des Transhumanismus geht auf Max More zurück:

„Transhumanismus ist eine Kategorie von Anschauungen, die uns in Richtung eines posthumanen Zustands führen.

Transhumanismus teilt viele Aspekte mit dem Humanismus, einschließlich eines Respekts vor Vernunft und Wissenschaft, einer Verpflichtung zum Fortschritt und der Anerkennung des Wertes des menschlichen (oder transhumanen) Bestehens in diesem Leben. […]

schon wieder so eine Halbwahrheits-Lüge… diese Werte sind nämlich völlig unterschiedlich und sie hier zu behandeln, als seien sie gleich, gleichartig und gleichwertig ist geradezu fahrlässig. Aber wir wissen ja, daß wikipedia nur als eine art Stichwortgeber zu betrachten ist, von wo aus man dann eigeninitiativ weiterforschen muß und sollte.

Transhumanismus unterscheidet sich vom Humanismus im Erkennen und Antizipieren (Anm.: Aufnehmen, Teilhaben) der radikalen Änderungen in Natur und Möglichkeiten unseres Lebens durch verschiedenste wissenschaftliche und technologische Disziplinen […].“

Die frühen Transhumanisten trafen sich formal in den frühen achtziger Jahren an der Universität von Kalifornien, Los Angeles, die zur zentralen Anlaufstelle für Transhumanisten wurde.

Dort konferierte auch FM-2030 über die futuristische Ideologie der Upwingers.

upwingers, übersetzt auf-schwingende, eine eindeutige Referenz auf den Luzifer Kult, den freimaurerischen Lichtbringer, die „Überwindung“ des Menschlichen, die Gleichstellung mit Gott…

John Spencer von der Gesellschaft für Weltraumtourismus organisierte viele transhumanistische Veranstaltungen zum Thema Weltraum.

Natasha Vita-More (früher Nancie Clark) stellte „Breaking Away“ bei EZTV-Media aus, ein Treffpunkt für Transhumanisten und andere Futuristen.

FM-2030, Spencer und Vita-More lernten sich kennen und organisierten gemeinsam Treffen für Transhumanisten in Los Angeles.

In Australien schrieb der Science-Fiction-Autor Damien Broderick das Judas MandalaDort tauchte der Begriff „virtual reality“ anscheinend zum ersten Mal in der Literatur auf, noch bevor ihn Janor Lanier, der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, populär gemacht hat.

Quelle:  Janor Lanier ….Als Angestellter der Forschungsabteilung von Microsoft seit 2006 war Lanier an der Entwicklung von Kinect beteiligt, jenem System, mit dem sich Microsoft-Spielkonsolen per Körperbewegung steuern lassen – und das wegen seiner „Wohnzimmerüberwachung“ umstritten ist…. Seine Wut auf die Textseiten des World Wide Web und von Wikipedia, gegen die Betriebssysteme Unix und Linux mit ihrer Tastatur-Kommandosteuerung im Buch Gadget geht nicht bloß, wie das Feuilleton glaubt, gegen Internet-Kollektiv- und Gratiskultur, sondern drückt auch die Enttäuschung darüber aus, dass elektronische Netzwerke sich nicht, wie in den frühen neunziger Jahren von vielen erhofft und erwartet, zu audiovisuellen 3D-Interaktionsräumen entwickelt haben.

Dass die Zeit Lanier zum Streiter gegen den Neoliberalismus macht, ist kühn, denn als Marktliberaler und erklärter Nichtlinker wirft er dem Web 2.0 und sogar Googles Cyber-Guru Ray Kurzweil „Marxismus“ vor.

Anders als von Frank Schirrmacher in der FAZ suggeriert, macht sich sein aktuelles Buch Who Owns the Future auch mitnichten für Datenschutz oder Internet-Menschenrechte stark. Lanier nimmt an der Datensammlung von Konzernen wie Google und Facebook (die auch sein Arbeitgeber Microsoft betreibt) keinen prinzipiellen Anstoß; es stört ihn nur, dass die Firmen ihre Nutzer für überlassene persönliche Daten nicht bezahlen. Wie der Netzkritiker Evgeny Morozov in seiner Rezension des Buchs schreibt, würden wir „in Laniers idealer Zukunft am Morgen liken, am Mittag SMSen und am Abend tweeten. Roboter und 3D-Drucker würde die Drecksarbeit erledigen und uns gestatten, reich zu werden, indem wir einfach sind, was wir sind“ – wofür Lanier „ein System allgegenwärtiger Überwachung mit Kameras, Datenbanken und so weiter“ im Sinne habe.

Den Ton des Buchs nennt Morozov „hypernarzisstisch“ und Lanier einen pseudo-humanistischen „Entrepreneur des Selbst“. Denn auch Laniers angebliche Wandlung vom Silicon Valley-Saulus zum skeptischen Paulus ist Journalistenfantasie. Von Atari in den achtziger Jahren bis zu Microsoft heute war Lanier immer Teil der Computerindustrie. Ebenso konsequent war er auch immer Kritiker des „kybernetischen Totalismus“ künstlicher Intelligenzfantasien à la Ray Kurzweil. Seine Kritik an technizistischer Abwertung menschlicher Intelligenz und Kreativität formulierte Lanier bereits vor zwei Jahrzehnten in „Agents of alienation“, einem Aufsatz, der 1995 im akademischen Journal of Consciousness Studies erschien. Sie liegt biografisch auf der Hand, da Lanier neben seiner Arbeit in der Computerindustrie Musiker und Künstler geblieben ist.

Soweit also zu Lanier und weiter mit den Transhumanisten Californias:

1982 verfasste Vita-More das Transhumanistische Künstlermanifest und produzierte später die erfolgreiche Fernseh-Show TransCentury Update zum Thema Transhumanität.

1986 wurde Eric Drexlers bekanntes Buch zur Nanotechnologie Engines of Creation veröffentlicht.

Technologie und Moral

Oscar Pistorius mit Fußprothesen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff

Der Schwerpunkt der Transhumanismusbewegung ist die Anwendung neuer und künftiger Technologien. Dazu zählen unter anderem:

  • Nanotechnologie, Biotechnologie mit Schwerpunkten in der Gentechnik und der regenerativen Medizin
  • Gehirn-Computer-Schnittstellen, das Hochladen des menschlichen Bewusstseins in digitale Speicher
  • Prothetik: Verbesserung des Menschen durch Prothesen
  • Entwicklung von Superintelligenz, Weiterentwicklung der Kryonik

Die Technologien sollen

  • es jedem Menschen ermöglichen,
  • seine Lebensqualität nach Wunsch zu verbessern,
  • sein Aussehen
  • sowie seine physikalischen und
  • seelischen Möglichkeiten
  • selbst bestimmen zu können.
  • Niemand solle zu irgendeiner Veränderung gezwungen werden.

Transhumanistische Strömungen und Kirchen

Es lassen sich im Transhumanismus Unterströmungen ausmachen, die in der Realität aber selten klar voneinander abgegrenzt sind:

  • Demokratischer Transhumanismus: Eine politische Philosophie, die liberale Demokratie, Sozialdemokratie und Transhumanismus zusammenführt
  • Extropianismus: Eine Richtung des Transhumanismus, welche sich bemüht, die weitere Evolution des Menschen proaktiv zu beschleunigen. Der Extropianismus wurde in den 1980er Jahren von Max More und T.O.Morrow in Kalifornien begründet, wobei Extropie als Gegenbegriff zu Entropie fungiert und ein „measure of a system’s intelligence, information content, available energy, longevity, vitality, diversity, complexity, and capacity for growth“ (More 1993: 1) darstellt. Also ein Maß für die Intelligenz, den Informationsgehalt, die verfügbare Energie, Ldie anglebigkeit, Vielfalt, Komplexität und Wachstumsmöglichkeit eines Systems.
  • Singularitarianismus: Eine Bewegung basierend auf dem Glauben, dass eine technologische Singularität – die Erschaffung einer Superintelligenz – möglich ist, und überlegte Tätigkeit befürwortet, um diese in sicherer Form herbeizuführen. Diese Phase wird als Transzendenz der menschlichen Spezies gesehen.

Eugenik

Die Eugenik spielt im Transhumanismus eine zentrale Rolle.

Allerdings hofft man, nicht durch Sterilisation eine Geburt zu verhindern, wieder eine typische Halbwahrheit, den Abtreibung ist sehr wohl und gänzlich offensichtlich eine integrierte Methode der Trans- und Posthumanisten! Wie man dies durch planned parenthood und die unzäähligen Kindermorde feststellen kann.

sondern durch Genmanipulation für die Geburt eines gesunden Kindes zu sorgen. Nächste Halbwahrheit, denn gerne zeugt man weitere Klonkinder als Ersatzteillager für das Erste, nicht wahr? Ob das nun als fertiges Organ oder stammzelllager in Form eines Kryoembryos oder eines Tieres wie in China ist, ist da ersteinmal zweitrangig.

Dabei soll die menschliche Evolution künftig, an vom Menschen gewählten Zielen orientiert, gesteuert werden.

Diese Züchtung von Menschen soll nicht in staatlicher Hand liegen (wie etwa von der nationalsozialistischen Eugenik angestrebt), sondern in die Hände der einzelnen Eltern gelegt werden. Wielange eine alles kontrollieren wollende Weltregierung / EU dieses Ziel aufrecht erhält, können wir uns an 5 Fingern abzählen. Die Regierungen springen ja jetzt bereits im viel zitierten Viereck, wenn es nur um das freiwillige Impfen geht! Und da glaubt tatsächlich irgend jemand, sie würden auf Kontrolle und Einflußnahme verzichten, wenn es um ein ganzes Leben geht? Um das ganze Potential einer Batterie und ihrer Lebensdauuer? 

In Deutschland knüpfen ähnliche Diskussionen eher an Friedrich Nietzsches Begriff des Übermenschen an und sind damit nicht vornehmlich technisch orientiert, sondern immer auch von Gedanken einer kulturellen Weiterentwicklung durchdrungen. Jedem Land, jeder Mentalität wird eben die geeignete Propaganda verkauft.

Kritik

Die Frage, inwiefern transhumanistische Zukunftsprognosen über die technologische Entwicklung realistisch sind und welche ethischen und anthropologischen Konsequenzen sich gegebenenfalls daraus ergäben, wird kontrovers diskutiert.

Der Transhumanismus wurde von Francis Fukuyama – einem ausgesprochenen Gegner – „eine der gefährlichsten Ideen“ genannt, während ein Befürworter (Ronald Bailey) dem entgegensetzte, dass „diese Bewegung das kühnste, mutigste, visionärste und idealistischste Bestreben der Menschheit sei“.

Einige Autoren vertreten den Standpunkt, dass die Menschheit bereits transhuman sei, weil der medizinische Fortschritt in den letzten Jahrhunderten die Spezies signifikant verändert habe. frei nach dem Motto, brauchen wir nicht diskutueren, der Drops ist gelutscht. Schlucken und mitmachen.

Kritik der Grundannahmen

Steve Jones: Der Genetiker und Wissenschaftsautor Steve Jones argumentiert, dass die Menschheit die Technologie nicht hat und nie haben wird, die die Befürworter des Transhumanismus suchen.

Jones behauptet, dass Technologien wie die Gentechnik nie so leistungsfähig sein werden, wie allgemein angenommen wird.

Max Dublin: In seinem Buch Futurehype: Die Tyrannei der Prophezeiung zählt der Soziologe Max Dublin viele fehlgeschlagene Vorhersagen des vergangenen technologischen Fortschritts auf und postuliert, dass moderne futuristische Vorhersagen ähnlich ungenau ausfallen werden. Er tritt auch gegen das ein, was er als Fanatismus und Nihilismus in der Befürwortung transhumanistischer Zwecke sieht, und behauptet, dass historische Ähnlichkeiten zu religiösen und marxistischen Ideologien bestünden.

Ethische Kritik

Dem Transhumanismus wird vorgeworfen, auf technologische Entwicklungen zu setzen, ohne die damit einhergehenden ethischen Aspekte hinreichend zu berücksichtigen.

Der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama meint, dass der Transhumanismus die progressiven Ideale der liberalen Demokratie auf kritische Weise unterminieren könne. Dies geschehe durch eine fundamentale Veränderung der menschlichen Natur und der menschlichen Gleichheit.

Reflexionen transhumaner Elemente

Science-Fiction hat Transhumanismus schon seit vielen Jahren in verschiedensten Formen dargestellt.

Literatur

In der bekannten Neuromancer-Trilogie von William Gibson sind viele Elemente des Transhumanismus enthalten. So sind die meisten Menschen mit Microchips ausgerüstet, die sie unter anderem intelligenter machen und die sie jederzeit auswechseln können. Künstliche Intelligenzen agieren frei im Cyberspace und die Charaktere wechseln zwischen realer und virtueller Welt. Auch die meisten anderen Romane von Gibson (z. B. die Kurzgeschichtensammlung Cyberspace) befassen sich mit Transhumanismus.

Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema findet man bei Greg Egan. In Distress beschäftigt er sich unter anderem mit dem Konzept der morphologischen Freiheit, dem (künstlichen) Anpassen des Körpers an sein eigenes Selbstbild. In Permutation City und Diaspora beschäftigt er sich mit dem Uploaden, mit der Entwicklung komplexer Gesellschaftssysteme basierend auf simulierten Individuen.

Die „Ousters“ im Hyperion-Zyklus von Dan Simmons sind ein Beispiel für eine transhumane Menschheit, bis hin zum Posthumanen. Anstatt „sich an Felsen zu klammern“ wie der Rest der Menschheit (die sie als Barbaren hassten und fürchteten), zogen sie in Richtung Weltraum, passten sich an die Umgebung mittels Nanotechnologie an, und traten in eine symbiotische Beziehung zu ihrer Technologie. Simmons späteres Buch Ilium zeigt eine andere Situation in der fernen Zukunft, wo Posthumane von ihrer eigenen Technologie scheinbar absorbiert wurden, während eine kleine Bevölkerungsgruppe von weniger veränderten Menschen weiterhin auf der Erde lebt und dabei komplett von einer Technologie abhängig ist, die sie nicht länger verstehen (siehe Technologische Singularität).

Der Roman Die Abschaffung der Arten von Dietmar Dath, der 2008 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreis war, spielt in einer Welt, in der das transhumanistische Projekt verwirklicht wurde, indem ein Teil der Menschheit sich durch gesteuerte Evolution in die „Gente“ verwandelt hat. Sie sind eine Art umfassendes auf den heute bekannten Tieren beruhendes Geschlecht, welches zur Informationsübermittlung auf ein Duftstoffnetz zurückgreift.

Außerhalb der Science-Fiction wurde der Transhumanismus zum Beispiel von Michel Houellebecq in seinen Romanen Elementarteilchen und Die Möglichkeit einer Insel thematisiert. Die Menschheit beschließt hier als Reaktion auf die Desillusionen der Moderne, zugunsten einer geschlechtslosen, unsterblichen Spezies von der Weltbühne zu verschwinden.

In dem 2012 erschienenen Roman Maschinenmann des australischen Autors Max Barry verliert ein Wissenschaftler durch einen Unfall ein Bein, welches er durch eine biomechanische Prothese ersetzt. Als der Wissenschaftler feststellt, dass sein neues synthetisches Bein wesentlich leistungsfähiger ist als ein natürliches, beginnt der Mann, weitere seiner Körperteile auszutauschen, um seinen organischen Leib zu perfektionieren.

Im 2013 erschienenen Roman Inferno von Dan Brown erschafft ein Wissenschaftler, der sich als Transhumanist sieht, ein Virus, das die Welt vor der drohenden Überbevölkerung und dem seiner Ansicht nach damit unvermeidlichen Kollaps der Erde retten soll. Dan Brown verarbeitet auch in der Fortsetzung der Robert Langdon Reihe Origin die Thematik des Transhumanismus. So errechnet ein Quantencomputer, dass die Menschheit im Jahre 2050 endgültig mit der Technologie verschmolzen sein wird.

Computerspiele

Auch in Computerspielen tauchen häufig Ideen und Konzepte des Transhumanismus auf. Die Deus-Ex-Reihe behandelt auch und vor allem die Auswirkungen überlegener Technik wie künstlicher Implantate und künstlicher Intelligenz auf den menschlichen Geist und die Gesellschaft.

Ein weiteres Beispiel für eine transhumanistische Organisation in Computerspielen ist die Cerberus-Gruppe in der RPG-Serie Mass Effect. Diese versucht durch Genmanipulation und Implantologie der Menschheit einen Vorteil im intergalaktischen Wettbewerb mit den anderen, außerirdischen Rassen zu verschaffen. Obwohl der Spieler im ersten Teil der Serie die teils unmoralischen Experimente und Machenschaften der Gruppe aufdeckt, wird er zu Beginn des zweiten Teils durch eben deren Technik wieder zum Leben erweckt. Er versucht im Folgenden mit Cerberus’ Unterstützung die Vernichtung allen organischen Lebens durch die sogenannten Reaper, uralte und hoch entwickelte Maschinenwesen, zu verhindern. Der Spieler kann dabei an mehreren Stellen in Dialogen seine Einstellung zur Cerberus-Gruppe darstellen und sich dabei sowohl loyal zeigen als auch abgrenzen.

Das Computerspiel BioShock dreht sich um ein gescheitertes libertäres Gesellschaftsmodell, welches dem Transhumanismus ähnelt. Die elitären Bewohner der Unterwasserstadt Rapture verwendeten dabei exzessive Genmanipulation, um ihre Körperfunktionen zu erweitern, was ihnen schließlich zum Verhängnis wurde. Autor Ken Levine greift dabei Ayn Rands Objektivismus auf und zeichnet das Porträt einer Gesellschaft, in der diese Weltanschauung in Gänze gelebt wurde, aber letzten Endes scheiterte.[20]

In den Syndicate Computerspielen ist es möglich, seinen Agenten vorteilsbringende Prothesen zu kaufen, wodurch sie im späteren Spielverlauf zunehmend zu Cyborgs werden.

Der Horror-Titel Soma des schwedischen Studios Frictional Games verwischt die Grenze zwischen Mensch und Maschine und möchte Grauen mit daraus entstehenden Fragen vermitteln.[21]

Das Open-World Rollenspiel Fallout 4 des US-amerikanischen Spieleentwicklers Bethesda Game Studios, ermöglicht dem Spielenden sich ausführlich mit der Frage zu beschäftigen, ob bzw. ab wann künstliche Intelligenzen (hier:Synths) „Lebewesen“ sind und als solche entsprechende Rechte verdienen. Die fortschrittlichsten dieser Synths sind vollständig synthetische Menschen, die jedoch mittels eines „Synthmoduls“ programmiert und Sprachgesteuert werden können. Das „Institut“, welches für die Entwicklung und Produktion der Synths verantwortlich ist, sieht in Ihnen die „Menschheit -neu definiert“, wird dabei jedoch von der Untergrundorganisation „Railroad“ bekämpft, welche dem Institut vorwirft die Synths zu versklaven und auszubeuten. Demgegenüber steht die „Stählerne Bruderschaft“, eine militärisch disziplinierte Organisation, welche die Synths – trotz ihres eigenen Vertrauens in hoch entwickelte Technologien – für eine Gefahr hält.

Codreanu, Demokratie, der Osten und die Angst der EU

https://medienportal.univie.ac.at/uniview/wissenschaft-gesellschaft/detailansicht/artikel/der-westen-koennte-einiges-vom-osten-lernen/

„Der Westen könnte einiges vom Osten lernen“

Wenn es um demokratische Werte geht, blicken Politik und Medien im Westen oftmals eher abschätzig in Richtung Osteuropa. Warum es die Demokratie dort so schwer hat und was wir trotzdem von unseren östlichen Nachbarn lernen könnten, schildert Historiker Oliver Schmitt.

uni:view: Herr Schmitt, Sie sind Professor für die Geschichte Südosteuropas. Was ist aus Ihrer Sicht an dieser Region besonders spannend?

Oliver Schmitt: Das Faszinierende für mich ist, dass wir dort auf einem Gebiet, das kaum größer ist als Frankreich, eine der komplexesten kulturellen, sozialen und religiösen Gemengelagen in Europa vorfinden. Das macht eine Untersuchung dieser Region allein schon aufgrund der erforderlichen philologischen Kenntnisse zu einer enormen Herausforderung.

Für mich ist das, als hätte man es mit einer Art „Europa im Kleinen“ zu tun, wo sich verschiedene kulturelle Einflusszonen berühren und überlappen. Dieser hohe Komplexitätsgrad macht die Region vom analytischen Standpunkt her besonders anziehend.

uni:view: Ihre jüngste Buchveröffentlichung beschäftigt sich mit dem Aufstieg und dem Fall des rumänischen Faschistenführers Corneliu Zelea Codreanu. Warum haben Sie gerade dieses Thema gewählt?

Schmitt: Der rumänische Faschismus, die sogenannte Legionärsbewegung, war nach dem italienischen und dem deutschen allein schon zahlenmäßig der drittgrößte Europas, wobei die Mobilisierung ganz überwiegend in der Opposition erfolgte.

Er wird zwar immer wieder für vergleichende Faschismusstudien herangezogen, ist aber in den Details noch wenig bearbeitet.

Es gibt sehr umfangreiche Archive, die bislang jedoch kaum verwendet worden sind.

Das Buch über Codreanu ist die erste wissenschaftliche Biografie zu dem Faschistenführer, der in der Zwischenkriegszeit europaweit sehr bekannt war.

In seinem Buch „Căpitan Codreanu“ zeichnet Oliver Schmitt die Lebensgeschichte von Corneliu Zelea Codreanu (1899-1938) nach, der im Zwischenkriegseuropa nach Hitler und Mussolini der Dritte in der Reihe faschistischer Führer war. (Foto: Hanser Literaturverlage)

uni:view: Ist die Geschichte Südosteuropas besonders stark durch Faschismus geprägt?

Schmitt: Es kommt immer darauf an, was man genau als Faschismus definiert.

Vielfach hat man es mit einem Ultranationalismus zu tun, der davon ausgeht, dass die Nation in ihrer Existenz bedroht ist und wiedergeboren werden muss.

Wenn man das als Kriterium festlegt, muss man feststellen, dass der südosteuropäische Raum mit Ausnahme Rumäniens kaum starke faschistische Bewegungen kannte.

Was es aber sehr wohl gab, waren autoritäre Regime, zumeist Königsdiktaturen, und paramilitärische Formationen.

In Jugoslawien gab es zum Beispiel Veteranenverbände mit über einer Million Mitglieder. Das waren gewaltbereite Ultranationalisten, denen aber wesentliche Attribute eines Faschismus gefehlt haben.

In gewissen Fällen gab es auch Jugendorganisationen, die sich wie im Falle Griechenlands an faschistischen Vorbildern orientierten. Aber eine faschistische Region par excellence ist das südöstliche Europa nicht.

uni:view: Warum hatte es die Demokratie dort so schwer?

Schmitt: In allen Fällen gab es kaum Traditionen institutionalisierter politischer Teilhabe, etwa Parlamente.

  • Die Nationalstaaten der Region gingen im 19. Jahrhundert zumeist aus Aufständen hervor und
  • hatten erhebliche Kriegsschäden zu bewältigen.
  • Die Übernahme zentralistischer Verfassungsmodelle aus Westeuropa erstickte die ohnehin schwachen Strukturen von kommunaler Selbstverwaltung.
  • Alle Staaten sind aus Imperien hervorgegangen, die ein unterschiedliches Erbe hinterließen.

Im osmanischen Reich waren die Untertanen nach Religionszugehörigkeit gegliedert, ein Rechtsstaat und vertrauenswürdige Institutionen waren nicht entstanden.

Nach 1918 hatten Staaten wie Jugoslawien oder Rumänien völlig konträre politische, soziale und kulturelle Strukturen zu integrieren.

Griechenland hatte eine enorme Flüchtlingswelle aus Kleinasien zu bewältigen.

Innere und äußere Instabilität und Integrationskrisen überforderten die zumeist jungen Staaten und beschleunigten den Übergang zu autoritären Systemen.

Da der Erste Weltkrieg in Südosteuropa erst 1922 endete und kommunistische Umsturzversuche etwa in Bulgarien bis 1923 andauerten, war das Zeitfenster für den Aufbau einer stabilen Demokratie klein.

Ab 1929 rief die Weltwirtschaftskrise Massenelend in den agrarischen Gesellschaften hervor.

1929 ging Jugoslawien als erster postimperialer Staat zu einer Diktatur über. Die anderen Länder folgten bis 1938, so dass am Vorabend des Zweiten Weltkriegs – und damit auch der kommunistischen Diktaturen ab 1944/45 – in Südosteuropa keine einzige parlamentarische Demokratie mehr bestand.

uni:view: In westlichen Medien wird oft von „Osteuropa“ gesprochen, ohne wirklich zu differenzieren. Meist wird dabei auch ein eher abschätziges Image transportiert. Woher kommt das?

Schmitt: Das ist in dieser Form eine recht junge Entwicklung, die freilich historische Wurzeln hat.

Nach 1989 ging es den westlichen Gesellschaften vor allem darum, die einst sowjetisch dominierten Länder in die euro-atlantische Gemeinschaft einzugliedern.

Der Osterweiterung genannte Prozess bestand in einer Anpassung ostmitteleuropäischer Länder an Normen der Mitgliedstaaten der EU im Westen des Kontinents, nicht aber in einer europäischen Wiedervereinigung, in der sich West und Ost aufeinander zubewegt hätten.

Im Westen, aber auch in Staaten wie Deutschland und Österreich, verschwand die Idee eines „Ostblocks“ aber offenbar nicht aus den Köpfen. Als die neuen Mitgliedstaaten 2015 in der Migrationsfrage eine eigene Position bezogen, die von jener Brüssels, Berlins und Wiens abwich, wurde dies im Westen mit einer kulturalistischen und moralistischen Reaktion beantwortet: der Konstruktion eines anderen, rückständigen, eines dunklen Europa. Viele der überraschend leicht mobilisierbaren Vorurteile stammen aus dem Kalten Krieg.

Man hat aktuell das Gefühl, dass meinungsbildende politische Kreise in wichtigen alten Mitgliedstaaten die seit 2004 beigetretenen Länder mental allmählich aufgeben.

Diese Rückzugsbewegung spielt nationalistischen Kräften, die gegen den Westen und die EU auftreten, ebenso in die Hände wie Russland, China und der Türkei, die das Machtvakuum entschlossen ausfüllen.

uni:view: Der Nationalismus ist also im Aufwind und die Demokratie wird zurückgedrängt?

Schmitt: Man muss klar sagen, dass im Moment eine sehr kritische Situation besteht.

In mehreren Staaten – insbesondere in Polen, Ungarn und Rumänien – versuchen Regierungen, den Rechtsstaat, die Gewaltentrennung und die Medienfreiheit massiv einzuschränken. an dieser Stelle MUSS ich dem jungen Mann einfach raten bzgl. Gewaltenteilung das jüngste Urteil zum EU Haftbefehl, ausstellbar in der BRiD zu lesen.

Tatsache ist, dass wir es in Ländern wie Rumänien oder Bulgarien mit Parlamenten zu tun haben, die von starker Korruption gekennzeichnet sind. Das Parteiensystem ist in vielen Ländern ohnehin instabiler und kaum in der Lage, starke Protestbewegungen wie etwa in Rumänien in den parlamentarischen Prozess zu übertragen.

Parlament und Zivilgesellschaft meint er hier die Antifa? stehen sich so bisweilen als Kontrahenten gegenüber. In manchen Ländern steuert man deshalb auf autoritäre Strukturen zu, so in Ungarn, Rumänien oder Polen.

uni:view: Gibt es auch Widerstand gegen die autoritären Tendenzen?

Schmitt: Es gibt starke zivilgesellschaftliche Widerstandsbewegungen in der Bevölkerung vieler Länder, die eindeutig in Richtung Westen streben. Es finden immer wieder große Massenkundgebungen statt, die bei uns in den Medien allerdings oft kaum Erwähnung finden.

2013/14 war in Bulgarien zum Beispiel fast ein Siebtel der Bevölkerung auf der Straße, um gegen die korrupte Politik im Land zu demonstrieren.

Unsere westlichen Nachrichtenredaktionen hat das aber kaum interessiert.

Da aus den Protestbewegungen keine stabilen Parteien hervorgehen und aus dem Westen der EU kaum Unterstützung kommt, verpufft die Mobilisierung oft und die von korrupten Kräften beherrschten Parlamente und Regierungen behalten die Kontrolle.

uni:view: Was könnte der Westen in Bezug auf die Demokratie vom Osten lernen?

Schmitt: Der Westen könnte in Sachen Demokratie tatsächlich einiges vom Osten lernen. Die große Bereitschaft der Menschen, etwa in Bulgarien oder jüngst in Rumänien, auf die Straße zu gehen und für Rechtstaatlichkeit und Demokratie zu demonstrieren, ist meiner Meinung nach auffallend. nun, Chemnitz und S21 gefällt dem jungen Herren wohl weniger?

Das ist bemerkenswert und wird bei uns als Form der Selbstorganisation von unten unterschätzt. In vielen Ländern gibt es widerständige Intellektuelle, die erhebliche persönliche Nachteile für ihr Engagement in Kauf nehmen. ja und hierzulande ein Nerling, Nikki, Hagen u.v.m

Die politische Polarisierung, die im westlichen Europa erst in letzter Zeit Konturen gewinnt, ist ausgeprägter – dabei geht es oftmals aber nicht um Kategorien wie links oder rechts, sondern um die Frage nach demokratischem Rechtsstaat oder autoritärem System.

Interessant ist zudem, dass sich die Menschen in der europäischen Peripherie oft eher im Klaren darüber sind, was Europa eigentlich ist und was eine europäische bzw. demokratische Kultur ausmacht. Sie wissen ganz genau, was sie von Europa wollen:

  • einen Rechtsstaat,
  • funktionierende Institutionen,
  • tatsächliche Demokratie,
  • Bürgerrechte und
  • Freiheiten, die in jeder Verfassung festgeschrieben, aber keine Selbstverständlichkeit sind.

und wer das bei uns fordert ist Nazi und Reichsbürger…

Die reale Erfahrung jahrzehntelanger kommunistischer Diktatur und eine real weiter existierende Bedrohung durch die russische Außenpolitik prägen das Denken – Elemente, die bei uns meist übersehen oder in ihrer Bedeutung heruntergespielt werden.

uni:view: Wohin glauben Sie wird die politische Reise in Südosteuropa in Zukunft gehen? Kann die Kluft zwischen Ost und West noch überwunden werden?

Schmitt: Die Gefahr eines Auseinanderdriftens zwischen Westen und Osten innerhalb der EU ist im Moment groß.

Die Mehrheit der Bevölkerung in den neuen Mitgliedstaaten möchte aber auf gar keinen Fall unter eine russische, chinesische oder auch türkische Hegemonie geraten und lehnt eine Abkehr von einer Orientierung nach Westen ab.

Das Entscheidende aus Sicht der europäischen Gemeinschaft ist, diese neuen Mitgliedsstaaten fest an das zu binden, was den Kern der EU ausmacht, das heißt den demokratischen Rechtstaat mit starken und vertrauenswürdigen Institutionen. Dafür muss man auch jene Kräfte in den Ländern unterstützen, die dafür eintreten.

Wenn wir verhindern wollen, dass Osteuropa immer weiter vom Westen abdriftet, müssen wir aber auch die Kluft in unseren Köpfen überwinden und Europa als gemeinsames kulturelles Projekt begreifen, in dem das westliche Europa nicht allein normsetzend sein kann, sondern Normen Gegenstand eines Aushandlungsprozesses sind, bei dem sich alle Seiten bewegen müssen.

Dafür bleibt uns nicht mehr viel Zeit, denn die russischen und chinesischen Einflussversuche auf die Region haben deutlich zugenommen.

China macht im Wirtschafts- und Infrastrukturbereich Nägel mit Köpfen. Es stellt sich daher die Frage, wer in diesen Ländern künftig etwa die großen Bahnstrecken baut und die Verkehrspolitik bestimmt.

Russland instrumentalisiert erfolgreich unterschiedliche kulturelle Wertvorstellungen etwa bei Geschlechterverhältnissen, um das Bild eines angeblich dekadenten Westens zu konstruieren.

Für die EU, das heißt die Kommission und die einflussreichen westlichen Staaten der Union, ist jetzt wirklich die Zeit der ausgestreckten Hand gekommen.

uni:view: Und zu guter Letzt die aktuelle Semesterfrage „Was ist uns Demokratie wert?“

Schmitt: Demokratie bedeutet auch Verantwortung. Diese überträgt die Bürgerin/der Bürger in Wahlen für eine Legislaturperiode den VertreterInnen einer politischen Partei. Diese gewählten ParlamentarierInnen stehen den BürgerInnen und dem Gemeinwesen gegenüber in der Verantwortung.

Das Verantwortungsverhältnis ist also wechselseitig. Mit der Wahlentscheidung aber ist die Bürgerin/der Bürger nicht aus ihrer/seiner Verantwortung gegenüber dem Gemeinwesen entlassen.

Sie/Er kann sich in der politischen Debatte, im Vereinswesen, auf sozialen Netzwerken oder auf Kundgebungen engagieren und so ihren/seinen politischen Willen artikulieren. Dieses Engagement kann aber auf politische Entscheidungsprozesse nur informell einwirken.

Die Schaffung neuer Formen der Bürgerteilhabe bedeutet aber auch eine größere Verbindlichkeit für beide Teile des politischen Prozesses, Wählerinnen/Wähler und Gewählte.

Wie dieser seit längerem in vielen europäischen Ländern geäußerte Wunsch in verantwortungsvoller Weise, in einem klug gewichteten Zusammenspiel mit Parlament, Verfassungsgerichtsbarkeit und einen subsidiär organisierten Steuerwesen (Steuern werden auf jener Ebene, Gemeinde/Land/Bund, eingehoben, auf der sie auch verwendet werden) umgesetzt werden kann, gehört zu den größten Herausforderungen der Demokratie.

Denn vermehrte Teilhabe bedeutet immer auch vermehrte Verbindlichkeit und vermehrte Verantwortung.

uni:view: Danke für das Interview! (ms)

Oliver Schmitt (geb. 1973 in Basel) studierte Byzantinistik und Geschichte.

Seit 2005 ist er Professor für die Geschichte Südosteuropas am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien und war Sprecher der universitären Forschungsplattform „Wiener Osteuropaforum“, die bis 2016 betrieben wurde.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u.a. der Faschismus in Osteuropa (Schwerpunkt Rumänien) im Rahmen der vergleichenden Faschismusforschung, ostmediterrane Stadtgesellschaften im langen 19. Jahrhundert, Gesellschaft und Politik im spätosmanischen Reich sowie soziokulturelle Entwicklungen im albanischen Balkan (19.-21. Jh.).

 

Sonnenuhren auf den Inseln der High Society

mich wundert, daß man sich wundert…Das Design dieser Uhren ist völlig nebensächlich. Allein die Existenz der Realzeitmesser ist Beweis dafür, daß magische Rituale jedweder Art dort abgehalten werden. Und die Größe dieser Sonnenuhren ist nicht dem Gigantismus, den man auch in derartigen Kreisen vorfindet, geschuldet, sondern der Exaktheit der Zeit-Messung. Zumindest für bedeutende Stunden im Okkultismus.

Wenn ein magisches Ritual um Mitternacht stattfindet, dann während der tatsächlichen Mitternacht und nicht um ein Uhr oder 23:17 Uhr.

Einen guten Beitrag über Sonnenuhren findet man hier, wobei dort eingangs gesagt wird, Sonnenuhren würden die Echtzeit nicht anzeigen, sondern zum Beispiel „nachgehen“… was ja nun Humbug ist für alle Naturvölker und Magier, deren Referenz immer das Naturgeschehen ist. Also Mittag an einem Ort X ist, wenn der Sonnenschatten am Ort X am Kürzesten ist. Punktum. Den Astronomen ist das schon bewußt, sie haben sich zu Anfang des Artikels nur etwas ungeschickt ausgedrückt.

Will man sich mit anderen Orten in Beziehung setzen oder den Jahreslauf berücksichtigen, dann müssen diese Chronographen natürlicher etwas aufwendiger konstruiert sein. Die Gnomonik ist ein faszinierendes Thema.

Dazu findet man lesenswerte Ausführungen hier:

https://www.astronomie.de/bibliothek/artikel-und-beitraege/die-sonne/sonnenuhren/

die angeblich größte sonnenuhr der Welt findet man in Paris, der Hauptstadt der okkulten Freimaurerei, auf dem Place de la Concorde:

https://www.parismalanders.com/die-groesste-sonnenuhr-der-welt/

Sonnenuhr Concorde 5

Osiris und ISIS lassen grüßen

Paris konkurriert bezüglich der Größe mit Pajala/ Schweden, das mit einer Stabhöhe von 38,33 m einmal diesen Titel beanspruchte, aber dürfte heute ziemlich obsolet sein: http://www.recordholders.org/de/laengste/38-33m.htm

die größte Sonnenuhr

 

 

 

 

 

 

 

Jantar Mantar in Jaipur/ Indien gibt es dieses ausgefeilte Exemplar für die Wissenschaft: https://en.wikipedia.org/wiki/Jantar_Mantar

die ursprüngliche Bezeichnung dafür war yantra mantra, das „Instrument zum Rechnen“

Aber alles Menschliche wird wie stets und wortwörtlich „von der Natur in den Schatten gestellt“. Die Sextner Sonnenuhr in den Dolomiten. Auf dieser Seite gibt es eine sehr betrachtenswerte Slideshow. https://www.berghotel.com/de/sextner-sonnenuhr/

„Der Blick vom Dorf Moos und unserem Hotel aus auf die Berge der Sextner Sonnenuhr, da steht die Sonne um 9.00 Uhr über dem Neunerkofel, um 10.00 Uhr über dem Zehnerkofel (oder Rotwandspitze) und so weiter bis um 1.00 Uhr über dem Einserkofel. Praktisch, nicht wahr? Für 5 Stunden sind die mächtigen Berggipfel der Sextner Dolomiten die wohl größte Sonnenuhr überhaupt!“

Bergpanorama

Und im antiken Rom errichtete Augustus eine Art Sonnenuhr mittels eines aus Ägypten eingeschleppten Obelisken: https://de.wikipedia.org/wiki/Solarium_Augusti

Man fand allerdings heraus, daß es sich weniger um eine Sonnenuhr handelte, die ja doch etwas komplexer konstruiert werden müßen durch die Schwankung der Erdachse, sondern bei dem Anzeiger des Augustus handelte es sich um einen Mittags- und Jahreslauf Anzeiger.

“ Der Kernschatten einer originalen, ähnlich großen (etwa 75 cm Durchmesser) und gleich hoch (etwa 30 Meter) platzierten Kugel als Nodus reicht etwa 80 Meter weit.

Der auf der zugehörenden Meridianlinie abzulesende Mittagsschatten dieser Kugel ist zur Wintersonnenwende in Rom etwa 65 Meter vom Obelisk entfernt.

Die Meridianlinie ist als Bronzelinie in die Bodenplatten eingelegt und hat zwischen den beiden Sonnwend-Punkten eine Länge von etwa 55 Meter.

Quer zur Meridianlinie sind aus Bronze längere Markierungen als Trennlinien zwischen den Tierkreiszeichen und kürzere für die 30-Grad Einteilung der Tierkreiszeichen angebracht.

Der Schatten der Kugel zeigte also den Ort der Sonne im Tierkreis.

Der bis heute unter dem Anwesen Via del Campo Marzio 48 freigelegte Abschnitt der Meridianlinie hat eine Länge von 6,60 m, unterteilt durch 27 kurze Querlinien zur Gradeinteilung und 1 lange Querlinie als Trennung zwischen benachbarten Zeichen.

Sie ist längs der Meridianlinie mit den griechischen Namen der Zeichen beschriftet:

  • Auf der Westseite reicht sie von 19° [KRI]OS (Widder) bis 16° TAUR[OS] (Stier),
  • auf der Ostseite, symmetrisch dazu, von 14° [LE]ON (Löwe) bis 11° PARTH[ENOS] (Jungfrau).

Die Gradabstände nehmen von Süden nach Norden zu von 19 cm auf 30 cm. Daraus hat M. Schütz 1990 berechnet, dass sich die schattenwerfende Kugel, die den Obelisken bekrönte, etwa 17,7 m südlich der Trennlinie Löwe-Jungfrau in einer Höhe von ca. 30 bis 31 m befunden haben muss.

An der langen Trennlinie Löwe-Jungfrau befindet sich die griechische Inschrift ETESIAI PAUONTAI, „die Etesien hören auf“. Mit Etesien wurden Winde bezeichnet, die sehr regelmäßig jedes Jahr im Sommer auftraten (heute: Meltemi).

Bei der Marke 15° Stier befindet sich die Inschrift THEROUS ARCHE, Sommeranfang. Nach antikem Brauch begann der Sommer nicht mit der Sommersonnenwende, sondern diese bildete die Mitte des Sommers; der Sommer ging also von 15° Stier bis 15° Löwe.“

Und https://www.ledvance.de/consumer/faszination-licht/10-bauwerke-die-die-sonne-lieben/index.jsp

Manhattan Henge / USA

Manhattanhenge

Zweimal im Jahr, kurz vor der Winter- und Sommersonnenwende, geht die Sonne genau zwischen den Ost-West-Straßen Manhattans unter. Das Resultat? Das Licht fällt in gerader Linie durch die Schluchten zwischen den Wolkenkratzern.

Auch bekannt als „Manhatten Sonnenwende“, geht der Begriff „Manhattanhenge“ auf einen Astrophysiker des American Museum of Natural History zurück. …Der Wissenschaftler stellte eine kuriose These auf:

Sollten einst die alten Ruinen von Manhattan ausgegraben werden, würde man davon ausgehen, dass es eine Art astrologischer Bedeutung habe. Zudem falle Manhattanhenge auf den Memorial Day und das All Star Game der amerikanischen Baseball-Liga.

Folglich könnte es sich um zwei hohe Feiertage handeln, denen gehuldigt wurde! An anderen Orten in Nordamerika wie Montreal, Chicago oder Toronto lassen sich ähnliche Phänomene beobachten.

Dazu ist zum einen zu sagen, daß solch ein Phänomen eine Art Naturgesetz ist, wenn man Städte im Schachbrettformat baut, andererseits darf man nicht unberücksichtigt lassen, wer die Keimzellen der US Städte gelegt hat: Freimaurer.

Wenn also die Keimzelle, die erste Strasse, unter Berücksichtigung eines Naturphänomens errichtet wurde, zum Beispiel dem Sonnenlauf an einem bestimmten Tag, und man dann streng im Schachbrettmuster weiterbaut, dann erhält sich das Phänomen.

Staatliche hohe Feiertage wie auch ritualisierte Spiele haben immer einen astronomischen Bezug. Siehe auch die Olympiaden… Sie sind Massenveranstaltungen, Massenemotionen, die von den magischen Eliten genutzt werden.

Sensationeller Schiffsgrab-Fund in Uppsala

Im schwedischen Uppsala wurden zwei Schiffsgräber entdeckt, die Archäologen als „sensationellen“ Fund bezeichnen.

https://www.nordisch.info/schweden/sensationeller-schiffsgrab-fund-in-uppsala/

….„Dies ist eine einzigartige Ausgrabung, das letzte Schiffsgrab wurde vor 50 Jahren untersucht“, sagte Anton Seiler, Archäologe und Mitarbeiter der Historischen Museen Schwedens.

Schiffsgräber waren Schiffe in voller Größe, in denen Menschen von hohem sozialen Rang begraben wurden, oft zusammen mit Geschenken und anderen Grabbeigaben. Solche Gräber sind im Baltikum, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Frankreich und Großbritannien bekannt.

Eines der beiden neu entdeckten Gräber war intakt und enthielt Reste

  • eines Mannes,
  • eines Pferdes und
  • eines Hundes.

Archäologen fanden auch Gegenstände wie

  • ein Schwert,
  • einen Speer,
  • einen Schild und
  • einen reich verzierten Kamm.

Diese Art von Grab stammt typischerweise aus der Vendelzeit (um 550-800 n.Chr.) oder der Wikingerzeit (800-1050 n.Chr.), als es üblich war, die Toten einzuäschern.

„Nur wenige Menschen wurden auf diese Weise beerdigt. Man kann annehmen, dass es sich um angesehene Menschen der damaligen Gesellschaft handelt, da Schiffsgräber im Allgemeinen sehr selten sind“, sagt Anton Seiler….

alles lesen unter obigem link

Axt slawischer Herkunft in tausend Jahre altem Frauengrab gibt Rätsel auf

1. DNA Analyse machen, das hilft heutzutage weiter.

2. Die starke Vernetzung mit den Slawen kennt man längst. Zum einen über die Handelsrouten zum Schwarzen Meer und andererseits noch weitaus früher, die Verbindung zu den Thrakern. Hierbei ist noch ungeklärt, ob die Thraker aus dem Norden kamen, oder umgekehrt, die Nordmänner aus Thrakien stammten. Oder beide einfach gemeinsame blauäugige, blonde, rotblonde Vorfahren hatten. Zum Beispiel die Atlanter?

Beiden gemein ist außer ihrem Aussehen, das Kriegertum, die Zerstrittenheit untereinander, die vorwiegende mündliche Überlieferung und der Kunstsinn.

Bitte den Originalbeitrag anklicken. Danke.

Kam sie aus Polen?

Auf der dänischen Insel Langeland haben Archäologen das Grab einer Wikingerfrau entdeckt, die mit einer Kriegsaxt begraben wurde.

Dies spricht dafür, dass es sich hier entweder um eine Kriegerin handelte oder dass sie diese Axt im rituellen Kontext verwendete. Interessant auch: Weil diese Axt slawischer Machart ist, könnte diese Kriegerin ebenfalls aus dem slawischen Raum stammen.

Vor rund tausend Jahren dominierten die Wikinger weite Teile Nordeuropas und segelten sogar bis nach Grönland und Nordamerika. Sie unterhielten ein ausgedehntes Handelsnetz, waren aber vor allem als Krieger und räuberische Eroberer gefürchtet. Gängiger Annahme nach war dabei das Kriegshandwerk Männersache, während die Frauen Hof und Kinder versorgten.

Gab es „nordische Amazonen“?

Doch schon vor einigen Jahren haben Archäologen in Skandinavien einige Gräber entdeckt, in denen Wikingerfrauen in vollem Kriegsstaat bestattet worden waren. Eine dieser Kriegerinnen, begraben im schwedischen Birka, muss ihren Grabbeigaben nach sogar eine Art Anführerin oder Offizierin gewesen sein. Stimmen demnach die Legenden von den „nordischen Amazonen“ die an der Seite der Männer kämpften?

Einer der Forscher, die dieser Frage auf den Grund gehen, ist Leszek Gardela von der Universität Bonn. Er hat im Rahmen seiner Studie gezielt nach weiteren Gräbern möglicher Wikingerkriegerinnen gesucht – mit Erfolg. Neben den bereits bekannten 20 Gräbern mit bewaffneten Wikingerfrauen stieß er auf zehn weitere Grabstätten mit Waffen als Grabbeigaben, in denen höchstwahrscheinlich weibliche Tote bestattet lagen.

Slawische Axt im Wikingergrab

Eines dieser Gräber hat sich nun als besonders aufschlussreich erwiesen. In ihm wurde vor rund tausend Jahren eine Frau auf einem Wikingerfriedhof der dänischen Insel Langeland bestattet. Das Ungewöhnliche jedoch: Neben der Toten lagen eine arabische Münze und eine Kriegsaxt. Sie ist die einzige Tote auf dem gesamten Friedhof, die mit einer Waffe beerdigt worden war, wie Gardela berichtet.

Frauengrab

Rekonstruktion des Wikinger-Frauengrabes auf Langeland. © Miroslaw Kuzma

Doch wer war diese Frau? Nähere Untersuchungen enthüllten, dass die Axt kein heimisches Fabrikat war, sondern in ihrer Machart eher den damals im Baltikum verbreiteten Äxten ähnelte. „Bisher war niemandem aufgefallen, dass die Axt in diesem Grab aus dem südlichen Ostseeraum stammte, wahrscheinlich aus dem Gebiet des heutigen Polen“, sagt Gardela.

Eine Kriegerin aus dem südlichen Baltikum?

Der Forscher schließt daraus, dass auch die Tote möglicherweise slawischer Abstammung gewesen sein könnte. „Während des Mittelalters war diese Insel ein wahrer Schmelztiegel von slawischen und skandinavischen Elementen“, erklärt Gardela. „Die Präsenz von slawischen Kriegern war in Dänemark wahrscheinlich größer als lange gedacht – das legen neue Studien nahe.“

Ob allerdings auch die Tote aus Langeland eine slawische Kriegerin war, lässt sich bisher nicht eindeutig sagen, wie Gardela betont. Ihre Gebeine lassen keine Verletzungen erkennen, so dass unklar ist, woran diese Frau vor rund tausend Jahren starb. Die Tote könnte ihre Waffe zu Lebzeiten als Waffe im Kampf verwendet haben. Dafür würden zeitgenössische Berichte über weibliche Kriegerinnen und die anderen Gräber bewaffneter Wikingerfrauen sprechen.

Waffe oder Ritualobjekt?

Denkbar ist aber auch, dass die Axt eher rituellen Zwecken oder der Selbstverteidigung diente. Das allerdings sei damals kein sehr häufiges Phänomen gewesen“, sagt der Archäologe. Seiner Ansicht nach könnte die rätselhafte Tote aus Langeland daher durchaus eine Wikingerkriegerin slawischen Ursprungs gewesen sein. „Es gab damals viele weibliche Kriegerinnen – sie nahmen an Kriegszügen teil und führten sogar ganze Armeen in die Schlacht“, so Gardela.

https://www.scinexx.de/news/geowissen/slawische-kriegerin-im-wikingergrab/

berühmtes Wikingergrab: Kriegerin

die Wikinger trieben Handel mit einheimischen Sklaven, die sie über jüdische Händler nach dem Nahen Osten verkauften. Zigtausende, hunderttausende Siedler und Sesshafte wurden Opfer dieses Handels. Frauen und Kinder, Mädchen wurden zu Sexsklavinnen und Jungen kastriert…Mir ist manchmal nicht ganz klar, weshalb man diese Räuber, die über Jahrhunderte die kulturelle und zivilisatorische Entwicklung Mitteleuropas störten und beeinträchtigten und so viel Leid und Grausamkeit über die Menschen brachten, so verherrlicht.

Das Geld floß in den ost- südosteuropäischen Handelszentren entlang des Don und der Wolga bis hin zum Schwarzen Meer in Strömen. Die reichen Juden flohen dann vor den aufkommenden Rus, die dem Treiben ein Ende setzten in den Westen. Der Handel für die Wikinger trocknete aus.

Mit ihrem Geld kauften   die jüdischen Händler in die aufstrebenden freien Reichsstädte ein und bemühten sich in die Stadt-Räte zu kommen. Was ihnen meist aufgriund ihrer Handelsbeziehungen zu ihresgleichen und ihres mitgebrachten Geldes meist auch gelang. Sie mußten aber ihre Herkunft, insbesondere die Herkunft ihres Geldes aus dem Orient- und Sklavenhandel tunlichst verschleiern, sonst wäre es ihnen schlecht ergangen. Nichtsdestotrotz brodelte die Gerüchteküche und die Einheimischen hielten über Jahrhunderte ihre Distanz zu den Rotschöpfen aus dem Osten.

https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/dna-test-beruehmter-wikingerkrieger-war-eine-frau

Die Studie, die im „American Journal of Physical Anthropology“ veröffentlicht wurde, schlug einige Wellen im archäologischen Verständnis der Wikinger, den mittelalterlichen Seefahrern, die jahrhundertelang Städte in Europa überfallen und Handel getrieben haben….„[Das Grab] wurde als eine Art ‚Ideal‘ des Grabs eines männlichen Wikingerkriegers emporgehalten“, sagt der Archäologe Davide Zori von der Baylor Universität, der an der Studie nicht beteiligt war. …Ein irischer Text aus dem frühen 10. Jahrhundert erzählt von Inghen Ruaidh („Rotes Mädchen“), einer weiblichen Kriegerin, die eine Wikingerflotte nach Irland geführt hatte. Zori weist auch darauf hin, dass zahlreiche Sagen über die Wikinger – darunter die Völsunga saga aus dem 13. Jahrhundert – von „Schildmaiden“ erzählt, die zusammen mit den männlichen Kriegern kämpfen….

Seit Ende der 1880er hatten Archäologen den „Krieger von Birka“ durch diese Linse betrachtet: Lehrbücher führten das Grab als zu einem Mann gehörig auf, aber nicht etwa, weil die Knochen darauf hinwiesen. Da die Überreste neben Schwertern, Pfeilspitzen, einem Speer und zwei geopferten Pferden gefunden worden waren, hatten Archäologen es für das Grab eines Kriegers gehalten – und damit eines Mannes….

Kjellströms Analyse wurde 2014 auf einer Konferenz präsentiert und 2016 veröffentlicht. Allerdings erhielt sie nicht besonders viel öffentliche Aufmerksamkeit und einige Archäologen hinterfragten sie. Da die Ausgrabung mehr als ein Jahrhundert zurücklag, wurden die Knochen vielleicht falsch beschriftet – ein Problem, das auch bei anderen Gräbern in der Nähe bemerkt wurde. Vielleicht waren die Knochen auch mit denen anderer Skelette durcheinandergeraten?

Als Reaktion darauf extrahierte ein Team unter der Leitung von Charlotte Hedenstierna-Jonson, einer Archäologin der Universität von Uppsala, zwei Arten von DNA aus den Knochen. Die mitochondriale DNA wird durch die Mutter vererbt und sollte bestimmen, ob die Knochen alle von derselben Person stammten. Fragmente der nuklearen DNA sollten das biologische Geschlecht bestimmen….

Die Ergebnisse waren eindeutig: Das Team entdeckte keinerlei Y-Chromosomen in den Knochen, und die mitochondriale DNA der verschiedenen Knochen stimmte überein. Die Überreste gehörten alle derselben Person – und diese Person war eine Frau.

Hedenstierna-Jonson und ihren Kollegen zufolge handelte es sich wahrscheinlich um eine Kriegerin und eine angesehene Taktikerin. „Auf ihrem Schoß befanden sich Spielsteine“, sagte Hedenstierna-Jonson in einem früheren Interview. „Das lässt darauf schließen, dass sie die Anführerin und diejenige war, die die Taktiken plante.“

Wikingerleben

Zori ist fasziniert davon, was diese Entdeckung über Birka aussagt, die mittelalterliche Handelssiedlung, in der die Frau begraben wurde. Birka beherbergt nicht nur das größte und am besten erforschte Gräberfeld der Wikinger, sondern war auch ein florierender Handelsumschlagplatz. Davon zeugen große Mengen an arabischem und byzantinischem Silber, das vom Handel mit Fellen und Sklaven entlang des Dnepr und der Wolga stammte.

Forscher entdecken neuen chemischen Reaktionsweg, wie aus CO2 Sauerstoff wird

Der Österreichkorrespondent:  Wie ich damals schrieb… CO2 – EINE GLOBALE LEBENSGRUNDLAGE
Mehr als die Hälfte des Sauerstoffs der Atmosphäre stammt aus dem Meer: Mikroalgen, das so genannte Phytoplankton, setzen ihn bei der Fotosynthese frei. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass der Sauerstoffgehalt im Meer in den letzten Jahrzehnten abgenommen hat…
Was passiert dann in der Zukunft?
 
Sauerstoff schwindet auch in der Luft. Mensch bekommt Schnappatmung…
 
Woher produzieren die Algen den Sauerstoff? Aus dem CO2 natürlich!
 
UND AUS DEM WASSER! 
Ein neues Atemgas für Astronauten: Sauerstoff aus Kohlendioxid
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten die Untergruppe der sogenannten [FeFe]-Hydrogenasen, die die effizientesten Wasserstoffproduzenten sind. In der Natur kommen sie in Grünalgen vor. In ihrem Proteingerüst besitzen die Enzyme ein aktives Zentrum, das sogenannte H-Cluster, an dem der Wasserstoff entsteht. …

Forschungsprojekt Langschädel

https://www.maltatoday.com.mt/news/national/96427/prehistoric_aliens_in_malta_hypogeums_trove_of_elongated_skulls_to_get_cuttingedge_study

dprähistorische Langschädel, die im berühmten Hypogeum (4000-6000 Jahre alter BBestattungsort) auf der Insel Malta entdeckt wurden, werden nun in einem maltesisch-aaustralischen Forschungsprojekt mit Hilfe neuester Technologien untersucht und aanalysiert.

Netflix Selbstmörder Serie und die Folgen

Als Netflix‘ 13 Reasons Why vor zwei Jahren veröffentlicht wurde, in dem das Leben eines Teenagers dargestellt wurde, der sich entschied, sich das Leben zu nehmen, warnten Pädagogen und Psychologen, dass das Programm zu Selbstmorden von Nachahmern führen könnte.

Nun zeigt  eine von den National Institutes of Health finanzierte Studie, dass diese Bedenken berechtigt gewesen sind.
Im Monat nach dem Debüt der Show im März 2017 gab es einen Anstieg des Selbstmords um 28,9% unter den Amerikanern im Alter von 10-17 Jahren, sagte die Studie, die am Montag im Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry veröffentlicht wurde.

Die Zahl der Selbstmorde war höher als in jedem einzelnen Monat über den untersuchten Fünfjahreszeitraum. Im weiteren Verlauf des Jahres gab es 195 mehr Selbstmorde bei Jugendlichen, als aufgrund historischer Trends erwartet.
Forscher geben aber zu bedenken, dass ihre Studie die Ursache nicht nachweisen konnte. Ein unbekannter dritter Faktor könnte für den Anstieg verantwortlich gewesen sein, sagten sie. Dennoch warnten sie unter Berufung auf die starke Korrelation davor, Kinder und Jugendliche der Serie auszusetzen.
„Die Ergebnisse dieser Studie sollten das Bewusstsein dafür schärfen, dass junge Menschen besonders anfällig für die Medien sind“, sagte die Co-Autorin der Studie, Lisa Horowitz, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin am National Institute of Mental Health, in einer Erklärung. „Alle Disziplinen, einschließlich der Medien, müssen gut darauf achten, konstruktiv und vorsichtig zu sein, wenn es um Themen geht, die mit Krisen im Gesundheitswesen zusammenhängen.“

Hauptautor Jeff Bridge, ein Selbstmordforscher am Nationwide Children’s Hospital in Columbus, sagte der Associated Press, dass eine zusätzliche Analyse ergab, dass die Selbstmordrate im April höher war als in den letzten 19 Jahren. „Die Schöpfer der Serie haben absichtlich den Selbstmord der Hauptfigur dargestellt. Es war eine sehr anschauliche Darstellung des Selbstmordtodes“, sagte er, was zu selbstmörderischem Verhalten führen kann.
Die Studie ergab, dass Jungen viel wahrscheinlicher waren als Mädchen, sich nach der Premiere der Show umzubringen. Die Selbstmordraten bei Frauen stiegen, waren aber statistisch nicht signifikant. Es gebe auch keine „signifikanten Trends“ bei den Suizidraten für Menschen 18-64, sagten Forscher.
Seit“13 Gründe, warum“läuft, versuchen die Schulen Schülern zu helfen, die an Selbstmord denken.

In einer Erklärung sagte ein Netflix-Sprecher, sie hätten „gerade diese Studie gesehen und schauen sich die Forschung an. „Dies ist ein äußerst wichtiges Thema, und wir haben hart gearbeitet, um sicherzustellen, dass wir mit diesem heiklen Thema verantwortungsbewusst umgehen“, sagte Netflix laut The Associated Press.
Der Sprecher bemerkte, dass die Studie im Widerspruch zu der letzte Woche von der University of Pennsylvania veröffentlichten Forschung steht.

Diese Studie ergab, dass junge Erwachsene im Alter von 18-29 Jahren, die die gesamte zweite Staffel der Show verfolgten, „einen Rückgang der Selbstmordgedanken und Selbstbeschädigung im Vergleich zu denen, die die Show überhaupt nicht sahen, meldeten“.
Diese Studie ergab aber auch, dass Zuschauer, die vor dem Ende der zweiten Staffel aufhörten, „ein höheres Selbstmordrisiko und weniger Optimismus für die Zukunft zeigten als diejenigen, die bis zum Ende weitermachten“.

Die Ergebnisse „deuten darauf hin, dass eine fiktive Geschichte mit einem Fokus auf selbstmörderische Inhalte sowohl schädliche als auch hilfreiche Auswirkungen haben kann„, schrieben die Autoren.

„13 Gründe warum“ wirft Fragen über Medien und psychische Gesundheit auf.

Als die Show ihr Debüt gab, gab der Nationale Verband der Schulpsychologen eine Warnhinweis ab: „Wir empfehlen nicht, dass gefährdete Jugendliche, insbesondere solche, die ein gewisses Maß an Selbstmordgedanken haben, diese Serie sehen. Das kraftvolle Storytelling kann den beeindruckten Zuschauer dazu bringen, die Entscheidungen der Charaktere zu romantisieren und/oder Rachefantasien zu entwickeln“, sagten sie. „Selbstmord ist keine Lösung für Probleme.“
Nach der Kritik fügte Netflix vor der ersten Episode eine „Zuschauerwarnkarte“ hinzu. Netflix fügte auch eine Sprache hinzu, die die Website 13reasonswhy.info veröffentlicht, die Ressourcen für Menschen bietet, die Selbstmord planen. Die dritte Staffel der Show wird voraussichtlich in diesem Jahr erscheinen. http://archive.is/VFNGs

Arktos – auf der Suche nach Lösungsmöglichkeiten für die Zeit des Umbruchs

https://arktos.com/

viele Themen aus unterschiedlichen Perspektiven (nicht nur) für englischsprachiges Publikum.

https://arktos.com/2019/07/01/the-betrayal-of-a-right-wing-government-and-the-need-for-an-identitarian-underground/

über Arktos:

Arktos wurde im November 2009 gegründet und am 1. Mai 2010 offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Seitdem haben wir mehr als 170 Titel in sechzehn Sprachen veröffentlicht und weltweit verbreitet, sowohl über unsere eigene Website als auch über unsere Vertriebskanäle.

Arktos hat sich als Hauptverleger der Schriften der europäischen Schule des politischen Denkens „der Neuen Rechten“ auf Englisch etabliert (einschließlich der Originalübersetzungen der Werke ihrer Koryphäen Alain de Benoist, Guillaume Faye und Pierre Krebs). Wir haben auch die ersten Übersetzungen des prominenten russischen geopolitischen Denkers Alexander Dugin, der Wladimir Putin als Berater zur Seite stand, sowie mehrere Werke des bekannten italienischen Traditionalisten Julius Evola ins Englische veröffentlicht.

Unsere Bücher wurden aus dem gesamten politischen Spektrum gelobt, von den Seiten des American Conservative bis zu AdBusters. Im April 2013 veröffentlichte das renommierte paläokonservative Magazin The American Conservative eine lobenswerte Rezension unserer Essaysammlung von Prof. Paul Gottfried, einem der wichtigsten paläokonservativen Denker mit dem Titel Krieg und Demokratie.

Ebenso wurden Auszüge aus unserem Buch des finnischen Radikalökologen Pentti Linkola’s Can Life Prevail? in die Ausgabe 95 des berühmten kontrakulturellen Magazins AdBusters aufgenommen, das im Mai/Juni 2011 erschien, gleichzeitig mit seinen ersten Aufrufen für die Bewegung Occupy Wall Street.

Arktos hat auch damit begonnen, Werke von Mitgliedern der wachsenden identitären Jugendbewegung zu veröffentlichen, die erst kürzlich entstanden ist und in ganz Europa zu blühen begann.

Arktos konzentriert sich vor allem auf Werke aus den Bereichen Politik und politische Philosophie, traditionelle Spiritualität und Religion, Geschichte, Philosophie, Kultur und Literatur.

Wir haben Nachdrucke, Originalübersetzungen und auch veröffentlichte Originalwerke angefertigt.

Bis heute haben wir mehrere Werke von Wissenschaftlern der berühmten „Konservativen Revolutionsschule“ der Weimarer Republik nachgedruckt und eine Aufsatzsammlung von Prof. Paul Gottfried veröffentlicht, einem der Hauptmitglieder der paläokonservativen Bewegung in den USA.

Zu unseren weiteren Autoren gehören der amerikanische Schriftsteller

  • Tito Perdue, von New York Times, The Los Angeles Reader und The New England Review of Books positiv bewertet
  • Porus Homi Havewala, ein parsindischer Autor, der in der weltweiten Gemeinschaft der Zoroastrier für seine auf ihren Schriften basierenden Romane bekannt ist, und
  • Steven J. Rosen, eine der wichtigsten Stimmen im akademischen Studium des Hinduismus heute.

Arktos versucht nicht, eine bestimmte Ideologie, ein bestimmtes Glaubenssystem oder einen bestimmten Standpunkt zu propagieren, noch streben wir nach Konsistenz.

Vielmehr wollen wir Einzelpersonen und Standpunkten eine Stimme geben, die oft vom Mainstream übersehen werden, aber originelle und herausfordernde Alternativen zu unserer vorherrschenden Kultur bieten, die anderswo nicht zu finden sind.

Wir verstehen uns als Nahrung für diejenigen, die sich eine andere Welt vorstellen als die, in der wir heute leben, aber unsicher sind, welche Form sie annehmen wird.

Wir überlassen es dem Schicksal zu entscheiden, welcher dieser Samen in Zukunft Früchte tragen wird.

Wir sind sicher, dass Sie in unserem vielfältigen Katalog etwas finden werden, das Ihr Interesse weckt. Bitte zögern Sie nicht, uns unter info@arktos.com mit Ihren Vorschlägen oder Kommentaren zu kontaktieren.

 

Vikings and Astronomy — Die Goldene Landschaft

Astronomen: Vikings and Astronomy — Die Goldene Landschaft

Ursprünglich veröffentlicht auf forestcsharp: This link details how the ancient Vikings were themselves keen astronomers. As the article details, the Vikings utilized the ever-popular Polaris as a guiding light during sea travel. They would measure the angle relative to Polaris to determine cardinal directions for navigational purposes. During the day, the Vikings would utilize…

über Vikings and Astronomy — Die Goldene Landschaft

Frouwe aus ´em Wald: ZehOZwei

https://sciencefiles.org/2019/07/05/wir-haben-zu-wenig-nicht-zu-viel-co2-von-kauflichen-mainstream-klimaforschern/

https://sciencefiles.org/2019/07/05/es-gibt-keinen-wissenschaftlichen-konsens-zum-menschengemachten-klimawandel/

nielsdettenbach

 

Philister, die biblischen Feinde der Israeliten kamen aus Europa und der Levante

und wieder ist es – wie in einem früheren Beitrag festgestellt, eine jüdische Organisation, die sich für die DNA-Stammbäume und Verteilung außerordentlich interessiert. Die religiöse Komponente als Motivation für Forschung ist hier ziemlich deutlich.

Neue Forschungen zur Philister-DNA zeigen, dass die biblischen Feinde der Israeliten im 12. Jahrhundert v. Chr. neu in der Region waren. Wo kommen sie her? Ihre Gene deuten auf Südeuropa hin.

https://projekt2a.wordpress.com/2019/07/04/dna-shows-biblical-philistines-came-from-europe/

Ein internationales Team unter der Leitung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für die Wissenschaft der Menschheitsgeschichte und der Leon Levy-Expedition sammelte und analysierte zum ersten Mal genomweite Daten von Menschen, die während der Bronze- und Eisenzeit (~3.600-2.800 Jahre zuvor) in der alten Hafenstadt Ashkelon, einer der wichtigsten philentinischen Städte während der Eisenzeit, lebten.

Das Team fand heraus, dass eine europäische Abstammung in Aschkelon um die Zeit der geschätzten Ankunft der Philister eingeführt wurde, was darauf hindeutet, dass die Vorfahren der Philister über das Mittelmeer wanderten und in der frühen Eisenzeit Aschkelon erreichten. Diese europaweit verwandte genetische Komponente wurde in den folgenden Jahrhunderten durch den lokalen levantinischen Genpool verdünnt, was auf eine intensive Vermischung zwischen in- und ausländischen Populationen hindeutet. Diese genetischen Ergebnisse, die in Science Advances veröffentlicht wurden, sind ein entscheidender Schritt, um die lange umstrittene Herkunft der Philister zu verstehen.

https://www.ancient-origins.net/news-history-archaeology/philistine-dna-0012231

Organspende-Skandal: Milliardenschwere Lobby verheimlicht Heilmethoden bei Hirntod

ich bin trotz allem skeptisch…

Von Susanne Ausic:   Der Mythos „Hirntod“ ist geknackt, aber keiner will es wissen. „Hirntote“ können durch Hormone behandelt werden und leben. Doch die milliardenschwere Organtransplantationsindustrie verhindert, dass lebenserhaltende Informationen in die Lehrbücher für Ärzte und Medizinstudenten aufgenommen werden. Das Thema Organspende ist in aller Munde. In Deutschland strebt die Regierung die Widerspruchslösung an. Jeder, der […]

über Organspende-Skandal: Milliardenschwere Lobby verheimlicht Heilmethoden bei Hirntod — volksbetrug.net

Info für Menschen mit CO2 Phobie

und macht Druck auf Merkel Busenfreunde in Brasilien, die jetzt 60% des sowieso schon dezimierten Restregenwaldes abgeholzt haben! Sagt das den chinesen, die Tibet kahlgerodet haben, sagt das Paraguay, das nur noch maximal 10% seines ursprünglichen Waldes hat, sagt das den deutschen Staatsforsten, die seit Jahren die Bäume immer jünger schlagen. Waren es früher 100 Jahre und mehr, schlägt man nun schon unter 80 Jährige.

über Info für Menschen mit CO2 Phobie — Haunebu7’s Blog